KI-Mindset: Warum Mut und Tempo wichtiger sind als Technologie – mit Friedrich Arnold und Philipp Depiereux
Shownotes
KI ist Kontaktsport! Wer nur zuschaut, verliert den Anschluss. In dieser Episode begrüßt Christoph Burseg zwei Experten, die das Thema Künstliche Intelligenz aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: Friedrich Arnold bringt die Sicht des deutschen Mittelstands ein, während Philipp Depiereux Impulse aus dem Silicon Valley liefert. Gemeinsam haben sie das Buch „Mut zur KI“ geschrieben, um Führungskräften die Angst vor der Technologie zu nehmen. Sie diskutieren den „Demoeffekt“ in China und den USA, die Notwendigkeit von Haltung in der Führung und warum wir in Europa „no excuses“ mehr gelten lassen dürfen. Friedrich Arnold teilt zudem exklusive Einblicke, wie die Hörmann Gruppe durch KI-Agenten Synergien im Einkauf hebt und warum Datenqualität das „dicke Brett“ der nächsten Jahre bleibt.
In dieser Episode erfährst du:
- Mindset-Check: Warum die USA bei der „Execution“ führen, während Deutschland oft in der Ideen-Phase stecken bleibt.
- Der Dreiklang des Erfolgs: Warum Mut, Haltung und Tempo die entscheidenden Faktoren für die KI-Integration sind.
- Praxis-Case Mittelstand: Wie ein spitzer Use Case für automatisierte Meeting-Protokolle bei Hörmann die „Allianz der Willigen“ formte.
- Vibe-Coding & Disruption: Ob wir in Zukunft wirklich 90 % weniger Personal für die gleiche Output-Menge benötigen.
- Datenschatz-Suche: Wie ein traditionsreiches Bergbauunternehmen durch jahrzehntelange Labordaten zum KI-Unternehmen wurde.
- Digital-Detox: Warum Philipp Depiereux trotz KI-Euphorie für einen Social-Media-Bann für Unter-16-Jährige plädiert.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Haben wir da vielleicht schon den ersten Unterschied zwischen USA und Deutschland identifiziert?
00:00:03: Also das glaube ich schon, dass die jetzt im vierten Jahr in Amerika leben, das kann ich mit gutem Gewissen sagen, in Deutschland ist alles besser als in USA außer Mindset.
00:00:13: Also wirklich alles, eine Infrastrukturbildung, Straßen, sozusagen das ganze, die Socialsystem-Gesundheitssystem, alles besser.
00:00:21: Aber das Thema Mindset im Sinne von, hey, wir haben ein Problem und wir wollen das lösen und wir lösen es.
00:00:26: Und wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere und sagen, hey, du im Unternehmen musst das machen, weil du bist IT-Leiter, das ist dein Problem.
00:00:33: Spuckt mal die Hände und versucht mal selber zu machen.
00:00:48: Herzlich willkommen.
00:00:49: Wir führen heute ein Gespräch für unseren Insight Talk.
00:00:52: Das ist unser monatliches Format.
00:00:53: Und da laden wir immer gerne zwei Gäste ein und tauchen mal so ein bisschen tiefer ein und haben Zeit, einen Gedanken auch mal zu Ende zu denken oder ein bisschen Platz einzuräumen.
00:01:00: Und der Insight Talk, der gehört zu digitale Vorreiter in deinem Podcast zur Digitalisierung von Vodafone Business.
00:01:06: Mein Name ist Christoph Bursack.
00:01:08: Heute zu Gast sind Friedrich Arnoldt, er ist Managing Director von Herman Digital.
00:01:14: Und mit dabei ist Philipp Dipchereu, er ist Unternehmer und Gründer der Scaled Innovation Group.
00:01:19: Beide kennen sich, glaube ich, ganz gut, denn sie haben gerade zusammen ein Buch geschrieben und das Thema ist KI.
00:01:25: Die besten Learnings aus dem Buch, die versuche ich jetzt den beiden aus den Nase zu kitzeln oder aus ihn heraus zu kitzeln.
00:01:33: Wünscht mir dabei viel Glück.
00:01:34: und jetzt herzlich willkommen beim Insta-Talk.
00:01:36: Lieber Friedrich, lieber Philipp, hallo.
00:01:37: Hallo Christoph.
00:01:38: Hi, Christoph, danke.
00:01:39: Damit die Leute euch kurz kennenlernen, Friedrich, du arbeitest bei Hörmann Digital.
00:01:44: Was macht Hörmann?
00:01:44: Wofür seid ihr bekannt?
00:01:46: Ich hatte, bin früher mal in so einem Unternehmen vorbeigefahren, da stand immer drauf Hörmann Türim-Tagentore.
00:01:51: Das seid wahrscheinlich nicht ihr, ne?
00:01:52: Ja, das wird wahrscheinlich auch den Hörern so gehen, wenn sie das googlen, dann landen sie erst mal bei der Firma mit den Garagentoren.
00:01:58: Das sind wir nicht.
00:02:00: Ich arbeite bei der Hörmann-Gruppe.
00:02:01: Das ist eine mittelständische Unternehmensgruppe.
00:02:05: Das sind die mit dem roten Logo.
00:02:08: Und es ist wirklich eine Kongolmerat aus dreißig verschiedenen Firmen.
00:02:12: Weltmarktführer unter einem Dach.
00:02:14: Und ich leite da die Digitalanheit, die Software entwickelt für alle Unternehmen, die unter der Hörmann-Gruppe vereint sind.
00:02:21: Und ihr seid gar nicht so klein.
00:02:22: Ich glaube, ihr habt achthundert Millionen Euro Umsatz.
00:02:24: Achthundert Millionen Euro Umsatz in Summe und auch rund dreitausend Mitarbeiter, die da arbeiten.
00:02:30: Genau, das ist ein schönes Spielfeld auch für digitale Transformation, weil die Vielfalt da auch einfach sehr groß ist.
00:02:37: Und euer bekanntes Produkt, wir haben wahrscheinlich Warnsysteme.
00:02:40: Genau, die Hermann Warnsysteme ist die Firma auch die Keimzelle dieses Familienunternehmens, also immer noch auch Familien geführt.
00:02:47: Bei Hörmann-Warnsysteme werden eben Seränen hergestellt.
00:02:50: Die kennt man, wenn man zum Beispiel am Wochenende mal einen Probealarm stattfindet oder der deutschlandweite Warentag, dann sind das eben die Seränen, die hoffentlich anspringen.
00:03:00: Und Hörmann-Warnsysteme ist da eben der weltweit führende Hersteller von diesem Seränensystem.
00:03:05: Korrekt, das gehört zur Hörmann-Gruppe.
00:03:07: Wenn ich in Hamburg bin, wie wahrscheinlich ist das, dass ich eure Seränen höre?
00:03:11: Das ist sehr wahrscheinlich.
00:03:12: In Hamburg sind wir unterwegs.
00:03:14: Toll, sehr gut.
00:03:15: Vielen Dank.
00:03:16: Philipp, was macht die Scaled Innovation Group beziehungsweise?
00:03:19: Wie kann man dich beschreiben?
00:03:21: Ja, also Unternehmer, Vollwürttunternehmer, wir haben das Unternehmen in USA gegründet.
00:03:26: Ich lebe ja in Kalifornien mit meiner Familie und wir sind Zusammenschluss von Unternehmern und Gründern, die sozusagen Start-ups, aber auch Mittelstände anhelfen, digitale Geschäfte zu skalieren, also wirklich groß zu machen, natürlich mit digitalen Tools und Methodiken und klassischem Sales, aber vor allen Dingen natürlich auch mit KI.
00:03:43: Und ja, haben ja einige Projekte jetzt gestartet, unter anderem ein großes Projekt im Bereich MediCare.
00:03:49: sozusagen Krankenversicherung für Senioren im USA.
00:03:51: Total spannend, total der Oldschool-Markt.
00:03:54: Und da wird alles noch mit Agenten und Papier verkauft.
00:03:56: Da haben wir jetzt ein bisschen Digitalisierung eingebracht, ganz gut.
00:03:58: Und genau, bin ja noch bei Familienunternehmen, bei Knauf und bei Chibo noch im Digitalbeirat.
00:04:04: Und genau.
00:04:06: Und bin da immer noch mit einem Herzen stark in Deutschland unter Rufe.
00:04:10: Das kann ich mir fast nicht vorstellen, wie man das sein kann, wenn man in Kalifornien lebt.
00:04:13: Aber wo in Kalifornien bist du ungefähr?
00:04:15: In Newport Beach, das ist sozusagen die größte Bubble der Welt, das ist also nicht nur die kalifornische Bubble, sondern du hast auch noch die Newport Beach Bubble, dann sind meine Kinder noch auf der Waldorfschule, hast du die nächste Bubble.
00:04:24: Also das ist ein ganz nettes Leben da, aber viele Trumpf ist um einen herum sehr konservativ.
00:04:30: Also es ist nicht das Kalifornien, was du dir wahrscheinlich so schön in LA und San Francisco vorstellst, es ist also sehr magalass.
00:04:37: Ich habe gerade heute, glaube ich, Gavin Newsom gesagt, dass Kalifornien einen Krieg führt gegen... Absolut.
00:04:44: gegen Trump.
00:04:44: Also die Rhetorik wird auch weiter hochgefahren, habe ich das Gefühl.
00:04:48: Damit ihr euch ein bisschen kennenlernen und ein bisschen warm groove'n, habe ich mal so ein paar Dilemma-Fragen mitgebracht, wo ich mich interessiert, was ihr jeweils lieber entscheiden würdet.
00:04:58: Also stelle mir vor, ihr müsst entscheiden, ob ihr lieber ein einhundertprozent ethisches KI-Modell hättet, das aber leider die Innovation um fünf Jahre
00:05:08: bremst.
00:05:08: Silicon Valley
00:05:08: Speed.
00:05:09: Oder ob ihr sagt, lieber Silicon Valley Speed.
00:05:12: Aber dafür regelmäßig.
00:05:14: Ja, okay, okay.
00:05:15: Ich habe noch nichts zu einem gefragt, aber Philipp hat schon entschieden.
00:05:19: Friedrich, wie würdest du da tecken?
00:05:22: Ich finde es nicht so einfach wie der Philipp.
00:05:24: Also im Rahmen unseres Buches muss natürlich Speed die Antwort sein, weil es ist auch eines der Leitmotive, was wir da propagieren.
00:05:30: Wenn jetzt aber Silicon Valley Speed heißt, wir haben dann am Ende sowas wie das, was gerade der Elon Musk da unter AI baut, dann fühle ich mich damit natürlich nicht wohl.
00:05:39: Also ich finde tatsächlich den europäischen Weg gut.
00:05:42: sich schon ethische Leitplanken auch zu geben und dann trotzdem zu versuchen auf der Weltbühne mitzuspielen.
00:05:48: Nächste Frage.
00:05:49: Was würdet ihr lieber führen?
00:05:50: Also wo wärt ihr lieber?
00:05:52: vielleicht das I.O.
00:05:53: bei einem super profitablen Unternehmen, wo es aber ehrlich gesagt relativ wenig A.I.
00:05:58: Opportunities gibt?
00:05:59: oder bei dem super unprofitablen A.I.
00:06:02: Unternehmen, was halt dafür das volle Spielfeld der A.I.
00:06:06: die nächsten Jahre ausnutzen kann?
00:06:08: Da fange ich einfach mal an, Philipp.
00:06:10: Die... Ich finde tatsächlich Option eins schon spannend.
00:06:13: Ein super profitables Unternehmen, was aber eben zumindest heute glaubt, noch keinen KI-Potenzial zu haben.
00:06:19: Weil ich glaube schon, dass wenn man dann mal unter den Teppich schaut, dass da irgendwelche Datensätze sich noch finden lassen, mit denen man vielleicht das Geschäftsmodell noch weiter vergolden könnte.
00:06:28: Und das ist eben auch der Ansatz, den wir gerade in der Hörmann-Gruppe versuchen zu fahren.
00:06:32: Ja, absolut.
00:06:33: Also genau, ich bin natürlich jetzt in so einer, wenn es ein etablieres Unternehmen ist und dann sozusagen Richtung Konzern geht und so, das ist glaube ich nicht so ganz meine Welt.
00:06:40: Das hat aber jetzt nichts mit KI zu tun, sondern eher so DNA-mäßig.
00:06:44: Ich nehme natürlich eher das den möglichen Rising Star, den man jetzt komplett aufbauen muss, vielleicht sogar noch umstrukturieren muss und dann eben schauen muss, wie sieht das Geschäftsmodell der Zukunft aus?
00:06:54: Ja, das ist eher meine DNA, ja.
00:06:57: Und die letzte der drei Dilemma-Fragen, was würdet ihr persönlich frustrierender finden?
00:07:02: Also was saugt euch mehr Power raus?
00:07:05: Entweder starke Ideen und Strategien entwickeln, die dann aber leider nicht umgesetzt werden oder eine Firma führen zu müssen, die ständig von außen tolle Ideen bekommt, aber fast nichts davon irgendwie umgesetzt kann.
00:07:18: Da versuche ich mal, ich glaube, dass beide Fälle gleich schlimm sind.
00:07:22: Ja, also, glaube ich.
00:07:24: Und ich kann dazu auch direkt meine Geschichte erzählen.
00:07:27: Und zwar, ich war mal bei einem Ideation Day, bei einem führenden Sportwagenhersteller im Raum Stuttgart zu einer Keynote eingeladen.
00:07:36: Und dort wurden also weltweit sechsnott Jungskräfte versammelt.
00:07:40: Und dort wurden dann zwei Tage Ideen entwickelt.
00:07:43: Ja, und es war schon die dritte Veranstaltung.
00:07:44: Und dann wurden die Ideen nachher implementiert und so weiter und so fort.
00:07:46: So, und meine, meine, meine Keynote hieß, die Idee ist nichts wert.
00:07:52: Es geht also nur um die Umsetzung.
00:07:54: So, der Vorstandsvorsitzende war also auch dabei.
