Finanz-Betriebssystem: Wie Pennylane mit KI die Buchhaltung revolutioniert – mit Tobias Janiesch

Shownotes

In dieser Folge von Digitale Vorreiter:innen spricht Christoph Burseg mit Tobias Janiesch. Tobias blickt auf eine beeindruckende Karriere in Wachstumsunternehmen wie Groupon zurück und verantwortet nun den Markteintritt von Pennylane in Deutschland. Pennylane ist weit mehr als eine einfache Buchhaltungssoftware – es versteht sich als ein „Operating System“, das Steuerberater und Unternehmen in Echtzeit auf einer gemeinsamen Plattform vernetzt. Tobias gibt tiefe Einblicke in die Skalierungsstrategie des Unicorns, das allein im letzten Jahr seinen ARR von 50 auf über 100 Millionen Euro verdoppelt hat. Wir diskutieren über den technologischen Vorsprung durch native KI, die Herausforderungen des komplexen deutschen Steuerrechts und warum eine transparente Fehlerkultur der Schlüssel für Agilität ist. In dieser Episode erfährst du: Der All-in-one-Ansatz: Warum die Trennung von Geschäftskonto, Rechnungsstellung und Buchhaltung laut Tobias nicht mehr zeitgemäß ist.

KI im Maschinenraum: Wie Pennylane künstliche Intelligenz nutzt, um Belege automatisiert auszulesen und Buchungssätze vorzuschlagen.

Angriff auf die Platzhirsche: Wie sich ein junges Tech-Unternehmen gegen etablierte Riesen wie Datev oder Lexware positioniert.

Vertrauen durch Transparenz: Was es mit den „zehn Selbstverpflichtungen“ und der notariellen Beurkundung der Preisstabilität auf sich hat.

Produktivitäts-Hacks: Warum Tobias seinen ersten Messestand in Leipzig noch selbst aufgebaut hat und was er von antiken Philosophen wie Seneca für den modernen Business-Alltag lernt.

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Literaturempfehlung von Tobias: "Drop the Ball" von Tiffany Dufu: Ein Buch über die gerechte Aufteilung von Care-Arbeit und Haushalt.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Was ich bei Pennyland sehe ist, dass AI überall drin ist, in der Entwicklungsumgebung, auch in Slack, wenn wir zum Beispiel vom Kunden-Service oder Fragen haben, geht das durch einen AI-Bot, der die ganze Unternehmung kennt und sofort Antworten rausspuckt, wo man Sachen hochladen kann, die auto-translated werden und so.

00:00:15: Das heißt, das schon einfach komplett tief überall integriert und hilft uns total.

00:00:19: Dementsprechend können wir mit den fünfhundert Leuten wahrscheinlich auch viel schneller arbeiten.

00:00:32: Herzlich willkommen bei Digitale Vorreiterinnen.

00:00:33: Deine Podcast zu AI und Digitalisierung von Vodafone Business.

00:00:37: Ich bin Christoph Borsig.

00:00:38: Bei mir ist der Tobias Janisch.

00:00:39: Er ist der Managing Director von Penny Lane.

00:00:42: Und Penny Lane ist eine All-in-one Finanzplattform mit unfassbarem Wachstum und Erfolg und inzwischen mehrfaches Unicorn, das in Europa.

00:00:51: Gerade vor einigen Tagen haben sie ein neunstelliges Investment bekommen.

00:00:55: Und ich möchte gerne mit Tobias darüber sprechen, warum.

00:00:58: im Thema Finanzen oder Finanzplattformen so viel Fantasie für Investoren liegt und wie dieses Jahr Wachstum mit Software generiert wird.

00:01:05: Großes Thema, großartiges Startup und hoffentlich ein großziger Podcast-Gast, wenn es darum geht, Antwort noch meine Fragen zu geben.

00:01:12: Viel Spaß mit dem Gespräch.

00:01:13: Herzlich willkommen Tobias.

00:01:14: Schön, dass du bei uns bist.

00:01:16: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:01:17: Freu mich sehr.

00:01:18: Ich habe ja gleich irgendwie angefangen, ach du warst auch hier mal bei Samba.

00:01:20: Also du hast einen großen Wachstums-Hintergrund bei dir im Lebenslauf.

00:01:25: Hörst du das noch öfter, dass du an die Zeit erinnert wirst?

00:01:27: Weil das ist für mich immer so ein bisschen Wachstum um jeden Preis.

00:01:30: Das war immer das, was ich so mit Samba vermittel.

00:01:33: Wirst du da bis auf mich jetzt manchmal noch drauf angesprochen oder überhaupt nicht mehr?

00:01:37: Nee, eigentlich nicht.

00:01:38: Ich finde auch viele kennen Sam was gar nicht mehr so richtig, so in der neuen Generation.

00:01:43: Die haben da was irgendwas Dunkeles noch gehört, aber so richtig zuordnen können sie es nicht mehr.

00:01:46: Die sind ja auch schon seit einiger Zeit ein bisschen... verschwunden, gehen mehr auf die Investitionen und so ein, aber für mich über spannend gewesen, ein Wachstumsunternehmen.

00:01:55: Ich habe ja meine Karriere in Australien angefangen und da bei einem Start-up angefangen, was dann schlussendlich an die Börse gegangen ist.

00:02:01: Und es hat mich damals als junger Studienabgänger gereizt und wenn irgendwie der Linie immer treu geblieben.

00:02:08: ... in neue junge Unternehmen, die wachsen, ... ... reinzugehen.

00:02:11: Das war Groupon, dein erster Job?

00:02:14: Nee, der erste war, ... ... das war im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr

00:02:28: ... ... im Jahr ... Und Gropan hast du dann die Zeit mit erlebt, von achthundert bis auf zwölftausend Mitarbeiter oder so, ne?

00:02:33: Genau,

00:02:33: das war so eine Zeit von Hyperwachstum.

00:02:35: Das ist ja Gropan damals schneller gewachsen als Google oder so.

00:02:38: Das war überall gehyped bei TechCrunch oben in der Navigation drin und so.

00:02:42: Das war schon immer spannend.

00:02:44: Hat am Ende gültig ja nicht geklappt mit Gropan.

00:02:45: Ist immer noch eine tolle Firma, aber nicht zudem geworden, diesem Finanz-Operation-System, was sie sein wollten.

00:02:52: Aber genau, war eine spannende Zeit.

00:02:54: Was war dein Job damals?

00:02:55: Das war so zwei zwölf, zwei vierzehn.

00:02:57: Genau,

00:02:57: da war ich Produktmanager für Internationalisierung und auch CRM und Payment und hab da in den verschiedenen Bereichen die die Internationalisierung vorangetrieben.

00:03:06: Wir sind dann nach Australien, nach Malaysia gegangen, haben damals mit ADIEN ganz eng kooperiert, um die Zahlungsmethoden anzubinden.

00:03:12: Das war schon spannend.

00:03:14: Und dann bist du im Finanzmarkt geblieben und jetzt bei Penny Lane gelandet.

00:03:20: Was macht Penny Lane in ein, zwei Sätzen?

00:03:23: Ja, Penny Lane ist eine neue Finanz- und Buchhaltungssoftware oder sozusagen ein Operating System, was Steuerberater und Unternehmen auf eine Plattform bringt, was es so noch nicht gegeben hat, weil es jetzt einfach Buchhaltung neu gedacht ist.

00:03:35: Vorher gab es immer zwei Systeme, wo der Steuerberater und die Unternehmen sich gegenseitig zuarbeiten.

00:03:40: Und jetzt können sie in Echtzeit auf einer Plattform arbeiten.

00:03:42: Der Steuerberater kann damit Jahresabschlüsse machen, die Unternehmen können damit Rechnungstellen, Geschäftskonto nutzen und haben so eine vollumfängliche Software für ihren Day in, Day out Geschäft.

00:03:51: Angeblich seid ihr letztes Jahr, zweifemundzwanzig, mit fünfzig Millionen Euro ARR ins Jahr gestartet und mit über hundert Millionen ARR aus dem Jahr rausgegangen.

00:04:03: Ist das, ist das über möglich?

00:04:05: Scheinbar schon, ist auch vor meiner Zeit.

00:04:06: Ich habe ja letztes Jahr im Sommer angefangen.

00:04:09: Aber ja, die haben wirklich richtig krasse Wachstum-Story hingelegt letztes Jahr.

00:04:13: Ich glaube, im September oder so haben die zwei Komma drei Prozent aller KMUs in Frankreich auf die Plattform gebracht.

00:04:19: In einem Monat?

00:04:20: In

00:04:20: einem Monat.

00:04:21: Natürlich war da dann gerade die Buchhaltungssaison zu Ende und die Steuerberater hatten mehr Zeit, um dann sich wieder um Mandanten zu kümmern.

00:04:26: Und genau, hat dann auch wieder zum sehr explosiven Wachstum geführt Ende des Jahres.

00:04:30: Krass, das ist ja so.

00:04:32: Zahlen wie China, die glaube ich im Mai letzten Jahres, Gigawatt-Solar in einem Monat live gebracht haben, irgendwie zehnmal so viel wie es hier in ganz Europa gibt oder sowas.

00:04:41: Und ihr seid auch bisher erst hauptsächlich in Frankreich aktiv.

00:04:44: Also es ist auch gar nicht so, dass ihr diesen wahnsinnigen Umsatz in zehn Ländern macht, sondern Hauptland ist Frankreich.

00:04:50: Ja

00:04:51: genau, gestartet, im Jahr ist es in Frankreich.

00:04:53: Wir haben da sehr hart gearbeitet, was jetzt so langsam Früchte trägt in den letzten ein, zwei Jahren so richtig exponentiell und sind jetzt seit dem Jahr im Jahr im Jahr auch in Deutschland.

