Personalprozesse automatisieren: Über Payroll AI, Deskless Workers und Vibe Coding - mit David Keuenhof von Ordio
Shownotes
80 Prozent der arbeitenden Bevölkerung weltweit sitzen nicht am Schreibtisch – sie sind „Away from Keyboard“ in der Gastronomie, im Handwerk oder in der Pflege tätig. David Keuenhof, CEO und Gründer von Ordio, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lohn- und Personalprozesse für diese, global gesehen, extrem große Anzahl von Arbeitskräften radikal zu automatisieren. Was als internes Tool für seine eigenen Sushi-Restaurants begann, hat sich zu einer SaaS-Plattform mit über 4 Millionen Euro ARR entwickelt. Im Gespräch mit Christoph Burseg gibt David tiefe Einblicke in die Welt der „Blue-Collar“-Digitalisierung, erklärt das Konzept der „Zero Bug Policy“ und berichtet, wie er selbst durch KI zum „Vibe Coder“ wurde.
In dieser Episode erfährst du:
- Vom Eigenbedarf zum Millionen-Business: Wie Ordio aus den Prozessen der Gastronomie-Kette „Sushi Ninja“ entstand.
- Die Zukunft der Lohnabrechnung: Wie Payroll AI und künstliche Intelligenz den klassischen Lohnbuchhalter ersetzen oder unterstützen.
- Vibe Coding & AI-First: Warum bei Ordio sogar der Customer Support eigene Features baut und wie Claude sowie Cursor die Personalplanung verändern.
- Skalierung & Unternehmertum: Wieso David lieber „Superstars“ mit OpenAI-Gehältern einstellen würde, statt auf klassische Personalplanung zu setzen.
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Links zur Folge: David Keuenhof auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/david-keuenhof/ Ordio Website: https://www.ordio.com/ Christoph Burseg auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christophburseg
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Transkript anzeigen
00:00:00: Es kommt natürlich auch aus der Perspektive, aus der ich früher kam und eben nicht das Pro-Seed-Sas-Modell, sondern das, was wirklich Umsatz bringt.
00:00:08: Und das ist leider meistens in dieser Art von Unternehmen nicht der Mitarbeiter, der Umsatz bringt, sondern die Location.
00:00:29: Herzlich willkommen.
00:00:29: Du hast digitale Vorreiterinnen, dein Podcast zur Digitalisierung von Woder von Business.
00:00:34: Ich bin Christoph Bursack.
00:00:36: Achtzig Prozent, glaube ich, der Jobs in Deutschland sind nicht am Schreibtisch.
00:00:40: Und wer nicht als Schreibtisch-Täter überwiegend mich in Office-Produkten umherklicke, meinen Browser benutze und E-Mail-Programme versuche zu verwenden, sind, glaube ich, die meisten Deutschen tatsächlich mit richtig echter sinnvolle Arbeit beschäftigt.
00:00:54: Und Audio hat das recht früh erkannt und bietet eine Plattform zur Automatisierung von Personalprozessen.
00:01:00: Also vor allen Dingen für Leute, die away from Keyboard arbeiten.
00:01:05: David Keunhof ist der CEO und Founder, er ist Seriengründer und hat Audio zuerst als Lösung fürs eigene Unternehmen gebaut.
00:01:12: Herzlich willkommen, David.
00:01:13: Schön, dass du bei uns bist.
00:01:14: Ja, vielen Dank.
00:01:16: Ich habe gelesen oder ich glaube, euer Slogan ist ja, du automatisierst radikal Lohn- und Personalprozesse für ein Hundert Millionen Menschen weltweit.
00:01:24: Was heißt das?
00:01:25: übersetzte Newscases für Leute, die Audio noch nicht genutzt haben?
00:01:29: Du hast eben gesagt, achtzig Prozent der Deutschen, aber erstens natürlich übertragbar, achtzig Prozent.
00:01:34: aller Menschen oder aller Arbeit nehmenden weltweit.
00:01:37: Das sind so zwei Komma acht Milliarden Menschen, die nicht am Schreibtisch arbeiten.
00:01:42: Also eigentlich ein Viermal so großer Markt wie den Personio Barkert und total unterdigitalisiert.
00:01:51: Und wir kommen aus einer eigenen Gastronomie mit hundert und dreißig Mitarbeitern ungefähr auch aktuell noch.
00:01:59: Und da ging es immer darum, Mikromanagement zu automatisieren.
00:02:05: Und du musst dir vorstellen, wirklich hunderte von WhatsApp-Nachrichten, die du täglich bekommst, mit den kleinsten Anfragen und W-Wehchen deiner Mitarbeiter.
00:02:14: Und am Ende geht es darum, wirklich Betriebe, unabhängig auch von der Größe, zu orchestrieren und nicht mehr in einem Micro-Management in Einzelfällen zu beackern, sondern wirklich mithilfe von Software im besten Fall.
00:02:33: Also, wenn ich jemandem den Ursprung von Audio erzähle, war ganz viel auch einfach Prozessoptimierung in unseren Betrieben.
00:02:42: Also es hat auch schon geholfen, ein Zettel an die Wand zu kleben, auf dem etwas stand.
00:02:45: Aber das geht halt.
00:02:47: mit digitalen Tools, geht das wesentlich effizienter.
00:02:51: Und wenn diese Tools, die du da alle baust, auch noch miteinander sprechen, dann schaffst du es wirklich, unfassbares Potenzial rauszuholen aus diesem Mikromanagement.
00:03:01: Also, dass das bei uns im Peak War das so, dass wir diese hundertdreißig Mitarbeiter nie mit einem Betriebsleiter oder mit einem Backoffice koordiniert haben, zwar immer auf einer flachen Hierarchie, dass sie sich selber gesteuert haben, mit Hilfe von Software?
00:03:18: Ich glaube, die erste Version ist das falsche Wort, aber habt ihr angefangen, das für euren eigenen Laden zu lösen?
00:03:25: Dann habt ihr zwölf Jahre, das eher nur intern genutzt und zwei, einundzwanzig dann gesagt, Mensch, das könnt ihr vielleicht auch andere benutzen.
00:03:34: Was war so der Moment, wo du dachtest, das ist so cool.
00:03:38: Da haben euch Leute angesprochen.
00:03:40: Wann hast du überlegt, das könnte eigentlich ein ganz eigenes Unternehmen werden?
00:03:43: Es war am Anfang fast schon bewusst ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen, wo wir gedacht haben, okay, dadurch können wir ja Geld in andere Sachen stecken und in die Qualität und können günstiger unsere Ware anbieten, wenn wir uns jetzt nicht noch... einen Teilzeitangestellten fürs Backoffice leisten und überhaupt das Büro, also solche Entscheidungen waren schon damals relevant.
00:04:09: Und wahrscheinlich einen Knackpunkt war, wir hatten nur mündliche Arbeitsverträge mit knapp hundert Angestellten.
00:04:17: Ist das typisch für die Branche?
00:04:18: Wahrscheinlich schon, also heute vielleicht nicht mehr, damals schon eher.