00:07:57: Der ist ja jetzt VW-Vorstandsvorsitzende.
00:07:59: Und ich hab ihn dann gefragt, sagen Sie mal, wie viele Ideen haben Sie letztes Jahr entwickelt?
00:08:02: Hat er voller Stolz erzählt, dreihundert.
00:08:04: Dann habe ich ihn gefragt, wieviel haben sie denn umgesetzt.
00:08:07: Und dann wurde natürlich nach links und rechts geschaut und es war wirklich ein großer Stressmoment im Saal und flüstern.
00:08:14: Und dann hieß es ja eigentlich keins, aber eigentlich eins vielleicht und so.
00:08:17: Und das ist natürlich das Dilemma, was wir in Deutschland haben, dass wir natürlich wahnsinnig viele entwickeln und Ingenieurs getrieben versuchen, die Dinge perfekt zu machen, aber es dann eben auch wirklich nicht oder viel zu spät auf die Straße kriegen.
00:08:29: Also deswegen glaube ich, dass beide Cases für mich das absolute Horror-Szenario sind.
00:08:33: Und ich glaube, wir finden beide Cases leider sehr, sehr häufig draußen in der Wirtschaft wieder.
00:08:38: Laufen würdest du sagen, dass so ein Ideation Day in den USA anders abliefert?
00:08:42: Oder ein Jahr später?
00:08:43: Ja,
00:08:44: ich glaube fest daran, dass die Amerikaner niemals einen isolierten Ideation Day machen würden, sondern da wäre ein Implementation und Fucking Execution Day.
00:08:54: Week wäre sozusagen im Rahmen des Programms und sozusagen die Würden.
00:08:59: am Ende des Ideation Days dürfen da nur Ideen stehen, die auch wirklich sozusagen Budget haben, die Potenzial zur Umsetzung haben, die nicht total crazy sind, dass man jetzt beim Automotive sagt, der Wagen fliegt in einem halben Jahr oder so.
00:09:12: Also das glaube ich, dass das da wirklich anders laufen
00:09:15: wird.
00:09:15: Haben wir da vielleicht schon den ersten Unterschied zwischen USA und Deutschland identifiziert?
00:09:19: Die einen sagen Ideen generieren, die anderen sagen Execution.
00:09:22: Also das glaube ich schon, dass die jetzt im vierten Jahr in Amerika lebend, kann ich mit gutem Gewissen sagen, in Deutschland ist alles besser als in USA außer Mindset.
00:09:34: Also wirklich alles, Infrastruktur, Bildung, Straßen, sozusagen das ganze, die Socialsystem, Gesundheitssystem, alles besser.
00:09:44: Aber das Thema Mindset im Sinne von, hey, wir haben ein Problem und wir wollen das lösen und wir lösen es.
00:09:49: Und wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere und sagen, hey, du im Unternehmen musst das machen, weil du bist IT-Leiter, das ist dein Problem.
00:09:56: Oder in der Schule, ich zahl Schulgeld und jetzt, wenn es ein Problem in der Schule gibt, muss ein anderer lösen.
00:10:02: Nee, da spuckt man die Hände und dann versuchen wir selber zu machen.
00:10:05: Und auch by the way, und auch vielleicht einfach mal loszulegen, ohne dass wir jetzt die besten Leute am Tisch haben, ohne dass wir vielleicht einen Plan haben.
00:10:11: Das finde ich schon sehr inspirierend und das ist ganz wunderbar, das jeden Tag da zu erleben.
00:10:17: Friedrich, was findest du schlimmer?
00:10:18: Beraterfrust oder Macherfrust?
00:10:20: Ich hab beide Situationen schon erlebt und ich glaube, das ist tatsächlich auch ziemlich die Regel.
00:10:24: Entweder du hast halt einfach keine Strategie, aber musst trotzdem irgendwie machen oder du wirst die ganze Zeit mit guten Ideen überhäuft, aber hast eigentlich gar nicht die Möglichkeit wirklich umzusetzen.
00:10:35: Ich glaube, fehlende Strategie ist tatsächlich auf lange Sicht viel frustrierender, weil man einfach sich nicht fokussieren kann.
00:10:43: Also gerade jetzt auch in dem KI-Thema ist, glaube ich, auch eine Kunst, zu gewissen Themen einfach erst mal nein zu sagen, bzw.
00:10:49: die halt in die Zukunft zu schieben und sich jetzt erst mal auf die richtigen Dinge zu fokussieren.
00:10:54: Und das geht halt nur, wenn man tatsächlich auch irgendwo eine Strategie hat, wenn man zumindest mal weiß, welches Thema man erreichen will.
00:11:00: Deswegen ziehe ich mal auf das Thema der fehlenden Strategie.
00:11:04: Jetzt haben wir schon ein, zwei Gedanken von euch beiden gehört.
00:11:07: Wie ist die Connection zwischen euch zustande gekommen?
00:11:10: Ihr habt jetzt die letzten Monate sehr intensiv miteinander gearbeitet.
00:11:14: Wo habt ihr euch kennengelernt?
00:11:15: Was waren sie die Momente, wo ihr Rückblickens sagt?
00:11:17: Ah, da haben wir gemerkt, da führt irgendwie mehr raus als einfach nur ein Link in Kontakt.
00:11:23: Friedrich, erzählst du gerne die Geschichte, wenn
00:11:24: du magst?
00:11:25: Ja, also genau.
00:11:26: Also Philipp und mich vereint schon auch die Leidenschaft für die USA.
00:11:32: Ich habe einen NBA in San Francisco gemacht, im Jahr ist es.
00:11:35: im Jahr ist es im Jahr.
00:11:37: Hab da auch die Silicon Valley-Hauten damit erlebt.
00:11:40: Aber ich bin dann auch wirklich sehr bewusst.
00:11:43: wieder zurück nach Deutschland gegangen.
00:11:44: So, ich hatte wirklich so dieses Gefühl, da gehöre ich nicht hin.
00:11:47: Ich bin auch nicht dieser All-in Silicon Valley-Unternehmer-Typ.
00:11:50: Das habe ich da auch gelernt.
00:11:52: Und dann bin ich wirklich mit Venen fahren nach Deutschland gegangen.
00:11:54: Und da, im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, war halt die Zeit der Digitantransformation.
00:11:58: Das war die Welle.
00:11:59: So, da wurde, der deutsche Mittelstand, die deutsche Industrie, wurde da halt digitalisiert.
00:12:04: Und das heiße Unternehmen damals war Adventure.
00:12:07: Das war halt das Unternehmen, was die Unternehmensberatung in Deutschland.
00:12:11: das Rappen wollte und federführend, dass das Gesicht war damals eben der Philipp als CEO.
00:12:17: Das heißt, dann habe ich eben mit Philipp zusammengearbeitet.
00:12:19: So haben wir uns kennengelernt.
00:12:21: Und jetzt, wie sind wir zu diesem Buch gekommen?
00:12:23: Philipp und ich sind natürlich auch über die Adventure Zeit hinaus, über mindestens mal LinkedIn verbunden, folgen uns da.
00:12:31: Und Philipp ist ja sehr, sehr sichtbar, postet immer wieder von Spaziergängen am Strand und was er so erlebt.
00:12:38: Und Anfang letzten Jahres ist Philipp dann eben auch super begeistert auf das Thema KI eingegangen und hat eben quasi von seinem Erweckungserlebnis berichtet fast, was er da hatte, als er eben auf Events in USA war.
00:12:52: Und dann hat Philipp eben, so wie er so ist, natürlich auch gesagt, liebe Leute in Deutschland, wacht mal auf, das Thema ist ja riesig, das Thema ist ja weltbewegend.
00:13:02: Und dann hatte ich Philipp tatsächlich eine kleine Nachricht, einen kleinen Kommentar unter seinen Post gesetzt von wegen du, Philipp.
00:13:08: Ehrlich gesagt, glaube ich, wir müssen in Deutschland gar nicht aufwachen, weil ich bin hier im deutschen Mittelstand unterwegs und bei uns passiert gerade eigentlich ziemlich viel.
00:13:16: Und so sind wir ins Gespräch gekommen und haben dann einfach gesagt, eigentlich zwei coole Perspektiven, wenn wir die zusammenpacken, könnte daraus doch ein Buch werden.
00:13:25: Genau, und so ist dieses Projekt dann losgegangen.
00:13:27: Du hast jetzt was erwähnt, was ich auch in der Vorbereitung gelesen habe, dass Philipp bis Anfang fünfundzwanzig das Thema AI nur so... Mittel spannend verfolgt hat, wenn ich das richtig in Rennung habe.
00:13:41: Du kannst es sagen, wie es ist.
00:13:42: Also eigentlich gar nicht, ich habe es verfolgt, aber null genutzt, also null, einfach null.
00:13:48: Ja, das ist also wahr sozusagen.
00:13:50: Und draußen?
00:13:51: Jetzt würde ich natürlich verstehen, falls es wieder draußen Leute gibt, bei denen es ähnlich ist oder die in ihrem Unternehmen Mitarbeiter haben, bei denen es ähnlich ist.
00:13:59: Wie würdest du sagen, kamen die Bereisterung zustande, die dann so weit ging, dass du sagst, jetzt müssen alle das spannend finden, was ich spannend finde.
00:14:07: Also
00:14:07: es war tatsächlich ein... Also wirklich ein persönlicher Use Case.
00:14:11: Ich habe sozusagen eine Wohnung umgebaut und es kam vom Handwerker ein großes Angebot über irgendwie dreißig Positionen.
00:14:18: Und dann habe ich ihn gefragt, hör mal, wenn ich jetzt die Toilette online suche, ist das der gleiche Preis?
00:14:22: Ja, ja, auf jeden Fall und so.
00:14:23: Dann dachte ich mir, komm hier, jeder redet von Chatchi, wie Tee, super.
00:14:25: Dann lädt das Ding mal hoch, dann habe ich ein bisschen was gepromptet.
00:14:29: Ja, und kam irgendwie nachher raus, dass der eben seventy Prozent auf die Preise ... auf den Materialpreisen draufgeschlagen hat.
00:14:35: Ja, so.
00:14:36: Und dann habe ich ihm das geschickt und dachte, ja, dann hat er sich natürlich versucht, rauszureden und so weiter sofort.
00:14:40: So, und das war sozusagen der Triggerpoint.
00:14:43: Und wenn mich kennt, dann habe ich natürlich sofort ... ... durch meine Weihreiztätigkeiten kriege ich ja auch viel mit und da ... ... ich sage mal, Anfang des letzten Jahres ist da zumindest jetzt ... ... die Unternehmen, die ich begleite, auch so einen ... ... auch einen Schwung reingekommen.
00:14:54: Ja, und dann war ich auf einer KI-Konferenz, habe ich ... ... CHBT gefragt, hey ... ... ich wohne in Newport Beach.
00:14:59: Wo gibt es denn hier gute KI-Konferenzen?
00:15:01: Und dann bin ich dann als Vegas geflogen.
00:15:03: Ja, und das war schon krass.
00:15:05: Also da hab ich dann Lösungen, also von, hey Jen, hab ich kennengelernt für Avatar.
00:15:10: Dann irgendwie so eine Marketing-Agentur, die, ich bin ja auch sehr stark im Marketing unterwegs, die dann sozusagen ganze Marketingkampagnen mit AI erstellt auf Basis von irgendwelchen großen Agenturgrößen.
00:15:23: So, und dann hab ich natürlich das ausprobiert und hab mal von Chibo und von Knauf so mal ein paar Proms da reingegeben.
00:15:29: Und was daraus kam, das war für mich ... Mindblowing, also im Sinne von Qualität, Kommunikation, auch Kampagnenideen.
00:15:37: Da hab ich mir selber so eine Kampagnenidee überlegt.
00:15:41: Und das fand ich krass.
00:15:41: Und da bin ich dann, ich sag mal, eigentlich wie so ein Süchtiger, dass man irgendwie sagt, hey, du probierst was aus und du kriegst eigentlich klar, es war auch viel, viel, viel fehlerhaftes.
00:15:52: Und ich wurde natürlich auch oft enttäuscht, keine Frage, aber overall war das für mich total der Begeisterungsmoment und ist es ja immer noch.
00:15:58: Und dann komme ich halt dann wirklich ... dann auch teilweise in Gesprächen in Deutschland und sehe natürlich die Kritik einem entgegen kommen.
00:16:08: Und da kann dann eben auch der Entschluss zu sagen, hey, neben mir jetzt Social Media und ein bisschen was zu erzählen, ein paar Use-Cases draußen zu berichten, da natürlich das Buch zu schreiben, um die Leute einfach ein bisschen mehr wach zu rütteln in Deutschland.
00:16:22: Friedrich,
00:16:22: weißt du noch, was der Moment oder was das Detail war in dem Beitrag, bei dem du gesagt hast, ganz so nehme ich das im deutschen Mittelstand nicht wahr?
00:16:30: Ja, also was ich Philipp einfach gespiegelt habe mit meinem Kommentar ist, dass einfach zu dem Zeitpunkt Anfang letzten Jahres im deutschen Mittelstand schon in der Breite auch viel bei mindestens experimentiert wurde bis hin zu ersten Produktivanwendungen.
00:16:45: Ich bin... Wir sind mit der Herrmann Gruppe auch Mitglied im Maschinenraum Netzwerk in Berlin und da war ich dann tatsächlich auch im Frühjahr letzten Jahres auf so einem AI Roundtable Event.
00:16:56: Das heißt, da kam eben wirklich zehn mittelständische AI Manager zusammen und haben sich über ihre Use Cases ausgetauscht.
00:17:04: Und da hat man einfach gemerkt, okay, cool, hier passiert wirklich was.
00:17:07: Hier werden Probleme gelöst durch diese neue Technologie und irgendwo wirkt das auch.
00:17:12: Das wird auch angenommen.
00:17:13: Da werden auch die entsprechenden Business Cases ausgerechnet, das was man dann immer so macht als Innovationsmanager.