00:05:03: spielt Deutschland natürlich auch ein bisschen eine Rolle mit dem Markt, den wir aufbauen.

00:05:07: Deutschland ist bekannt für sein einfaches Steuerrecht.

00:05:12: Ja, genau.

00:05:14: Für die Franzosen haben die sich das gut überlegt.

00:05:17: Ich glaube, ihr wollt jetzt auch irgendwie in Windeseile irgendwie hundert Mitarbeiter hier aufbauen.

00:05:21: Meint das halt echt ernst, ne?

00:05:22: Ja, genau.

00:05:23: Wir sind auf jeden Fall langfristig in Deutschland.

00:05:24: Die Franzosen sagen natürlich auch, ihr Steuerrecht ist sehr kompliziert und tatsächlich sind beide ein bisschen kompliziert.

00:05:29: Da haben da interessante Wendungen, die man so beachten muss.

00:05:32: Aber genau, achtzig Prozent der Plattform können wir eigentlich benutzen.

00:05:35: Zwanzig Prozent müssen wir lokalisieren.

00:05:38: Und genau, davon haben wir jetzt schon das Meister angefasst und werden in zwei, sechs und zwanzig, glaube ich, fast den groben Rest schon mal machen.

00:05:44: Und dann gibt es natürlich noch viele Edge Cases.

00:05:47: Hauptsitz in Paris, ich glaube auch da im letzten Jahr von achthundert auf tausend Mitarbeitende.

00:05:52: Genau.

00:05:53: Für uns mal durch, wie viel davon entwickeln, wie viel davon vertreiben, also wie ist das ungefähr strukturiert?

00:06:01: Genau, wir haben ungefähr fünfhundert, also die Hälfte, knapp die Hälfte an Tech-Produkt und Designleuten, die wirklich an dem Produkt arbeiten, das Produkt besser machen.

00:06:09: und sind auch eher mit World of Mouse gestartet.

00:06:12: Das heißt, viel ins Produkt investiert und dann mit den Steuerberatern zusammen das weiterentwickelt, anstelle große Marketingkampagnen und so weiterzufahren.

00:06:20: Jetzt, wo wir in Frankreich super etabliert sind, haben wir auch das Rugby-Team gesponnen, das heißt auch, dass die Unternehmen ein bisschen mehr verstehen, was Penny Lane ist und gehen da ein bisschen mehr in die Breite.

00:06:29: Genau, sonst sind wir langsam vorangegangen.

00:06:33: Ich glaube, sieben Runden habt ihr bisher aufgenommen.

00:06:36: Die letzte hatte ich, glaube ich, ein Intro erwähnt.

00:06:39: Hundertsiebzig, hundertfünfzig Millionen Euro, toller.

00:06:42: Damit habt ihr jetzt dreihundertsechzig Millionen Euro ungefähr Investments bekommen.

00:06:48: Wir sind also die Investoren.

00:06:49: und was waren so deren Gründe, dass sie sagen, oh ja, das ist zwar Rechnung und Buchhaltung wurde zwar schon immer gemacht und hat anscheinend immer schon funktioniert, aber jetzt mit Penny Lane, da glauben wir dran, dass das noch viel, viel größer wird.

00:07:03: Ja, ich glaube, es ist ein ganz bunter Mix, ein ganz tollen Investoren.

00:07:06: Jetzt ja Technical Crossover, TCV, mit reingegangen.

00:07:09: Vorher war sie Quoya drin, die die erste richtig große Runde mitgemacht haben.

00:07:13: Und genau, da haben wir auch immer darauf geachtet, dass wir Investoren haben, die sehr langfristig mit uns denken, die auch zum Beispiel bei Stripe oder SpaceX drin waren.

00:07:20: Weil wir haben eine Vision, eine europäische Plattform zu bauen, die nicht nur in Deutschland oder Frankreich halt macht und brauchen da, glaube ich, einen langen Atem, weil es eine Fachsoftware, mit der man wirklich Jahresabschüsse macht, die baut man halt nicht in einem Tag oder in einer Woche.

00:07:32: Und du hast auch gesagt, irgendwie gibt es auch nicht so, ist auch nicht so, dass man in jedem Monat gleich viele neue Kunden auf die Plattform bringt, sondern in Frankreich hast du erwähnt, da ist es wahrscheinlich eher so, wenn die Buchhaltungssaison vorbei ist, dass überhaupt die Augen auf sind oder die Ohren auf sind, zu wechseln.

00:07:48: Genau.

00:07:48: Wenn das jetzt die Hochphasen sind in Deutschland im Dezember auch noch mal im Januar aufräumen arbeiten, ist natürlich schwer für Steuerberater sich um neue Software zu kümmern oder auch für Unternehmen, dann wollen die das Jahr abschließen und dann neu ins neue Jahr gucken.

00:07:59: Genau, dann müssen wir halt einfach dann gucken, dass wir die Kapazitäten auch richtig planen.

00:08:06: Strategie, die gut funktionieren kann?

00:08:08: Ja, ich glaube auf jeden Fall.

00:08:10: Ich glaube, wenn wir ein gutes Produkt bauen, was wirklich Spaß macht zu nutzen, wo die Unternehmen und die Steuerberater wirklich ein Mehrwert sehen, was glaube ich jetzt schon passiert, wenn wir mit den Kanzleien sprechen, mit denen wir arbeiten, dann spricht sich das glaube ich sehr schnell um.

00:08:22: Weil wir sind cloudbasiert, wir haben KI von Nativ an mit integriert, das sind eigentlich ganz viele Faktoren, die da mitspielen und ich hoffe, dass unser Produkt dann auch für sich selber sprechen kann.

00:08:32: Größter Wettbewerber in Deutschland wird wahrscheinlich immer genannt ist Datef oder die sind bisher die die den Markt führen.

00:08:37: oder gibt es andere?

00:08:38: Ja es gibt Simba, es gibt Edison, es gibt ganz viele verschiedene Buchhaltungssysteme.

00:08:42: Datef ist natürlich mit Abstand der größte.

00:08:44: Datef macht natürlich auch Lohnbuchhaltung oder irgendwie.

00:08:47: zweihundertsiebzig verschiedene Tools habe ich mal gelesen.

00:08:49: Das heißt vielleicht ein bisschen vermessen eins zu eins uns mit Datef zu vergleichen, aber wir bauen halt Rechnungs- und Buchhaltungssoftware end-to-end und stehen genau damit schon in Konkurrenz mit einigen Systemen, die allerdings dann auch schon ... seit den Sechzigern, Siebzigern gebaut sind und ... ... genau, teilweise vielleicht nicht mehr so modern und ... ... agil sind, ... ... wie Pennyland das vielleicht jetzt vorlebt.

00:09:09: Kennst du den Umsatz von Datev?

00:09:12: Ich nicht.

00:09:13: Das ist drittgrößte Software in ganz Deutschland, Business Software ... ... hinter SAP und Software AG.

00:09:19: Aber genau, den Umsatz habe ich jetzt nicht genommen im Kopf.

00:09:21: Okay.

00:09:22: Wenn die jetzt irgendwie sehen, dass ihr so von ... ... neu, von zweitausendzwanzig Gründe zu angerannt kommt, ... ... als jetzt irgendwie in der ... ... Bewerbungsphase für dein Job warst, ... ... hast du da nicht auch irgendwie gefragt, ... ... ja, ja, wie, wie ... ... was ist denn unser Burggraben dagegen, ... ... dass irgendwie so ein ... ... stark etabliertes Unternehmen wie Datef ... ... nicht auch einfach sagt, wir ... ... machen da ein bisschen KI rein ... ... und anstatt dass das jetzt so eine ... ... Software für Steuerberater sind, ... ... machen wir jetzt auch irgendwie eine Schnittstelle ... ... oder eine Plattform, also ... ... wie sehr ... ... kann man irgendwie dadurch, dass man einfach sagt, ... ... wir sind jung, schnell und frech ... ... bei so einem ... ... Gut verteilt, das ist eher ein ... ... Verdrängungsmarkt wahrscheinlich.

00:09:59: Wie kann man da irgendwie angreifen, ohne den Riesen aufzuwecken, dass er sagt, okay, das baue ich in zwei Jahren auch alles noch mal schnell hinterher?

00:10:07: Ich glaube, das sieht man ja auch bei anderen Firmen.

00:10:09: VW hat ja auch sich schwergetan, in die Batterie zu investieren.

00:10:12: Es gibt immer Sachen, die daran hindern.

00:10:14: Es gibt viele Kunden, die noch on-premise laufen, die gehostet werden, wo viele Edgegazes sind, wo auch ein anderer Unternehmen dann auch mit beschäftigt sind, während wir die ganze Legacy bei Penny Lane nicht haben.

00:10:24: Wir sind auch Ultramodellen aufgestellt, was so die Entwicklungsumgebungen angeht und so was.

00:10:28: Das heißt, wir arbeiten, die ganzen Entwickler arbeiten mit KI und sind relativ schnell, was die Entwicklung angeht.

00:10:34: Da sprechen wir nicht von Wochen, sondern meist Tagen, dass bestimmte Features rausgehen.

00:10:38: Das heißt, man ist einfach viel agiler in der Entwicklung.

00:10:40: Und so einen ganzen Mindset, Shift und Struktur kann man ja auch nicht von heute auf morgen ändern.

00:10:45: Man kann auch nicht von heute auf morgen in die Cloud.

00:10:47: Ich glaube, ein Konkurrent hat gesagt, die wollen in den Cloud.

00:10:50: Es wird ein steiniger Weg.

00:10:52: Und Penny Lane ist schon in der Cloud.

00:10:54: Wir brauchen kein Systemhaus, was uns noch extern die Software hostet, wo dann hin und her geschoben wird, wer eigentlich Schuld an dem Problem ist.

