UX/UI: Wie 1,9 Milliarden Euro Business Value durch Design entstehen – mit Felix van de Sand
Shownotes
Felix van de Sand ist der CEO von COBE (Creators of Beautiful Experiences). Seit 2012 baut er mit seinem Team digitale Produkte „End-to-End“ – von der ersten Nutzerbefragung bis zur finalen Programmierung. Sein Credo: Ein Interface muss sich nicht nur gut bedienen lassen, es muss die Identität einer Marke emotional erlebbar machen. Im Gespräch mit Christoph Burseg räumt Felix mit dem Vorurteil auf, Design sei reine Geschmackssache. Er erklärt am Beispiel von BMW, wie man „Freude am Fahren“ in eine App übersetzt und warum Unternehmen wie Peloton durch eine exzellente Post-Purchase-Experience eine loyale Community aufbauen. Außerdem wagt er einen Ausblick auf die Zukunft, in der wir keine Storefronts mehr besuchen, sondern KI-Agenten den Einkauf für uns erledigen.
Die Highlights der Folge:
- UX vs. UI: Warum das eine die Erfahrung und das andere das Werkzeug ist.
- Hedonische Qualität: Wieso sich eine App „richtig“ anfühlen muss, um im Wettbewerb zu bestehen.
- Der BMW-Case: Wie ein Cloud Data Hub einen Business-Value von 1,9 Milliarden Euro generiert.
- Hyper-Personalisierung: Was wir von Starbucks und dem Spotify AI DJ über Kundenbindung lernen können.
- Dark Patterns: Warum künstliche Verknappung im E-Commerce dem Markenvertrauen schadet.
- Post-Purchase-Falle: Warum Sonos durch ein fehlerhaftes App-Update massiv an Börsenwert verlor.
- Machine-readable UX: Warum wir digitale Produkte künftig so bauen müssen, dass GPTs sie „lesen“ können.
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Links zur Folge:
Felix van de Sand auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/felix-van-de-sand/ COBE Website: https://www.cobeisfresh.com/de Christoph auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christophburseg
Dieser Podcast wird produziert von Podstars by OMR
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich weiß nicht, ob du Sohn aus User bist.
00:00:01: Wir waren mitten in der Entwicklung von Hardware-Devices und Kopfhörern.
00:00:04: Gleichzeitig sollte ein App Update rausgehen.
00:00:07: Inhouse die Entwickler haben schon gesagt, das Update ist nicht so weit.
00:00:10: Jetzt war das Update eine Katastrophe, ich hab's am eigenen Leib erfahren.
00:00:14: Die sind von vierenhalb auf eins.
00:00:15: Komma acht Sternen in den App-Stores runter... ...und hatten vierzig Prozent Kursverlust wegen schlechter UX?
00:00:20: Wow!
00:00:22: Dann soll man noch mal sagen, das ist doch das mit den Buttons und ein bisschen Farmen.
00:00:26: Passt schon, schick mal die App raus.
00:00:37: Herzlich willkommen zu Digitale Vorreiter in deinem Podcast zur Digitalisierung und AI von Vodafone Business.
00:00:43: Mein Name ist Christoph Bursack, ich würde mal sagen zeig mir deinen User-Interface und ich zeige dir was für ein Mensch du bist!
00:00:50: So jedenfalls stelle ich mir die Fähigkeiten meines heutigen Gastes vor.
00:00:53: Felix van der Sand ist der CEO bei Kobi und dort kümmert man sich um bestmögliche Userinterfaces für vielleicht bestmögliche Kundenerfahrungen in der Nutzung.
00:01:03: Ein super Thema, das vielleicht auch so hoffe ich zumindest unter extremem Druck von AI ist.
00:01:09: Dann hätten wir zumindest ein gutes Thema gleich zum Quatschen und man vielleicht seine User Interface immer mehr selbst baut oder das baut was einem am besten passt oder vielleicht doch nicht.
00:01:17: auf jeden Fall Ai aktuelle UI Trends der Gewinner und natürlich ganz viel über Kobe will ich heute mit Felix besprechen.
00:01:25: Felix toll dass du da bist.
00:01:26: herzlich willkommen
00:01:28: Hallo Christoph freue mich sehr dass ich da sein darf.
00:01:30: Ich finde es immer schwierig in wenigen zu setzen, was sozusagen so ein Spezialistenunternehmen macht.
00:01:36: Versuchst trotzdem einmal für die Zuhörer einzuordnen, was Kobe macht bitte?
00:01:41: Ja gerne!
00:01:42: Wir bauen eigentlich digitale Produkte end-to-end.
00:01:44: das beginnt ganz am Anfang sich einmal zu überlegen.
00:01:48: wir mussten so ein Produkt strukturiert sein.
00:01:50: ja wenn im Unternehmen gesagt wurde so wir brauchen jetzt neues digitales Produkt.
00:01:54: das ist der Business Case und deswegen brauchen wir dass.
00:01:57: dann kommen wir uns sagen wie muss das aussehen?
00:02:00: sprechen einmal mit potenziellen Usern, wie die sich das vorstellen, wie es am besten benutzbar wird.
00:02:04: Und dann können wir das bis hinten raus in die Programmierung quasi auf die Straße bringen.
00:02:11: Das machen wir seit zwanzig zwölf!
00:02:13: Ja da bin ich gerade achtzehn geworden.
00:02:14: Zwanzig Zwölf, da warst du schon Unternehmer?
00:02:16: Ich auch!
00:02:19: Ah schade!
00:02:21: Ich folge ganz eine Anlage.
00:02:22: und was hast Du vorgemacht?
00:02:24: oder was war der Punkt wo Du sagtest im Grunde... Es liegt alles im UI und man muss das end-to-end denken.
00:02:30: Und nicht einfach sagen, was willst du kunde?
00:02:31: gleich baut ihr das?
00:02:34: Ich bin tatsächlich studierte Designer, komme aber aus dem Analogen.
00:02:38: also ich habe gelernt wie man Stühle baut oder auch teilweise sogar Maschinen Teil der Halbzeuge und sowas.
00:02:46: Hab relativ schnell festgestellt dass ich ein furchtbarer visueller Designer bin.
00:02:49: Also ich kann gar nicht gut visuell gestalten.
00:02:52: Ich liebe Ästhetik über Alles hab aber nicht das in mir.
00:02:57: Was ich aber dann irgendwann festgestellt habe, dass ich ganz gut über Design sprechen und nachdenken kann.
00:03:02: Und so kam mich dann auch dazu... Ich glaube, ich war zwei oder drei Jahre in meinem ersten Job als Designer Richtung sehr konzeptionell frei.
00:03:11: Er durfte mich da ein bisschen austoben bei DesignFers damals noch in München.
00:03:14: Da hab' ich die anderen drei Jungs kennengelernt mit denen wir zu viert gesagt haben Wir machen jetzt UX First!
00:03:22: Wir waren ja auch noch teilweise in der analogen Welt, beziehungsweise an der Schnittstelle unterwegs.
00:03:25: Waschmaschineninterface ist und so weiter haben wir gemacht.
00:03:27: Und da haben gesagt wie gehen jetzt UX Firsts?
00:03:31: Es ist soweit.
00:03:31: Da gab es noch die Website UX is not UI.
00:03:36: Da wussten doch nicht jeder den Unterschied.
00:03:38: Heute weißt du das bestimmt jeder.
00:03:39: Wenn ich kann mal gleich nochmal darüber sprechen.
00:03:42: Ich bin mir nicht sicher ob ich das weiß.
00:03:44: Gut.
00:03:46: Nehmen auf jeden Fall mit euch.
00:03:47: Haben gesagt... Wir haben tatsächlich als UX Design Agentur angefangen und haben dann aber relativ schnell gemerkt, es macht auf jeden Fall Sinn wenn wir das auch bis hinten drauf dann durchentwickeln.
00:03:58: Wir haben viele Kunden gesagt ja jetzt haben wir die geilen Designs von euch können das nicht auf die Straße bringen.
00:04:02: Dann haben wir gesagt ja warum denn nicht?
00:04:03: Haben dann über private Kontakte in Kroatien ein Büro aufgemacht.