00:17:21: Und das hat mich natürlich in der Hörmann Gruppe genauso begleitet.
00:17:24: Also wir haben uns als Hörmann Digital in der Hörmann Gruppe auch den Hut aufgesetzt, dass wir das Kompetenzzentrum für KI sind.
00:17:31: und tatsächlich Das fand ich gerade interessant, an dem, was Philipp erzählt hat.
00:17:36: So, Philipp kommt das erste Mal in Kontakt mit KI und ist halt sofort total begeistert.
00:17:41: Und ich wette bei diesen ganzen Demos, die du damals gemacht hast oder auch so diese Use-Cases, die du ausprobiert hast, da hat wahrscheinlich jede zweite Antwort der KI dann auch nicht erst mal gepasst auf Anhieb.
00:17:51: Und ich erinnere mich zurück, als wir JNAI das erste Mal in der Hörmann-Gruppe vorgestellt haben.
00:17:55: Das war Ende im Jahr im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr und das war Ende im Jahr.
00:18:03: und das war Ende im Jahr.
00:18:03: und das war Ende im Jahr.
00:18:04: und das war Ende im Jahr.
00:18:04: und Und damals haben wir dann eben auch im Boardroom mal so einen kleinen Demokase gemacht, dann war das so der erste Chatbot im Hintergrund eben dieses alte GPT-Modell.
00:18:11: Und dann hat sich der Vorstand hingesetzt, einer der Vorstände, tippt halt so ein, sagt mir mal, wie viel Umsatz macht die Hörmann-Gruppe?
00:18:19: Und dann kam dann natürlich erstmal eine falsche Antwort raus.
00:18:21: Ist ja selbstverständlich, wer sich mit der Technologie auskennt, weiß, woher soll denn so ein generelles Sprachmutter wissen, was die Hörmann-Gruppe aus Deutschland für einen Umsatz bringt.
00:18:30: Also da fehlten natürlich die ganzen Kontext-Infos im Hintergrund.
00:18:33: Und das hat wozu geführt?
00:18:35: Naja, zu niedrigen, niedergezogenen Mundwinkeln, totale Demotivation.
00:18:42: So nach dem Motto, ja gut, die Technologie liefert ja echt nicht das, was sie verspricht.
00:18:46: Und so, das ist halt der Unterschied.
00:18:48: Das ist dieser Unterschied zwischen, sag ich mal, auch dem Mindset, wie man da rangeht an diese Technologie.
00:18:54: Von wegen lässt man sich dadurch begeistern, weckt es in einem die Neugierde und auch diese dieses nach vorne denken, um auch das Potenzial zu sehen.
00:19:03: Versus sieht man erst mal die ganzen Probleme und was erst mal nicht geht.
00:19:08: Genau, da gebe ich dem Philipp total recht und da sind wir auch zusammengekommen.
00:19:13: Da deckten sich dann meine Erfahrungen auch mit dem, was er immer auch kritisiert und was er auch uns zu ruft über den Atlantik und genau darauf, dass es auch eines der zentralen Motive in unseren Buch.
00:19:26: Und um das noch zu ergänzen, wenn ich das noch darf, Christoph, ich bin ja auch massiv durchs Learning gegangen.
00:19:30: Weil das ist ja schon auch vieles Overpromise, was wir da draußen sehen.
00:19:35: Also, ich war ja jetzt gerade auf der CS in Las Vegas.
00:19:39: Und dann hab ich mich da eingebucht aufm LG-Stand.
00:19:42: Da wurde dann der neue Roboter vorgestellt.
00:19:44: Hab da zwei Stunden gewartet in Leyen.
00:19:47: So hab ich total gefreut.
00:19:48: Da war das Wohnzimmer, der aufgebauten Stand.
00:19:50: Ich hab mich gefreut, sag die jetzt, dann faltet der die Wäsche und räumt die Spürchen aus.
00:19:54: Ja, hat da alles gemacht, aber das war alles im Video.
00:19:57: Das heißt, er hat die einfachen Aufgaben.
00:20:00: Und das war natürlich wieder amerikanisch.
00:20:01: Das war mega mit einem Moderator und mit der geilsten Surroundmusik.
00:20:05: Und du hattest, ich hatte echt Gänsehaut.
00:20:07: Das könnt ihr euch nicht vorstellen.
00:20:09: Aber ... Ich sag mal, da wurde dann der Schlüssel von dem Vater der Familie, wurde so eine Familien-Situation nachgespielt, der ist immer so vergesslich, der Schlüssel wurde dann vom Roboter gesucht und der lag dann auf dem Sofa, hat da aber so ein Tennisball dran, weil klar, weil wenn er nicht so ein Tennisball dran hat, dann kann der Roboter den ja nicht aufnehmen.
00:20:27: Und in dem Video hat da war dann der Roboter den ... die Spülmaschine ausgerannt mit den feinen Weinglesern, wo ich mir gedacht hab, never ever.
00:20:37: Und dann sagt der Roboter, hol doch mal aus dem Kühlschrank die Milch.
00:20:40: Dann hab ich mir gedacht, wenn der Roboter jetzt zum Kühlschrank geht, das war so ein Pushkühlschrank.
00:20:44: Und der macht mit seinen Tatzen den Kühlschrank auf, dann ist er ja verkratzt.
00:20:47: Aber das war ja das neue LG-Modell.
00:20:49: Das ging ja automatisch auf.
00:20:50: Wie bei dir auch zu Hause, Christoph und Friedrich und bei euch allen.
00:20:54: Weil wenn wir uns natürlich dem Kühlschrank nähern, geht der automatisch auf bei uns.
00:20:57: Der wird ja niemals so.
00:20:58: Und das ist so dieses, ich mag ja ein bisschen Faket, until you make it, das finde ich ja auch gut.
00:21:02: Das haben wir bei Adventure damals ja auch hier, ich würde sagen, in Deutschland ja en vogue gemacht.
00:21:07: Aber das ist schon, wenn es um KI-Themen geht und gerade diese ganzen innovativen Dinge, da ist schon ganz viel dabei, was eben auch nicht ... Nicht so gut ist, wie man es so zu sagen, wie man es erzählt.
00:21:21: Und auch teilweise auch wirklich schlecht ist, wie eine KI teilweise natürlich auch wirklich sehr schlechte Ergebnisse liefern kann.
00:21:27: Das, was du gerade beschreibst, das ist den Demo-Effekt.
00:21:30: Das ist wirklich so ein Effekt, der ist wirklich wissenschaftlich beschrieben.
00:21:36: Und krasserweise ist China da extrem groß drin.
00:21:40: In China gibt es häufig vom Staat Support Förderung, damit ein... Unternehmen ein Produkt baut, das eine Sache sehr, sehr gut kann.
00:21:50: Und dann baut das Unternehmen das und konzentriert sich nur darauf, dass es diese Anforderung kann.
00:21:55: Und die kann es dann auch richtig, richtig gut.
00:21:57: Aber vieles anderes kann es dann nicht.
00:21:58: Und wir haben jetzt, glaube ich, in den letzten Wochen Roboter gesehen auf Social Media, die gehen so menschlich, dass sie teilweise die Hosen aufgeschnitten haben, um zu zeigen, dass da keine Menschen drunter sind, sondern echte Roboter drunter sind.
00:22:08: Und dann denkt man natürlich, das ist viel besser als das, was an Amerika gebaut wird.
00:22:13: Weiß dann aber nicht, dass dieses Gen wahrscheinlich siebenundneinzig Prozent dessen ist, was der Roboter gerade kann.
00:22:18: Und das war nochmal so ein Learning für mich, dass ich dann irgendwie nachgeguckt habe.
00:22:22: Oh,
00:22:22: total.
00:22:24: Demoeffekt und China ist da wahnsinnig groß.
00:22:26: Okay.
00:22:27: Absolut.
00:22:28: Wieso habt ihr euch für ein Buch entschieden?
00:22:29: Warum nicht ein Podcast, Newsletter, irgendwas Digitales?
00:22:33: Warum ein Buch, das wahrscheinlich nachdem es irgendwie fertig geschrieben wird, nochmal drei Monate braucht, bis es wirklich im Laden liegt?
00:22:39: Es sind ja leider fünf.
00:22:41: Aber wir haben schon den Verlag ausgewählt, der am schnellsten ist.
00:22:44: Also das zum Thema Digitalisierung im Verlagswesen in Deutschland.
00:22:48: Gut, also Friedrich geht auch rein.
00:22:50: Also ich finde, Buch ist immer eine gute Grundlage, weil du kannst natürlich sozusagen die Menschen erreichen, die mal in Ruhe mal was auf dem Tablet lesen wollen oder was in der Hand haben wollen.
00:22:59: Du kannst sozusagen Dinge nachschlagen.
00:23:01: Das Buch ist ja auch so geschrieben, dass du ja auch wirklich selektiv mal sagen kannst, du liest dir mal drei Seiten durch, nun mal ein Kapitel, ich habe das Problem und löst es.
00:23:08: Und du kannst natürlich aus dem Buch alles machen.
00:23:10: Also natürlich haben wir jetzt hier natürlich Social Media Kampagnen im Kopf und wollen eine Community rund ums Buch bauen und haben noch andere Ideen.
00:23:17: Aber ich finde Buch, das ist ja auch nicht mein erstes.
00:23:20: Ja, Buch ist immer eine gute Grundlage, um sozusagen die Menschen in der Breite zu erreichen.
00:23:24: Und das muss man Deutschland ja erreichen, dass wir sagen, hey, das Thema KI, das dürfen wir nicht immer nur als Risiko sehen und als Angstthema, sondern wir müssen da eigentlich drauf springen und es viel mutiger in Gesellschaft, Wirtschaft und vor allen Dingen auch in der Politik nutzen.
00:23:39: Ja, das ist hier, glaube ich, wirklich ein Herzensangelegenheit.
00:23:42: Du hast auch gesagt, ich habe gesagt, was wollen wir mit diesem Podcast heute erreichen?
00:23:44: Und hast gesagt, Christoph, toll wär's, wenn wir den Leuten ein bisschen kommunizieren, Startschuss, Mut haben, ausprobieren.
00:23:52: Als execution kommen nicht nur um ihre wäschen hängen bleiben
00:23:55: und scheitern vielleicht auch scheitern.
00:23:56: und dann aber weißt du christoph dann aber vielleicht auch mal über die scheitern geschichte reden und sagen hey ich hab das ausprobiert öffentlich auch gerne ich hab das ausprobiert hat nicht funktioniert.
00:24:04: dann kann man wieder daraus lernen und das und das sozusagen das große meinste thema.
00:24:09: das ist ja meine leidenschaft in deutschland dass sich da dinge ändern.
00:24:12: und da müssen wir einfach bei kei müssen wir einfach schneller sein ja müssen mutiger sein und natürlich das thema haltung nie vergessen.
00:24:18: Ja, da hat der Friedrich eben auch noch mal gut drauf reingegangen.
00:24:22: Aber ich habe das Gefühl, dass wir eher Risiko basiert, die KI in Deutschland in der Breite betrachten und weniger Chancen basiert.
00:24:29: Friedrich,
00:24:29: wenn zehn Kollegen, die aus Deutschland kommen und im Geschäftsführen sind von Vermittelständlern, dieses pathologisch-optimistische von Philipp mitbekommen, Törnt die das an oder sagen an Sieben davon, bei uns klappt das eh nicht?
00:24:47: Wie übersetzt man solchen Optimismus in deutsche Bürokratieabhängigkeit?
00:24:53: Ich kann da jetzt erst mal nur aus meiner eigenen Erfahrung bei Hörmann berichten.
00:24:56: Ich hab da jetzt auch nicht die, sag ich mal, Silver Bullet für alle Unternehmenssituationen in Deutschland.
00:25:02: Aber bei uns war das so, nach diesem ersten Misserfolg, von dem ich gerade berichtet hab, haben wir die Chance genutzt, ein halbes Jahr später.
00:25:10: auf der großen jährlich stattfindenden Führungskräfte-Tagung der Hörmann-Gruppe, das Thema eben nochmal richtig aufzuhängen.
00:25:18: Da sitzen dann eben dreißig Geschäftsführer in einem Raum und es ist dann ziemlich genau so statistisch verteilt, wie du es gerade gesagt hast.
00:25:24: Es gibt halt einen Großteil, die sind eher skeptisch, die haben zu dem Thema auch bis dahin noch gar keinen Berührungspunkt gehabt.
00:25:30: Und es gibt natürlich immer auch irgendwo, die die Innovations begeistert sind, die irgendwie privat schon mit der Technik herum gespielt haben und so.
00:25:37: Und dann haben wir da, habe ich da mit der Keynote das Thema eben nochmal richtig eingeführt und zu dem Zeitpunkt dann eben auch wirklich ein Use Case präsentiert, der jetzt nicht eben dieser allgemeine Chatbot war, sondern der sehr, sehr spitz ein reales Problem gelöst hat, was auch jeder dieser Geschäftsführer nachvollziehen konnte.
00:25:57: Und es war zu dem Zeitpunkt eben das Thema, dass jeder hat Meetings, Jeder verbringt Zeit in Teams Calls, unendlich viel Zeit.
00:26:04: Und theoretisch, wenn man das richtig macht, als Vertriebsmanager, als Projektleiter und so weiter, hat man natürlich hinterher auch ein richtiges Protokoll.
00:26:13: In einem standardisierten Format, Ergebnisprotokoll, Action Items etc.
00:26:18: Jetzt ist natürlich jeder auch irgendwo so ein bisschen reflektiert und sieht ein, eigentlich komme ich dieser Verpflichtung nicht wirklich nach.
00:26:25: So sieht es halt aus.
00:26:25: Man hat keine Zeit für richtige Protokolle.
00:26:28: Und da haben wir dann eben in der Hörmanngruppen KI eine KI-Applikation gebaut.
00:26:32: So.
00:26:33: Und die haben wir gebaut, die haben wir ausgerollt, die hat funktioniert.