00:11:02: Es gibt ganz viele verschiedene strukturelle Probleme, glaube ich, die uns in die Hände spielen.

00:11:05: Das ist schon folgt, wenn man um die Zwei-Zwarzig sagt, wir wollen in vier Jahren irgendwie unser Produkt in die Cloud umgestellt haben.

00:11:11: Krass.

00:11:12: Das erschriegt mich ja fast.

00:11:14: Wenn Sie jetzt ein... Pennilane und ein Datefkunde unterhalten und du nicht im Raum bist.

00:11:19: Was glaubst du, was würde der Pennilane-Kunde sagen, ist der Grund, warum er bei euch ist?

00:11:24: und was würde der Datefkunde sagen, warum er sich überhaupt nicht vorstellen kann, der irgendwie Zeit dann zu wechseln?

00:11:29: Ja, ich glaube der Pennilane-Kunde würde sagen super, endlich arbeite ich mit meinem Mandanten in Echtzeit zusammen.

00:11:36: Ich kriege jetzt nicht mehr Belegepingpong spielen.

00:11:39: Ich muss nicht fünf verschiedene Tools haben, um irgendwelche Belege einzusammeln.

00:11:42: Das funktioniert einfach.

00:11:43: Mit einem Klick kann ich ihm die BWA teilen und muss kein Copy-Paste machen.

00:11:47: Die ist funktioniert einfach.

00:11:48: die Zusammenarbeit viel, viel besser.

00:11:50: Auf der anderen Seite wird der Datef-Kunde wahrscheinlich sagen, ja okay, aber ich habe hier eine Software, die hat fünf verschiedene Edgegases.

00:11:56: Ich kann mit drei verschiedenen Unternehmen eine Umsatzsteuer voranmeldung abschicken.

00:12:00: Kann das denn Penny Lane schon?

00:12:03: Und Kanpaneländer schon?

00:12:05: Wir

00:12:05: sind dabei.

00:12:05: Wir sind dabei.

00:12:06: Und

00:12:07: mit deinen kurzen Entwicklungszyklen ist das eher etwas, was dann in diesem Quartal oder wie im nächsten Quartal live geht und nicht, wo man sagt, das haben wir für nächstes Jahr geplant.

00:12:16: Wir arbeiten ganz eng mit den Steuerberatern zusammen.

00:12:18: Aktuell, was so die Roadmap angeht und die wird sich quartalsweise auch anpassen, was für bestimmte Themen dann wichtiger sind und priorisieren natürlich das, was unsere Partnerkanzleien wollen.

00:12:26: Wenn jetzt keiner sagt, ich habe diese spezifischen Unternehmen gar nicht, wir brauchen eher eine zentrale Meldung oder OSS, dann wird das halt vorgezogen und schnell entwickelt.

00:12:35: Jetzt ist aktuell eine analytische BWA, die wir fertiggestellt haben, weil viele einfach die BWA zu Statisch fanden, die so Standard in Deutschland ist und die haben wir jetzt ein bisschen angepasst.

00:12:45: Das interessiert mich.

00:12:46: Ich kriege auch jeden Monat eine BWA, inzwischen lade ich die bei Gemini hoch und sage Guten Tag.

00:12:50: Ich bin Geschäftsführer dieser Unternehmens, muss ich irgendwas auf irgendwas achten und dann kriege ich irgendwie so eine Bulletpoint-Dist.

00:12:56: Also, sind das so typische Features, die ihr dann einbaut?

00:12:59: Ja, genau.

00:13:00: Und dann kann man auch die KI nochmal fragen, was das bedeutet.

00:13:02: Wir haben eine KI, so ein Messenger integriert, den man über Buchhaltungsthemen über Penny Lane fragen kann, wie man sowas besser verstehen kann oder auswerten kann und was es bedeutet.

00:13:11: Wenn ich für meinen Job irgendwie Slidesbau oder Dokumente schreibe oder so, da find ich's toll, dass ich irgendwie nach Cloud bin.

00:13:16: Da kann ich mein Laptop wegschmeißen und kann am nächsten Laptop mit mich wieder einloggen.

00:13:21: Ist für die Steuerberater in Deutschland das Thema Cloud etwas, wo sie sofort sagen, endlich?

00:13:27: Oder gibt's auch viele, die sagen so, ah, Cloud und dann irgendwie vielleicht noch in Frankreich gehostet oder so.

00:13:32: Ich guck mir das erst mal von außen an.

00:13:34: Nee, eigentlich nicht.

00:13:35: Ich glaub, Cloud ist in aller Munde.

00:13:37: Die wissen die Vorteile davon, dass man's barauserbasiert.

00:13:41: Zugreifen kann, ist es sicher mit VPN oder Two Factor Authentication, was auch immer man nutzen will.

00:13:46: Man kann sofort ran, man ist das System unabhängig, man muss nicht mit einem Systemdienstleister arbeiten, es wird schon einfach nur Vorteile.

00:13:53: Ich hatte vor zwei Wochen den Geschäftsführer von LexWare bei mir zu Gast.

00:13:59: Ich glaube, die machen ungefähr zweihundzwanzig Millionen Euro Umsatz oder gut zweihundert Millionen Euro Umsatz.

00:14:04: Welche Überschneidung habt ihr mit LexWare?

00:14:06: Lexvo Bordier, auch eine Software für Buchhaltung, eher auf den Einzelunternehmer ausgeprägt.

00:14:12: Wir gehen eher die ganze Breite zwischen Einzelunternehmer, GmbHs, Kapitalgesellschaften.

00:14:16: Das heißt, wir haben so eine kleine Schnittmenge an Unternehmern, natürlich mit denen wir beide arbeiten, wo ich glaube, Lexvo ja ein bisschen mehr darauf zugeschnitten ist.

00:14:25: Wir haben flexible Kontenrahmen, haben so ein bisschen erweiterte Software, die ein bisschen mehr an Funktionalität bietet.

00:14:32: Ist das ein Szenario, das möglich ist, dass man irgendwie sagt, so, oh ja, stimmt, wir sind jetzt wahnsinnig schnell bis hundert, hundertfünfzig, vielleicht zweiter Millionen gewachsen, aber danach kommen so ein Glas Roof, weil ich jetzt, ich glaube, LexWare hat jetzt auch nicht vor, dieses Jahr auf vierhundert Millionen oder sechsvermillionen zu wachsen, sondern klar haben die irgendwie Wachstumsziele, aber dass das Wachstum so hockiestigmäßig weitergeht, ist ja auch nicht ganz normal.

00:14:55: Ja, die haben natürlich relativ viele Unternehmer jetzt schon einzelne Unternehmer Lexper.

00:14:59: Das heißt, glaube ich, die haben relativ einen großen Anteil schon an ihrer Marktzielgruppe.

00:15:03: Bei uns ist es natürlich so, dass wir in Frankreich noch locker vierzig Prozent dazuholen können.

00:15:07: Und das in Deutschland, wir gerade das angefangen haben.

00:15:09: Der ist enorm riesig der Markt.

00:15:12: Und dann haben wir natürlich voran andere Länder zu gehen, das heißt, wir haben so einen kleinen Teil eigentlich erst wertschöpft und dann auch auf der Unternehmerseite, die ganzen Finanzdienstleistungen, was es da alles gibt mit Geschäftskonto, haben wir natürlich schon, aber wenn man mal an Kreditvergabe oder Factoring denkt, sind ja noch tausend Modelle, die da noch zukommen könnten.

00:15:31: Ihr wollt aber schon relativ früh auch anfangen, nicht nur ins Wachstum zu gehen, sondern auch ein Break-even zu bekommen.

00:15:37: Ihr hatt ich irgendwo gelesen, glaube ich, dass ihr schon vielleicht in diesem Quartal ein Break-even ins Auge fasst, oder habe ich da Batschkopf?

00:15:43: Nö, gar nicht.

00:15:43: Ich meine, wir könnten und es sieht ganz gut aus, aber das ist nicht unsere erste Priorität.

00:15:48: Wir wollen auf jeden Fall viel investieren, damit die Software schneller besser wird.

00:15:52: Und genau, geben wir aber nicht unnötig viel Geld aus.

00:15:54: Wir sind immer noch Frugal, wie man so schön sagt.

00:15:58: Gucken, dass wir irgendwie, ich hab in Leipzig ja die Messe selber aufgebaut, mach ich auch nicht normal.

00:16:02: Aber...

00:16:03: Selber aufgebaut?

00:16:03: Da ist den Stand aufgebaut?

00:16:04: Ja, ich hab das Ding in den Kofferraum geworfen.

00:16:07: Das war in Leipzig die Tax Arena.

00:16:09: Hab die Messe Sachen hinten in der Auto geworfen und hab dann einen Mitarbeiter zu diesem kleinen Schnitt dann im Finger gehabt.

00:16:15: Machen wir es nicht normal, aber genau, wir gucken einfach auf, wo wir Geld sparen, auch wenn wir genug Geld eingenommen haben.

00:16:20: Genau.

00:16:21: Einfach.

00:16:22: Ich glaube, es gibt Schlimmeres als im Messe.

00:16:24: Das ist eine Messe, wo man den Messestand selber aufbaut, das glaube ich.

00:16:27: Aber

00:16:27: war mal eine Erfahrung.

00:16:28: Ich mache einmal Sachen gerne selber, wenn es auch nur einmal ist, um zu gucken, wie es ist.

00:16:32: Und dann kann man sich auch besser auf die Leute... Ich habe zum Beispiel auch eine Umsatzsteuer-Voranmeldung als erst mal selber gemacht für unser Ferienhaus.

00:16:38: Einfach über Penny Lane zu machen, aber auch schon die Erstattung.