00:04:23: Und was auch vollkommen okay ist, du darfst mündliche Arbeitsverträge machen.
00:04:27: Ah, wusste ich nicht.
00:04:29: Das hat mir der Notar bei der Gründung auch gesagt, wie stolz er darauf ist, dass seine Angestellten im Notariat alle momentliche Arbeitsverträge haben.
00:04:37: Und du bist aber gleichzeitig verpflichtet, den Arbeitnehmer darüber zu informieren, welche Rechte er hat.
00:04:42: Das heißt, du könntest statt dem Arbeitsvertrag auch ein Zettel machen, in dem steht, zwanzig Tage Urlaub bei einer fünf Tage Woche.
00:04:49: Das haben wir aber nicht gemacht.
00:04:50: Und dann ist das uns irgendwann auf die Füße gefallen.
00:04:52: und dann wollten fünfzig, sechzig Aushilfen rückwirkend Urlaub für drei Jahre bezahlt bekommen.
00:04:58: Und dann saß ich da und hatte ein Koordinationsproblem von all meinen Daten und wusste nicht mehr, wie ich das überhaupt berechnen sollte.
00:05:07: Ja.
00:05:07: Und da, das war so ein, das war so dreizehn, vierzehn, das war so ein Wendepunkt, wo wir gesagt haben, okay, da muss, da muss Intelligenz dahinter und ein Tool, was auch über die Vergangenheit alles weiß.
00:05:23: Und da sind dann auch Nachbarn nach und nach, die haben das natürlich mitbekommen.
00:05:27: Befreundetourunternehmer, die haben dann mich immer zum Thema Urlaub befragt.
00:05:33: Wie macht ihr das?
00:05:34: Wie bestellt ihr Ware?
00:05:35: Wie berechnet ihr den Urlaub?
00:05:36: Wieso kommen die bei euch pünktlich?
00:05:38: Woher wissen die, dass die überhaupt was machen sollen?
00:05:41: Und für mich war das alles immer selbstverständlich, hab dann gesagt, wie kannst du extra Dienstags in deinen Laden kommen, um getränkert bestellen zu müssen?
00:05:48: Also, wieso baust du dir nicht ein Prozess dafür?
00:05:51: Wieso kommst du und schließt deinen Laden auf und schaltest das Licht an?
00:05:54: Wieso bringst du deinen Mitarbeiter nicht bei?
00:05:58: Ja, fängt ja morgen jemand Neues an.
00:05:59: Da musst du so bauen, dass der neue weiß, wo der Lichtschalter ist.
00:06:03: Und für uns war das so total selbstverständlich, aber für unsere Nachbarn eben nicht.
00:06:10: Und da war dann irgendwann klar, okay, komm, ich geb's euch.
00:06:16: Und da ist dann erst Audio daraus entstanden.
00:06:19: Das waren vorher noch interne Sushi Ninja Tools.
00:06:23: Falls auch dein Laden ist viel über Gastronomie, ich glaube, inzwischen seid ihr aber für ... oder über siebzig Branchen relevant.
00:06:30: Du hattest eben gesagt, dass du das intern bis am Anfang nur als Vorteil genutzt habt gegenüber anderen Gastronomies.
00:06:36: Ich habe glaube ich irgendwo gelesen, dass Palanta in Köln sagt, sie sparen durch Audio hunderttausend Euro pro Jahr wahrscheinlich, weil sie sagen, dass genaure Zeitabrechnungen und so weiter, dass ein riesen Kostenvorteil ist.
00:06:51: Sind das realistische Zahlen?
00:06:53: Auf jeden Fall.
00:06:54: Also wenn du dir ein... Wenn du die alleine hochrechnest, wenn du alleine eine Zeit der Fassung einsetzt, was dadurch dann passiert, wenn du nicht mehr am Ende Pufferzeiten zum Aufräumen hast, sondern am konkrete Zeiten die oder am Anfang den Mitarbeiter erst Abschichtbeginn bezahlst und ihn nicht einfach freie Stundenzettel schreiben lässt und dazu noch nicht durch den Mitarbeiter, sondern vom Übertragen von einem Stundenzettel dann an den Steuerberater.
00:07:22: Da kommst du so schnell und du hast eben Wenn du mit flexiblen Menschen oder flexibel arbeitenden Menschen arbeitest, hast du viele Aushilfen, dadurch hast du entsprechend viele Mitarbeiter, das sind viele Einzelfälle.
00:07:34: Und dadurch multipliziert sich das hoch.
00:07:36: Also du kommst da schnell auf unfassbare Beträge, wo du durch ganz kleine Hebel extrem viel sparen kannst.
00:07:45: Also überleg mal, wenn wir einfach nur ein Büro mit einem Teilzeitangestellten damals genommen hätten, das hätte uns ja also wirklich gebootst, hat fünfzigtausend Euro im Jahr gekostet.
00:07:54: Alleine das fällt ja weg, weil ich das eben skalierbar plötzlich aus der Hosentasche machen kann.
00:08:01: Ich glaube, so ein moderlicher Beitrag fängt irgendwie bei knapp neunzig Euro an oder zumindest letztes oder vorletztes Jahr.
00:08:10: In eurem Slogan steht für hundert Millionen Menschen weltweit.
00:08:13: Das heißt aber noch nicht, dass hundert Millionen Menschen euch nutzen, oder?
00:08:17: Nein,
00:08:17: das ist sozusagen die Zielgruppe.
00:08:19: Ihr habt, glaube ich, ungefähr zweitausend Workspaces habe ich mal gelesen.
00:08:23: Workspaces sind wahrscheinlich einzelne Unternehmen.
00:08:27: Genau, das sind die Unternehmen und darunter sind dann Standorte.
00:08:29: Und wir rechnen pro Standort ab, das ist uns.
00:08:32: Das kommt natürlich auch aus der Perspektive, aus der ich früher kam und eben nicht das Proceed-Sas-Modell, sondern das, was wirklich Umsatz bringt.
00:08:42: Und das ist dann leider meistens in dieser Art von Unternehmen nicht der Mitarbeiter, der Umsatz bringt, sondern die Location.
00:08:50: Gerade durch so eine Mindestlohnverschiebung kommt es oft dazu, dass du einfach mehr Angestellte hast, aber nicht mehr Umsatz machst.
00:08:56: Weil Lohngrenzen teilweise verspätet, angepasst werden.
00:08:59: Und dann musst du halt zehn Leute mehr einstellen für die selben Arbeitsaufwand, weil die Lohngrenze sich nicht mit verschiebt.
00:09:07: Erklär mir das mal, das habe ich nicht verstanden.
00:09:08: Früher war das ja so, dass du vierhundertfünfzig Euro maximal verdienen durftest.
00:09:12: Und dann hast du X Stunden im Monat, die beackert werden müssen.
00:09:15: Und wenn dann der Mindestlohn hochgeht, hast du ... Damals, zum Beispiel, achtundvierzig Stunden durftest du auf die vierhundertfünfzig verbrauchen und dann geht der Mindestlohn hoch.