00:26:36: Und da hatten wir dann eben wirklich auch den Pull aus der operativen Mannschaft, die uns das Ding aus den Händen gerissen haben.
00:26:42: Und mit dem Use Case Superspitz, eine einzige Website mit einer Lösung drauf, habe ich dann den Geschäftsführer entklag gemacht.
00:26:50: Okay, jetzt stellt euch doch mal vor, was noch alles möglich ist.
00:26:53: Das war jetzt hier nur ein Problem, was wir gelöst haben.
00:26:57: Und das hat dann zumindest mal in dem Raum für einen Raunen gesorgt und auch ein paar Augen geöffnet.
00:27:02: Und so formt sich dann eben die Allianz der Willigen.
00:27:04: Das sind die Leute, die halt den ersten Schritt gehen und Risiko auch eingehen, auch persönlich, ihren Hals mal rausstrecken und was mit mir ausprobieren.
00:27:14: Und dann zählt es natürlich, dann muss ich natürlich auch liefern und muss mit denen dann natürlich auch den nächsten Schritt wirklich erfolgreich ziehen.
00:27:23: So haben wir einen Schritt für Schritt vorangetastet, sag ich mal so.
00:27:26: Ihr habt gerade gesagt, euer Buch ist, also das Buch heißt Mut zur KI.
00:27:31: Und auf der Rückseite steht irgendwie KI Mutmacher.
00:27:33: Nee, wie heißt du, was steht auf der Rückseite?
00:27:35: Muss ich jetzt nachschauen.
00:27:37: Du hast eine Bufeschreibung
00:27:38: und wir beide werden beschrieben, ja.
00:27:42: Okay, ich dachte, ich dachte, ich hatte irgendwie auf dem Cover noch gesehen.
00:27:45: Aber das heißt Mut zur KI.
00:27:46: Und ihr habt schon gerade gesagt, es ist aufgebaut in unterschiedlichen Kapiteln, sodass man auch ganz gezielt irgendwie nachschauen kann, welche groben Themenbereiche finde ich da, wenn ich das jetzt auch schlagen würde.
00:27:58: Gut,
00:27:58: also ich sag mal, die Unterzeit, die Nummer eins ist wahrscheinlich, wie wir mit neuem Mindset-Unternehmen erfolgreich in die Dekade der KI führen.
00:28:04: Also... Genau.
00:28:06: Und ich sag mal, worum geht's in den Buch?
00:28:09: Also ich sag mal erstmal natürlich darum, warum sind wir so, wie wir sind, wir Deutschen?
00:28:14: Also da ist es, glaube ich, das Thema Saturiertheit.
00:28:17: Kann man dort wahrscheinlich sehr stark nennen.
00:28:19: Ja, das ist uns in allen Bereichen... Gerade im Vergleich zu den USA, das ist ja auch der Blick von Friedrich und mir sehr stark, wo du eben viel mehr kämpfen musst, wo es nicht so ein Sozialsystem gibt, wo du für Bildung, Universität zahlen musst, wo du teilweise zwei, drei, vier Jobs haben musst, um irgendwie durchzukommen.
00:28:38: Ja, ich sage mal, dass so ein bisschen die deutsche DNA eben das, dass da dieses Saturierte drinsteckt auf der einen Seite und auf der anderen Seite natürlich dieses Thema Angst vor Scheitern.
00:28:48: Dass man sagt, hey, in Amerika, wenn man Scheit hat, das ist ja im Vorstellungsgespräch immer gut.
00:28:52: Hey, was sind da die Scheitengeschichten?
00:28:55: Das ist in Deutschland natürlich anders, dass wir da natürlich auch auf Basis der Unternehmen teilweise cover US-Strategie, dass man sagt, hey, du kommst eigentlich nur hoch, wenn du angepasst bist, wenn du nicht scheiterst.
00:29:08: Und das ist sozusagen ... Das ist sozusagen der Einstieg und dann wird beschrieben, was braucht es eigentlich, um erfolgreich Unternehmen in die Dekate der KI zu führen.
00:29:17: Das sind ja eben die drei Hauptthemen, Speed, Mut und vor allen Dingen aber auch Haltung.
00:29:21: Also nicht zu sagen, hey, ich nutze jetzt ein HR-Tool und da ist jetzt irgendwie ein Scoring System drin, was eben, was man eh nicht vertreten kann.
00:29:31: Also das funktioniert eben nicht.
00:29:33: Und Friedrich, du kannst ja gerne nochmal auf case studies und Methodiken und so weiter und sofort eingehen, aber das ist so ein bisschen, woher kommt, was ja auch der Driver war, für uns das Buch zu schreiben.
00:29:45: Und Friedrich, du kannst nochmal ein bisschen mehr Deep Dive machen gerne.
00:29:48: Ja, also die... Lass uns doch vielleicht kurz erst mal erwähnen, für wen das Buch überhaupt gedacht ist.
00:29:56: Also das Buch richtet sich nicht an die IT-Profis, die jetzt schon jahrelang KI einsetzen und nach dem nächsten Benchmark suchen für das neueste Sprachmodell.
00:30:07: sondern das Buch richtet sich eben jetzt an die Menschen und insbesondere an die Führungskräfte, die das Gefühl haben, ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht wirklich ausreichend mit dem Thema KI auseinandergesetzt und die sich vielleicht sogar ein bisschen abgehängt fühlen.
00:30:21: Es gab gerade erst eine Bitcoin-Studie, wo eben rauskam in Deutschland, dass tatsächlich mehr als die Hälfte der befragten Manager sagen, das Thema KI, das zieht gerade eher an mir vorbei.
00:30:34: irgendwie das Gefühl, da abgängig zu werden.
00:30:35: Und genau für die Leute ist das Buch da, einfach auch als Weckruf nach dem Motto, Leute, einfach mal machen.
00:30:43: Hab keine Angst, seid mutig.
00:30:45: Und wir geben euch eben auch in dem Buch Inspiration in Form von konkreten sogenannten Mood Challenges am Ende eines jeden Kapitels, wie man eben selber das Thema auch bei sich mal in die Wirkung bringen kann.
00:30:56: Wie ist das Buch aufgebaut?
00:30:57: Die ersten Kapitel leiten eben anhand eines Dreiklangs her, was unsere Philosophie ist, der Dreiklang lautet.
00:31:04: Damit du KI-Ball dir anwenden kannst, KI ist aus unserer Sicht kein Technikthema, sondern KI ist ein Menschenthema und du musst drei Sachen bei dir verbessern.
00:31:13: Das erste ist Mut, mutig sein.
00:31:16: Das zweite ist Haltung.
00:31:18: Du musst mit der richtigen Haltung rangehen und das dritte ist eben Tempo.
00:31:22: So fängt das Buch an, dann leiten wir das eben her.
00:31:24: Dann haben wir tatsächlich für dieses Buch auch Interviews geführt im industriellen deutschen Mittelstand und haben da auch ganz konkret mit Leuten geredet, die eben diese Transformationsreise auch schon in ihrem eigenen Unternehmen durchschritten haben, die teilweise mithilfe von KI ganz neue Geschäftsmodelle bei sich entwickelt haben und teilweise eben einfach so auch die interne Prozesslandschaft mit KI aufgeräumt und verbessert haben.
00:31:49: Und diese Case Studies findet man dann eben auch im Buch um wirklich aus der Praxis das Ganze auch mit einem Fundament belegen zu können.
00:31:57: Und hinten raus geben wir auch nochmal einen ganz passionierten, sage ich mal, Appell an eine Leser als deutsche österreichische Schweizer und Europäer, dass dieses Thema eben auch ein geopolitisches Thema ist und dass wir da einfach auch mitspielen müssen, um auch auf der globalen Bühne weiter erfolgreich zu sein.
00:32:17: Genau, also das ist mal so die Grobstruktur unseres Buches.
00:32:20: Und ich würde noch ergänzen, was mir besonders gefallen hat, ist Friedrichs und mein Blick und das Kapitel auf unsere ehemalige Firma Adventure, die wir damals mit zweieinhalbfünfzig Mitarbeitenden der Digitalpionier in Deutschland, wo jetzt unsere Aussage ist, wo wir sagen, die könnten wir jetzt mit zehn Prozent der Leute durchfahren.
00:32:37: Ja, so, weil, ich sag mal gar nicht das ganze Thema.
00:32:39: Vorne, Addiation, Prototyping, dann nach den Ideen Produkte entwickeln, die irgendwie, eher fake it until you make it, dann so die ersten MVP-Produkte, mittlerweile Produkte, die irgendwie nur ein, zwei Funktionen haben, die da draußen laufen.
00:32:53: Das waren Prozesse damals.
00:32:55: Die haben drei Monate plus gedauert.
00:32:57: Ja, so, das würdest du jetzt in einer Woche oder zwei.
00:33:01: Und vielleicht je nach Segment, vielleicht sogar in wenigen Tagen machen.
00:33:04: Ja, mit KI.
00:33:06: Und das ist natürlich total spannend.
00:33:08: Und dann natürlich, also ein Kernding bei Adventure war das Marketing.
00:33:13: Also wir hatten eine Riesenpresseabteilung.
00:33:15: Ja, wir haben irgendwie Leute, die Design gemacht haben, Landingpages entwickelt haben.
00:33:20: Ja, die Kampagnen für uns, Adventure, aber auch für die Kunden entwickelt haben.
00:33:23: Und wenn ich sehe, was es da für Tools jetzt in der KI-Landschaft gibt, das ist ja insane.
00:33:28: Also da gibt es im Monat... Dollar an Abo-Modellen aus, ja.
00:33:33: So, und dann bist du, dann bist du full-fledged da draußen, ja.
00:33:36: Und das ist ja auch die Chance für den Mittelstand, für unsere deutschen Unternehmen.
00:33:42: Früher, wenn ich mit den C-Os zusammenkomme, die haben gesagt, oh, digitale Transformation.
00:33:47: Dann haben wir mal so die Geschichte erzählt, du musst so für wahrscheinlich eine Million Euro, musst du so die digitale Startbahn bauen, dass der Jumbo-Jet abheben kann.
00:33:56: Ja, oder der D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D-A-D.
00:34:01: Und dann haben die gesagt, die Budget ist das denn sicher?
00:34:04: Kommt da was raus?
00:34:05: Und so haben wir gesagt, nee, ist alles unsicher.
00:34:07: Muss man erst mal gucken.
00:34:07: Immer so Start-up.
00:34:08: Du baust mal für hunderttausend die erste Teilstartbahn, dann das zweite, dritte.
00:34:12: So, das war unsere Geschichte heute.
00:34:14: No excuses, Leute.
00:34:17: Da hast du die Modelle da draußen.
00:34:18: Wenn du dich mit den Zielen auseinandersetzt und ein bisschen schaust, dass du ein sicheres Umfeld hast, wo du Friedrich viel mehr tun als ich, wo du dann sicher die Kundaten reingibst und die richtige Technologie auswählst, kannst du sofort starten als Start-up auch.
00:34:34: Du kannst sofort loslegen.
00:34:37: Das ist, glaube ich, der große Gamechanger, wo wir uns wünschen würden, dass ... dass Deutschland diesen Gamechanger in ähnlicher Euphorie sieht, wie wir den auch sehen.
00:34:47: Gerade im Vergleich, wie das vor fünf oder zehn Jahren war.
00:34:50: Allein schon budgetär, zeitlich ressourcenmäßig.
00:34:53: Ihr hattet eben beide jeweils das Wort Haltung genannt.
00:34:56: Und ist das auch so ein Beispiel für dieses Haltung, dass du sagst, no excuses?
00:35:01: Oder sagst du, die Haltung, die man haben muss, als Unternehmen, um mit dieser KI-Transformation klarzukommen, das hat mehrere Bestandteile.
00:35:09: Und was könnten die anderen Bestandteile sein?
00:35:11: Friedrich, geh du gern rein, wenn du möchtest.
00:35:14: Also, wir reden bei dem Thema Haltung auch sehr viel über Führung.
00:35:17: Weil einfach man als Führungskraft in so einem Transformationsthema wie jetzt bei der Einführung von KI extrem viel auch falsch machen und auch kaputt machen kann.
00:35:27: In der Art und Weise, wie man das Thema überhaupt einführt.
00:35:30: Zum Beispiel beobachte ich in meinem Umfeld, es gibt Führungskräfte, die sagen dann, ja, KI ist wichtig, macht mal KI, das sagen die.
00:35:41: Aber persönlich haben sie die Applikation halt noch selber nie auf ihrem Laptop geöffnet.
00:35:45: Das merke ich spätestens dann, wenn ich ihn dann mal erklären muss, wie sie sich einloggen.
00:35:49: Das ist natürlich, aus Führungssicht ist es ein absolutes Logo, weil deine Leute schauen natürlich auf dich.
00:35:56: Du magst das eine sagen, aber wenn du das nicht wirklich tust, Walk, Walk the Talk, dann wissen die schon, wo die Prioritäten liegen.
00:36:02: Das ist das Erste.
00:36:03: Das hat was mit Haltung zu tun.
00:36:05: Das Zweite ist dann, wie man auch Risiken tatsächlich sag ich mal, eingeht und dann auch Fehler eben zulässt und nicht bestraft.
00:36:16: Selbstverständlich, das ist auch bei der Hörmann-Gruppe von Anfang an das Gestaltungsprinzip gewesen, wir setzen KI so ein, wie sie sicher ist.
00:36:24: Aber wir setzen sie ein.
00:36:25: Und da gab es eben von Anfang an auch eine sehr klare Ansage.
00:36:29: Das ist erlaubt und das nicht.
00:36:31: Aber in dem erlaubten Rahmen dann eben natürlich auch Fehler zuzulassen.
00:36:36: Das ist ganz wichtig.
00:36:38: Und dann nicht den Leuten sofort den Kopf abzuhacken, wenn eben tatsächlich mal auch ein Ergebnis rausgekommen ist und vielleicht irgendwo mal aus Versehen weiterverwertet wurde, wo dann leider ein Modell mal halluziniert hat.