00:16:40: Also mir ist es wirklich wichtig, da auch noch mal Hand anzulegen.

00:16:43: Wie hat der Markt auf der Messe so auf euch reagiert?

00:16:46: Hattet ihr interessierte Blicke bei euch am Stand?

00:16:49: Ja, auf jeden Fall.

00:16:49: Also es waren schon früh auch Konkurrenten da, die als erstes Abend schon geguckt haben, während wir uns da abmühen.

00:16:54: Ja.

00:16:55: Aber genau.

00:16:55: Waren das

00:16:55: Konkurrenten, die größere Stände haben?

00:16:58: Ja,

00:16:58: genau.

00:16:59: Die meisten haben ja dann professionelle Teams, die es aufgebaut haben und so.

00:17:02: Das machen wir dann.

00:17:02: Hannover und Hamburg natürlich auch.

00:17:05: Aber genau.

00:17:05: Und dann stand am Tag über, am nächsten Tag, als die Messe war, hatten wir wirklich eigentlich fast zu wenig Leute am Stand, weil schon viel Interesse da war.

00:17:12: Hast du abends so eine E-Mail rumgeschickt ans Team, das sind meine Learnings per Messe-Tag, und was hätte da dringend...

00:17:20: Auf jeden Fall einmal, dass man den Aufbau hätte vielleicht externalisieren könnten sollte.

00:17:26: Ansonsten hätten wir Flyer vielleicht noch mitnehmen können.

00:17:29: Es haben ganz viele noch nach Flyern und Papier gefragt und Business Cards.

00:17:33: Meine waren dann irgendwann erschöpft.

00:17:34: Ich glaube, wir haben über hundertfünfzig Karten ausgeteilt.

00:17:36: Hätte ich jetzt auch nicht mit gerechnet.

00:17:39: Genau.

00:17:39: Und dann nix mehr.

00:17:40: nehmen wir noch eine Person mehr mit für mehr Demos, zweiten Fernseher.

00:17:43: Und gab es irgendwelche Fragen, wo du sagst, witzig, steht doch eigentlich auf der Webseite, auf Seite drei und trotzdem frage mich die Leute das?

00:17:48: Also gibt

00:17:49: es... Nee, gar nicht.

00:17:49: Unsere Webseite ist ja auch noch so ein bisschen im, ich will nicht sagen im Stealth-Mode, aber man kann nicht alles gleichzeitig machen.

00:17:55: Das heißt, da sind wir schon froh über jede Frage und Feedback.

00:17:58: Und klar, manche Kunden kommen mit zwanzig verschiedenen Edgegases und sagen, habe ich doch gewusst, Penny Lane kann das nicht.

00:18:03: Aber genau.

00:18:05: So hängen wir uns langsam vor, von heute auf morgen baut man sowas ja nicht.

00:18:08: Hat dein Arbeitgeber gesagt, wir stellen uns vor, in Deutschland wollen wir so und so wachsen.

00:18:12: und du hast gesagt, ah, ah, kann ich verstehen, aber das klappt in Deutschland ein bisschen anders.

00:18:17: Also gibt es irgendwelche kulturellen Unterschiede.

00:18:18: oder auch für dich jetzt im Job, wo du sagst, abitzig.

00:18:22: In Frankreich muss man die Mitarbeitenden so ansprechen, in Deutschland eher so.

00:18:27: Ist das etwas oder ist das bei Technik-Arbeitenden ganz anders?

00:18:31: Ich glaube schon, dass es sich so ein bisschen harmonisiert, weil sie ja schon, die werden ja auch die Gründer bei booking.com, das war das erste Starter, was sie gemacht haben, wurde von booking.com gekauft und haben die lange in Amsterdam gelebt, ich glaube dreieinhalb Jahre und das ist schon super international aufgestellt, dass das, glaube ich, so ein ziehener Fluss ist zwischen Deutschland und Frankreich, dass sich das gar nicht so viel tut.

00:18:50: Mir haben auch viele gesagt, Frankreich wäre sehr hierarchisch und viel Spaß und gucken wir, wie es ist.

00:18:54: Aber ich finde es total entspannt, es ist wirklich nett.

00:18:56: Wir haben die gleichen Visionen von der Plattform, was natürlich vieles einfacher macht und haben super Austausch.

00:19:02: Und genau, bis jetzt sehr, sehr ähnlich, wie man auf Start-ups in Deutschland führen würde.

00:19:06: Könntest du die gleichen Creatives in Frankreich ausspielen wie in Deutschland?

00:19:10: Also ich stelle natürlich schon vor, dass... der Deutsche noch mehr auf Zahlen achtet und vielleicht der Franzose etwas mehr über Freiheit, Einfachheit, Gleichheit motiviert wird.

00:19:23: oder ist das totale Unsinn von mir?

00:19:26: Ach so ein paar Messages und wir fängt jetzt keine konkret ein, aber klar, ich gucke natürlich, wie ich die Messages in Deutschland platziere und mache es wahrscheinlich automatisch in mehr Zahlen gesteuert und mehr objektiv, falls es vielleicht da wäre, aber das kann ich gar nicht so sagen.

00:19:39: Viele Assets können wir eigentlich... ähnlich benutzen.

00:19:41: und wenn man sich so die Webseite anguckt und den Narrativ ist ja sehr ähnlich.

00:19:45: Ich hatte jetzt natürlich im Vorfeld auch geguckt, was was irgendeine kritischen Fragen stellen kann oder wo vielleicht da wie Kunden schon noch was gesagt haben und habe dann manchmal gefunden, dass sich manche dann doch Gedanken machen, dass so eine All-in-One-Plattform natürlich auch einen mega großen Lock-in-Effekt hat, während sie bei fünf Tools zumindest das Gefühl hat, ich habe bin irgendwie auf fünf Beine verteilt.

00:20:05: Sind das auch ihr nur so Edge Case Sorgen oder versucht ihr dem schon um die Rechnung zu tragen, indem ihr das direkt anspricht?

00:20:13: Ich glaube, eine Sache, die, genau, hat man schon einen Lock-in-Effekt, wie bei einem Sales Force, wie bei einem SAP.

00:20:18: Da muss man auch schon dreimal überlegen, ob man wechselt.

00:20:20: Aber der Vor ist, dass es einen riesen Vorteil, eine einheitliche Plattform zu haben.

00:20:24: Und ich glaube auch, dass sich das einfach dahin entwickelt in den nächsten Jahren.

00:20:27: Weil Geschäftskonto, Belege, Rechnungen, das kann man eigentlich gar nicht trennen, sollte man gar nicht trennen.

00:20:31: Das sieht man auch bei der Konkurrenz.

00:20:33: Dass Banken zum Beispiel mehr in den Pre-Accounting-Bereich gehen.

00:20:36: Und dass das auf jeden Fall die Zukunft ist.

00:20:38: Und ich glaube, Leute damit rechnen, dass es eine einheitliche Plattform gibt, die dann zum Glück ganz viele Tools ersetzt.

00:20:43: und haben uns aber auch so positioniert.

00:20:44: Ich weiß nicht, ob du mal auf der Webseite warst, dass wir zehn Selbstverpflichtungen angegeben haben.

00:20:49: Da steht zum Beispiel Punkt fünf oder sechs drin, dass wir die Preisstabilität garantieren für die Steuerberater, dass sie wissen, ja, wenn sie sich dafür entscheiden können, sie davon ausgehen, dass wir die Preise nicht erhöhen haben, dass auch notariell beurkundet.

00:21:01: Das ist da ganz wichtig, das genau offen zu kommunizieren.

00:21:05: Hast du das schon mal vorgehört, dass man sagt, Unternehmen gibt Verpflichtungen heraus und beurkundet die notariell?

00:21:11: Nö, war mir auch neu, aber

00:21:13: das

00:21:13: kam so ein bisschen aus Frankreich, weil da gab es einen Payroll-Profiter, der sich nach einer Übernahme oder einem Private Equity eingekauft hat, die Preise vervierfacht haben oder so direkt vor Weihnachten.

00:21:24: und dann haben alle gesagt, ja, Penny Lane wird das gleiche machen.

00:21:27: Und daher kam dann dieses Positionspaper, dass wir auch rausgegangen sind, das sind die zehn Punkte, wofür Penny Lane steht.

00:21:33: Und jedes Jahr auf der eigenen Konferenz, die wir zum Beispiel haben, holen wir das auch wieder raus und sagen, hier, guckts euch mal an, haben wir die Preise erhöht.

00:21:41: Das erste Gebot der Punkt heißt wahrscheinlich, du wirst keine Software brauchen neben mir.

00:21:46: Eine Software.

00:21:48: Genau.

00:21:49: Das ist ja lustig.

00:21:50: Aber finde ich, finde ich total gut, weil ich auch immer mit Unternehmensprecher, die irgendwie noch das viel Zeug on-premise laufen lassen und wo es jetzt natürlich auch um Cloud oder Manage Cloud oder Sovereign Cloud oder sowas geht.

00:22:01: Und da ist so die Abhängigkeit und auch die Abhängigkeit von Preismodellen schon schon eine große Sorge.

00:22:09: Seid ihr denn, also ich versuche immer noch zu ergründen, wie man irgendwie Word of mouth so schnell wachsen kann, seid ihr dann auch mit sehr günstigen Preisen gestartet?

00:22:17: oder ist das also, dass die Steuerberater in Frankreich auch motiviert sind zu sagen, okay, ich probiere das mal aus oder also irgendwas, da muss ja schon irgendwie, als ich damals, als ich damals Suchmaschinen gab und ich irgendwie auf Fireball unterwegs war und dann irgendwie das erste Mal Google nutzte, da war das nicht einfach nur ein bisschen besser oder ein bisschen schneller oder so, sondern es war einfach.