00:04:08: im schönen Ossiek einer der wenigen Städte in Kortien die nicht am Meer liegen haben wir richtig gut ausgesucht.
00:04:13: Aber eine Top Tech Uni Zugriff auf Talent und haben gesagt so da machen wir jetzt die Software Entwicklung Und so.
00:04:20: mit sehr vielen Rollercoaster-Rides, ups and downs hat das dann ganz gut funktioniert und es gibt uns heute noch.
00:04:28: Wir machen viele tolle Projekte mit unseren Kunden gemeinsam.
00:04:33: Jetzt ist aber auf jeden Fall eine Zeit wo's Bild wird und aufregend!
00:04:37: Also es war noch nie nicht so, aber es ging noch nie so schnell wie jetzt.
00:04:41: Das fürs Gespräch ist auf jeden fall gut.
00:04:43: ich bin hängen geblieben dass gesagt hast du Baustühle.
00:04:46: Ist es wahr, dass ein Stuhl wenn er drei Beine hat nicht wackeln kann?
00:04:51: Das klingt sinnvoll.
00:04:54: Kam jetzt in mein
00:04:55: Designstudium... Warum haben dann nicht alle Stühle nur drei Beinen?
00:04:59: Weil's glaub ich nicht so stabil ist.
00:05:00: Wenn man selber gerne kippelt wie ich fällt man schneller an.
00:05:02: Das ist auf jeden Fall fair verstanden.
00:05:03: Ist
00:05:03: jetzt meine Hypothese.
00:05:04: Müsste man aber wissen, ob das beleuchtet
00:05:07: ist.
00:05:07: Aber bei mir nicht.
00:05:07: Finde ich eher so'n Gefühlspodcast.
00:05:10: Aber fand ja gut, dass du das schnell beantworten konntest.
00:05:14: Genau, zwanzig-zwölf schon gestartet ... zwanzig-zweiundzwanzig, seit ich glaube mit eTripes zusammengegangen.
00:05:23: Wie groß seid ihr jetzt?
00:05:24: Seid ihr dann irgendwie aufgegangen in eTribes oder gibt es euch als eigene Einheit... ...oder wie kann man das vorstellen?
00:05:29: Fünf Leute, fünfhundert Leute!
00:05:32: Wir sind nach wie vor genau eine eigene Einheit, ein selbstständiger Brand.
00:05:37: Wir sind achtzig Leute, ungefähr ein Drittel München und zwei Drittel in Kroatien.
00:05:42: Und sind zwanzi-zweinzwanzigg kam eTripes auf uns zu Und wir haben ja neben Kobe, wir drei verbliebenen Gründer noch ein eigenes Produkt nennt sich KickBase.
00:05:54: Ist ein Fantasy Sports App und funktioniert auch in Deutschland bzw.
00:05:59: im deutschsprachigen Raum sehr gut und das war eigentlich unser Casework.
00:06:02: Das ist irgendwann mal, das können wir irgendwann mal verkaufen und die Agentur ist so unser Lifestyle-Case.
00:06:09: Und so haben wir das auch immer gedacht.
00:06:10: dann kam man bei eTripes nach der Guckmar Wir machen Digitalberatung Die haben sich entrepreneurs for your business genannt.
00:06:18: Ja, es sind alles auch Menschen die selber schon mal gegründet haben, die sehr unternehmerisch denken und machen quasi den Teil denen wir nicht können nämlich vorne die Beratung.
00:06:27: was brauche ich denn überhaupt?
00:06:30: Was fallen da für digital Produkte runter?
00:06:33: Genau!
00:06:34: Und wir können das dann bauen und haben gesagt okay also mit den Jungs und Mädels von eTribes.
00:06:38: zum einen ist es ein cultural fit ja ist er auch für mich essentiell wenn du sagst Ich gehe mit einem anderen Unternehmen zusammen Und ist aber auch von den Capabilities her ein hundertprozentiger Fit.
00:06:49: Deswegen haben wir gesagt, okay das ist jetzt... Wir machen es jetzt zehn Jahre und wir haben auch so'n bisschen eine Grenze erreicht dessen was wir noch lernen können innerhalb unseres eigenen Kosmos.
00:07:00: Das macht man jetzt!
00:07:01: Und das hat auch funktioniert sehr gut.
00:07:04: Also ich habe extra viel
00:07:05: gelernt.
00:07:05: Super spannend du hast gesagt ihr seid irgendwie inzwischen achtzig Leute?
00:07:08: Ist eTribes ungefähr dreihundert leute oder ist das ne alte Zahl?
00:07:15: Die waren mal drei Hunderts, die haben sich auch ein bisschen verkleinert.
00:07:18: Die haben natürlich auch unter den Umständen jetzt seit Zweiundzwanzig gelitten.
00:07:24: E-Commerce Venture Building.
00:07:27: Die müssen sich auch teilweise neu erfinden aber in der Gruppe sind
00:07:31: das ja ganz gut und seid ihr eine relevante Anteil von ITRIX?
00:07:34: Das ist ja durchaus erwähnenswert.
00:07:39: Ja absolut!
00:07:40: Um es dir noch besonders schwer zu machen falls du nur ein Projekt nennen dürftest ... an dem Kobe bisher mitgearbeitet hat, damit man auch noch mal vorstellt was genau ihr so den ganzen Tag macht.
00:07:49: Auf ihrer Webseite sind irgendwie tolle Marken, Logos, Firmen wie zu sehen.
00:07:52: aber was ist der eine Kunde wo du sagst das war ...
00:07:54: ...
00:07:57: Life-Changing?
00:08:01: Ja ich habe gerade noch nicht ... Ein Exit mit Wife-Changling höher, das fand ich ein fiesen Witz.
00:08:13: Das wäre dann wahrscheinlich... des Cloud Data Hub, was wir für BMW gebaut haben.
00:08:22: BMW hat gesagt, wir wollen Hoheit über unsere eigenen Daten haben und haben ein eigenes Datenportal gebaut wo alle Daten aus dem BNW-Universum einfließen.
00:08:33: Und wir haben den das komplette Frontend gebaut, Design und Entwicklung.
00:08:36: Es finde ich besonders spannend weil natürlich kannst du B to C machen oder B Noch nicht.
00:08:42: so viele machen sich Gedanken über BTOE.
00:08:44: Welche Tools stelle ich denn meinen Mitarbeitenden zur Verfügung?
00:08:47: Damit die das Gefühl haben, sie sitzen nicht in einem Lader sondern in einem BMW M-Fünf?
00:08:51: und deswegen hat BMW gesagt dieses Datenportal hat für uns einen Business Value von eine Million Euro.
00:09:00: den bauen wir uns schön selber.
00:09:03: Dann greifen wir jetzt nicht auf der Party oder auf der Counter sozusagen fertige Software zurück.
00:09:09: Und im Prinzip funktioniert es so, du hast einen Tool in das du dich einloggen kannst.
00:09:16: Egal ob du ein Produktmanager bist und kaum Wissen über Daten hast oder ein Data Scientist der sich da über Wochen einschließt und reingräbt.
00:09:25: Der Anspruch war jedem Nutzer jeder Nutzerin Daten zugänglich zu machen und ein Tool an die Hand zu geben um die Macht der Daten sozusagen für den eigenen Case
00:09:37: zu
00:09:37: verhindern.
00:09:40: Zu hebeln?
00:09:41: Ja, perfekt.
00:09:42: Dankeschön!
00:09:43: Und das lief über fünf Jahre und die unsere Ansprechpartner mit denen wir... hat einfach enorm viel Spaß gemacht.
00:09:51: Ich meine, wann war das?
00:09:53: Zwei, zehn, achtzehn?
00:09:55: wahrscheinlich kamen die zu uns und haben gesagt, wir setzen jetzt auf Cobium um das umzusetzen.
00:09:58: ja und nicht auf der Accenture oder andere große Player Weil sie gesehen haben, dass wir schnell sind.
00:10:06: Dass wir ständig auch im Kontakt stehen und nicht alle zwei Wochen das Team wechseln.
00:10:12: Und haben da wirklich komplett den Frontend.
00:10:14: wie gesagt die XUI Design Research Software Entwicklung hingestellt... ...und erfolgreich!