00:09:26: Die Lohngrenze wurde nicht angepasst.
00:09:28: Durftest du noch vierzig Stunden auf den Minijobber verwenden und dementsprechend musst du so mehr Leute einstellen.
00:09:33: Weil die Arbeit ja die gleiche bleibt.
00:09:34: Weil die Arbeit ja die gleiche bleibt, genau.
00:09:36: Aber das wird jetzt, das ist ja jetzt, das ist ja jetzt im Januar auch passiert mit der Mindestlohnerhöhung.
00:09:41: Da wird die Lohngrenze dann direkt mit angepasst.
00:09:43: Aber ich finde es aber fairer.
00:09:44: Also, ich hoffe, du machst mehr Umsatz, wenn du einen neuen Standort aufmachst.
00:09:48: Ja.
00:09:48: Dementsprechend ist das die fairere Bezahlung.
00:09:53: Insgesamt habt ihr aber schon auch eine sechstätige Anzahl von Nutzern darin.
00:09:57: Also, wie gesagt, ihr rechnet irgendwie nach Standort ab und in dem Standort gibt es einen Zitz oder insgesamt gibt es einen Zitz, aber ihr habt auch schon tatsächlich eine sechstätige Anzahl von Leuten, die euch nutzen.
00:10:07: Ja, wir haben gut über hunderttausend aktive und aktive ist bei uns mindestens einmal die Woche und in der App.
00:10:16: Wobei das eigentlich mehrmals täglich in der App aktiv ist, weil die darüber eben, die sehen ihren Lohn live, ihr Trinkgeld, ihre Arbeitseinsätze, ihre Verfügbarkeiten, Kommunikation, Dokumentenmanagement.
00:10:28: Die sind sehr aktiv, die Mitarbeiter.
00:10:30: Das ist immer eine gute Info gewesen, denn ich wollte als nächstes wissen, wie ihr erschafft, dass die Leute euch gerne nutzen und öffnen.
00:10:35: Aber jetzt habe ich eben schon das Stichwort Trinkgeld gehört.
00:10:38: Da gucke ich natürlich sehr, sehr häufig dann rein.
00:10:41: Das ist so... Die Grundidee, die du am Anfang hast oder die wir hatten, ist, ich brauche eine maximale Aktivität auf den Mitarbeiter.
00:10:49: Wenn ich die Aktivität auf den Mitarbeiter nicht habe, kann ich die Effizienz nicht rausholen.
00:10:54: Das heißt, entweder ich kriege ihn dazu freiwillig, diese App zu öffnen, um ihn dann in der App oder in diesen Prozessen irgendwie nochmal zu triggern und ihn dann zu zwingen, seinen Führerschein hochzuladen, damit er dann seinen Lohn sieht und oder ich kriege die Aktivität nicht hin.
00:11:11: Ich habe immer so das schöne Beispiel, wenn wir jetzt Temperaturkontrolllisten in der Gastronomie, also die Kühlschranktemperaturen dokumentieren und das funktioniert über eine Checklisten-App auf dem Tablet, dann kann sich keiner daran erinnern, dass wir diese App installiert haben und keiner fühlt sich dazu verpflichtet, dass es diese App auszufüllen und es wird auch nie jemand machen.
00:11:37: Und wenn das aber Teil deiner Zeiterfassung ist, die damit zusammenhängt, ob du Geld bekommst oder nicht und ob deine Überstunden über Minuten bezahlt werden.
00:11:46: Und wenn du dann am Ende noch sagst, der Kühlschrank hat zwei Grad, dann ist die Temperaturkontrolle liste erfüllt.
00:11:52: Das funktioniert nur mit so einem integrierten System.
00:11:54: Es ist unmöglich, da irgendwie noch ein Parallelsystem für irgendwas dem Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.
00:12:03: Der wird es einfach nicht benutzen, wenn es ihn persönlich nicht tangiert.
00:12:08: Ich
00:12:09: hatte mal einen Beratungskunden, der auch eine Checklisten-App gebaut hat.
00:12:13: Ich glaube, in Australien gibt es so einen riesengroßen Anbieter für so eine Checklisten-Software.
00:12:17: Das war mir überhaupt nicht bewusst, was das für ein Riesenuniversum ist und wie viele Unternehmen halt wirklich Checklisten oder Dokumentationen zeigen müssen und sagen, hier, da wurde das Fett getauscht und da wurde die Temperatur gemessen und so
00:12:29: weiter.
00:12:31: Das fand ich super spannend, wusste ich gar nicht.
00:12:32: Aber habe ich jetzt mit einem Uhr gehört, dass ihr sowas auch immer mehr in eurer App selbst anbietet?
00:12:37: Ja, schon, das gab's schon in den Vorgänger-Tools.
00:12:40: Also das ist auch ganz zentraler Teil von unserem Gedanken.
00:12:44: Also es ist so die Arbeitsvorbereitung, also Verfügbarkeiten, Stammdaten, Personaldaten, Schichtplanung.
00:12:53: Dann ist es Operations, das Zeiterfassung, da drin natürlich so was wie ein Aufgabenmanagement und Zutelung von Aufgaben.
00:13:00: Und am Ende ist es Payroll und Auswertung, Reporting.
00:13:04: Ich hab nichts online gefunden.
00:13:06: über die Anzahl eurer Mitarbeitenden und euren Umsatz.
00:13:08: Ich habe nur gelesen, dass ihr zwei vierundzwanzig den Umsatz vervierfacht habt.
00:13:11: Gibt es da irgendwie aktuelle Zahlen, die mit uns teilen kannst?
00:13:14: Wir gehen jetzt gerade auf die vier Millionen ARA zu, knapp über vierzig Mitarbeiter.
00:13:18: Ich glaube,
00:13:19: Mitte Ende letzten Jahres oder im August oder so, hattet ihr insgesamt fünfzehn Millionen Euro Kapital aufgenommen.
00:13:27: Was muss ihr dafür leisten und was sind die nächsten Ziele, für die ihr das Geld aufgenommen habt?
00:13:33: Also die Vervierfahrung von unseren Umsätzen war wahrscheinlich schon mal eine gute Basis dafür, um die Finanzierungsrunde auf die Beine zu stellen.
00:13:41: Unsere Vision vom Produkt hat sich nie verändert und das hat Investoren oder die Visi-Kreise sowieso schon immer berührt und die konnten gut sehen, wo wir damit hin wollen.
00:13:57: Die fünfzehn Millionen sind jetzt erstmal auf der Basis, auf der wir aktuell schon in den Markt gehen, das weitermachen und ganz viel Prozesse intern bei uns optimieren.
00:14:07: Ganz viel für die Payroll AI verwenden und es ist wirklich achtzig Prozent ins Produkt stecken.
00:14:13: Wir sehen ganz klar, dass wir das alles über das Produkt gewinnen können, was wir an Schauplätzen sehen.
00:14:20: Also
00:14:20: spannend fand ich schon mal, dass du sagst.