00:22:38: Wahnsinnig schnell.

00:22:41: Gibt es da irgendwelche X-Faktoren, die ihr in der Software habt, über die wir noch nicht so richtig, die noch gar nicht richtig erfragt haben, wo so ein Steuerberater nach dem ersten Bock in sagt, so, oha, ja, das erzähle ich weiter.

00:22:51: Ja, guter Punkt.

00:22:52: Die in Frankreich waren die in der Steuerkanzlei selber für die ersten zwei Jahre.

00:22:56: Das heißt, die haben diese ganze Arbeit selber gemacht, um die Software überhaupt bauen zu können.

00:23:00: Und nach zwei Jahren haben sie gesagt, okay, wir verkaufen die... Die Steuerberatung und fokussieren uns nur auf den Software Case, damit wir jetzt weiterentwickeln können, damit wir jetzt Kunden anborden können.

00:23:08: Und dann ist es auch wirklich so, dass man dreißigvierzig Prozent besser sein muss als die Konkurrenz, damit Leute auf die auf die Software wechseln.

00:23:15: Und genau in Deutschland ist es wirklich so, dass man, wenn man sich einloggt und einmal diesen Toggle sieht zwischen Steuerberater und Mandant, dass das einfach eine neu gedacht Buchführung ist, dass die die Steuerberater dann sagen, wow, so muss es eigentlich sein.

00:23:26: Wir können in Echtzeit zusammenarbeiten.

00:23:29: Und dann, wenn man einfach zwei Hundert Rechnungen in die Cloud hochschickt, die automatisiert verarbeitet werden, wo automatisiert die Buchung setze und die Konten rauskommen, wo es dann hingeht in der BWA.

00:23:40: Genau, macht das dann nur total Spaß.

00:23:42: So ein bisschen so ein Blackberry und iPhone-Effekt, wo man vorher denkt, okay, aber warum hatte ich denn diese Tastatur eigentlich?

00:23:47: Weil jetzt ist ja eigentlich alles da einheitlich.

00:23:50: Das Bankkonto ist nicht extern.

00:23:51: Es gibt nicht zehn Module, die ich irgendwie zusammenpatschen muss.

00:23:54: Es funktioniert einfach aus einem Fluss.

00:23:56: Und es ist halt super schnell.

00:23:57: Wenn man dann so hin und her und durchklickt, ist es schon oft so, dass sie sagen, wow, schnell.

00:24:01: Ich glaube,

00:24:01: ihr versprecht auch den Steuerberatern, wenn es dreißig bis vierzig Prozent Zeit ersparen ist, was ja unfassbar ist, wenn das einigermaßen hebelbar ist.

00:24:09: Wie viel davon funktioniert durch KI?

00:24:13: Schon viel durch KI, weil die ja automatisch dann die Sachen aus den Rechnungen auslässt und die Buchungskonten vorschlägt und automatisiert Regeln erstellt, wie das dann zukünftig gebucht wird.

00:24:22: Wenn man jetzt zwei Mal eine Amazon Rechnung bucht oder zwei Mal ein Mercedes auf dem Vorpark macht, der ist danach automatisch.

00:24:27: Ja.

00:24:28: Das ist schon gut.

00:24:28: Und wenn man so Jahresabschlüsse zusammenklickt und sich da so ein schönes Buch rausbaut, was man in einem Unternehmen schickt, da sind schon viele Sachen dabei, die das Leben erheblich einfacher machen und wo man auch keine Anleitung braucht, die man auch irgendwo lesen muss.

00:24:40: Aber die, die damit den... großen Modellen.

00:24:42: oder habt ihr irgendwie dann installiert euch eigene Modelle?

00:24:44: Wie macht ihr diese KI-Themen?

00:24:46: Genau, wir greifen viel zurück auf aktuelle KI-Modelle, die so am Markt sind und nehmen immer das beste Modell für den besten Use Case und bauen eigene Layer quasi nochmal oben drauf oder natürlich mit den eigenen Daten und gucken, wie wir das bestmöglich anpassen.

00:24:59: Benchmark oder müsst ihr auch benchmarken, dass ihr sagt wir haben jetzt irgendwie eine Firma einmal durch Penny Lane bearbeiten lassen und heimlich noch im Schatten von einem echten Steuerberater um mal zu sehen, ob der die gleichen Buchungssätze findet und Buchungskonnen macht und so dass man sagt krass.

00:25:15: Ähm, das ist schon irgendwie, achtundneinzig Prozent gleich, oder?

00:25:18: Genau,

00:25:18: das machen wir konstant, ne?

00:25:19: Wir haben auch immer ein Partner, mit dem wir das testen, wo wir dann Dunkelverarbeitung machen und dann am Ende gucken, was rauskommt und wo die Störberater selber entscheiden können, was durchgebucht wird und was nicht.

00:25:29: Was dann nachher in der Revision, kann man dann nochmal gucken, ist die Telekom-Rechnung mal auf zwei verschiedene Konten gelaufen.

00:25:34: Das heißt, KI wird dann auch spannend, wenn nachher der Ordnet kommt oder wenn man nachher nochmal gucken muss, ob alles in Ordnung ist, dass man so Hundert Prüfungen in Echtzeit schnell durchjagen kann, so stichprobenartig, ob alles so... Ich glaube, da wird auch noch mal eine Power von AI sitzen in der Buchführung.

00:25:48: Du bist da optimistisch, wenn du daran denkst.

00:25:50: Ich denke an meine Buchhaltung im letzten Jahr und habe da eher Angst davor, dass man mit Kaija auf einmal rausfindet, dass ich dreimal am Tag mit der ASNG.

00:25:58: Aber das ist mein Problem, nicht euer Problem.

00:26:02: Habt ihr durch KI-Funktionen auch im Unternehmen schon Synergien gehoben?

00:26:06: Also ich versuche einmal rauszufinden, ob die Unternehmen, die hier sitzen, weniger IT-Personal brauchen oder viel mehr IT-Personal brauchen, weil sie noch viel mehr Ideen umsetzen können oder nur noch senioriges IT-Personal brauchen.

00:26:19: Also gibt es da schon irgendwas, wo du sagst, ja, das hat auch bei uns als Tech-Kampagnen echten Impact auf die Art und Weise, wie wir das Starving betreiben, anders als ich es vor zwei Jahren vielleicht mir noch vorgestellt hätte.

00:26:31: Was ich bei Pennyland sehe ist, dass halt AI überall drin ist in der Entwicklungsumgebung, auch in Slack.

00:26:37: Wenn wir zum Beispiel vom Kunden Service oder Fragen haben, geht das durch einen AI-Bot, der die ganze Unternehmung kennt und die sofort Antworten rausspuckt, wo man Sachen hochladen kann, die autotranslated werden und so.

00:26:47: Das heißt, das schon einfach komplett tief überall integriert und hilft uns total.

00:26:52: Dementsprechend können wir mit den fünfhundert Leuten wahrscheinlich auch viel schneller arbeiten.

00:26:56: Und aber genauso stellen wir Junior-Entwickler ein, wie Senior-Entwickler, die wir dann den Senior, den Junior weiterbilden und machen das schon auch durch die Bank weg.

00:27:05: Würdest du, du hast glaube ich Kinder, die sind vielleicht noch nicht im Arbeitsalter, würdest du denen empfehlen heute noch Informatik zu spielen?

00:27:13: Ich glaube, Schaden tut Informatik auf keinen Fall, um die ganzen Zusammenhänge zu verstehen.

00:27:17: Ich habe mit denen schon so ein Programmierbuch durchgearbeitet, weil sie Spaß daran hatten mit Null und Einsen.

00:27:22: Hast du den Namen von dem Buch?

00:27:23: Ist das cool?

00:27:23: Ich habe ähnlich altes Kind.

00:27:25: Wie heißt das Buch?

00:27:26: Weißt du es noch?

00:27:27: Das muss ich nachgucken.

00:27:28: Mit Informatik wurden alle drei Seiten eine kleine Aufgabe drin.

00:27:31: Das ist mal nachher raus.

00:27:34: Das ist echt ganz cool.

00:27:35: Aber im Endeffekt soll jedes Kind das machen, woran Spaß hat.

00:27:38: Ich würde jetzt keinen in Informatik schicken.

00:27:41: Dann will mein Kind Roblox.

00:27:42: Oh Gott, hör mir auf mit Roblox.

00:27:46: Aber genau, ich glaube schon, dass es totale Zukunft hat.

00:27:48: Und die Studiengänge sich ja auch verändern werden, je nachdem, wie sich so AIKI entwickelt.

00:27:53: Aber wenn man die Modelle nicht versteht, dann kann man auch schwer in der Branche arbeiten.

00:27:58: Und jetzt ein Kind zu dir kommt und sagt, Papa, ich möchte Steuerberater werden, sagst du gut Idee oder sagst du, ah, du, Papa baut da gerade was, ich weiß nicht.

00:28:05: Ich weiß nicht, ob du damit in Rente gehst mit Steuerberater.

00:28:09: Nö, ich glaube, das ist ein total spannender Beruf, weil man so viel Einsichten auch in Unternehmen hat.

00:28:13: Und jetzt geht es eigentlich mehr davon von der langweiligen, modernen Arbeit, wo man auch immer wieder die gleichen Konten bebuchen muss, mehr hin zur Beratung.

00:28:20: Das heißt, der ganze Beruf wird wahrscheinlich strategischer und wir unterstützen Steuerberater dabei, mehr Zeit dafür zu verwenden, mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten und Wachstumsmärkte oder bestimmte steuerliche Möglichkeiten auszuarbeiten, was, glaube ich, sehr viel Spaß macht.

00:28:33: Und dementsprechend glaube ich, dass die Branche da schon eine große Zukunft hat, sei es später auch mit KI.