00:36:49: Das ist natürlich auch alles Teil der organisatorischen Lernkurve.
00:36:53: Das muss man eben zulassen.
00:36:55: Die Leute muss man dann auch natürlich dazu hinführen, dass sie daraus lernen aus Fehlern.
00:36:59: Das muss man als Führungskraft moderieren.
00:37:01: Wir haben in dem Buch Ganz viel Wert darauf gelegt, wirklich die Wichtigkeit von guter Führung im Zusammenhang mit KI herauszustellen.
00:37:10: Das Wort Mood Challenge war mir auch hängen geblieben.
00:37:14: Ich hoffe, dass ihr eine Mood Challenge habt, die wir hier im Podcast nennen können, ohne dass man danach dein Buch nicht mehr kaufen muss.
00:37:20: Aber was wäre ein Beispiel, über das wir noch mal reden können?
00:37:22: Was wäre eine gute Mood Challenge?
00:37:24: Also da haben wir in einem Kapitel über zum Beispiel eine Prompting Challenge.
00:37:29: gesprochen, wie so eine Prompting Challenge funktioniert, wie man die auch selber wirklich mit sehr wenig Aufwand aufbauen kann.
00:37:36: Eine Prompting Challenge ist im Endeffekt so ein, sage ich mal, Format, wo man dann die Leute das erste Mal auch an so ein Chatbot herantasten lässt.
00:37:44: Man generiert ein fiktives Szenario, weil das muss auch irgendwo ein bisschen ausdefiniert sein, damit man eben auch Kontext hat, um dann das Chat-Tool auch zu füttern.
00:37:53: Und dann führt man die Leute wirklich Schritt für Schritt durch dieses Prompting.
00:37:58: und erklärt auch, hey guckt, weil so lässt sich das noch optimieren.
00:38:01: Und wenn man das so anders macht, dann kommen da auch bessere Ergebnisse raus.
00:38:05: Und ich habe diese Promething Challenge tatsächlich live bei uns in der Hörmann Gruppe gemacht mit diesen Versammelt-Führungskräften.
00:38:11: Und am Ende kam dann da eben, das war so ein Szenario, wir machen jetzt hier in zwanzig Minuten, schreiben wir jetzt den Businessplan für das nächste Start-up, was ein großes Möbelhaus weg disrupten wird.
00:38:25: Und am Anfang natürlich alle irgendwie sich zurückgelehnt und gelächelt.
00:38:28: Ja, zwanzig Minuten, klar, passiert ja jetzt wahrscheinlich nicht.
00:38:31: Aber nach zwanzig Minuten saß halt jeder vor seinem Laptop, hatte ein Businessplan, der klar auf die, sag ich mal, Schwächen von dem Konkurrenten abzielte, hatte Firmenlogos, hatte Pitchdecks, alles in zwanzig Minuten.
00:38:46: Und dann sitzt selbst der, sag ich mal, erfahrenste CFO, sitzt da und dem klappt halt die Kinnlader runter.
00:38:53: Und das ist die Macht einer solchen Prompting-Challenge und deswegen ist die eben auch eine der Mood-Challenges in unserem Buch.
00:39:00: Deswegen Leute, Sachen ausprobieren, testen, testen, testen.
00:39:03: Wenn ihr das nicht macht, dann werdet ihr auch die Power der Tools und der Challenges oder was auch immer werdet ihr die... Also wenn ihr den Mood nicht zeigt, das mal auszuprobieren, dann werdet ihr natürlich niemals... Also die Learnings bekommen, ihr werdet auch scheitern, ihr werdet auch ultra enttäuscht sein.
00:39:19: Da gibt es also ja auch ganz viele Beispiele, aber ihr werdet auch... Überrascht sein und es wird euch vom Hocker hauen, was die KI da so alles bringen kann.
00:39:28: Ja,
00:39:29: ich versuche ein bisschen parallel.
00:39:30: Ja, Friedrich.
00:39:31: Wir schreiben auch jetzt parallel noch einen kostenlosen Newsletter.
00:39:36: Kurzer Pluck, Mut zu KI.com.
00:39:38: Da kann man sich dafür anmelden.
00:39:39: Und in unserer letzten Edition haben wir dieses Bild verwendet, KI ist kein Zuschauersport.
00:39:44: Du wirst KI nicht verstehen, wenn du dich an den Rand setzt und zuschaust.
00:39:48: KI ist ein Kontakt-Sport.
00:39:49: Also du musst wirklich in den Ring gehen.
00:39:51: Du musst es einfach mitmachen.
00:39:52: Du musst es erleben.
00:39:55: Nur so wirst du es verstehen und nur so kannst du es auch führen.
00:39:58: Den Link zum Newsletter schreibe ich gerne unten rein in die Show-Notes.
00:40:03: Ich versuche so ein bisschen zu übertragen, was ich von euch höre.
00:40:07: Ich habe früher die Leute versucht zu überzeugen, warum irgendwie Google fürs Marketing wahnsinnig wichtig ist.
00:40:13: Und da gibt es teilweise eliche Diskussionen.
00:40:17: Dass Leute sich nicht vorstellen können, wie groß das ist, wie gut das ist, dass es so viel wachsen wird.
00:40:21: Also, das hat schon Ähnlichkeit mit dem, was gerade bei KI los ist.
00:40:26: Die Challenge, die du da gerade erzählt hast, das finde ich wahnsinnig wertvoll.
00:40:29: Denn natürlich würde es mich auch erst mal... minimal motivieren, wenn mir jeder nur sagt, probier das doch mal aus, weil, ähm, wenn's, ne, das ist genauso wie, ich versuch jetzt irgendwie wieder abzunehmen und wenn Leute sagen, es ist doch weniger, das heißt ja, das Kaloriendefizite, das weiß ich auch, aber irgendwie aus irgendeinem Grund, ähm, fange ich nicht an weniger zu essen.
00:40:49: Und diese Promchallenge fand ich sehr gut, wie viele Challenges insgesamt finde ich im Buch?
00:40:54: Da müssen wir jetzt tatsächlich nochmal überprüfen.
00:40:56: Aber
00:40:57: eher vier oder eher zehn, also was schätzt du?
00:41:02: Fünf.
00:41:04: Das finde ich ziemlich gut.
00:41:08: Das ist für mich meistens immer schwer, aber ich fand auch diese zwei Ausdrücke, die ich habe mir auch gleich aufgeschrieben, KI ist Kontaktsport und kein Zuschauersport, finde ich super.
00:41:16: KI ist Menschenthema, kein Technikthema.
00:41:18: Also das sind im Grunde, glaube ich, markige Wörter, aber trotzdem beschreiben die das, finde ich, sehr, sehr gut.
00:41:26: Und fand ich gut gewählt.
00:41:29: Ich glaube auch, Christoph ... Und das auch an die, vielleicht auch ein Appell an die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass wenn ihr Dinge seht, die mit KI gut funktionieren oder die generell im Alltag gut funktionieren, erzählt sie weiter.
00:41:43: Also das ist es ja, wir müssen in einen Mindset auch in der Kommunikation in Deutschland kommen, dass wir nicht mehr weg von dieser Empörungsgesellschaft kommen und sagen, hast du das schon gehört?
00:41:53: Das KI-System ist abgestürzt und das ist ja schlecht.
00:41:56: Und da haben die Amerikaner wieder das gemacht und ethisch, moralisch ist das schlecht.
00:41:59: Sondern wir müssen ins positive Storytelling kommen.
00:42:02: Und wir müssen das teilen und wir müssen vor allen Dingen uns auch viel mehr feiern für die Sachen, die funktionieren.
00:42:07: Und das sehe ich jetzt auf Social Media und in den Medien.
00:42:10: Auch wenn man so die KI-Geschichten hört, dann ist das ja auch Handelsblatt.
00:42:14: Ich bin ja große Handelsblatt-Fan, ich bin da ja, hab meine Kolumne.
00:42:17: Aber berichtete dann von der Tesla Self-Driving-Fahrt eines Handelsblatt-Redakteurs in Deutschland vor, das hat vor zwei Wochen stattgefunden.
00:42:25: Die Überschrift war, volle Kanne in Schlagloch ungefähr.
00:42:29: Das war so die Überschrift.
00:42:31: Das sag ich mir, und ich mein ... Ich bin jetzt kein Tesla-Fan, nachdem was Elon Musk so abgezogen hat.
00:42:36: Aber war früher der ultra-krasse Tesla-Fan und fahr auch Tesla.
00:42:41: Und wenn man das Self-Driving in USA sieht, das ist ... insane.
00:42:45: Also ich habe beim Self-Driving mal ein Video gedreht für Friedrich und für Freunde.
00:42:50: Das ist total verrückt, wie der Spurwechsel macht, der fährt dort zu dort, der parkt einen rückwärts ein, der ist am Kreisverkehr an der Ampel rechts vor links, der kennt die Straßenstelle.
00:42:59: Das ist total irre.
00:43:01: Das heißt, diese Geschichten, die müssen wir in meinen Augen viel öfters erzählen und sagen, guck mal, Leute, das funktioniert in Deutschland nicht wegen der Gesetzgebung, das ist ein anderes Thema.
00:43:09: Aber Leute, da ist was, da ist ein Tool, da ist ein KI-Tool, da ist ein Buch, da ist was Innovatives, das Feature von VW hab ich ausprobiert und das ist mega.
00:43:20: Das müssen wir erzählen und wir müssen nicht erzählen, wie wir mit einem Elektrowagen mit dreißig über die Automange fahren sind, weil der Akku leer war oder so.
00:43:28: Oder fast leer war.
00:43:30: Das wäre sozusagen mein großer Wunsch hier an die Zuhörer und Zuhörer Leute.
00:43:35: Positivität.
00:43:36: Wir brauchen die positiven Geschichten, die funktionieren.
00:43:38: Da ich auch großer Tesla-Fahrer bin, weil ich groß bin, aber ich fahre auch Tesla.
00:43:44: full self driving fan bin und ich immer noch das gefühl habe von all dem was ich so sehe ist tesla wirklich immer noch am weitesten auch wenn irgendwie viel deutsche sich das nicht vorstellen können.
00:43:53: schaut mal auf youtube.
00:43:55: da gibt es ein youtube kanal der heißt dirty tesla.
00:43:58: der wohnt am ende einer dirt road also unmarkierte straße und der fährt halt aus seiner garage also setzt sich in der garage ins auto rein sagt ich will jetzt irgendwie zu walmart und das auto fährt ihn aus der garage zur Straße zur unmarkierten Dirt Road abends nachts durch den Schnee bis auf den Parkplatz bei Walmart und parkt dann dort auch noch ein in der Nähe des Eingangs.
00:44:21: Also das ist ja der Status quo, der da ist und dass es in Deutschland nicht läuft, hat fast nur regulatorische Gründe.
00:44:29: Ja und Christoph Ergänzung, es könnte sogar auch sein, dass der vielleicht den Wagen erstmal trainieren musste.
00:44:36: Das will ich ja zum Beispiel gar nicht ausschließen.
00:44:38: Vielleicht musste der, ich habe das bei uns in Newport Beach, da sind so Da sind auf der Straße dann wirklich so ... Das Infrastruktur ist ja ein Disaster dort.
00:44:46: Dann sind sozusagen so tiefe Dellen in der Straße, dass ich abbremsen musste.
00:44:50: Und den Wagen kann man ja, das weißt du ja, so hochpumpen.
00:44:54: Dann kann man den sozusagen höher stellen.
00:44:57: Okay, also man kann beim Fahren höher stellen.
00:44:59: Das heißt, ich hab den höher gestellt.
00:45:00: Und natürlich jedes Mal, wenn der jetzt da lang fährt, egal ob ich fahre oder Self-Driving fährt, wird der Wagen zehn Sekunden vorher hochgepumpt.
00:45:08: So.
00:45:10: Das kann sein, dass sie die Dirt Road hat und der hat ja ganz viel.
00:45:14: Aber das ist ja auch hell, das System lernt ja und es wird ja besser und wir müssen dem System ja auch helfen, besser zu werden.
00:45:19: Du hattest vorhin erzählt, dass viele Dinge, die ihr da bei der Adventure gebaut habt, vielleicht jetzt mit dem Zehntel der Leute irgendwie möglich wären.
00:45:26: oder zum Bruchteil der Zeit oder sowas, wie stark ist denn dieses Menschenthema KI ein Thema, das Menschen ersetzen wird?
00:45:34: Weil das, glaube ich, auch gerade dieses Jahr, zwei, sechsundzwanzig, vielen Dämmern wird, dass sie sagen, Moment mal, was mache ich denn da eigentlich?
00:45:42: Und dass das im Grunde jetzt neben dem in die Puschen kommen, eigentlich der nächste Hemmschuh wird in diesem Jahr.
00:45:48: Also... Genau, also Friedrich, ergänzt du gerne mal.
00:45:50: Ich glaube, dass das massiv die Arbeitswelt verändern wird, aber genauso viel verändern wird wie, als ich vor thirty-fünf Jahren durch die Produktionshalle meines Großvaters im Sauerland gegangen bin.
00:46:03: Dann sah die Produktionshalle natürlich auch total anders aus als jetzt.
00:46:06: Natürlich hat man dort jetzt viel mehr Roboter-Technologie und viel mehr Automatismen und Fließband.
00:46:12: Und die Leute müssen nicht mehr so schwer tragen und so weiter und so fort.
00:46:14: So, und es wird natürlich, da reden wir ja von Blue-Color-Transfer... da sind wir ja auch schon wirklich sehr weit in Deutschland und auch in der Welt.
00:46:22: Aber im White-Caller-Bereich wird das natürlich jetzt auch massiv kommen.
00:46:25: Also wenn man mal sieht, wie jetzt so ein klassisches mal Consulting-Unternehmen, ich habe im Consulting angefangen.
00:46:30: Also ich hätte jetzt als Junior-Konsultant noch einen einzigen Job und den aber nach der Seite CES auch nicht mehr, weil da habe ich Kaffee-Roboter gesehen.