00:10:21: Das ist natürlich was... Wo wir sagen, wir haben nicht nur das BMW-Logo auf unsere Website geklatscht weil wir schon mal den drei Pixel rübergeschoben haben sondern wir haben wirklich den was hingestellt.
00:10:34: Darf
00:10:34: man irgendwie ein Beispiel Report oder eine Beispiel Kennenzahl in Daten die man da rausziehen kann damit man versteht wofür es genutzt wird?
00:10:43: Ist das Kundendaten drin oder sind da Nutzungsdaten drinnen?
00:10:47: oder kann ich sehen wie viele BMWs...
00:10:50: Kundendaten, von den Flottendaten, Leasing.
00:10:55: Von den Carsharing als es das noch gab.
00:10:58: Händler also alles was du dir vorstellen kannst was im BMW Universum an Daten anfällt fließt da erstmal rein und dann kann man
00:11:05: irgendwie beziffern was BMW für so etwas ausgibt?
00:11:09: Also was muss man ausgeben wenn man
00:11:13: weniger als Ja, okay.
00:11:19: Das weiß ich nicht.
00:11:20: Aber
00:11:20: es lief vor mehr Jahren und ihr wart wahrscheinlich um ein
00:11:23: paar Leute, die
00:11:24: da drin gräfen?
00:11:26: Wir waren ein kleiner Teil davon.
00:11:28: Jetzt
00:11:28: war aber schon wieder
00:11:29: das
00:11:29: Wort UX-UI gelaufen... ...und ich erkläre erst mal damit die Leute gleich was falsch im Kopf haben.
00:11:34: Für mich ist UX die Erfahrung, was man so vielleicht alles irgendwie erreichen kann mit der Nutzung eines Produkts.. ..und UI ist dann die konkrete Art und Weise wie ich's bedienen muss, um das zu erreichen.
00:11:46: Vielleicht hoffentlich sagen, was UXUI besser von einer neuen Trend.
00:11:51: Das hast du schon sehr gut umschrieben.
00:11:54: also das User Interface Design.
00:11:56: da geht es dann wirklich darum wie sieht der Screen aus?
00:12:00: Wie sieht der Button aus?
00:12:00: die unterschiedlichen Stati von dem Button?
00:12:03: Wo ist welches Feld?
00:12:04: Also kannst du einen Wireframe vorher machen und dann sagst du was ist die Fahrpalette?
00:12:10: wir haben ja unsere eigene... Wir haben auch eine eigene Methode entwickelt wie wir UXUI Design ... gestalten, weil wir sagen... Wir wollen das nicht irgendwie nach den neuesten Trends auf Dribbel oder nach dem Bauch gefühlt des Designers der Designerin.
00:12:23: Sondern wir haben gesagt, wir bauen uns eine Methode.
00:12:26: ADribbel ist eine Plattform für Designer, wo die ihre Design quasi der Community zeigen.
00:12:33: und es gab eine Zeit.
00:12:35: Fünfzehn, sechzehnt, siebzehn da wurde Dribble groß und dann hat man gemerkt okay jetzt sehen wir die meisten Interfekte sehen nach Dribbble aus ja?
00:12:44: Und das ist jetzt das sehen wir jetzt auch.
00:12:46: mit lavable ist natürlich toll, dass du.
00:12:48: Dass du in ein paar prompt dir deine eigene app website alles zusammen basteln kannst.
00:12:53: aber wir sind da auch eine tendenz, dass es.
00:12:55: Ein loveable design eine design richtung gibt.
00:13:01: und wir haben von Anfang an gesagt guck mal du bist ein unternehmen wie bmw oder deutsche post oder oder klub aliana oder betty bossy in der schweiz?
00:13:10: Und jedes Unternehmen Wenn Sie es richtig machen, investieren Geld in Ihre Marke.
00:13:15: Um einmal zu definieren wer bin ich?
00:13:17: Passend für meine Zielgruppe das der Business Athlete sagt Ich fahre BMW weil dynamisch und freude am Fahren.
00:13:24: das passt zu mir damit wenn ich mich aufladen... ...und so will ich mich auch fühlen wenn ich in meinem BMW sitze.
00:13:29: Und wir haben gesagt wenn du so viel Geld ausgibst für Markenbildung Marketing in den Markt zu rufen wer du bist ja dass du dem den potenziellen BMW Käufern sagst guck mal Wir sind Dynamik und Freude am fahren.
00:13:39: deswegen passen jetzt zu dir.
00:13:41: Und da haben wir gesagt, dann musst du doch diese Markenpositionierung auch in deine Interfaces reinbacken.
00:13:45: Sonst gibst du so ein Versprechen ab was dann in der Interaktion mit deinen digitalen Touchpoints im schlimmsten Fall kontakariert wird.
00:13:54: sozusagen ja.
00:13:55: also ich will nicht dass sich meine BMW App nach Sicherheit anfühlt für Volvo.
00:14:00: Es hat Volvo besetzt und andersrum genauso.
00:14:02: Ich will nicht, dass wenn ich Vater von vier Kindern bin und mir den dicken Volvo rausgelassen habe das sich die Volvo App nach, sag' ich mal Dynamik Freude am Fahren und ein bisschen vielleicht...
00:14:12: Soll sie nicht nach Leichtigkeit oder Berlin-Wochen genannt
00:14:14: werden?
00:14:18: Ganz genau!
00:14:18: Das soll sich nach meinem fünf Sterne Crash Test Erberg in meiner Hand anfühlen.
00:14:28: und das hat, da haben wir auch wirklich zwei Fachbücher drüber geschrieben.
00:14:31: Da haben wir bei Neuromarketing Verhaltensöckel mit uns ein paar Sachen abgeschaut dass wir es auch wirklich herleiten können und ist natürlich fürs interne Marketing Gold.
00:14:40: wenn du sagen kannst guck mal hier ist mein Designentwurf und da steckt an der Stelle Dynamik drin, an der stelle ist da Freude drin und deswegen machen wir das so.
00:14:47: dann drehst du intern keine zehn Runden wo jeder natürlich design ist nicht demokratisch wie jeder denkt aber Jeder hat auch eine Meinung und einen Geschmack.
00:14:56: Aber Geschmäcker haben im UX- to UI Design für ein Unternehmen nichts verloren, meiner Meinung nach sondern das sollte abgeleitet sein aus etwas ja?
00:15:08: Und wir sagen dass kann nur die Marke sein.
00:15:10: so jetzt aber zurück zum.
00:15:12: das ist ein kleiner super kleine kleine Runde.
00:15:15: gern
00:15:15: mehr davon
00:15:16: in die Richtung können wir gleich noch mal gerne vertiefen.
00:15:22: Also mit dem Interface sage ich dann, okay diese Farbpalette und wir nutzen nur runde Ecken.
00:15:30: Der sagt gar nicht nochmal auf die Methode zurückkommen.
00:15:32: Wir nutzen nur Runde Eken weil einer unserer Markenkernwerte ist Empathie Und wir haben gelernt in unserem sogenannten empirischen Wissen vor allem erst in den ersten sieben Jahren unseres Lebens das Empathy hat etwas zu tun mit Verbindung mit Nähe.
00:15:50: Dementsprechend ist es etwas, was wir mit Weichheit und organischen Formen eher assoziieren.
00:15:56: Und auch mit warmem Farben weil natürlich Nähe Empathie Bindung das ist etwas.
00:16:00: ich habe zum Beispiel gelernt Früher haben mich meine Eltern noch umarmt gute Freunde Mit denen sitze ich nah beisammen also Körperwärme sich nah sein Das ist etwas was wir auch mit Empathien verbinden.
00:16:10: Also nutzen wir warme Farben Runde Ecken Elemente die nah bei einander sind.
00:16:15: Um den Marken Wert Empathied zu kodieren bin Ich Ein Unternehmen das für Dynamik, wenn es bei Sportmarken im Bereich Sport zum Beispiel.
00:16:25: Natürlich nutze ich eine Schrift die Kursiv gesetzt ist, die fällt so ein bisschen nach vorne wie so einen Starter im Startblock.