00:28:38: zu arbeiten, wo dann nachher die KI die Steuerberater gegen die KI der Regierung kämpft, um welche Steuer man zu zahlen hat, dann kämpft der nachher KI-Bott gegen KI-Bott.

00:28:48: Ich habe im Google AI Studio mir mit einigen Proms, also es gehen nicht in zwei Proms, aber jetzt auch nicht hundert Proms, sondern irgendwie was dazwischen, ein Tool gebaut, wo ich meine Amex-Rechnung reinschmeiße.

00:29:02: einen ganzen Ordner mit hundertzwanzig PDFs reinschmeißen und der zieht sich halt die PDFs rein, die in der Kreditkarte sind und kann ich das als fertiges PDF mit irgendwie zwanzig Seiten runterladen und kann das dann meinem Steuerberater schicken als Kreditkartenabrechnung.

00:29:17: Das ist schon, hat mich schon erschrocken teilweise, dass ich selbst mit Proms irgendwie saß machen kann.

00:29:22: Die sind nicht hundert Prozent so qualitativ und vielleicht gibt es irgendwie Fehler, die ich noch nicht gesehen habe, aber ist sowas auch Thema, was ihr irgendwie versucht im Blick zu behalten, dass man sagt, wie viel von den Use Cases die ich habe, kann eigentlich schon so ein Gemini oder kann Gemini in einem Jahr, sodass wir schon auch immer gucken müssen, Features zu bauen, die eben nicht einfach durch so ein Edge-Modell oder Frontier-Modell selbst gelöst werden können.

00:29:54: Also es ist dieses Vibecoding auch ein Thread für euch.

00:30:03: Ich glaube so als einheitliche Plattform mit Geschäftskontobank, E-Rechnung, automatisierte Erkennung von den Sachen, das spielt ja alles zusammen.

00:30:13: Und ich glaube, da hatten Gemini andere Sachen vor, aber wer kann schon wissen, was die KI in fünf oder zehn Jahren kann, wenn man überlegt, wo wir vor drei Jahren waren, als Chechipitino nicht gab.

00:30:21: Was man jetzt machen und benutzen kann als Coach, als juristische Beratung ist schon erstaunlich.

00:30:27: Das heißt, mal gucken, was in fünf bis zehn Jahren ist.

00:30:29: Aber ich glaube, so ein ganzheitlichen Ansatz, der auch reguliert ist, wird schon auch schwierig da komplett irgendwas zu ersetzen.

00:30:35: Aber ihr habt jetzt keinen... Drei-Person-ALND-Team, das den ganzen Tag guckt, wo irgendwelche neue Opportunities passieren, die man entweder nutzen kann oder die vielleicht auch eine Gefahr sind für die Roadmap oder sowas.

00:30:47: Doch, klar.

00:30:47: Wir haben intern, wir haben Strategieleute, die Märkte angucken, wir haben aber auch sehr guten CTO zum Beispiel und Tech-Leute, die sich natürlich mit den neuesten Sachen auskennen und da auch tief reingehen.

00:30:58: Und das ist auch immer wieder mit in die Unternehmung bringen.

00:31:00: zum Testen.

00:31:01: Welche Kennzahlen guckst du dir ganz, ganz häufig an?

00:31:05: täglich vielleicht?

00:31:06: Mehrfach täglich.

00:31:08: Mehrfach täglich.

00:31:09: Na, für mich ist vor allem NPS zum Beispiel auch wichtig, hatte Christian, glaube ich, auch schon mal gesagt, der von Lexwear damals

00:31:15: fast... Achtzehn Prozent oder sowas?

00:31:16: Also waren wir... ...fünfzig,

00:31:16: hätte er, glaube ich, gesagt.

00:31:17: Mir war es auch wirklich, wirklich gut für eine Buchhaltungssoftware.

00:31:21: Achtzehn Prozent hat dieser Podcast verwechselt.

00:31:23: Genau.

00:31:24: So was natürlich für Deutschland, natürlich haben wir dann nicht so viele Kanzleien, aber da, keine Ahnung, laufen wir wahrscheinlich eher gegen hundert, weil wir so gut mit denen zusammenarbeiten.

00:31:32: In Frankreich gucken wir das natürlich auch an, weil es uns wichtig ist ein gutes Produkt zu bauen.

00:31:37: Aber dann gucke ich mir natürlich an, wie viel Demos machen wir, wie viel Kontakt haben wir mit Steuerkanzleien, wie viel KMUs haben wir diese Woche ge-onboardet, wie ist die Benutzung, wie viele Rechnungen wurden erstellt, gucken wir mal so die Usage-Zahlen an oder wer hat weniger gemacht als letzte Woche, einfach um viel mit den Unternehmen und den Steuerberater in Kontakt zu treten.

00:31:55: Demos sind dann in person Demos, wo sich einer von euch hinsetzt mit dem potenziellen neuen Kunden, oder sind das auch automatisierte Demos?

00:32:02: Nö, das machen wir alles persönlich, gerne auch einfach mal hinfahren und die persönlich treffen oder sonst über, genau, gängiges Software-Visum, Google Meet Teams, einfach eine one-on-one Demo, um genau das Produkt durchzuführen.

00:32:14: Vertreibt

00:32:14: ihr auch direkt dann Unternehmen oder nur an Steuerberater?

00:32:17: Wir sind mehr mit den Steuerberatern zusammen und die Steuerberater können dann die Unternehmen einladen, wir wollen es ja gar nicht so zwischen.

00:32:23: muscheln, aber manchmal kommen auch Unternehmen direkt auf uns zu und die können natürlich dann auch eine Demo bekommen und das Produkt sehen.

00:32:29: Aber der richtige Wert, finde ich, ist vor allem auch, wenn Unternehmen und Steuerberater das gleichzeitig nutzen und dann macht es richtig Spaß.

00:32:36: Kann man so einen durchschnittlichen Warenkorb pro Monat für so ein Steuerberater, einen Umsatz pro Monat oder pro Jahr mit so einem Steuerberater, kann man das irgendwie einschätzen?

00:32:43: Was die

00:32:44: bezahlen?

00:32:46: Wir sind schon viel günstiger als die Konkurrenz.

00:32:48: Ich will es in Konkurrent nicht sagen, wir hatten aber zweihundert Kunden und die hätten, was haben die, die hätten glaube ich, einen Sechzigtausend Euro haben die gezahlt, zwanzigtausend für den Systemdienstleister, vierzigtausend für die Software und bei uns wären sie mit achtzehntausend ungefähr dabei gewesen.

00:33:04: Das waren

00:33:05: nicht das

00:33:06: teuerste System am Markt.

00:33:07: Also genau, das sind wir glaube ich schon sehr kompetitiv, weil wir einfach jung aufgestellt sind, haben nicht viele Kosten, ganz unendlich viel speichern bei uns, haben moderne Infrastruktur, das drückt die Kosten natürlich enorm.

00:33:21: Gibt es Saas-Unternehmen da draußen, die dich richtig beeindrucken oder sagst, wenn ich hier nicht bei Penny Lane werde, das finde ich schon richtig, oder wo man auch sagt, da schiele ich doch ab und zu mal auf die Website oder ins Produkt oder in die Pressemeldung oder sowas, weil ich schon das Gefühl habe, die haben regelmäßig echt gute Ideen, egal ob das jetzt irgendwie eure Branche ist oder gerne noch eine andere Branche.

00:33:39: Ich finde direkt viele KI-Kampen nicht gut.

00:33:41: Das sind jetzt nicht unbedingt Saasmodelle, aber zum Beispiel Stanley's und LinkedIn AI-Bot, der dir deine ganzen Post schreiben kann und der dich so ein bisschen berät in deiner Kontextstruktur wie so ein Sparringpartner.

00:33:52: Das ist irgendwie ganz praktisch und macht Spaß.

00:33:53: Es gibt ganz viele Tools, die mich da interessieren und die ich total spannend finde.

00:33:58: Gibt es Tech News, bei denen du besonders hinhörst?

00:34:00: Also gibt es irgendwas, wo ihr merkt, unser Business ist irgendwie downstream von irgendwelchen Entscheidungen in einem anderen Thema?

00:34:09: Oder einfach ist das einfach das generelle Hinhören, was passiert gerade in der Tech-Branche?

00:34:14: Ja, genau.

00:34:14: Ich glaube, ich bin sehr interessiert an allen bestimmten Sachen.

00:34:17: Für uns Pennyland ist natürlich Payroll interessant, was so da in der Umfeld alles passiert.

00:34:22: Ich finde aber auch Krypto einfach spannend, weil diese Geschichte von Bitcoin irgendwie schon interessant ist, wie so eine Person, das damals so smart durchdenken und aufbauen konnte und wie sich das entwickelt, wenn der letzte Bitcoin-Ger... Wann wird das sein?

00:34:32: Wann

00:34:32: wird das sein?

00:34:32: Wann wird das sein?

00:34:33: Wann wird das sein?

00:34:33: Wann wird das sein?

00:34:34: Wann wird das sein?

00:34:34: Wann wird das sein?

00:34:35: Wann wird das sein?

00:34:35: Wann wird das sein?

00:34:36: Wann wird das sein?

00:34:36: Wann wird das sein?

00:34:37: Wann wird das sein?

00:34:37: Wann wird das sein?

00:34:37: Wann wird das sein?

00:34:38: Wann wird das sein?

00:34:38: Wann wird das sein?

00:34:39: Wann wird das sein?

00:34:39: Wann wird das sein?

00:34:40: Wann wird das ... gefarmt

00:34:40: oder wie man es sagt und dann bin ich mal gespannt, wie sich das so entwickelt.