00:46:41: Ich würde nur noch Kaffee machen.
00:46:42: für meinen Chef.
00:46:43: Das ist das Einzige, was ich als Juniorkonsulten machen würde.
00:46:45: Alle anderen Tätigkeiten, die ich damals, als ich angefangen habe, zur Arbeit gemacht habe, die sind jetzt alle automatisierbar durch KI, schon von Powerprintpräsentationen erstellen, über Research, über Datensammeln, Exzeltabellen erstellen, Pivotabelle machen und so weiter und so fort.
00:46:58: Da wird sich viel ändern.
00:46:59: Aber habe ich jetzt Angst davor, dass wir jetzt Massenarbeitslosigkeiten haben?
00:47:02: Nein, weil die Jobs, die in Zukunft entstehen, da kennen wir die meisten noch gar nicht.
00:47:07: Ja, und die werden auch, glaube ich, von Menschen.
00:47:10: Die Menschen werden, glaube ich, immer wichtiger im KI-Zeithalter.
00:47:12: Wir brauchen Empathie, wir brauchen eine gute Kommunikation, wir brauchen Sozialkompetenz.
00:47:16: Das wird, das werden Maschinen über Jahrzehnte raus nicht haben.
00:47:21: Und der KI wird das auch nicht haben.
00:47:23: Und deswegen bin ich da jetzt nicht so schwarzmalerisch wie viele andere.
00:47:29: Aber es wird natürlich, man muss es sagen, alles, was wir kennen, verändern.
00:47:34: Und zwar
00:47:35: alles.
00:47:36: Ich hoffe immer, dass Union das doch nicht so schlimm trifft, sondern dass man einfach jedem Junior sagt.
00:47:43: Das beste, was du machen kannst, ist zu irgendeinem großen I.I.
00:47:47: Thema, derjenige zu sein, der am besten dieses Tool bedienen kann.
00:47:50: Also der am besten Bescheid weiß, wie ich die Open R.I.R.P.
00:47:53: bediene, der am besten.
00:47:54: Und ich glaube, da liegt eine große Chance, dass man irgendwie sagt, nee, diese ganzen Prozesse und Sprinte und was die da alles an Debt aufgebaut haben, an Technical Debt, das ist mir alles egal.
00:48:03: Aber wenn irgendwie was bei Open R.I.
00:48:06: jemand eine Frage hat oder Geminalder ist, dann weiß ich halt sofort, wie man irgendwie weiterhelfen kann.
00:48:10: Ich hoffe, dass es die nächsten Jahre für Union eine gute Nische sein kann.
00:48:15: Lass mich nochmal ganz kurz bitte die Hörmann-Perspektive auch auf diese Frage bringen, wird KI jetzt uns alle arbeitslos machen.
00:48:24: Das ist natürlich ein total sensibles Thema.
00:48:26: Wir sind auch in unserem Buch, wir sind jetzt hier nicht die, die den Hype Train durch Deutschland fahren.
00:48:31: Wir sind nicht die Silicon Valley Bros, die jetzt AGI irgendwie verfolgen und sagen hier, dass in Zukunft sind wir alle irgendwie mit bedingungslosen Grundeinkommen versorgt und die Welt ist rosarot.
00:48:43: Bei Hörmann haben wir dieses Thema so angesprochen, dass wir gesagt haben, Leute, lasst uns mal ganz kurz die Fakten auf den Tisch legen, was uns eigentlich gerade bewegt in deutschen industriellen Mittelstand ist, dass die Baby Boomer Generation über die nächsten Jahre in Rente geht.
00:49:04: In so einem Unternehmen im deutschen Mittelstand Gehen über die nächsten Jahre bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte bis zum Jahrzehnte.
00:49:30: Die ganzen Leute kommen ja nicht nach.
00:49:32: Also so viele Leute werden wir nicht einstellen.
00:49:35: Wie schaffen wir es eigentlich zukünftig mit geringerer Mannschaft, mal mindestens die gleiche Wertschöpfung zu liefern, wenn nicht sogar mehr?
00:49:41: Wir wollen ja wachsen.
00:49:42: Wir wollen ja mehr Produktivität haben.
00:49:44: Wir wollen, dass unsere Unternehmen wachsen.
00:49:47: Und dafür ist KI halt der Schlüssel.
00:49:49: Die Technologie ist der Schlüssel für den zukünftigen Wohlstand.
00:49:52: Und die Technologie muss natürlich dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.
00:49:56: Aber da glaube ich dann wieder an das europäische Prinzip.
00:49:59: Wir haben uns Regeln gesetzt, stichwort ethische AI, stichwort AI-Act, was die AI halt auch nicht können darf.
00:50:06: Das begrüße ich persönlich auch in dem Zusammenhang.
00:50:10: Und so ist meine Perspektive aus dem deutschen Mittelstand heraus, wie wir auch AI jetzt in der Hörmann-Gruppe ausrollen.
00:50:17: Habt euch mal Gedanken gemacht über ... Branchen, die es in drei Jahren so nicht mehr geben wird.
00:50:22: Also ich dachte irgendwie Call Center hätte es wahnsinnig schwer, wie in drei Jahren oder vielleicht auch Taxis, sobald irgendwie wirklich in Deutschland Full Safe Driving von irgendeinem Hersteller erlaubt wird.
00:50:34: Also gibt es da so Dinge, die euch angeguckt haben, wo ihr sagt oder da sollte man besonders sich Gedanken machen, wie die Zukunft aussieht?
00:50:44: Also ich habe dann mir einen Post gemacht nach meiner Messe in Las Vegas, die sehr stark marketinglastig war.
00:50:50: Da fand dann kurz später die OMR in Hamburg statt.
00:50:55: Und da habe ich gesagt, Leute, ich glaube, jeder, der auf der OMR ist, jeder und jede, da ist sozusagen die Disruption wird.
00:51:10: Und das, aber auch da war natürlich die Reaktion.
00:51:13: Im Nest kannst du dir vorstellen, oh Gott, Hilfe, wie kann das sein?
00:51:14: Und niemals und so weiter und so fort.
00:51:16: Und dann kommen natürlich dann die kreativen Köpfe um die Ecke und man hat lange Kundenbeziehung und so weiter und so fort.
00:51:21: Aber ich sehe das ja auch teilweise in den Unternehmen, die ich begleite und auch selber, wenn wir jetzt neue Start-ups auf dem Boden stampfen.
00:51:30: Also wenn es wirklich darum geht, dieses klassische Agenturgeschäft, wo man sagt, Beratung sowieso.
00:51:37: Du hast ja ein Agenturgeschäft, wo du sagst, wie der Friedrich sagt, du brauchst ein Corporate Design Set mit Logo und Name.
00:51:43: Allein schon der Namensprozess ist ja Wahnsinn.
00:51:46: Mit Name, dann brauchst du irgendwie gucken, dass du ein paar gute Aussagen brauchst für deine Webseite, dann musst du die Webseite gebaut werden, dann brauchst du ein Mission Statement, ein Vision Statement, dann musst du ein Pitch Deck für Investoren bauen.
00:51:57: Dann musst du in Broschüren rein, dann gehst du, das ist ja alles jetzt.
00:52:04: Champions League da draußen.
00:52:06: Ja?
00:52:07: Champions League, wenn du so ein bisschen auch in den Dialog reingehst und ein bisschen kritisch der KI gegenüber bist und auch selber natürlich, jetzt kommt es, was brauchen wir?
00:52:14: Wir müssen selber kritisch sein, wir müssen selber Knowledge reinbringen, wir müssen selber sagen, hey, das will ich so nicht haben, ich will es eigentlich anders haben, also wir müssen die KI da auch hinführen.
00:52:22: Aber ich glaube, die Industrie ist massiv, massiv unter Feuer.
00:52:28: Ist jetzt schon und wird weiterhin massiv unter Feuer sein.
00:52:32: Also ich glaube an so eine Welt, wo jeder Trend doch immer noch einen Gegentrend hervorruft.
00:52:37: Und ich glaube halt, dass du wirst auf der einen Seite halt jetzt in den Industrien extrem AI einzugehalten sehen, zum Beispiel beim Thema Übersetzungsdienstleistungen oder eben wie Philipp anspricht, so diese kreativen Dienstleister.
00:52:51: Google
00:52:51: Translate ist seit dieser Woche Open Source
00:52:54: quasi.
00:52:54: Ja.
00:52:55: Und das ist natürlich das... disruptiert dann natürlich die Industrie, also im Sinne von okay, selbstverständlich nutze ich dann zukünftig die EI, wenn ich eine schnelle und günstige Lösung brauche.
00:53:05: Aber gleichzeitig stichwort Gegentrend, es wird auch immer noch in diesen Industrien, glaube ich, die menschlichen Experten und die menschlichen Dienstleister geben.
00:53:16: Und das ist dann wahrscheinlich stellenweise einfach Luxus.
00:53:19: So nach dem Motto, ja ich habe mir halt den Menschen gegönnt, klar habe ich dafür das zehnfache bezahlt.
00:53:24: Wie ja so viel von dem, was wir im Leben ausgeben, für das Gefühl ist, für das Luxus, für die Experience.
00:53:31: Und ich glaube, das wird dann auch in den nächsten Jahren noch mal klar, dass man sagt, boah, ich hätte gedacht, das bricht alles zusammen, weil die KI das kann.
00:53:37: Aber die meisten Menschen wollen das gar nicht wegen der Funktion, sondern wegen der Experience mit Menschen drumherum, die sie damit hatten.
00:53:43: Das glaube ich auch.
00:53:43: Das ist etwas, wo wir, glaube ich, noch sehr, sehr lange, sehr sicher sind, weil wir einfach Menschen bevorzugen.
00:53:49: Genau.
00:53:50: Was ist der, was ist der am häufigsten benutzte Use Case von ChatGPT?
00:53:54: Das ist halt Coaching.
00:53:56: Das ist halt dieses Personal Mental Health Conversations, wo man dann eben die AI nutzt, um eben da über seine eigenen Themen zu sprechen.
00:54:08: Aber ganz ehrlich, wenn es mir wirklich dreckig geht, dann werde ich natürlich den Mensch bevorzugen.
00:54:13: Dann gehe ich zu einem Profi.
00:54:15: und also ich glaube, da wird sich die Welt hinbewegen, dass einfach diese AI Angebote einfach omnipräsent sind, super günstig und immer verfügbar.
00:54:25: Aber dass eben tatsächlich dann die menschliche Expertise immer noch ein Wert hat.
00:54:31: Eingehend ist einmal das Wort gefallen, wie können auch vielleicht Mittelständler oder Unternehmen in Deutschland Daten finden, die vielleicht ganz neue Geschäftsmodelle ermöglichen oder einen gewissen Wert haben?
00:54:43: Gibt es so ein Rezept oder gute Vorbilder, wie man so ein Burggraben aufbaut, wo man sagt, egal was da draußen passiert, das sind Dinge, die hab nur ich.
00:54:51: Und da werde ich jetzt verdammt normalen Wert draus entwickeln.
00:54:54: Wir haben tatsächlich eine so eine Caster, die auch in unserem Buch die Gebrüder Dorfner haben.
00:55:01: Das ist ein wirklich traditionelles deutsches mittelständisches Unternehmen, die aus dem Bergbau kommen.
00:55:09: Also wirklich Rohstofflieferant.
00:55:13: Also total das Old School Geschäft.
00:55:15: Und das war ein wahnsinnig spannendes Interview, weil da eben der CEO erklärt hat, wie er es geschafft hat.
00:55:20: Er ist quasi in seinem Unternehmen über einen Datenschatz gestolpert.
00:55:24: Die haben eben in ihrem Labor über Jahrzehnte hinweg akribisch Messwerte, Messdaten für Formeln aufgeschrieben und festgehalten.
00:55:34: Und dann hat das geschafft, anhand dieses Datenschatzes ein neues AI-basiertes Geschäftsmodell zu entwickeln.
00:55:39: Und plötzlich wird aus einem verstaubten Bergbauunternehmen ein AI-Unternehmen, also ein AI-Geschäftsmodell.
00:55:49: Und das ist wahnsinnig spannende Case Study in unserem Buch.
00:55:53: Ich glaube, es gibt dafür ein Patentrezept.
00:55:55: Vor allem sage ich mal so dieses schnelle Patentrezept.
00:55:59: Wie kann ich jetzt in einem Jahr zum Datenschatz kommen?
00:56:01: Nein, ganz ehrlich.
00:56:02: Das Datenthema ist die härteste Nuss.
00:56:06: Die muss man knacken, wenn man wirklich jetzt die Dekade der KI ernsthaft beschreitet.
00:56:11: Klar kann man immer Quick Wins umsetzen.
00:56:15: Die shiny Use Cases sind ganz einfach zu erreichen.
00:56:17: Mit super wenig Invest haben wir schon drüber geredet.
00:56:20: Da hat sich vieles vergünstigt und vereinfacht.
00:56:23: Aber dass man an seine Datenqualität ran muss, dass man sicherstellen muss, dass man sich auf seine Stammdaten verlassen kann.
00:56:32: Ich werde ein bisschen technisch, aber das ganze Thema, wie komme ich eigentlich an die Daten ran, die meistens in meinen ERP-Systemen liegen und schaffe es, die an verschiedene KI-Agenten zu schicken.
00:56:42: Das ist zum Beispiel jetzt auch gerade so die nächste Schallmauer, die wir technisch bei der Hörmann-Gruppe gerade angehen.
00:56:49: Das sind wirklich richtig dicke Bretter, die man da bohrt, wenn man sich mit dem KI-Thema auseinandersetzt.
00:56:54: Also ja, Philipp, die Sachen sind günstiger anzuschieben.
00:56:58: Am Ende des Tages schaffen wir es aber durch KI jetzt gerade auch überhaupt mal diese wirklich wichtigen Investitionen in unsere Daten zu rechtfertigen.
00:57:07: Und die Leute verstehen jetzt plötzlich auch, warum man an die Daten ran muss.