00:16:30: Ich benutze Bewegungsunschärfe weil ich gelernt habe etwas was sich schnell bewegt.
00:16:35: da ist ne Bewegung unscharfe oft drin und ich benutze in dem Fall auch Grellefarben Weil ich gelernt hab okay für Dynamika brauchst du Energie Und wenn der Energie freigesetzt wird Da glüht was Die Sonne ... heißes Eisen, das Glüht und ist nicht kalt.
00:16:51: Ist schon mal kein kaltes Blau.
00:16:53: Kann ich mit Kaltem Blau kriege, keine Energie rüber gebracht?
00:16:55: Ja, kalt es blau ist wieder Vertrauen oder eher wahrscheinlich mehr was blau.
00:17:00: Technikpräzision!
00:17:02: Und so gehen wir daran... Wir gucken was denn eure Markenwerte und wie kriegen wir da tatsächlich in jeden Pixel übertragen in jedem Moment der Interaktion.
00:17:08: und nur so macht es unserer Meinung auch Sinn digitale Produkte zu gestalten aus der Marke heraus.
00:17:14: Aus was sonst?
00:17:18: Und genau.
00:17:19: Also das ist UI, aber natürlich gucken wir uns die ganze Experience an und die ganze experience bedeutet was.
00:17:24: welche gefühle werden auch in mir ausgelöst?
00:17:27: Deswegen ist ganz wichtig vorher research zu machen.
00:17:30: Was sind die erwartungen der nutzen und was es sind die mentalen modelle?
00:17:33: also wie stellt er sich vor wie das Ganze funktionieren sollte?
00:17:38: Und also es ist nochmal noch mal vorne und hinten dran an den Moment der Interaktion sozusagen auf dem Zeitschall ist bei der Experience.
00:17:49: Da muss man einiges noch mitdenken und das ist auch der deutlich komplexere Teil, also so ein Product Owner, der die komplette Experience von einer mobilen App zum Beispiel managen darf.
00:18:01: Der hat einiges mehr an Komplexitäten.
00:18:03: Das sind keine klassischen Designer mehr, das sind UX-Konzepte.
00:18:07: Die können.
00:18:09: in der Regel haben wir eine andere Art und Weise zu denken.
00:18:12: Die sind dann wahrscheinlich formal ähnlich begabt wie ich, können aber diese Komplexität auf so runterbrechen und auch so managen.
00:18:20: Dass ich nachher in der Erfahrung das Gefühl habe, dass war genau zu dem Zeitpunkt hab ich genau diese Aktion Interaktion mir gewünscht und danke!
00:18:28: Ich konnte gerade meinen Job hier gut erledigen.
00:18:30: Das war Time Well Spent Und es hat sich auch noch nach BMW angefühlt.
00:18:33: Herzlichen Glückwunsch.
00:18:34: da bleibe ich dabei und geh nicht woanders hin.
00:18:37: Wunderbar, toll.
00:18:38: also ich finde das hast du ganz ganz wunderschön erzählt.
00:18:40: Ich bin jemand der mit Marke ganz wenig anfangen kann weil ich aus dieser nüchternen Online Marketing Performance Welt komme wo irgendwie nur zählt wenn es besser läuft warum wir das halt so und...
00:18:53: Du weißt nicht wie viele Kämpfe ich hatte mit...
00:18:56: Ja!
00:18:59: Egal
00:19:00: ob der Bart eine Runde ist oder nicht, ich will dass er gut performt und ob da die Marke drinsteckt ist mir wurscht in der Konversion
00:19:09: Genau.
00:19:10: Aber so wie du es gerade erzählt hast, fand ich es wahnsinnig menschlich und da hast mich damit auf jeden Fall abgeholt.
00:19:15: Das finde ich sehr gut gemacht.
00:19:17: Kann dich
00:19:18: vor allem
00:19:18: schon gut vorstellen?
00:19:20: Es ist natürlich v.a.
00:19:20: wichtig... Ich meine wenn du jetzt irgendwie eine krassere Innovation hast am Markt und du bist der einzige Player dann lass ich mir noch sagen okay Speed vor Markenkonformität aber wenn's darum geht dass ich mich in einem Wettbewerb befinde Eines meiner Lieblingsbeispiele ist Starbucks, die haben das sogenannte Segment of One Ansatz.
00:19:40: Das ist jetzt mehr auch in Richtung Experience und Loyalty.
00:19:44: aber wenn ich jetzt Starbucks Kunde bin, haben sie natürlich auch meine Daten.
00:19:49: und dann fangen wir jetzt gerade an mit Hyperpersonalisierung.
00:19:51: also wenn ich nach Shanghai fliege morgen für einen Termin und ich lade da morgens nach meinem Red Eye Flug vollkommen übermütend in den Starbucks rein Und ich hab die App und ich habe mir vielleicht schon meinen Kaffee vorgestellt, dann werd' ich ja schon mit Namen begrüßt.
00:20:04: Und die wissen ach Felix, du liebst auch den Pumpkin-Spice-Latte... ...und die Vanille-Cookies!
00:20:10: Das war ja erst dein Zehnter hier ist noch deine Vanille Cookie-Happen.
00:20:13: einen guten Start in den Tag.
00:20:14: Wenn da der Starbucks isst und da der Coffeefellaus latsche ich in den Starbucks rein weil ich da mein Felix van desans Starbucks Erlebnis habe.
00:20:21: Ja?
00:20:22: Und das ist ein weiterer Punkt den können wir später oder andermal ausfinden.
00:20:26: aber Hyperpersonalisierung aus meiner Sicht ... ist auch einer der entscheidenden Faktoren, du musst natürlich einen markenkonform aus Erlebnis bieten auf der einen Seite.
00:20:35: Also mein Starbucks-Erlebnis soll sich schon nach Starbucks anfühlen... Aber es soll am Ende mein Felix-Starbucks-Erlebnis sein und das finde ich super spannend mit der Menge an Daten die inzwischen verfügbar sind und noch mehr verfügba sein werden.
00:20:52: Wie schaffe ich das?
00:20:53: Die Nutzen dann sagen, okay.
00:20:54: Ich gebe euch meine Daten weil ich finde es ist ein guter Deal für das was sich an Experience zurückbekommen an Personalisierte Experienz.
00:21:00: also das ist einmal spannend.
00:21:01: wie schaff ich das?
00:21:02: und dann ist glaube ich einfach Wettbewerbsentscheiden.
00:21:04: wenn du dich in einem Feld bewegst wo du starken Wett Bewerb ausgesetzt hast, ausgesetzt bist Dann bist auf jeden Fall mit einer markenkonformen Experience die möglichst personalisiert ist Hast eine wesentlich höhere Chance da erfolgreich zu sein.
00:21:20: Ich erinnere mich an einen Interview, das der Tarek Müller mal gegeben hat bei Bout U die gerade glaube ich in den ersten Jahren wahnsinnig viel auf Individualisierung Personalisierung gesetzt haben.
00:21:30: Und dann haben sie noch eine Umfrage gemacht und gesagt was ist das Feature Personalisierungsfeature?
00:21:34: Was dir lieber Kunde am meisten zeigt dass wir uns wirklich ein personalisiertes Erlebnis für dich dafür Mühe gegeben haben und haben alle gesagt oder dass das Features meistens hervorgehoben wurde war wenn nach dem Lock-in das about you sich änderte zu Er baut Fedex oder Christoph.
00:21:50: Also nur das Logo, dass sich geändert hat.
00:21:52: und das war halt für die Leute, wo sie achten, da merke ich auf einmal, die nehme ich ernst und er meinte, das war nach all den Algorithmen, die es ausprobiert haben, war das irgendwie frustrierend aber andererseits natürlich auch wichtig zu wissen.
00:22:03: Es können kleine Dinge sein!
00:22:05: Und jetzt denkt ein anderes gutes Beispiel ist der Spotify AIDJ.
00:22:10: Der ist in den USA schon glaube ich ein zwei Jahre am Start hier noch nicht wahrscheinlich auch aus Datenschutzgründen Aber dort Gibt es schon den Ansatz, dass Spotify quasi eine eigene Radiostation also meine Felix Radio Station macht.