00:14:21: versuchen, dass die Leute am besten gar keine andere App mehr brauchen, sondern alles auf dieser Plattform lösen, dass man also ganz viele Use Cases darüber reinbringt und nicht sagt, wir wollen der Spezialist in genau einer Sache sein.
00:14:31: Ich glaube, die Nutzung unserer App ist auch so ein bisschen angelehnt an die bekannten Apps wie zum Beispiel WhatsApp, also dass man, wenn man es euch zum ersten Mal nutzt, relativ schnell versteht, wo man und wie man irgendwie klicken muss.
00:14:43: Die Nutzung der Apps ist glaube ich auch so ein bisschen angelehnt an Apps, die sowieso gerne genutzt werden, zum Beispiel WhatsApp oder sowas.
00:14:49: Und da muss man dann so einen Spagat wahrscheinlich schaffen zwischen Spaß und Nutzbarkeit und Seriosität.
00:14:56: Ich hatte, als ich das mich vorbereitet habe, kam mir ein Podcast in den Kopf, den ich schon mal hatte, mit dem Gründer von Flip.
00:15:04: Ich glaube, die Webseite heißt getflip.com.
00:15:06: Kennst du die?
00:15:06: Ja, ja,
00:15:07: ja.
00:15:07: Und der hatte auch gesagt, dass seine Software so ... typische Blue-Color Workforces automatisiert.
00:15:15: Und da waren auch so diverse Stichworte, die mich daran erinnern, er meint auch, es ist halt ganz wichtig, dass die Leute Spaß haben, dass es einfach funktioniert, dass sie die Nutzung nicht irgendwie kompliziert lernen können.
00:15:24: Habt ihr eine hohe Überschneidung mit Flip oder sind die doch eher auf Fabrik und ihr eher auf Gastronomie ausgerichtet?
00:15:31: Ja,
00:15:32: also wir haben gar keine Überschneidung, wir sehen die gar nicht im Funnel.
00:15:35: Es ist komplett Enterprise, die Funnel bin ich bei fünftausend Mitarbeitern an und unser größter Kunde hat so knapp vier viertausend Mitarbeiter, wo von twelvehundert Menschen gleichzeitig in einer Schicht arbeiten, was eigentlich eine riesengastronomie ist.
00:15:48: Aber wir sind jetzt, wie du eben schon meintest, mit den siebzig Branchen.
00:15:52: Wir sind jetzt nicht auf Gastronomie ausgelegt, aber unsere ICP sind schon so zehn bis zweihundertfünfzig Mitarbeitern.
00:15:59: Also wirklich sehr, sehr kleine Betriebe, wo gerade so der Betreiber nicht mehr selbst im Laden steht.
00:16:06: Sondern plötzlich das erste Mal in seinem Leben in die Situation kommt, Personal verwalten zu müssen.
00:16:12: Und da wahrscheinlich auch gar nicht reingewachsen ist, genau.
00:16:14: Also das ist ein Riesenunterschied zu Staffbase oder auch zu Flip, mit denen, da treffen wir Personio schon öfter.
00:16:22: Ja,
00:16:22: ich glaube, da hat es ja auch vorhin Personio einmal erwähnt.
00:16:25: Da hat es, glaube ich, gesagt, es gibt viermal so viele Menschen weltweit, wie Personio gerade umgereicht oder so, die in euren Markt reinpassen.
00:16:35: Ja, genau.
00:16:36: Und das geht dann wahrscheinlich auch in dieses Thema, hast du auch schon erwähnt, payroll AI, das ihr in die Lohnabrechnung mit rein wollt.
00:16:44: Und payroll AI trägt die Abkürzung AI in sich.
00:16:48: Und ich glaube, ich habe dabei euch ein Versprechen gelesen, dass ihr irgendwie zero, zero buck oder wie nennt ihr das?
00:16:53: Zero buck Policy habt beim Ausrollen dieser payroll AI.
00:16:59: Ist das ein gutes Versprechen, dass man sagt, man rollt das aus mit zero bucks?
00:17:03: Ja, ich weiß gar nicht, ob es da die.
00:17:05: also wir haben grundsätzlich ne zero bug policy die sagt, dass.
00:17:10: Normale bugs in der von sieben tagen behoben sein müssen und criticals in der von einem tag.
00:17:15: Das haben wir grundsätzlich.
00:17:16: payroll, da geben wir einen ganz anderen ansatz als personio.
00:17:19: personio hat die netto loanerbrechnung selber gebaut.
00:17:22: Das also die die ersetzen sozusagen datav nach ihrer partnerschaft mit datav und.
00:17:29: Wir hatten eben schon immer als System of Records von dem Betrieb und wo hundertprozent aller Angestellten auch von Anfang bis Ende abgebildet sind, hatten wir schon immer die Bruttolohn-Daten perfekt vorbereitet.
00:17:44: Und jetzt geht es nur noch um den Prozess von Bruttolohn zu Netolohn.
00:17:49: und wir benutzen da KI für Edge-Cases, die in der Netolohn-Abrechnung passieren.
00:17:55: Also wir benutzen auch eine zertifizierte Lohnsoftware für den Netolohn.
00:17:59: So, dass wir das in jedem Land beliebig austauschen können und da einfach die Netto-Lohn-Software vor Ort nehmen können.
00:18:07: Aber dazwischen passieren eben Edge-Cases, wofür du den Lohnbuchhalter brauchst.
00:18:11: Und unser Case ist es, diesen Lohnbuchhalter eigentlich zu automatisieren.
00:18:16: Und da über diese vielen Löhne, die wir machen, wieder diese Edge-Cases zu lernen und dann zu sagen, ah, okay, in dem Fall ... machen wir den und den Vorschlag für die Probeabrechnung und versuchen da einfach die Effizienz hochzutreiben.
00:18:31: Das ist total, also unser Konkurrent ist eben ein Lohnbuchhalter oder ein Steuerberater, der einen Schuhkarton zugeschickt bekommt.
00:18:38: Und den Schuhkarton haben wir schon gefixt, denn wir haben schon die perfekt vorbereitete Lohnbuchhaltung.
00:18:45: Wir selber können die natürlich noch besser verarbeiten, als wenn wir einfach nur einen Export an jemanden schicken.
00:18:51: Und das dazwischen, da benutzen wir eben auch noch ganz viele kleine Helferchen, die da diese Edge-Cases lösen.
00:18:58: Wer das
00:18:59: wahrscheinlich auch zum Stichwort Burggraben dann ziemlich cool, weil man dann tief integriert ist, über einen sehr, sehr langen Zeitraum, solange das Unternehmen Mitarbeiter hat, werden sie hoffentlich ein oder andere wie weiter nutzen.
00:19:12: Also ist das auch irgendwie strategisch dann identifiziert.
00:19:14: Oder sagst du, Herr Christoph, meine Burgreben liegen ganz woanders, ABC.
00:19:20: Wir haben es nicht deswegen auf die Roadmap gerufen, das grundsätzlich schon war nicht das Problem für uns.