00:57:10: Und das dauert aber auch Zeit.
00:57:12: Wenn die Leute jetzt zugehört haben, sich überlegen, was da bei Hörmann für Agenten gebaut werden, was könntest du uns da mitteilen?
00:57:18: Ich sag mal so, wenn wir eine Gruppe sind von dreißig Unternehmen unter einem Dach, dann versucht man natürlich, Synergien zu heben.
00:57:26: Das heißt, man hat eben verschiedene ERP-Systeme, Stichwort Einkauf und macht sich dann Gedanken, wie kann ich es eigentlich schaffen, dass dreißig Unternehmen möglichst gemeinsam auch einkaufen?
00:57:36: Das ist ein so ein Thema.
00:57:38: Ich gehe da nicht weiter ins Detail, aber das ist eben auch gerade ein konkretes, sage ich mal, eine konkrete Initiative, die weder mit dem Stichwort AI-Agenten auch verfolgen.
00:57:47: Dass man aber wirklich sagt, wir haben jetzt irgendwie ein Edge-KI-Modell vor Ort in einem Alarmsystem drin, das ist wahrscheinlich noch ein bisschen entfernt, oder?
00:57:58: Also, wenn wir bei dem Thema Warnsysteme sind, das ist kritische Infrastruktur, das ist was, da gehe ich jetzt nicht technisch ins Detail.
00:58:07: Wir hatten vor drei Monaten oder so in Hamburg abends um einundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:58:35: Fetter Finger, wir hatten Hochwasser im Hafen und anstatt das nur der Hafen gewarnt wurde, hat in Gesamt Hamburg ausgelöst.
00:58:41: Aber das war schon aufregend.
00:58:44: Aber das war dann wahrscheinlich am Ende dann doch wieder ein menschliches Versagen.
00:58:48: Spannender Case.
00:58:52: Ich finde es persönlich einfach cool, bei Hörmann zu arbeiten, weil wir eben solche Unternehmen tatsächlich bei uns in der Gruppe haben.
00:58:59: Und dieses Thema der Sirenentechnik, das ist dazu da, um am Ende wirklich Leben zu retten.
00:59:05: Ja, das wird in Deutschland eingesetzt, dich von Hochwasser, du hast es gerade erwähnt.
00:59:09: In anderen Ländern geht es jetzt eben auch davor, nicht nur sich vor Naturkatastrophen zu schützen, sondern eben auch vor militärischen Konflikten.
00:59:18: Es sind einfach Themen, die auch immer relevanter werden.
00:59:21: Und ja, ich mit meinem Team bei der Hörmann Digital habe tatsächlich dann auch im Hintergrund an der Software mitgebastelt, die heute dann dafür verantwortlich ist, so vorausgesetzt es gab, das Update.
00:59:34: Wie man diese Sirenen korrekt in der richtigen, sage ich mal, Postleitzahlregion auch auslöst.
00:59:39: Und ich finde ja auch, dass der Kern ja immer der Schmerzpunkt ist.
00:59:42: Also das ist ja jetzt in dem Fall Schmerzpunkt bei den Hörmann.
00:59:45: Das sind ja wahrscheinlich nicht direkt die Kunden, aber die sozusagen, die dann dieses Alarmsystem nutzen.
00:59:50: Ja, und natürlich ist es, sind es die und das auch nochmal der Erfelder draußen an alle, die Schmerzpunkt im Unternehmen, die die KI ja wahnsinnig... schnell lösen kann.
01:00:00: Ich kann mich erinnern bei Vertriebsfahrten, die ich mit Mittelständlern gemacht habe, mit Vertrieblern.
01:00:06: Was war für die der schlimmste?
01:00:07: Protokolle schreiben?
01:00:08: Die mussten Dinge ins CM-System eingeben.
01:00:11: Die mussten irgendwie nachfassen.
01:00:12: Die haben dann immer gesagt, Monkey-Arbeit dazu.
01:00:16: Die waren aber die shining Stars, die Außendienstler in den One-to-One-Gesprächen mit den Kunden.
01:00:22: Aber mussten eigentlich fünfzig Prozent ihrer Zeit irgendwelchen Admin-Kram machen.
01:00:26: Und da glaube ich, dass die KI, das sind in meiner Meinung auch totale Quickwinds, dass die KI da total die Schmerzpunkte lösen kann bei den Menschen, die eigentlich ihre Stärken haben, um ganz andere Sachen zu machen.
01:00:40: Weil der Vertriebler ist ja der Außendienstler, der kann der beste Protokollant der Welt sein, aber der wird ja niemals erfolgreiche Außendienstler sein, wenn der nur gute Protokolle schreibt.
01:00:51: Ja, sondern der ist eben guter Verkäufer, der kann gut sprechen, der kann gut präsentieren, der kann eine Beziehung zum Kunden aufbauen, der weiß genau wann, fast danach und so weiter und so fort.
01:01:01: So, und wenn der jetzt KI-Tools hat, die dem sozusagen diese ganzen administrativen Tätigkeiten vom Schreibtisch nehmen, ja, dann ist der natürlich der erste, der sagt, ich will da Tool haben, ja.
01:01:12: Und dann wird er mir verkaufen, besser verkaufen, ja, höherpreisiger verkaufen, höhere Deckungsbeiträge haben und so weiter und so fort.
01:01:19: Das Schöne an diesem ... an diesem Thema.
01:01:21: Und das war eben auch schon vor zehn Jahren so in der digitalen Transformation.
01:01:25: Man kann eben eigentlich sich so eine Art Toolkasten daraus ableiten.
01:01:30: Ja, wie denke ich über mein eigenes Geschäft nach, wenn ich dafür verantwortlich bin als Geschäftsführer?
01:01:35: Wir haben gerade über Herrmann Warnsystem geredet, aber diese Fragen lassen sich natürlich abstrahieren auf jedes mittelständische Unternehmen, was Geräte verkauft hat, die irgendwo im Feld installiert sind.
01:01:45: Das läuft immer gleich ab.
01:01:46: Du hast eine Vertriebstruppe, die muss Anfragen annehmen, die muss wahrscheinlich auf Ausschreibungen reagieren und das Ganze möglichst schnell, möglichst günstig anbieten können.
01:01:57: Dann musst du das Ganze installieren und dann hinterher hast du halt eine Servicemannschaft, irgendwelche Field Technicians, die dann eben rausfahren, um einen Akku zu wechseln oder um irgendwelche Defekte zu bearbeiten.
01:02:08: In diesen beiden, sage ich mal, Customer Journeys hast du natürlich automatisch Use Cases, die du mit KI verbessern kannst.
01:02:18: Du hast das Thema im Vertrieb, Beantwortung zum Beispiel von Ausschreibungen oder Lastenheften von Kunden, so dass die KID eben helft, hilft es schneller zu verstehen, schneller auch abzugleichen mit dem, was du tatsächlich in deiner Historie auch verkauft hast, so dass du schneller Time to Offer bei deinem Kunden wieder vorstellig wirst, um dem eben besser zu bedienen.
01:02:38: Und im Service Case hast du das ganze Thema Zugriff auf Wissen, Zugriff auf die Vergangenheit.
01:02:44: Verständnis der Anlage vor Ort, Verständnis des Federbilds.
01:02:48: Ja, eben auch wieder Stichwort demografischer Wandel.
01:02:50: Es verlassen Experten unserer Arbeitswelt.
01:02:52: Es kommen neue nach.
01:02:54: Wie kommen die eigentlich an der Anlage damit zurecht, dass da irgendeine total veraltete Technik verbaut ist und die dann trotzdem warten können?
01:03:01: Und genau das sind natürlich auch die Use-Cases, wo dann die KI wirksam wird.
01:03:07: Konsum von irgendeiner Wissensdatenbank, das Ganze möglichst nutzerfreundlich.
01:03:11: auch auf Fremdsprachen zur Verfügung gestellt, so dass der Service im Feld auch weiterhin funktioniert.
01:03:17: Also das ist eigentlich gerade das coole Beispiel, weil wir über die Wahnsysteme geredet haben.
01:03:22: Anhand eines solchen Unternehmens lassen sich diese Cases natürlich auch mal durchspielen.
01:03:27: Und ich wette, dass viele der Zuhörer, die uns gerade zuhören, eben eigentlich genau diese gleichen Muster in ihrem Unternehmen auch kennen.
01:03:37: Und ich glaube, das Philipp hat schon gesagt, wir müssen uns mehr austauschen.
01:03:40: Wir müssen über die Erfolge reden.
01:03:42: Da können wir im Mittelstand so viel voneinander lernen.
01:03:45: Und da sind wir auch nicht gegeneinander unterwegs.
01:03:47: Wir sind nicht die Konkurrenten im deutschen Mittelstand.
01:03:51: Wir müssen zusammenarbeiten, um in dem globalen Wettbewerb mithalten zu können, um da gewinnen zu können.
01:03:57: Darum geht es gerade.
01:03:59: KI ist hier eben tatsächlich auch irgendwo Wir gegen die anderen da draußen und wir lassen uns die Butter da auch nicht vom Brot nehmen.
01:04:08: In Deutschland gibt es offensichtlich auch eine Entsorgungsbranche.
01:04:12: Und wenn einer in Hamburg Entsorger ist, dann hat da fast keine Wettbewerbsüberschneidung mit jemandem, der in München Entsorger ist natürlich, weil der fährt ja nicht aus Hamburg.
01:04:21: Und insofern ist die Entsorgerbranche wahnsinnig offen, was so den Austausch geht.
01:04:26: Da kann wirklich der Münchner sagen, das sind meine Top Tricks, wie ich irgendwie noch besser funktioniere und so weiter.
01:04:30: Das ist richtig geil zu sehen.
01:04:32: Und das sieht man in Branchen, wo es halt ähnlich ist, wo es vielleicht auch wie oft ist.
01:04:37: Kies, Beton, also alles, wo man sagt, da macht es einfach keinen Sinn, weiter als fünfzig Kilometer irgendwie zu fahren.
01:04:43: Und das in lustiger Weise wirklich Branchen, die es auch in den letzten Jahren geschafft haben, sich richtig gut zu vernetzen und tolle Erfahrungen auszutauschen.
01:04:49: Und da habe ich so eine Offenheit gesehen, wo ich dachte, das ist ja unfassbar, dass ich bei Entsorgern so eine Austausch über Innovationen sehe, die ich sonst irgendwie bei fast keinen anderen Branchen sehe.
01:04:58: Das fiel mir jetzt gerade noch ein.
01:05:01: Es ist ein echt cooles Beispiel.
01:05:03: Ich kann bei uns auch noch was berichten und zwar selbstverständlich haben wir bei Hörmann dann irgendwann auch unseren eigenen Chatagenten eingeführt.
01:05:10: Also ganz ohne den geht es natürlich nicht.
01:05:12: Aber den haben wir eben nicht.
01:05:13: Also wir haben jetzt nicht die, sag ich mal, kommerzielle Enterprise Lizenz uns geholt.
01:05:18: Wir haben auch nicht unser eigenes Ding gebaut.
01:05:19: Wir haben tatsächlich auf eine Kollaboration im deutschen Mittelstand gesetzt.
01:05:24: Also es gibt eben eine Plattform, die wird von der Firma JustExperts kollaborativ entwickelt.
01:05:29: Da gibt es eine Entwicklungspartnerschaft, wo inzwischen fünfzehn mittelständische Unternehmen ein Bei in geleistet haben, um gemeinsam eine solche Software zu entwickeln.
01:05:37: Das heißt, man tauscht sich auch regelmäßig aus über die Use Cases, die man sieht, entwickelt gemeinsam diese Feature Requests.
01:05:44: Und so, sag ich mal, profitieren alle davon.
01:05:47: Es wird für alle günstiger.
01:05:49: Man hat diesen Erfahrungsaustausch und das ist für uns der total richtige Weg.
01:05:53: Trotz all der Begeisterung, Philippa, die habe ich gesehen, dass du dich für den Social-Media-Band aussprichst.
01:06:01: U-VI, also Australien hat das gerade gemacht.
01:06:05: Am liebsten U-III, bitte.
01:06:06: U-VI reicht nicht.
01:06:08: Ich habe ja vier Kinder, die werden ja komplett ... Nee, meine Kinder sind neunzehn.
01:06:12: Es erscheint diese Woche ein großer Spiegelartikel.
01:06:14: Neunzehn, sechzehn, elf und acht.
01:06:18: Und ich bin ja der, auf der einen Seite jemand, der sagt, hey Leute, Deutschland digitalisieren bitte in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
01:06:25: Aber bitte nicht bei den Kindern.
01:06:26: Und die Kinder sind ja, werden ja digital frei erzogen bei uns.
01:06:29: Also, Smartphone frühestens mit vierzehn.
01:06:31: Social Media, Instagram, Facebook, TikTok frühestens mit achtzehn.
01:06:36: Und wenn sie Smartphone kriegen, Stasi-Modus.
01:06:41: Also Hardcore.
01:06:42: Ist wirklich Hardcore.
01:06:43: Und auch übrigens Überlastungsvertrag vom Handy.
01:06:46: Also das Handy gehört mir.
01:06:48: Ich hab mit meinem Sohn einen Vertrag geschlossen, wo ich dem das zur Verfügung stelle.
01:06:51: Also Laie, da stehen Regeln drin.
01:06:54: Also das heißt, ich bin da schon ultra Hardcore und ich habe es geschafft als addicted social media dad.
01:07:01: Ich habe mich von Instagram.
01:07:04: getrennt.
01:07:04: Also ich habe sehr viel auf Instagram gemacht und ich habe gemerkt, ich war da anderthalb bis zwei Stunden am Tag, kann ich offen drüber sprechen, vom Algorithmus gefangen, natürlich ganz viel in den USA, ich schreibe viel über Trump und so, da ist natürlich Instagram auch ein toller Kanal, um die Infos zu kriegen.
01:07:19: und seitdem ich Mitte November daraus bin.
01:07:21: Geht's mir echt besser.