00:22:26: Der sagt guck mal Felix denkt dran heute ist Hochzeitstag.
00:22:30: ich habe euch schonmal die Playlist vor heute Abend zusammengestellt.
00:22:32: ihr habt tolles Wetter ihr könnt an die ESA gehen bei dem bei deinem Lieblings Kiosk ist der Augustiner Sechster Trager gerade im Angebot geht da noch vorbei Und ich mach dir schon mal die... Du musst ja heute noch ein Workout machen, weil vielleicht willst du heute noch Baden gehen.
00:22:46: Da musst du gut aussehen!
00:22:47: Ich packe dir schonmal die Workout-Playlist rein.
00:22:49: Punkt
00:22:50: den Pumpholen.
00:22:51: Damit ihr auch den Lisa-Pump holst, packe ich dir noch die Work out Playlist rein.
00:22:56: und ja, ich glaube darauf wird es hinauslaufen, weil natürlich möchten wir gerne digitale Helferleihen haben in unserem Alltag, die uns das Leben entweder spannender machen, angenehmer entspannter, aufregender.
00:23:13: Ja je nachdem was du brauchst.
00:23:16: aber die Player die das gut machen in Zukunft sind glaube ich die die dann sehr starke Bindung auch erzeugen.
00:23:21: und es schafft Starbucks heute schon.
00:23:24: Starbucks geschafft ist heute schon.
00:23:25: Du hast jetzt amerikanes Beispiel genannt mit Spotify die es in Teilen schon zu machen.
00:23:30: Ich würde gerne mal wachen dich fragen was die größte europäische Airline Lufthansa deiner Meinung nach zuletzt gemacht hat?
00:23:38: Ich glaube sie haben ein neues Lufthancer Design Und du hast das beschrieben mit zu emotionslos, oder?
00:23:44: Naja es ist halt... Also sie haben ja ein neues... Es ging ja um das Visual Design sozusagen der Lufthansa-Gruppe.
00:23:51: Um da immer einen Deckel oben draufzumachen.
00:23:55: Ich fand... Emotionslos!
00:23:57: Ja ich hab was darüber geschrieben.
00:23:59: Eigentlich subtil war's ganz schön weil da so eine kleine Welle drin und die Welle assoziiert man sofort mit dem Start.
00:24:08: Das was mal von aus dem Flugzeug auch selber kennt, diese Startkurve.
00:24:16: Staaten hochfliegen oben bleiben das haben sie eigentlich ganz schön gemacht aber es ist sehr nüchtern sagen wir mal so ja aber ich meine Lufthansa die Markenpositionierung ist natürlich auch sehr nütternd sicher sicher sehr deutsch.
00:24:32: Es ist jetzt nicht unpassend geworden Aber vielleicht hätte man noch ein bisschen mehr Emotionen reinbringen können hier und da.
00:24:39: Aber es ist
00:24:39: auch wiederum Samur
00:24:40: in der Anführungsstrichen eine Dachmark.
00:24:42: Da müssen ja alle subrands drunter passen.
00:24:46: Ich glaube, er hat das so neben Zusammenhang auch von hedonistischer Qualität geschwärmt?
00:24:49: Ja!
00:24:51: Und wie kann ich mir hedonistische Qualität vorstellen?
00:24:54: Sehr gut, hedonisch Qualität.
00:24:56: Also
00:24:57: das geht
00:24:57: zurück auf Mark Hassenzahl und Sarah Dieffenbach.
00:25:00: Die Sarah Diefenbach lehrt hier an der LMU.
00:25:02: Es sind zwei Ikonen der UX-Forschung... ...und die haben das zumindest mal beschrieben Und haben gesagt, eigentlich hat User Experience zwei Qualitäten.
00:25:11: Eine pragmatische Qualität und eine hedonische Qualitet.
00:25:13: Die pragmatischen Qualität ist eigentlich nichts anderes als dass ich mit einem digitalen Touchpoint das machen kann was ich gerne machen möchte.
00:25:22: Ich möchte einen Flug buchen, ich möchte eine Überweisung machen.
00:25:25: Dass das ein hoher Ease of Use und eine hohe Qualität in der Usability.
00:25:33: Das ist aber heutzutage Gott sei Dank, Hygienefaktor geworden.
00:25:37: Jemand der es nicht schafft einen digitalen Touchpoint zur Verfügung zu stellen wo ich nicht weiß wo ich mich befinde?
00:25:45: Wo ich nicht weiss was der nächste Schritt ist?
00:25:46: Wo Ich nicht weis wo ich herkomme also keine AUSABILITY Keine Chance!
00:25:51: Ist Hygienefaktor da sagt und keiner deren perfekten Flow gebaut hat Da sagt keiner wow das war gerade im perfekter Flow.
00:25:58: ich freu mich ja dass wird einfach voraus gesetzt inzwischen so Wie schaffe ich dann noch Differenzierung, wenn sogar auch eine hohe ästhetische Qualität heutzutage?
00:26:08: Hohe Qualität im UI-Design haben wir gerade besprochen ist eigentlich auch schon Hygiene Faktor.
00:26:13: Also ne hässliche App die gut funktioniert wird auch keiner mehr nutzen.
00:26:19: Deswegen ist die Frage wie differenziere ich mich jetzt noch Wenn ich mit meinem neuen Produkt raus gehe und das geht größtenteils nur noch über die hedonische Qualität dass sie nutzt hat das Gefühl haben Das hat sich gerade richtig angefühlt.
00:26:33: Und wie schaffe ich das, dass sich eine Interaktion gut und richtig anfühlt?
00:26:37: Das geht eben unserer Meinung nur darüber, daß sich die Marke da reinbacken, ...dass sich ne BMW-App nach Sicherheit anfühlen, ne BMW App nach Freude am Fahren im Dynamik...und ne Mercedes App nach Souveränität!
00:26:51: Nur so schaff' ich Relevanz, so schaf' ich gleichzeitig auch noch Glaubwürdigkeit, weil ich hab ja... Ich empfange ja ständig das Versprechen von Mercedes zu Virenität.
00:27:00: Ich verempfange ständig, dass Versprechen vom BMW sicher Freude am Fahren und Dynamik.
00:27:06: Und wenn ich jetzt das Gefühl habe, es wurde gerade mir bestätigt in der Interaktion mit dem digitalen Produkt dann verstärkt sich das gegenseitig.
00:27:15: Das was ich in meinem Kopf eingepflanzt hat.
00:27:21: Und das ist die sogenannte hedonische Qualität, die richtigen emotionalen Trigger sozusagen auch anzusprechen mit der Art und Weise wie ich das digital wird gestaltet habe.
00:27:33: Und beides muss ich gut machen heutzutage, ja?
00:27:35: Das kann nicht so einfach!
00:27:38: Wenn Google mir Feedback gibt zu meiner Webseite dann sagen sie manchmal Text ist zu klein, Buttons sind zu nah zusammen.
00:27:44: oder sollen die halt?
00:27:45: die sagen so dass kann man messen.
00:27:46: Man kann messen wie lange es dauert bis irgendwie der sichtbare Teil gerendet wird, also kann alles messen.
00:27:52: Wie könnte ich ein Tool bauen das hedonische Qualität misst?
00:27:56: Also da ein kleiner Aufruf an alle da draußen, die Jungs helfen wollen das zu bauen.
00:27:59: Wir sind ja seit gefühlten zehn Jahren dran und es ist wesentlich komplexer als man denkt.
00:28:05: Ja man könnte ja sagen guck mal ich baue die App dann gebe ich die hier in den Fokusgruppe rein... ...und die sollen mir sagen ob sich das nach Dynamik angefühlt hat oder nicht.
00:28:12: kann man machen aber leider ist es unnötig.
00:28:14: wir haben mit Cardsorting.
00:28:15: Wir haben schon viele Sachen ausprobiert aber da sitzen wir tatsächlich dran und das hatten auch keiner geknackt.
00:28:22: Und du hast natürlich bei User Experience Du hast einen Zeitstrahl unterschiedliche nutzende, unterschiedliche Bedürfnisse, Voraussetzungen und unterschiedliche mentalen Modelle auf die du rücksicht nehmen musst.