00:19:28: Wir haben es als logische Konsequenz in diesem Lebenszyklus von unseren Nutzern dazu gesehen.
00:19:36: Also wir hatten eben vorher von Personalstammdaten, also erster Probetag bis... Vorbereitender Lohnbuchhaltung haben wir alles abgedeckt und waren da schon System of Record.
00:19:47: Und dann war das einfach die logische Konsequenz, hinten noch Hayroll dran zu hängen, genauso wie die logische Konsequenz ist, wo nachher auf viele Kunden fragen, vor den Lebenszyklus noch ein Recruiting zu setzen.
00:19:57: Wo wir jetzt nicht davon reden, Anzeigenpakete für Stepstone zu verkaufen, weil darüber kommen unsere Mitarbeiter nicht.
00:20:05: Wie findet ein Gastronom seine Mitarbeitenden?
00:20:07: Witzigerweise oft über Kleiner zeigen, dann steht der Hallo Chef, bitte Arbeit und dann stellst du den ein.
00:20:13: Also, da fließt kein CV und der kommt zum Probearbeiten und dann siehst du schon, ob er es kann.
00:20:20: Und ab dem Probearbeitstag ist er in Audio drin und wird dann darüber auch entlohnt und sieht das alles.
00:20:28: Du hast witzigerweise, also wir sind ja auch selber Nutzer und bzw.
00:20:33: meine Frau leitet die Restaurants und Die erzählt mir abends von Geschichten, wo Mitarbeiter, wenn sie dann verpasst, sie versucht schon die neuen Mitarbeiter kennenzulernen in ihrer ersten Schicht.
00:20:46: Aber wenn sie das dann verpasst, das ist irgendwie was mit unserem kleinen Sohn ist und dann kommt sie in eine halbe Stunde, drei, vier Stunden zu spät oder auch gar nicht, dann wissen die schon alles.
00:20:56: Also dieses Thema, wo ist der Lichtschalter und sowas, das haben die alles über Audio.
00:21:00: Ja, ja, hab ich mir schon runtergeladen, ja, hab die Onboarding-Checkliste gemacht, ja, hab ich gesehen, ja, das ist da hinten, ja, ich hab hier schon meine Verfügbarkeiten bekannt gegeben, mein Führerschein hochgeladen, alles ist erledigt.
00:21:10: Also es ist selbst für uns noch, die das jetzt schon so lange benutzen, dass das teilweise noch erzeugtes Gänsehaut dann zu sehen, wie es dann alles zusammenfließt.
00:21:20: Wenn ihr so ein neues Feature überlegt, Probiert ihr das dann zuerst in deinen eigenen Läden aus?
00:21:26: Oder wie verifiziert die Idee?
00:21:30: Zero-Churn-Policy, dann nennen.
00:21:32: Soll ich ihn nennen, er wird schon nicht churnen, wenn wir da Scheiße bauen mit neuen Features.
00:21:37: Aber ja, es gibt so Betaflex und ganz klassisch geht's.
00:21:42: Als allererstes geht's an unsere eigene Gastronomie.
00:21:45: Dann gibt's achtzig Pioneer-Kunden.
00:21:48: Das sind von den ersten zwei Hundert Kunden, hat mir so achtzig Pioneer-Kunden ausgesucht.
00:21:55: die auch immer auf dem Programm sind und dann geht es langsam raus.
00:21:58: und als letztes an denen, der die viertausend Mitarbeiter hat.
00:22:01: Es ist aber schon noch ganz oft, also wir haben auch Kunden-Events, holen Feedback ab, gucken in welcher Tiefe, die mit dem Produkt arbeiten und die kommen oft auch auf coole Ideen, um die Effizienz nochmal zu steigern.
00:22:15: und wir selber haben auch noch ganz viel Mini-Add-Ons, die wir uns wünschen, um Prozesse zu optimieren.
00:22:25: Aber es ist wirklich so, dass wir total merken, dass wir im Wettbewerb einfach gefühlt die einzigen sind, die diesen Vorteil von so hundert und dreißig Mitarbeitern mit Instant Feedback und der Erfahrung aus sechzehn Jahren Unternehmertum auch anwenden können.
00:22:43: Also es hat nichts damit zu tun, dass wir hier irgendwie eine Umfrage machen und dann versuchen, die USA zu finden, die das benutzen, sondern das ist dann meistens noch Feinschliff in dem Produkt.
00:22:53: und nicht grundsätzlich irgendwie eine Entwicklung.
00:22:56: Da wird übrigens auch viel gevibt, weil du das eben schon angekündigt hast.
00:23:01: Also wir haben ein ziemlich cooles Konstrukt bei uns in der Technologie geschafft, dass du, wenn da jemand vibe, dass der nicht alles einreißen kann.
00:23:12: Also dass es ein bisschen Barrikaden gibt, aber unsere AP gut nutzen kann.
00:23:16: Also ganz viel Vibecoding im Frontend.
00:23:19: Und dann eben hinter so einem Beta-Fleck.
00:23:21: und dann schnell vertesten, Analytics drauf.
00:23:24: und dann Gregor, mein Co-Founder, ich hab ganz mit glänzenden Augen, hab ich was gevibecoded und hab ihn dann zu mir gerufen und hab gesagt, was machst du eigentlich noch hier?
00:23:36: Ist CTO?
00:23:36: Ich hab gesagt, wer bist du denn dann hier, wenn ich das jetzt hier alles selber bauere mit dem Vibecoding?
00:23:45: Dann hat der gesagt, ich bin einfach nur noch irgendein Schmock.
00:23:49: Dann hab ich Jachie Pity gefragt, Was ist in dem Zusammenhang Schmock?
00:23:54: Da hat der Herr Cedric Bitti gesagt, Senior Coder, Helping Modern Operators, Creating Kunst.
00:24:00: Und seitdem ist das dann so, man darf bei uns Weibkoden innerhalb dieses Konstruktes ins Produkt gehen und da muss am Ende nochmal ein Schmock drüber gucken, dass das auch was Ordentliches ist.
00:24:12: Aber
00:24:12: das heißt denn auch, dass teilweise Leute Weibkoden, die vorher gar keinen Indikler waren?
00:24:17: Cloudcode, Cursor bis... Bis April hatte ich keinen Zugriff aufs Produkt und seit April bin ich tief im Produkt und es ist wie eine Sucht, ich komme nicht mehr raus.
00:24:27: Also stell dir vor, du kannst in so einem Produkt auch für deinen eigenen Betrieb plötzlich auf Basis von diesen Daten, also auch auf den vergangenen Daten, die wir da haben und darauf kann ich mir einfach Sachen bauen.
00:24:39: Das ist Wahnsinn.
00:24:40: Fällt
00:24:41: dir ein Feature ein, welches du extra aus eigenem Bedarf gebaut hast.
00:24:44: seitdem?
00:24:45: Ich habe mir direkt so in Richtung Mai, also noch ... Das war noch Cursor und das war noch Vorklotcode.