00:34:42: Wenn ich mir die ... ... Zehn Versprechen von Bitcoin ... ... angucke, die irgendwie ... ... zwei, sechs, zwei, sieb, zwanzig gelesen habe, ... ... ist irgendwie nicht einer davon wahr geworden.

00:34:53: Trotzdem gibt es auch in meinem Umkreis die absoluten Bitcoin-Fans oder auch Befürworter oder oder Enthusiasten und es gibt so Leute wie mich, die bisher irgendwie jede Rally verpasst haben, aber dafür auch, wie jedes Mal wenn es da unten ging gesagt haben, ja heute habe ich nichts verloren.

00:35:10: Was findest du daran so beeindruckt?

00:35:11: Also glaubst du, dass es wirklich bis auf das spielerische und die potenziellen Gewinnmargen durch Trading, dass es wirklich irgendwie einen großen Impact hat.

00:35:24: Ich finde eigentlich, ich finde unabhängig auch, wenn man damit Geld verdient oder nicht, spannend so eine Währung etabliert zu haben, die vor allem auch, wenn man sich Menschen im Iran oder in Afrika anguckt, die können einfach in Bitcoin Geld halten, wo keine Inflationen herrscht oder eine andere Inflation, das heißt ja in irgendeiner Art und Weise vielleicht aus dem Teufelskreis rauszukommen, was ihre eigene Währung betrifft, dass es da irgendwie funktioniert, aber auch dann, dass der, der es damals gegründet hat, daran gedacht hat, wenn zu viel und zu schnell gemeint wird von Bitcoin, dass sich dieser ganze Mechanismus so automatisiert, dass es länger dauert, dass man mehr Rechenpower braucht.

00:35:56: Das heißt, er hat es schon damals vorher gesehen, wie sich dann dieses Mining regulieren kann automatisch und wie diese Bitcoins neu entdeckt werden können.

00:36:05: Und wenn keine Bitcoins mehr da sind, dass dann Gebühren anfallen für die Berechnung der Chain und so.

00:36:10: Das war schon erstaunlich, wie weit er da gedacht hat.

00:36:13: Hast du noch welche Bitcoin Companies investiert?

00:36:16: Ich habe ein paar Kryptos, verschiedene Solana, Bitcoin und so was, aber nur als Spielerei drei, vier Prozent vom Portfolio.

00:36:25: Witzig.

00:36:25: Ja, ich bin irgendwie nie warm geworden mit dem Thema.

00:36:28: Aber ein guter Kumpel, der beschwert sich nicht.

00:36:32: Der hat jedes Mal einen recht guten Riecher, wenn es nach oben nach unten geht.

00:36:34: Aber ich muss immer an dieses Social Media Post, aber das habe ich in Social Media gesehen, von... Warren Buffett denken, der halt sagt, keine Ahnung, wie hoch Bitcoin jemals gehen wird.

00:36:44: Aber ich weiß, am Ende wird es bei null stehen.

00:36:47: Und irgendwie fand ich das, hat mich das so tief berührt, dass ich immer, immer Angst habe, irgendwie relevante Beträge bei Bitcoin zu parken.

00:36:54: Ja, ist auf jeden Fall sehr, sehr stressig.

00:36:56: Und Warren Buffett hatte, glaube ich, generell eine ganz gute Nase.

00:36:58: Und er hat auch immer gesagt, er investiert nur in das, was er versteht.

00:37:01: Ja.

00:37:01: Damit ist er, glaube ich, sehr gut gefahren.

00:37:04: Bürokratieabbau.

00:37:05: Ich glaube, das... Steuerfortentwicklungsgesetz ist gerade in Kraft getreten.

00:37:09: Im Januar dieses Jahres.

00:37:10: ist Bürokratieabbau für euch ein Problem oder eigentlich egal.

00:37:14: Oder hättet ihr gerne mehr Bürokratie, weil das heißt die Leute brauchen mehr All-in-One-Lösung.

00:37:18: Ich bin eigentlich immer dafür Bürokratie abzubauen in einer Art und Weise, dass es auch hilft.

00:37:23: Manchmal ist ja Bürokratie gut, es ist ja aus einem guten Gedanken entstanden, bestimmte Sachen irgendwie zu vereinfachen, dass irgendwie Sachen geregelt ablaufen, aber oft nimmt es halt überhand.

00:37:32: Und wie man schön sagt, wenn man eine Sache einführt, kann man auch überlegen, zwei andere Sachen zurückzuschrauben, damit es einfach generell langfristig einfacher wird.

00:37:39: Und genau, das ist glaube ich für Penny Lane ja auch zum Vorteil, wenn da Bürokratie abgebaut wird.

00:37:44: Das machen die Amis ab und so, dass sie sagen, für jede neue Bürokratie, die wir aufbauen müssen, wir zwei Bürokratien abbauen.

00:37:50: Oder Trump hatte das, glaube ich, gesagt.

00:37:54: Das fand ich sozusagen als Strategie.

00:37:57: Fand ich das schon ziemlich cool, aber ich glaube, es wird nicht so richtig durchgezogen.

00:37:59: Oder könnte man hier vielleicht auch mal ausprobieren.

00:38:02: Ja,

00:38:02: ich glaube auch sehr, wie bei der Formel I, in Deutschland, dass jedes Jahr schwieriger wird, irgendwas zu bewerkstelligen, wo man doch mehr aufpassen muss.

00:38:09: Merkst du?

00:38:10: Bei euch im Start-up jetzt irgendwie Herausforderungen, wo du sagst, das war damals bei Groupon aber einfacher.

00:38:15: Da hat sich wieder ganz schön viel Bürokratie aufgebaut seit den letzten, in den letzten zehn, zwölf Jahren.

00:38:21: Nein, eigentlich nicht.

00:38:22: Ich glaube, da ein so ein Unternehmensaufbau und so, solange man seine GmbH endlich gegründet hat, was ja jetzt hoffentlich auch angepasst wird, dass wir eine GmbH in vierundzwanzig Stunden kriegen, ist eigentlich genau nicht viel anders.

00:38:34: Wenn wir... uns jetzt Ende des Jahres noch mal treffen würden.

00:38:38: Was glaubst du, sind so Funktionen oder Ziele, die ihr erreicht habt, die jetzt im Januar zwar zu erreichen, also die euch vorgesetzt habt, aber die noch nicht live sind?

00:38:47: Ich glaube, wenn es ein schönes Ende des Jahres ist, wenn ich Mitte Dezember im Café sitze mit zwei, drei Steuerberatern und die wirklich sagen, ihr habt echt ein geiles Produkt gebaut, ein tolles Produkt, dann hat mein Jahresabschluss schon fertig.

00:38:57: Und das hätte mit anderen Software nicht geklappt.

00:39:00: Chapeau.

00:39:00: Aber

00:39:01: es gibt nichts Großes, wo ihr sagt, auch wenn wir dieses Feature haben, dann können wir irgendwie das große Mending raus schicken an sechstausend Steuerberater in Deutschland.

00:39:09: Nee, ich glaube, das ist immer, das übersieht man hier auch immer.

00:39:11: Du musst tagtäglich dein Produkt besser machen, damit's am Ende irgendwas rauskommt.

00:39:15: Es gibt nie immer dieses One Key Feature und dann gehen wir groß an die Presse und dann haben wir es.

00:39:19: Ja.

00:39:19: Auch wenn du mich wahrscheinlich nie einstellen würdest, tu mal so, als müsste ich jetzt irgendwie eng mit dir zusammenarbeiten und du wirst mir so ein kleines Briefing geben, wie ich in deinem Sinne im Unternehmen irgendwie dir helfen kann, die Firma voranzutreiben.

00:39:33: Was wär so unter vier Augen, was würdest du mir für Tipps mitgeben, damit du sagst, Christoph, wenn du das einigermaßen hinkriegst, dann werden wir eine gute Zeit zusammen haben.

00:39:40: Worauf achtest du da?

00:39:41: Ja, ich glaube, Proaktivität ist super wichtig.

00:39:43: In so ein Wachstumsunternehmen fällt immer mal irgendwas runter.

00:39:46: Und im Endeffekt sage ich immer, fühle dich für die Sachen verantwortlich und mach sie end zu end.

00:39:50: Irgendwer anders wird sie nicht aufheben.

00:39:52: Guck mal, dass du dich darum kümmerst.

00:39:54: Sei proaktiv, mach selber.

00:39:56: Frag, ja, frag, wenn du ganz unzählisch bist, aber sonst, ja, genau, ziehe die Sachen durch.

00:40:01: Und wir haben eher eine gute Fehlerkultur.

00:40:03: Man muss selber lernen, Sachen anzupassen, anzufassen, als dass wir dir daraus einen Strick drehen.

00:40:08: Wie beschreibst du gute Fehlerkultur?

00:40:10: Genau,

00:40:10: das war einfach total offen.

00:40:11: damit umgehen, dass wir einfach sagen, wenn irgendwas falsch gelaufen ist, was wir daraus lernen, dass wir keine Hexenjagd veranstalten, dass es einfach Spaß macht, weil nur durch Fehler entwickelt man sich auch weiter.

00:40:20: Und wenn man immer wieder fragt, dann ist so eine Persönlichkeitsentwicklung auch eingeschränkt.

00:40:25: Wenn ich dir jetzt abends um zwanzig Uhr eine E-Mail schreibe, kriege ich dann die Antwort morgens irgendwie nach neun oder manchmal auch fünf Minuten später?

00:40:32: Vielleicht eine Minute später.

00:40:33: Es kommt immer drauf an.

00:40:35: Ich meine, ich habe Kinder.

00:40:36: Ich habe vier Kinder, hatten wir schon gesagt.

00:40:37: Und dann arbeite ich auch manchmal ab fünf nicht mehr und mache mit den Hausaufgaben.