00:28:34: Es ist nicht so einfach ich aber wir schaffen es noch.
00:28:38: Und wer uns helfen möchte schreibt mir!
00:28:41: Okay... Ich weiß nicht wie ihr helfen kann aber ich möchte helfen.
00:28:46: bei Google war lange Zeit angeblich, allegedly eine der größten KPIs den Nutzer so schnell wie möglich wieder loszuwerden.
00:28:56: also die zeit zwischen ich komme bei google an bis zu ich verlasse google wieder so klein wie möglich zu halten was auch dazu geführt hat dass man einfach sagt okay es gibt einfach nur ein button einen suchfeld und ein button über viele viele jahre oder zwei.
00:29:08: buttons waren sehr und inzwischen hat sich das wieder so ein bisschen aufgeweicht.
00:29:11: aber wer das?
00:29:12: ein guter messpunkt zu sagen.
00:29:14: das design hat am meisten dynamik dass.
00:29:17: Die zielerreichung in der kürzesten Zeit einer fokusgruppe bewerkstelligt.
00:29:23: Ich glaube, also eher die Kürze der Zeit um einen Job zu erledigen wäre eher die pragmatische Qualität.
00:29:32: Wenn ich das möchte auf andere Apps wenn nicht mal an unseren Fußballmanager denke, wir möchten die Leute so lange wie möglich in der App haben dann kriegen sie mehr Ads ausgespielt.
00:29:41: Es kommt immer darauf an was ist dein Ziel als?
00:29:45: was sind deine Business Goals hinter dem digitalen Produkt?
00:29:48: Natürlich will Google die Leute schnell weiter schicken.
00:29:51: damit haben sehr Geld verdient.
00:29:53: Aber da würde ich eher gucken, was das als Unternehmen tatsächlich mein Ziel und es ist auch ganz wichtig, dass zu wissen.
00:30:00: Also eine App ist eine App und hat einen App als Selbstzweck zu bauen macht keinen Sinn.
00:30:05: Sie muss ja ein Business Value haben.
00:30:07: Was soll die bringen?
00:30:08: Mehr User, sondern die User länger bleiben.
00:30:11: Unterschiedliche Ziele und diesen, das macht dann auch ein Product Owner und das ist dann auch Teil dessen wie ich die User Experience baue.
00:30:18: Das ist natürlich ein ganz wichtiger Teil des Ganzen
00:30:23: Bei uns, wir sind jetzt podcast es werden true crime.
00:30:26: podcasts werden sehr gerne gehört und ich habe jetzt einen wort gefunden das nennt sich.
00:30:30: Dark pattern.
00:30:31: und jetzt hab ich natürlich die hoffnung dass zu mir über dark patterns in der usability oder ui Gestaltung vielleicht sagen kannst was das ist wo's gefährlich ist und vielleicht sogar auch wer dark patterns heutzutage einsetzt.
00:30:44: also dark patterns sind.
00:30:48: Ist im prinzip wenn nicht interaktionsmöglichkeiten und muster baue die ... nutzende zu einer... ... Interaktion führen, die mir hilft und die ich gerne hätte.
00:30:59: Aber die die Nutzenden vielleicht nicht unbedingt im Moment gerne hätten.
00:31:01: Ja das typische Beispiel ist... ... buch jetzt einen Flug.
00:31:04: es gibt nur noch zwei Sitze.
00:31:06: Im Leben gibt's nie noch nicht nur noch Zwei Sitze aber Scarcity is eine dieser Beispiele.
00:31:10: ja Ich erzeuge eine... ... eine wahrgenommene Knappheit.
00:31:13: deswegen buche ich lieber jetzt als noch zwei Wochen zu warten wo der Flug vielleicht günstiger wäre.
00:31:18: Und davon gibt es leider sehr sehr viel Vor allem im E-Commerce.
00:31:25: Es gibt aber auch ... die Menschen verstehen das immer mehr, dass ... und ja also es ist eine Entscheidung möchte ich mit Dark Patterns arbeiten oder nicht?
00:31:35: Das ist sicherlich nichts was zum Beispiel Vertrauensfördernd ist zwischen einer Marke und mir als Nutzendem.
00:31:40: Aber es ist Conversionfördernt wahrscheinlich und Umsatzförderngt.
00:31:44: Also wir arbeiten nicht mit Dark patterns.
00:31:48: Das kann man auch ... es ist nudging ... nutzen und dazu zu bewegen, zu einem Ziel was... oder zu meinem Ziel in einer Interaktion.
00:31:58: Das kann man auch freundlicher machen.
00:32:00: aber ja Dark Patterns sind auf jeden Fall etwas das mich persönlich extrem ärgert und was ich auch immer wieder sehe.
00:32:07: Wenn du mal ChatGPT oder Gemini oder so aus anguckst und dir deren User Interfaces ansiehst was fällt dir auf?
00:32:15: Wie findest du sie gemacht?
00:32:19: Das ist ein Thema darüber habe ich auch schon gesprochen.
00:32:22: also Natürlich geht es hier auch darum, sich als Unternehmen möglichst schnell zu bewegen und ich denke... ...die Experience ist okay.
00:32:32: Und wird auch immer besser.
00:32:33: aber gerade am Anfang... Also ich fühle mich in den GPTs, gerade mit ChatGPT Gemini usw.
00:32:41: Ich fühl mich da noch so ein bisschen lost.
00:32:43: Inzwischen kann ich auch ChatGPD Fragen sagen wenn wir hatten nochmal eine Unterhaltung überdachten das kannst du mir die nochmal raussuchen.
00:32:51: Aber ich baue mir natürlich auch jetzt in der Agentur einen eigenen Marketing-Dipitina-Projekt oder ein Chat.
00:32:57: Was ist denn da nochmal der Unterschied?
00:33:00: Ich kann mich da jetzt reinfuchsen, aber es ist noch nicht auf einem Level wo ich sage das ist hundertprozent anwenderfreundlich.
00:33:11: Es ist sehr stark getrieben durch diesen Dialog-Modus, der einfach in dem Interaktionsmodell drin steckt.
00:33:20: Aber ich glaube, da gibt es noch einiges zu verbessern.
00:33:24: Um einfach die Anwendung leichter und verständlicher und nachvollziehbarer zu
00:33:30: machen.".
00:33:51: Unternehmen wie Euers oder auch vielleicht für E-Commerzler, die sich bisher ja ähm... ...die vielleicht eine Marke hatten und jetzt auf einmal komplett zur Commodity werden.
00:34:04: Oder bist du noch nicht ganz überzeugt?
00:34:07: Es ist Problem und Herausforderung und Chance zugleich!
00:34:11: Ja also wir müssen uns überlegen, dass es jetzt mit dem was du gerade beschrieben hast.
00:34:18: wird's in Zukunft möglich sein?
00:34:19: ich nutze immer gerne das Bild so ... geh jetzt gleich mittags eine Runde laufen.
00:34:24: Meine Schuhe sind jetzt schon ein halbes Jahr alt, wir tun schon wieder die Knie weh und ich nehm mir mein Handy mit und spreche rein, guck mal hier meine Schuhen sind irgendwie durch.
00:34:32: Wenn wir tun die Kniwee kannst du mir eben mal neue Schufe bestellen.
00:34:35: Du weißt ja welche Marke ich mag, wie breite Füße habe... Und guckt bitte nach Angeboten.
00:34:41: Ich nehme gerne einen Modell aus der Vor- und Saison.
00:34:43: Das war es!
00:34:44: Ja das war meine Interaktion und schon ist das Päckchen unterwegs zu mir.
00:34:48: also die ganze digitale Storefront ... der Moment von, ich interessiere mich für etwas.
00:34:53: Ich fange mal an zu googeln... ... und lande vielleicht auf der Nike.com oder in einem e-Commerce Shop,... ... gehe auf die Produktdetailseite,... ... such mir meine Größe aus.
00:35:03: da gucke noch drei, vier Varianten an,... ... leg den wahren Korb kaufe, alles weg!
00:35:06: Das ist alles weg.
00:35:08: Und da haben natürlich Unternehmen sehr viel Geld investiert... ...in ihre digitale Storefront... ...und sie verschwindet jetzt durch diese
00:35:17: Modelle.".