00:24:52: Habe ich mir einen Dokumentengenerator gebaut, dass du einfach so Vorlagen bauen konntest und dann hattest du so smarte Variablen, wo dann so einen Arbeitsvertrag generieren und dann steht der exakte Stundenlohn aus der Lohnregel da drinnen und sowas und dann kannst du den als PDF exportieren.
00:25:09: Alles auf Basis, das ist eigentlich nur Frontend, das ist alles auf Basis der Daten, die wir haben.
00:25:14: Den Kuhl benutzt und letzte Woche habe ich einen Controlling gebaut, was die Personaleinsatzquote anhand von manuell eingetragenen Umsatzdaten dir zeigt.
00:25:23: Und ich habe heute Nacht ein Screenshot an meine Frau und sie noch geschlafen hat.
00:25:29: Also sie lag neben mir, aber ich habe in unsere Suche-in-in-your-Gruppe geschickt, in der noch mein Mitgründer von Suche-in-in-your ist.
00:25:37: Und habe gesagt, okay, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag können wir eine zu hohe Personaleinsatzquote.
00:25:43: Dann wird darauf plötzlich reagiert.
00:25:45: und jetzt können wir da Arbeitszeiten optimieren und müssen gucken, dass da mehr Umsatz, dass der Umsatz so hoch geht.
00:25:51: Also es ist, das hört sich für, das hört sich für Tech-Unternehmer hört sich das vielleicht wie eine Basis an, aber.
00:25:59: Ja, teilweise auch nicht, genau.
00:26:02: Aber wenn du aus so einer Welt kommst, auch so was wie eine Gastronomie, auch Ärzte, mit denen wir reden und Hausmeisterdienste, die uns benutzen oder Physiotherapien, da zählt das eben nicht.
00:26:15: Das ist nicht der Kern, das ist nicht diese Kennzahlenoptimierung.
00:26:20: Das machen die einfach gar nicht.
00:26:21: Der Kern ist da irgendwie den Gast bedienen oder eine gute Qualität.
00:26:24: Vielleicht machst du noch einen guten Einkauf.
00:26:27: Aber nicht Kennzahlen Optimierung und das ist teilweise das ist so ein Blindflug, dass so eine Pleite gehen könntest an so einem Personal Einsatzquote von Dienstag Mittwoch, Donnerstag.
00:26:37: Und das ist halt, das macht total Spaß und ist befreit schon fast, das dann sehen zu können.
00:26:45: Also ja, das war das letzte, was ich gebaut habe.
00:26:48: Hast du durch AI und diese Änderungen auch schon?
00:26:51: innerhalb von Audios Personalentscheidungen ändern müssen.
00:26:54: Das ist gesagt, du eigentlich die drei Entwickler, die wir für zwei, sechs, zwanzig geplant haben.
00:26:57: Ich glaube, die brauchen wir erst mal gar nicht.
00:27:00: Es geht die ganze Zeit.
00:27:03: Wir halten uns die ganze Zeit nicht an unsere Personalplanung, die irgendwie auch erst zwei Monate alt ist und denken dann wieder, ja, was geht ja doch.
00:27:12: Und ich rede auch die ganze Zeit mit, wenn wir eine Solitposition in Text suchen, ist meine Lieblingsfrage.
00:27:20: Wie viel mehr holt's aus den Entwicklern jetzt raus?
00:27:22: Seit mehr als dreißig Prozent?
00:27:26: Oder wie viel X?
00:27:28: Ja, muss man ja gucken, wie die Qualität ist.
00:27:31: Halt ich ja von nix.
00:27:32: Das heck ich dir alles weg.
00:27:33: Dann ist no go für mich.
00:27:36: Und wenn jemand anfängt mit fünf X, dann ist das irgendwie so, was ich selber gerade sehe, was hier passiert.
00:27:43: Also das ist auch total atemberaubend.
00:27:46: Es macht mir keine Angst, also dann eine eingehende Frage war ja auch, was ist, wenn?
00:27:50: hast du Angst davor, dass du weggeweibt wirst?
00:27:53: Es begeistert mich alles so sehr, dass ich eher überlege, wie wir andere wegweiben können.
00:27:59: Und gleichzeitig gehängen wir in irgendeiner Bubblefest, wo ich dann vor die Tür gehe und mit jemandem darüber rede und der hat gar keine Ahnung, wie ein Stück Software überhaupt an jemand anderen weitergegeben wird.
00:28:11: Also, das ist so... Ja, das ist... Das ist total verrückt.
00:28:15: Aber klar, die Personalentscheidung, die ganze Zeit.
00:28:18: Also ich habe im Sommerurlaub eine Produktmanagerin angefangen.
00:28:24: Und wir haben zwei Produktmanager vorher im Team gehabt, Jonas und Max.
00:28:29: Und die auch schon lange bei uns sind.
00:28:32: Und ich habe die beide aus Mallorca angerufen und habe gesagt, ihr seid gefeuert.
00:28:35: Gibt keine Produktmanager mehr bei uns.
00:28:37: Kompletter Schwachsinn.
00:28:38: Designer hatten wir noch nie.
00:28:40: Produktmanager gibt es nicht mehr.
00:28:41: Ich biete euch ein Job als Product Engineer an, baut alles selber und Frontend gibt es auch nicht mehr.
00:28:47: Ihr müsst das jetzt machen.
00:28:48: Davon bin ich auch schon wieder ein bisschen weg, weil es nicht so ein geiles Ergebnis hatte.
00:28:53: Aber dahinten, also ich bin ein Freund von allen Positionen hinterfragen und alles anders machen.
00:28:59: Aber eigentlich, also hätten wir die Tools, zwei Tausend Fünfzehn oder zwei Tausend Einzwanzig oder so gehabt, gefühlt hätte ich alles selber bauen können.
00:29:09: Gefühlt, also nicht mehr.
00:29:11: Mich in der Qualität, aber ja, es ist Wahnsinn.
00:29:14: Ich gebe meiner Frau, glaub ich, auch schon ein bisschen auf den Keks damit, mit was wir alle bauen.
00:29:18: Es ist absoluter Wahnsinn und ich fall auch immer tiefer in dieses Rabbit Hole rein.
00:29:24: Ich fall auch immer sehr...
00:29:25: Ich frage, ob das ein Rabbit Hole ist oder ob es Licht am Ende vom Tunnel ist.
00:29:29: Ja, zumindest, dass man denkt, und dafür brauche ich mir jetzt noch einen Tool und dafür brauche ich mir jetzt noch einen Tool.
00:29:36: Und du hast ja auch gesagt, dass du teilweise überlegst, was für andere Märkte es vielleicht noch gibt, die man jetzt mit diesen Chancen aus dem vermeidlich einfachen Prototyping irgendwie ausprobieren kann, ist denn die Branche, in der du den meisten Umsatz hast, in meinem Kopf ist das immer noch so ein bisschen die Branche der Gastronomie, hat die noch viele analoge Widerstände, also sagst du eigentlich kann jedes Unternehmen durch Audio profitieren, aber leider machen sieben von zehn Gastronomiebesitzern immer noch den Fehler, dass sie eben nicht nach Kennzahlen arbeiten und deswegen nicht mal verstehen, was da für ein Potenzial darin liegt.