01:07:24: Du schreibst gegen Trump, aber in der Familie bist du dann doch der totalitäre Typ, der lieber dann doch alles in der Hand dort unkontrolliert.
01:07:30: Total!
01:07:30: Also ich sag nur, ich sag auch meinen Kindern, wenn ihr... Aber
01:07:34: Trump wurde wenigstens gewählt.
01:07:35: Du bist nicht gewählt.
01:07:38: Nee, deswegen, jetzt kommt mein Spruch, den ich den Kindern immer sage, im nächsten Leben habt ihr hoffentlich einen Vater und eine Mutter, die euch mit drei Jahren, wie ihr das ja teilweise auch üblich so sein scheint, einen iPad geben und mit sieben, acht Jahren unbeschränkten Internet- oder YouTube-Zugriff.
01:07:56: Das ist leider, gibt es bei uns zu Hause nicht.
01:07:58: frag meine Tochter, frag meine Tochter, die hat ja auch im Spiegel gesprochen, die ist sehr dankbar, dass wir das so durchgezogen haben.
01:08:05: Aber ich find's, ich kann's total verstehen, mein Sohn geht auf den Wald auf Kindergarten und meine Freundin, meine Verlobte jetzt, meine Verlobte ist da auch sehr, sehr, sehr ...
01:08:16: Hast du mal gerade die Gucke gekriegt?
01:08:18: Ja, meine Ex-Freundin jetzt Verlobte.
01:08:20: Die ist wahrscheinlich sozusagen, die könnte das, die wird das wahrscheinlich alles, würde das liken, was du gerade gesagt hast.
01:08:27: Insofern, ich hab da relativ viel Verständnis dafür und finde, Social Media, U-Sechzen, eigentlich auch No-Brainer.
01:08:35: Mhm, toll, okay.
01:08:37: Kennt ihr persönlich jemanden, der schon seinen Job wegen AI verloren hat?
01:08:40: Nein.
01:08:41: Also, ich kann, muss die Frage mit klaren Nein beantworten.
01:08:44: Ich auch nicht, nein.
01:08:45: Also ich habe gerade überlegt, ich bin jetzt gedanklich durchgegangen, ob ich irgendjemanden kenne, der in letzter Zeit in San Francisco aus einem der größten Softwareunternehmen rausgeflogen ist.
01:08:58: Weil da tatsächlich ja angeblich der AI Impact jetzt sehr stark eingeschlagen hat.
01:09:04: Aber nein, die Leute sind alle noch drin.
01:09:07: Also wahrscheinlich sind sie einfach an Positionen angekommen, die jetzt zu hoch sind, damit man die da raus wird.
01:09:15: Podcast mit dem Geschäftsführer von Audio.
01:09:19: Das ist ein Saas, die kümmern sich darum, dass zum Beispiel in Restaurants alle Schichtpläne funktionieren, jeder alles weiß, jeder weiß, was Checklisten drin hat und so weiter.
01:09:30: Und das scheint irgendwie auch gut zu klappen.
01:09:33: Und der sagte, er ist kein Techniker, aber seit ein halben Jahr vibecoded er.
01:09:38: Die haben im Unternehmen das so gemacht, dass jeder irgendwie an die Daten rankommt, also jedem Unternehmen kann vibecoden.
01:09:44: ohne dass halt irgendwas kaputt geht.
01:09:45: Und wenn da coole Funktionen raus werden, dann überlegen Sie, ob Sie da irgendwie mehr mitmachen.
01:09:48: Aber der sitzt jetzt als Geschäftsführer und Vibe kodet dann einfach neue Features, auf die er Bock hat.
01:09:54: Und wenn die cool sind, dann bauen sie die.
01:09:56: Und das ging bei ihm so weit, dass er im Sommer alle Produktmanager gefeuert hat und gesagt hat, brauchen wir nicht mehr.
01:10:04: Brauchen kein Botruckmanager mehr.
01:10:06: Aber ich biete dir einen Job an als Vibe Coding.
01:10:10: ... Expert als sozusagen Coding oder ... ... also sozusagen neu gesagt hat, ... ... ich will einfach dieses Prototyping, ... ... das muss halt wahnsinnig schnell werden ... ... und es muss wahnsinnig billig werden, ... ... fünfzig Sachen auszuprobieren, ... ... um irgendwie den einen Spaghetti zu finden, ... ... der an der Wand hängen bleibt.
01:10:27: Das fand ich war echt noch mal ... ... krass intensiv, dass er sagt, ... ... er schickt irgendwie in den Urlaub ... ... die Kündigung für seine Produktmanager, ... ... weil er sagt, ich glaube nicht mehr, ... ... dass es den Job bei uns braucht, aber ... Wir möchten nicht behalten, aber du hast jetzt einen neuen Titel.
01:10:42: Das fiel mir dazu gerade noch ein.
01:10:45: Also mega, mega Case, finde ich super spannend.
01:10:49: Es ist schon ein krasser Move, den Leuten dann gleich die Kündigung zu schicken.
01:10:53: Ich würde halt immer überlegen, wenn ich, wahrscheinlich war das ja keine schlechten Produktmanager, sondern eben zu gucken, wie lässt sich dieses Talent halt in andere Bahnen lenken, sodass da eben wieder was rauskommt, wo ich das Gefühl habe, da lohnt sich der Invest.
01:11:07: Aber wir Weil wenn man digital, ich habe wahnsinnig eine wahnsinnig kompetente Mannschaft und eben, ich habe es gerade eben kurz erwähnt, so wir haben tatsächlich in der Vergangenheit auch Industry Grade Software gebaut im kritischen Infrastrukturbereich.
01:11:24: Also das ist wirklich eine krasse Kompetenz, die da bei mir auch im Team hockt.
01:11:29: Und ja, natürlich, wir beschäftigen uns jetzt auch ganz stark mit diesem KI assistierten Coding.
01:11:37: sag ich mal, vorsichtig.
01:11:39: Wir setzen die KI jetzt nicht in den Autopiloten, aber wir müssen uns natürlich auch selber damit auseinandersetzen, wenn wir immer KI predigen, so wir müssen unsere eigene Medizin trinken.
01:11:49: Was bedeutet das eigentlich für die Art und Weise, wie wir Software entwickeln?
01:11:53: Wie lässt sich das eigentlich effizienter machen?
01:11:56: Und klar so ein, sag ich mal, MVP oder POC, Software Case ist natürlich schnell gewipecoded, aber dann In so einem Konzern, BtoB-Geschäft, musst du dann natürlich auch den nächsten Schritt gehen und sagen, okay, wie kriege ich das denn hin, dass diese App auch an meine ERP-Daten rankommt.
01:12:13: Wie ist das Ganze dann auch wirklich DSGVO-konform?
01:12:16: Man muss ja in der Industrie auch noch ganz andere Zertifizierungen nachweisen.
01:12:19: Erst recht, wenn man an Automotive liefert.
01:12:22: Dann wird man vom OEM ja auch noch mal geordetet.
01:12:24: Also, da sind so viele Requirements dran.
01:12:26: Ich will das ganze Thema jetzt gar nicht runterreden, ganz im Gegenteil.
01:12:30: Aber... Wie schafft man es eigentlich, mit AI diese ganzen Requirements zu erfüllen?
01:12:35: Da glaube ich ganz fest dran, da ist mein Team auch gerade auf einer krassen Lernreise.
01:12:40: Aber der Unterschied jetzt zu dem Case, den du gesagt hast, ist, wir geben unseren Leuten halt Zeit für diese Lernkurve.
01:12:47: Da sind wir wieder bei dem Thema Haltung.
01:12:49: Das ist halt ein Führungsthema.
01:12:52: Ich entscheide mich bei Hörmann da, mit meinen Leuten diese Reise gemeinsam zu gehen, halt auf ein klares Ziel ausgerichtet.
01:12:59: Und ehrlich gesagt, so macht es auch wahnsinnig viel Spaß.
01:13:02: Dieses gemeinsame Lernen, das weckt eine krasse Begeisterung.
01:13:05: Wenn die Leute dir vertrauen können, dass du sie eben nicht nächste Woche während des Urlaubs rauswirfst, es macht gerade wahnsinnig viel Spaß.
01:13:14: Wir leben echt in super spannenden Zeiten.
01:13:16: Habe ich was vergessen?
01:13:17: Gibt es noch ein Thema, das ich unbedingt ansprechen hätte sollen, aber mangels meiner Kapazitäten mich angesprochen habe?
01:13:25: Ja, ich habe noch ein Beispiel.
01:13:25: Es ist auch in unserem Buch Muzukai drin.
01:13:29: Und zwar die Bundestagsverwaltung.
01:13:31: Da ist ja Julia Klöckner, sozusagen die Präsidentin.
01:13:37: Ja, und ich sag mal, ich hab mich gefragt, was macht das für eine Bundestagsverwaltung?
01:13:39: Da wird natürlich ein bisschen die Managing ja den Bundestag, da wird Security dabei sein, da wird Küche dabei sein, da wird IT dabei sein.
01:13:46: Ja, da gibt's auch so ein rechtlichen Bereich, wo dann irgendwie Gesetze vorgeprüft werden.
01:13:51: Ja, und dann wird's ja ein Putz-Team geben und so weiter und so fort.
01:13:55: Garderobe, also was nicht alles dazu gehört.
01:13:57: Elektriker, Hausmeister, so.
01:13:59: Und dann gibt's natürlich auch Protokollanten und Protokollantinnen, die eben die Protokolle mitschreiben.
01:14:03: Und ich stelle mal die Frage, Leute, was meint ihr eigentlich, wie viele Mitarbeitende denn in der Bundestagsverwaltung arbeiten?
01:14:08: So.
01:14:09: Und dann könnt ihr jetzt mal hier im Podcast könnt ihr euch überlegen.
01:14:11: Ich sag jetzt mal, zweihundertfünfzig, fünfhundert oder dreitausend zweihundert?
01:14:17: Ich hatte, ich hatte jetzt gekauft, bei der Staatsquote von vierzig Prozent wahrscheinlich, vierzig Prozent so viel wie im Bundestag sitzen.
01:14:23: Also hätte ich eher sowas vierhundertfünfhundert gesagt, aber...
01:14:26: Ja, genau.
01:14:27: Knapp vorbei ist auch daneben.
01:14:28: es sind natürlich natürlich die höchste zahl.
01:14:30: drei sind über drei tausend so und jetzt und jetzt kommt.
01:14:34: jetzt muss man sich überlegen und was machen die meisten?
01:14:36: die meisten sind natürlich protokoll führend unterwegs und nehmen sozusagen protokolle also führen die protokolle.
01:14:45: dann geht es um Distribution da geht es um Archivierung da geht es um Zusammenfassung so und ich glaube zum beispiel dass die k i diesen job einfach.
01:14:54: viel schneller, viel besser, viel zielführender machen wird.
01:14:57: Und jetzt kommt's.
01:14:58: Diese Menschen, die ja ja arbeiten, die sind ja alle, die haben ja schon mal, das finde ich ja mega, schon mal so ein demokratisches Grundverständnis, weil wenn ich schon für einen Bundestag arbeite, das ist ja schon mal ein guter Wert.
01:15:07: Die sind alle schlau.
01:15:08: Das heißt, die können sozusagen mitschreiben, stehen und können das aufnehmen und können das auch noch zusammenfassen.
01:15:15: Also die, das könnte ich wahrscheinlich so schnell gar nicht, ne?
01:15:17: So, das heißt, da jetzt zu überlegen, wo kannst du diese mega... Demokraten, die sich für unser Land einsetzen, die für sich in Berlin sind, die sich mit den Themen, mit den Gesetzen, die ja da auch irgendwie nur Fachkompetent sind, wo können wir die einsetzen?
01:15:32: Und die können wir, glaube ich, viel besser einsetzen als im Protokollwesen, im Bundestag.
01:15:37: Das stimmt und mir fällt sofort, die können alle in der Bürokratie helfen und die Probleme der Unternehmen lösen, die Bürokratiefragen haben.
01:15:45: Das können die Abmorgung alle machen.
01:15:46: Siehst du?
01:15:47: Genau, absolut.
01:15:47: Da gibt's ja jetzt auch ein Portal, wo man, glaube ich, die Bürokratie hört.
01:15:53: Da könnten die sofort, diese hunderte Menschen, die könnten sofort in den Portal arbeiten, können die Anfang entgegennehmen und könnten das sozusagen weiterleiten, kanalisieren, wie auch immer, besser machen, whatever.
01:16:04: Lieber Philipp, lieber Friedrich, danke euch herzlich für das ganz tolle Gespräch.
01:16:08: Ganz viel Erfolg bei eurem Buch und natürlich bei euren anderen Projekten.
01:16:12: Pack alle links zum Newsletter, zum Buch und so weiter.
01:16:16: Mut zur KI.
01:16:17: Pack ihr in die Shownotes.
01:16:18: Da können die Leute das finden.
01:16:19: Und ich glaube, wer bis zum Ende jetzt durchgehört hat, der ist auch so interessiert, da irgendwie mal reinzuklicken.
01:16:24: Insofern motiviere ich euch da mal reinzuschauen.
01:16:28: Toll, dass ihr bei uns wart.
01:16:29: Weiter alles Gute.
01:16:30: Danke.
01:16:31: Vielen Dank.
01:16:32: Hat Spaß gemacht.
01:16:33: Mir mehr.
01:16:34: Und ich hoffe den Leuten zu Hause auch fürs Zuhören auch nochmal.
01:16:37: Lieben Dank und auch... im eigenen Sinne meinen Aufruf zum abonnieren hier am Ende.
01:16:42: Denn wer so weit zugehört hat, glaub ich, der hat sicherlich auch Lust auf die nächste oder die letzte Folge, die wir so aufgenommen haben.
01:16:48: Kommt gut durch die Woche.
01:16:49: Ganz liebe digitale Grüße von
01:16:51: Philipp
01:16:52: und Friedrich
01:16:53: und Christoph.
01:16:53: Macht's gut.
01:16:53: Ciao, ciao.
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