00:35:19: Was aber aus unserer Sicht spannend ist, ist der Moment nach dem, also Postpartis sozusagen.
00:35:27: Und das war schon immer keine Do-V-Idee auch die Bestandskunden mehr zu schätzen und mehr zu unterstützen.
00:35:39: Es gibt einige Beispiele.
00:35:40: Starbucks hatte ich schon gesagt ja da bist du einmal im Starbucks Universum drin und kommst da ganz schwer wieder raus.
00:35:46: ein anderes gutes Beispiel ist Piloton, die es gut machen.
00:35:50: Die waren ja mal... Sie hatten diesen Corona-Boom, jeder der konnte... Das war ja wie diese Rudergeräte aus House of Cards.
00:35:59: Aber im Piloton hat man alles zu Hause gehabt und dann hatte natürlich jeder auf einmal so ein Ding dastehen.
00:36:04: Und dann wurde Kleinerenzeigen geflutet damit.
00:36:06: weil.
00:36:07: irgendwann haben die Leute gesagt vielleicht brauche ich das gar nicht mehr so.
00:36:11: Dann haben sie aber einen smarten Move gemacht.
00:36:13: Die haben auch im Management, ich glaube den CEO haben sie ausgetauscht, haben ex-CFO von, ich weiß gar nicht, wer hier Company geholt?
00:36:21: Obwohl ein CFO ist, haben sie alles auf Postpartis und die Community gesetzt.
00:36:29: Und seitdem Sie das haben sie irgendwie geschafft dass es gar nicht mehr... ...dass dieses Fahrrad nur noch der Einstieg in diese Pilotonwelt ist.
00:36:37: Und dann, wenn du einmal drin bist.
00:36:38: Es gibt inzwischen Pilotour Book Clubs.
00:36:40: ja die treffen sich irgendwie und lesen zusammen.
00:36:43: ich weiß gar nicht ob sie währenddessen auch Fahrrad fahren oder nicht.
00:36:45: es ist alles sehr stark auf die einzelnen Coaches die dann diese Trainings geben ausgerichtet haben riesige Fan Gruppen.
00:36:55: also Sie haben wirklich geschafft Postpartis dieses diese Pilotour Welt zu bauen in der die Menschen gerne drin sind und das ist alles Experience.
00:37:04: Es geht nicht um das Fahrrad, es geht um die Welt in die ich mich da reinbegebe und in der ich gerne bin.
00:37:10: In der ich mich aufgehoben fühle.
00:37:13: Das passt doch zu mir!
00:37:13: Ich bin auch hier total dynamisch und immer mit den amerikanischen Coaches bringen mich an die Grenze.
00:37:19: Und dann mache ich noch meinen Book Club hier in München oder treffe mich sogar mal im Real Life, Gott bewahre, mit ein paar Frauen in den Nasen.
00:37:30: Und das ist ein gutes Beispiel für das, was ich glaube, was in Zukunft sehr wichtig sein wird.
00:37:35: Dass du schaffst die Leute... ...die Menschen, die Nutzenden in eine Welt reinzubringen, in der sich es sich wohl und aufgehoben fühlen.
00:37:46: Dafür muss dich auch wieder alles nach der Marke anfühlen!
00:37:49: Es gibt noch ein Beispiel, dass nicht so gut geklappt hat.
00:37:53: Was passiert?
00:37:54: Wenn man zu wenig darauf achtet auf die digitalen Touchpoints und die Qualität der Digitalen Touch Points.
00:38:04: Ich weiß nicht, ob du so noch ein User bist?
00:38:06: Nicht mehr.
00:38:08: Kannst du mir gleich sagen warum, ob das daran lag was ich jetzt erzählen werde?
00:38:12: also die hatten mal standen mal sie waren mitten in der Entwicklung ihrer von Hardware Device von Kopfhörern und gleichzeitig sollte irgendein App Update rausgehen.
00:38:24: Und alle in haus die Entwickler haben schon gesagt, ey das ist nicht so weit.
00:38:29: Ist noch nicht soweit.
00:38:29: wir brauchen hier fokus und ressourcen.
00:38:32: ihr seid alle nur irgendwie bei der Hardware oder den Kopfhörern... ...und es hieß ne die Kopfhäure müssen raus bringen.
00:38:37: Revenue und die App passt schon schippt das Update raus.
00:38:41: So jetzt war das Update natürlich eine Katastrophe.
00:38:44: ich habe es am eigenen live erfahren und Sonos als Premium Marke, Premium Design, Premium Experience hat eigentlich immer gut funktioniert.
00:38:53: wird sich dass die sich erlaubt haben, mir so ein Update zu liefern.
00:38:58: Wo nichts mehr funktioniert hat!
00:39:00: Ich konnte... Es hat nix mehr funktioniert mit meinen Boxen.
00:39:04: Das war ... das war ein Make or Break Moment und ich bin dabei geblieben weil ich noch keine bessere Alternative gefunden habe.
00:39:10: aber vielleicht auch mal ganz interessant.
00:39:11: Die sind von vierenhalb auf eins Komma acht Stern in den Appstores runter Und hatten vierzig Prozent Kursverlust Wegen schlechter UX.
00:39:18: Wow!
00:39:19: Dann soll man noch mal sagen, das ist doch das mit den Buttons und ein bisschen Farben passt schon.
00:39:25: Schick mal die App raus.
00:39:27: Nicht bei einem Sonos-Experience lebt.
00:39:30: natürlich sind die analogen Produkte schön aber was ist denn die Sonos Experience?
00:39:34: Dass sich das reibungslos alles funktioniert vielleicht noch mit einer Integration von dem Schwachassistenten dass ich in der App schnell sagen kann spiele mir im Bad meine Douche Playlist, meine Single Long Playlist.
00:39:45: Wenn das nicht mehr funktioniert, dann funktioniert das ganze Ding nicht mehr.
00:39:50: Und ja... Das ist ein Beispiel, das haben die aber relativ schnell gemerkt.
00:39:54: Aber der Vertrauensverlust ist groß!
00:39:56: Du hast selber gesagt, vielleicht war es bei dir so?
00:39:59: War das der Grund, dass du sagst so?
00:40:00: So nicht Leute, das ist auch alles teuer was ich mir dazu gelegt habe.
00:40:06: Ich glaube mein großes Problem war, dass ich gemerkt hab' ich höre gar nicht häufig laut Musik sondern ich brauche eigentlich ein Lautsprecher der mobil ist.
00:40:17: Und das war zu dem Zeitpunkt, war es nicht so noch und dann bin ich sozusagen hatte drei Geräte, drei vier Geräten und hab die dann wieder Stück für Stück losgeworden
00:40:25: aber...
00:40:26: Ich glaube bei diesem App-Problem war ich gar nicht mehr da.
00:40:31: Ja und das funktioniert in beide Richtungen ja wenn du's sehr gut machst?
00:40:35: Dann bleiben wie Leute bei dir!
00:40:37: Wenn du es verkackst auf Deutsch gesagt Dann ist es ganz, ganz schwer das Vertrauen wieder zurück zu gewinnen.
00:40:43: Gerade wenn du eine Premium Brand bist wie so noch.
00:40:46: Ja, stimmt ich habe schon siebenmal in meinem Leben gemerkt, es braucht viele Jahre einen Vertrauen aufzubauen und nur einschlechten LinkedIn-Post um uns wieder zu zerstören.
00:40:59: Okay falls die Leute dir zuhören sagen Mensch der Felix soll mir mal drei Webseiten unter Unternehmen sagen wo ich jetzt mal nach dem Podcast Raufsurf'n soll, um mal zu sehen was seiner Meinung nach irgendwie tolle Beispiele für Gutes oder Schlechtes.
00:41:15: Oder irgendwas wo du sagst das sind zwei drei tolle Beispiele.
00:41:18: Was wäre das?
00:41:21: Boah das kann ich so einfach es gibt so viel.
00:41:23: also Ich finde wie gesagt Aus Sicht von Wie weit vorne ist ein Unternehmen mit Mit ihrer digitalen Strategie.
00:41:31: auch ist es sicherlich Starbucks mit der App wenn man sich da anmeldet was die was die mit einem machen.