00:30:13: Und eigentlich hätte ich mal in einer ganz anderen Branche gründen sollen.
00:30:16: Ich
00:30:16: glaube, in einer anderen Branche gründen sollen nicht, weil wir dann diesen Wettbewerbsvorteil verlieren würden von dem Know-how in der Branche.
00:30:23: Das ist also natürlich am Anfang von ein paar Jahren bis und noch schon bis auf so Transparenzgegner gestoßen, die nicht wollten, dass die Arbeitszeiten irgendwo dokumentiert sind, weil dann rauskommt, dass wir alles schwarz bezahlen.
00:30:37: Da hat uns im Mindestlohn ein bisschen in die Karten gespielt.
00:30:40: Und auch Corona hat uns in die Karten gespielt, weil natürlich auch ganz viele Angestellte jetzt plötzlich sozialversicherungspflichtig angestellt werden wollen und nicht als Minijobber, wo du keine Kurzarbeit bezahlt bekommst.
00:30:51: Und das sehen wir jetzt aktuell in der Pipeline gar nicht mehr, dass da irgendwie Gegenwind kommt und gesagt wird, ich mach das alles auf Zettel und Papier.
00:31:01: Also dir platzt da ja der Kopf.
00:31:04: Das sind ja so viele Kennzahlen, die du da dokumentieren müsstest, um irgendwie einen Überblick zu behalten.
00:31:09: Das ist ja, was Palanta dann gemacht hat.
00:31:11: Da müsste angreifbar.
00:31:13: Wenn du gesagt hast, dass du jetzt teilweise die Personalplanung von zwei, sechs und zwanzig schon wieder irgendwie im Anlass oder über den Haufen wirfst oder Neuplans oder sowas, was sind denn für dieses Jahr?
00:31:23: große Themen auf deiner Roadmap.
00:31:25: Also kriegt ihr vorne genug Lieds rein oder sagt ihr, wir brauchen dringend einen Riesenfeature, das vier Monate Arbeit benötigt.
00:31:31: oder willst du endlich Amerika erobern, was sind so die großen Meilensteine, wo du Ende des Jahres sagst, ja, das will ich schon dieses Jahr erreicht haben.
00:31:39: Vielleicht ein bisschen langweilig, aber der allergrößte Meilenstein ist Simplizität, ein Produkt wieder nach vorne zu holen.
00:31:46: Also wir sind eben gewachsen über Wünsche und Einstellungen und individuelle, individuelle Features, aber individuelle Settings, wo dann nochmal irgendwas kombiniert wird.
00:32:02: Und wir haben dann immer jedem Produkt, dass man nur jedem Kunden das individuelle erklärt.
00:32:08: Und das ist immer länger geworden.
00:32:09: Also eigentlich dieses Kunden-Onboarding ist immer aufwendiger geworden.
00:32:13: Und das hindert uns natürlich in der Skalierung, vor allem in diesem Longtail.
00:32:20: um das effizient auch voranzutreiben und dann auch in anderen Ländern.
00:32:24: Das steht jetzt so für die nächsten zwei, drei, vier Monate, steht das ganz oben auf der Prio-Liste, um dann eben das Sales-Team oder auch das Onboarding-Team sich dann auf größere Kunden konzentrieren zu lassen.
00:32:40: Das ist so der aktuelle Fokus, also Vorbereitung für die Superskalierung.
00:32:44: Das
00:32:45: hätte ich mir jetzt nachgefragt, was wäre denn der größte Hebel, wenn du jetzt irgendwie vorhast, wenn ich sagen würde, ich halte die Pistole in den Rücken und sag bis zum Ende des Jahres musst du den Umsatz verdreifachen und was welchen Hebel würdest du dann umlegen müssen?
00:33:00: Verdreifachung bräuchte es so wahrscheinlich keinen.
00:33:02: keine Pistole, und dann müsste ich nicht die Schritte angehen, an die ich gerade gedacht habe, bis du Verdreifachen gesagt hast.
00:33:12: Verdreifachen kriegen wir auch in Deutschland hin.
00:33:15: Und kriegen wir auch mit diesem Featureset, was wir haben, und einfach Hausaufgaben machen und das, was wir machen, weitermachen.
00:33:23: Das würden wir damit auch hingekriegt.
00:33:25: Aber du hast doch erwähnt, dass ihr bei obervier vier Millionen ARR
00:33:29: arbeitet.
00:33:30: Das Verdreifachung ist ja schon relevant.
00:33:32: Eine Verdreifachung ist auf jeden Fall relevant, aber der Markt ist da so groß, dass wir dafür nicht den Schritt jetzt über den Teich machen müssten, um dann überhaupt die Möglichkeit zu haben, da hinzukommen.
00:33:42: Ja
00:33:43: krass.
00:33:43: Und über dem Teich, da gibt es gar nicht so viel wie das, was ihr macht, deiner Erfahrung nach oder deiner Recherche nach?
00:33:49: Da gibt es schon bessere Lösungen, als die wir in Deutschland haben im Wettbewerb.
00:33:56: Die sind aber auch in die Jahre gekommen, sind nicht ... aus Kundenperspektive gebaut und auch nicht ganz so holistisch wie wir.
00:34:04: Also ... ... ist dann auch oft ... ... oft hast du eine Schichtplanung mit einer Zeiterfassung ... ... oder du hast dann eben irgendwo ein Checklistentool ... ... oder du hast ein Dokumentenmanagement und das in ... In Nutzer.
00:34:14: freundlich gibt's da auch eher selten.
00:34:17: Du hast dann da irgendwelche Riesenanbieter, die aber auch wieder in Richtung Enterprise gehen.
00:34:22: Manche Gästen, jedenfalls sind sie mir ganz sympathisch hin, so wie du, David, denen biete ich an, dass ich ihr größtes Problem löse, an welchem sie schon lange arbeiten.
00:34:35: Voraussetzung ist, dass du uns jetzt sozusagen sagst, was wäre das Problem, dass du gerne von mir gelöst hättest, weil du sagst, wenn das mir vom Hals wäre, das würde einfach mein Leben dreimal so gut machen.
00:34:44: Also ich kann nur sagen, was mir direkt in den Sinn kommt.
00:34:49: Und es ist sehr schwer, diese Erfahrung, die ich gemacht habe in den Jahren und da gesammelt habe, es ist sehr schwer, die zu skalieren oder zu duplizieren.
00:35:01: an andere Menschen, um dann eben schneller in der Produktentwicklung zu sein.
00:35:05: Das ist dann schon oft noch, das fühlt sich, das fühlt sich natürlich aus meiner Sicht irgendwie selbstverständlich an, wie das Produkt an der Stelle gebaut sein müsste, aber dieses selbstverständliche zu übertragen, wenn du mir das lösen könntest, dann könnten wir wesentlich schneller im Produkt skalieren und könnten da schneller, das hört sich, das hört sich teilweise wahrscheinlich auch total unsympathisch an, aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir besser wissen.