00:40:42: Und dann setze ich mich um zwanzig Uhr nochmal drauf und antworte.

00:40:44: Genau, das heißt, kommt immer zeitunabhängig ein bisschen drauf an, wenn ich mal den Rechner aufklappe.

00:40:48: Aber die Flexibilität finde ich auch total schön.

00:40:51: Du machst jetzt so den Eindruck, dass du auf jede Frage eine schnelle Antwort hast und dass du irgendwie zu allen Herausforderungen, dass irgendwie alles, das wird schon, dass wir sind auf einem super Weg.

00:40:59: Du dürftest drei Menschen um Rat fragen, egal ob die noch leben oder nicht, was wären drei Menschen, wo du sagst, oh, die, das könnte mir zu dem Thema, dem Thema, dem Thema würde ich gern mal wissen, was die dazu sagen würden.

00:41:16: Witziger.

00:41:17: Vielleicht eins ist sie Tiffany Dufu, die hat ein Buch geschrieben über Drop the Ball.

00:41:21: Da geht es ein bisschen um die Aufteilung von Haushalt zwischen Mann und Frau.

00:41:25: Das war ein super gutes Buch, mit der würde ich einfach gern mal quatschen, weil die, das glaube ich, gut geschafft hat.

00:41:30: die Gender gleichzustellen, dass beide gleich viel machen mit Kindern, die einfach eine tolle Geschichte erzählen, dass wenn die Spannen dann Austausch zu haben, dass ich irgendwie auch noch besser zu Hause supporten kann.

00:41:39: Ich glaube, es läuft schon richtig gut, aber das könnte...

00:41:42: Und Drop the Ball heißt... Dass die Frau aufhören

00:41:45: soll.

00:41:46: Ja, genau, die Frau soll aufhören.

00:41:47: Oder dass es aufhören, oder der Mann, je nachdem, wer mehr macht, aber einfach sagen, okay,

00:41:51: ich freu die Spülmaschine

00:41:53: jetzt nicht mehr aus.

00:41:54: Der wird schon sehen, wenn.

00:41:55: man wird schon sehen, wenn die jetzt das Geschirr sich stapelt.

00:41:58: Natürlich haben oft Männer eine andere Toleranz, was direkt das Geschirr angeht.

00:42:01: Aber das ist vielleicht eine spannende Diskussion.

00:42:05: Das ist ein cooles Beispiel.

00:42:06: Ich bin froh, dass ich um drei gefragt habe.

00:42:08: Bin gespannt, was die an den beiden sind.

00:42:11: Genau, was sind die?

00:42:14: Ich rede immer gern mit Atom mit unserem Gründer, der ist natürlich auch mega busy, aber wie schnell der denkt und was der

00:42:19: viel ist.

00:42:20: Artur, oder ist das

00:42:21: ein Artur Franzose?

00:42:22: Artur, genau.

00:42:22: Er ist unser Gründer, der CEO ist halb Deutsch, halb Franzose.

00:42:26: Und ich freue mich immer total auf die one-on-ones.

00:42:28: Was hat

00:42:29: er vorgemacht?

00:42:30: Der hat vorher... Raid, ne, nicht Raid, aber auch eine B to B Software für Hotels gegründet, die quasi das Pricing ausgerechnet haben, wie die Hotels besser preisen sollen und hat es dann am Booking verkauft.

00:42:44: Und nach Booking hat er halt mit tausenden Unternehmern gesprochen, was so das Hauptproblem

00:42:48: war.

00:42:48: Das war der dann drei Jahre in Amsterdam war.

00:42:49: Ja,

00:42:49: genau.

00:42:50: Und dann hat er ja mit tausenden Unternehmern gesprochen, was so das Hauptproblem ist bei der Arbeit generell und daraus ist ja die Idee von Penny Lane entstanden.

00:42:57: Genau, mit dem ist es immer super.

00:42:59: Das heißt, da frage ich einen ständigem Rat, wie ist denn das damals in Frankreich gelaufen, wie siehst du den Division?

00:43:05: Fällt der Neuen ein?

00:43:07: Vielleicht Seneca hier, diese Philosopher von früher oder Markus Aurelius einfach,

00:43:12: die so philosophiert

00:43:13: haben.

00:43:13: Ich liess gerade einfach darüber gern Bücher.

00:43:15: Ich war total spannend, wie viel Wissen eigentlich verloren geht über die Zeit, wenn alles ausstirbt.

00:43:22: Aber eigentlich war das meiste Wissen.

00:43:24: die meisten Sachen auch einfach schon mal da und dann einfach das noch mal zu besprechen.

00:43:28: Wir halten uns auch für wahnsinnig intelligent, aber oder auch wahnsinnig viel.

00:43:31: Es gibt ja so ein paar Tribes, Amazon, die relativ wenig bis gar keinen Kontakt zur Außenwelt haben und wo wahrscheinlich irgendwie ich auch dachte, unfassbar, wie schlau und weiterentwickelt ich bin und unfassbar, dass die irgendwie immer noch so leben wie vor zweitausend Jahren.

00:43:49: Aber hab da neulich auch ein gutes Video gesehen, wo dann gesagt wurde, ja, ja, ja, denkt man immer.

00:43:54: Aber das ist ja einfach nur, das ist ja irgendwie, würde ich eine Woche bei denen im Dschungel leben, wär ich wahrscheinlich tot.

00:44:02: Und die würden einfach sagen, was für ein Vollidiot, der hat ja gar nichts drauf.

00:44:06: Und das fand ich halt auch so lustig, wie einfach man irgendwie denkt, das geht irgendwie alles weiter.

00:44:11: Aber trotzdem natürlich wir ... jetzt nicht in zehn Jahren einen Durchschnitts-IQ von hundertzwanzig haben oder so was, sondern dass man irgendwie denkt, merkt im Grunde irgendwie all das, was wir um uns herum genießen, ist die Arbeit der zehntausend schlausten Menschen, die anscheinend jemals gelebt hätten.

00:44:28: und hätten diese zehntausend schlausten Menschen niemals gelebt, dann wären wir vielleicht immer noch in der Bronzezeit oder so was.

00:44:33: Und das fand ich auch spannend wie flüchtig eigentlich oder wie viel.

00:44:37: Glück ist auch einfach, es soweit zu sein, weil man abhängig ist, einfach von paar Leuten, die sehr, sehr schlau waren und das irgendwie sich ausgedacht haben.

00:44:44: Ja, auf jeden Fall.

00:44:45: Und ich glaube, heute in dieser hektischen Welt und alle sind gestresst und so, wenn man so ein bisschen damals zurückguckt, worüber die schon gesprochen haben, was man die externen Faktoren gar nicht so richtig beeinflussen kann und dass man mal ein bisschen entspannt sein soll und so.

00:44:57: Das sind schon Sachen, die einfach hier in dieser heutigen Welt fehlen und die Leute scrollen von einem Tiktok zum anderen anstelle sich ein bisschen damit zu beschäftigen, was... Genau, was eigentlich hier und jetzt ist.

00:45:06: Ich glaube, die Umfang der Erde, oh, jetzt habe ich ganz die Zeit im Kopf, aber wurde irgendwie schon tausend, zwanzig Jahre vor Christus, haben die irgendwie rausgefunden, das kann man ja ausrechnen mit irgendwie Schatten und Licht und Satz des Pythagoras und so weiter.

00:45:20: Und das ist halt einfach jetzt schon irgendwie dreitausend Jahre her, dass man darauf gekommen ist und dann genau wusste, wie der Umfang der Erde ist und wo.

00:45:26: ich dachte, es ist ja erschreckend oder ich, dass auch der Satz des Pythagoras, das ist ja gar nicht von... Pythagoras kommt, sondern der schon mindestens achthundert Jahre vor ihm irgendwo schriftlich aufgezeichnet wurde und er den nur bekannt gemacht hat.

00:45:38: Und manchmal ist es ja tatsächlich erschreckend, wie schlau die Leute früher auf Sachen gekommen sind, die ich selbst irgendwie nach dem Abi nicht hätte erklären können.

00:45:51: Ja, super, das sind drei tolle Beispiele gewesen.

00:45:53: Bin traurig, dass ich nicht um zehn gefragt habe, denn das waren drei schöne Exemplare.

00:45:58: Vielen Dank.

00:45:59: Ja, gerne.

00:46:00: Gibt es etwas, was sich zu Penny Lane hätte fragen sollen, wo du sagst, das ist eigentlich ein wichtiger Standard, den sollten die Leute noch hören?

00:46:06: Oder habe ich einigermaßen alles abgedeckt?

00:46:09: Ich glaube, wir haben gut darüber gesprochen.

00:46:10: Das ist einfach eine neu gedachte Software, die endlich Steuerberater und Unternehmer auf eine Plattform bringt in Echtzeit, was, glaube ich, genau, einfach hätte viel früher passieren können und was jetzt, glaube ich, in der Zukunft einfach nett wird für Unternehmer, aber auch für Steuerberater.

00:46:26: Herzlichen Dank für deinen ganzen Input.

00:46:28: War es doch relativ großzügig auch mit den Antworten und den Zahlen.

00:46:30: Vielen Dank, dass ich alles fragen durfte.

00:46:32: Unfassbar, was ihr da irgendwie in den letzten Jahren aufgebaut habt.

00:46:35: Viel Erfolg und viel Glück weiterhin dabei.

00:46:37: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:46:38: Hat mich sehr gefreut.

00:46:40: Dir zu Hause rate ich jetzt dringend auf den Abo-Button zu drücken, falls dir mein Gespräch mit Tobias gefallen hat.

00:46:45: Denn dann können wir uns in der Zukunft öfter hören.

00:46:47: Bis dahin, ganz liebe digitale Grüße von Tobias und Christoph.

00:46:51: Ciao, ciao.

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