00:35:31: als ein Großteil der Unternehmer, die unsere Software nutzen, wissen wir besser, wie der Prozess zu gestalten ist als er.
00:35:39: Also es ist keine Übersetzung vom Kundenwunsch, wo der Kunde sagt, ja, ich brauche aber hier doch den PDF-Export in Dina II in Lila und wir bauen dann einen PDF-Export in Dina II in Lila, sondern die Übersetzung, was er wirklich braucht und ihn dazu zu zwingen, dass er eigentlich gar keinen Export mehr braucht.
00:35:59: ...in dazu zum besseren Prozess zu zwingen.
00:36:01: Und das kriegen wir aktuell... ...im Schwerskaliert.
00:36:05: In
00:36:05: der Kommunikation mit den Kunden oder auch einfach im Team, im Unternehmen, wenn du sagst... ...ich hab immer wieder, wenn ich so mit Menschen rede, die mal bei... McKinsey oder BCG oder so gearbeitet haben, die also oft auch relativ schnell im Kopf sind und mit vielen Leuten arbeiten, die auch relativ schnell, wenn die irgendwie sagen, so, ich habe unterschätzt, was für ein Unterschied.
00:36:26: das macht mit absoluten Experten zusammenzuarbeiten.
00:36:29: Also wenn die mal in andere Unternehmen kommen und da nicht alles voller Mental High Flyer ist.
00:36:37: Glaubst du, wenn man eigentlich sagen würde, dass man sich nur Leute einkauft im Team, die nicht Siebzigtausend Eurojahres Geld bekommen, sondern hundertausend Eurojahres Geld, weil es einfach solche so gute Mitarbeitende sind, ob man dann sagt, okay, ich gebe jetzt zwar dreimal so viel Gehalt aus wie vorher, aber habe auf einmal fünfmal so viel Output.
00:36:57: Glaubst du, das ist eine Theorie, die irgendwie realistisch ist?
00:37:00: Tausend Prozent.
00:37:02: Leben wir gerade auch schon.
00:37:04: Und auch jetzt in den Zeiten der vollen Automatisierung und was da kommt, diese.
00:37:10: Also ich sage jetzt nicht, dass das der McKinsey-Typ ist.
00:37:12: Das wurde mir als Karnevalskostüm vorgeschlagen.
00:37:20: McKinsey-Guy.
00:37:22: Ich mag die auch nicht.
00:37:23: Das war natürlich auch immer in der Gründung mit Gregor und mir am Anfang und wir haben einfach nur das Produkt gebaut.
00:37:29: Da war das auch immer so die Lücke in unserem Team.
00:37:32: Der McKinsey-Guy könnte da vielleicht noch fehlen, um Go To Market nach vorne zu treiben.
00:37:37: Da haben wir auch Konstantin gefunden.
00:37:40: Bester Heier aller Zeiten.
00:37:41: Also er macht mehr als fünfmal von so einem ... ... siebzigtausend Euro Heier vom Output.
00:37:50: Und da hat sich alles verändert.
00:37:51: Da sind wir zu einer richtigen Firma geworden.
00:37:53: Ich wäre gerne Bestzahlen des Unternehmen ... ... hier in unserer Region und ... ... wird gerne Open AI-Gehälter zahlen und dafür Superstars ranholen, den ... ... und ist mir auch egal.
00:38:07: wenn die nur vier Stunden in der Woche arbeiten, aber dafür den Output haben, der einen begeistert.
00:38:12: Das ist natürlich konträr zu der Gastronomie.
00:38:15: Da kannst du nicht jemanden holen, den du das dreifache zahlst, damit der Lieferservice arbeitet.
00:38:22: Aber auf jeden Fall hundert Prozent.
00:38:23: Also gerade jetzt in der Zeit, wo es darum geht, einen Prompt korrekt zu gestalten, um den richtigen Output zu bekommen.
00:38:30: Das ist ja noch die einzige Übersetzung, die wir da haben, ist, diesen guten Prompt zu schreiben.
00:38:35: Da bin ich fest davon überzeugt, dass das der hochbezahlte, kreative, clevere Mensch besser hinbekommt als der andere.
00:38:43: Gibt es etwas, was du viel zu selten gefragt wirst, worüber du gerne noch erzählen würdest?
00:38:48: oder du sagst, Christoph, das ist noch mal wichtig, wie die Leute zu hören, wenn sie jetzt über Audio die Folge eingeschaltet haben?
00:38:54: Fällt
00:38:54: mir nichts direkt ein.
00:38:55: Habe ich was vergessen anzusprechen?
00:38:57: Super.
00:38:58: Spaß gemacht.
00:38:58: Ein bisschen Raging zwischendurch, aber das
00:39:02: ist... Hat es dir Freude gemacht, David?
00:39:03: Mit
00:39:04: mir nah.
00:39:05: Perfekt.
00:39:05: Jetzt müssen wir nun noch einen Weg schaffen, dann Raging an den Anfang zu schneiden, damit die Leute sagen, oh, da bleibe ich auf jeden Fall drin.
00:39:12: Aber das kriegen wir schon hin.
00:39:14: Toll.
00:39:14: Dann ganz, ganz vielen Dank für deinen Input.
00:39:16: Super spannend auch zu hören, dass du selbst AI Vibecode ist und dass ihr eine Möglichkeit gemacht habt, eine Möglichkeit geschaffen habt, Vibecoding sozusagen im Unternehmen zu ermöglichen.
00:39:27: Das finde ich auf jeden Fall bemerkenswert.
00:39:29: Und
00:39:29: bei uns hat Customer Support.
00:39:31: Support.
00:39:32: Hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat
00:39:35: ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat
00:39:37: ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein, hat ein,
00:39:56: hat ein.
00:39:56: Das begleitet mich mein ganzes Leben, deswegen arbeite ich auch alleine.
00:39:59: Aber er habe mich nicht selber ausgesucht.
00:40:01: David, vielen, vielen herzlichen Dank.
00:40:02: Viel Erfolg für Audio.
00:40:04: Alles Gute für dich.
00:40:05: Ich habe auch gehört, dass ihr einen kleinen Sohn habt.
00:40:07: Für den natürlich auch alles Gute.
00:40:09: Hat mir Spaß gemacht, zuzuhören.
00:40:10: Und waren tolle, tolle Inputs dabei.
00:40:13: Vielen Dank.
00:40:14: Danke dir.
00:40:15: Für dich zu Hause jetzt noch zwei Aufgaben.
00:40:17: Das erste ist natürlich auf Abonnieren zu klicken.
00:40:19: Und das zweite ist einfach sehr gut, durch die Woche zu kommen.
00:40:22: Ich würde sagen, wir hören uns nächste Episode.
00:40:24: bis dahin.
00:40:25: ganz liebe digitale Grüße von...
00:40:27: Von David.
00:40:28: Und Christoph, tschüss!
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