00:41:41: Eine herausragende.
00:41:43: Ich bringe natürlich ein Beispiel von uns, ist gerade gelonscht.
00:41:46: Das Klub Allianna ist quasi Club-Urlaub und es ist auch ein gutes Beispiel.
00:41:52: Natürlich ist der Club Urlaub ein physisches Erlebnis aber natürlich kannst du's nach vorne und nach hinten über das ganze Jahr verlängern.
00:42:00: Du hast deinen Erlebnissen mit diesem Club und da haben wir grade einen ganz guten Job gemacht.
00:42:07: Es geht noch um die Website, aber natürlich ist es auch eine App in Planung.
00:42:12: Ansonsten.
00:42:14: Vielleicht noch ein kleines Beispiel, weil es eine geile Innovation findet und weiß einfach auch gut gemacht ist tatsächlich die DHL-App das ich briefe.
00:42:24: Ich gehe in die App rein, ich sage ich will einen Brief frankieren.
00:42:27: Ich kriege Cash Deck Porto unten Code kann den abhaken.
00:42:30: That's it!
00:42:31: Es ist so geil.
00:42:34: Und es ist jetzt nicht besonders schön aber... Aber
00:42:36: die DHR finde ich auch supergut.
00:42:38: Die klappt auch gut mit den Packstationen.
00:42:40: Ja, das klappt gut.
00:42:44: Und ich finde die DHL App hat stark nach vorn gebracht dass sie irgendwann Apple Pay akzeptiert haben was dann einfach noch klick-klick ist.
00:42:51: damit aber das kostet wahrscheinlich wieder dreißig Prozent Umsatz.
00:42:54: Aber so etwas ärgert mich dann, dass man am Ende Apple pay braucht damit es einkaufen wirklich frictionless ist
00:43:00: Stimmt allerdings aber also eine Innovation mit dem Hashtag Porto gute hohe pragmatische Qualität Hedonische Qualität.
00:43:11: Okay, naja es ist jetzt keine wunderschöne App, ja es ist sehr noch hohe pragmatische Qualitäten.
00:43:17: lassen wir's dabei
00:43:18: Aber dafür klappt sie wahrscheinlich auch für meine Mutter und irgendwie Teenager und uns beide auch.
00:43:23: Wahrscheinlich hat sich auch ein sehr breites Kunden-Spektrum.
00:43:27: Cool!
00:43:29: Jetzt hab ich so viel gefragt.
00:43:30: du hast auch tolle Sachen erzählt.
00:43:32: gibt's irgendwas was ich nicht gefragt habe wo du sagst das wäre nochmal ein spannendes Thema wobei wir hätten reden müssen Christoph?
00:43:39: Was is
00:43:40: Kids?!
00:43:42: Kitz ist geil.
00:43:44: Habe ich gerade so ein bisschen mitgegründet, wir kommen ja sehr stark aus der Fußballwelt und ich habe selber noch von, weiß ich nicht, Anfang neunzigern in Eintracht Frankfurt, Trikot... Ich bin Großein-Eintrachts-Frankfurt-Fan von Andy Möller und hab auch noch eins oder zwei Trikots von Man United aus den Neunzigeren.
00:44:09: Und jetzt kam der Alex auf uns zu, einer der Gründer von KITZ und hat ein Anatole und mich... Anato ist meiner Co-Founder.
00:44:18: Der sich um KickBass kümmerte, hat gefragt ob wir nicht mitmachen wollen eine Plattform zugrönten für Trikots Mit Verifizierung, weil also das Trikot gerade so vintage Trikos auch ist in den USA schon riesig Und hier ist es groß.
00:44:36: Es gibt aber das Problem, dass viele China Fakes natürlich unterwegs sind und da dieses Verifizierungsthema lösen wir.
00:44:43: Und es gibt auch so ein bisschen Showcase.
00:44:44: Christoph Grammer ist als Founder dabei.
00:44:45: Er zeigt natürlich seine komplette Galerie der getauschten Trikots.
00:44:49: Der ist natürlich da weit vorne.
00:44:52: Aber es gibt Händler-Sammler für.
00:44:56: die haben jetzt diese Plattform gebaut mit einem... Mit einer sehr guten User Experience pragmatisch und hedonisch, made by Kobe natürlich.
00:45:06: Und ja das ist gerade in den Startlöchern.
00:45:10: Kits.de, K-I-TTS könnt ihr euch mal angucken wer sich dafür interessiert ist auf jeden Fall eine coole Sache.
00:45:16: ich hatte einen neuen Podcast mit einem Unternehmen Die verifizieren und graten trading cards.
00:45:24: also schickst die trading card hin.
00:45:26: Dann sagen wir von eins bis zehn wie gut ihr ist und dann kriegst du dir irgendwie wird in so ein Plastik case verdienst kriegt sie zurück, und dann hast du natürlich auch eine richtige währung.
00:45:35: wenn auf einmal sagst die ist irgendwie graded eight oder sowas dann hast Du automatisch Kannst damit natürlich offiziell viel mehr geld verdienen wenn du den verkaufst oder handelst oder so was.
00:45:51: Also wahrscheinlich nächstes Jahr auf die dreißigjähriges Pokémon Geburtstag, was gerade so den Pokémon Index sehr stark nach oben hebt.
00:45:58: Aber das ist dann ja vielleicht noch mal eine Ausbaustufe, dass ihr sagt wir graden eure T-Shirts oder Trikots und dann können wir sagen zu eighty fünf Prozent kein China Fake.
00:46:08: Das ist das Ziel halt das ist grade echt ein Problem.
00:46:10: Einspannendes Thema.
00:46:11: noch ist mir gerade auch eingefallen Wenn es natürlich die GPTs nur noch die ganzen mir die Entscheidung abnehmen, welche Schule ich mir bestelle oder die Maschine mir bestellt.
00:46:26: Da muss sich natürlich meine Interface so bauen dass die GPTs auch verstehen.
00:46:30: Die verstehen wo ist mein Produkt?
00:46:34: Was kann das?
00:46:35: Ist es das Richtige für den Felix und das ist spannend jetzt wirklich auch digitale Produkte so zu bauen, dass die GPTs die auslesen können und gleichzeitig die nutzenden ja aber auch nutzen können.
00:46:50: Also da...
00:46:52: Maschinenlähsbare User Experience?
00:46:55: Ganz genau!
00:46:56: Und das ist jetzt gerade auch ein spannendes Thema, da sind wir auch grade dran.
00:47:01: Und gleichzeitig sollte auch noch einen Mensch drüber surfen können.
00:47:06: Da habe ich eine ganz spannende These gehört, ...dass eigentlich in kurzer Zeit Während die GPTs auch verstehen, wie wir Menschen diese Seiten... ...die Produkte gelesen haben.
00:47:21: Und dann ist die Sprache, die wir jetzt vielleicht bauen schon wieder hinfällig.
00:47:24: Also da wird noch ganz viel diskutiert und gebastelt!
00:47:29: Aber auf jeden Fall dieses ganze GPT-Search Thema ist es auf jeden fall auch im BtoB einfach riesig.
00:47:34: Auch für uns, ja?
00:47:35: Wie werden wir
00:47:36: da... Es bewegt sich wahnsinnig schnell und es gibt viel wenig verbindliches Wissen darüber.
00:47:43: Krass!
00:47:44: Viel gefährliches Halbwissen.
00:47:46: Ja ein Wildermix muss ich dringend mehr beraten drin.
00:47:49: Das ist immer was wo man wahrscheinlich paar Jahre gut beraten kann.
00:47:53: Auf jeden Fall Felix, ganz vielen Dank für die Input.
00:47:56: Das war super interessant!
00:47:57: Wie gesagt habe auch irgendwie was über Marke gehört und war schön etwas... Oh wir haben noch gleich gesagt wofür steht eigentlich Kobe?
00:48:04: Kobe steht für Creators of Beautiful Experiences.
00:48:07: Und das war uns... Since day one war es uns wichtig dass wir digital Produkte gestalten die schön sind.
00:48:16: und schön heißt nicht nur ästhetisch ansprechend.
00:48:19: schön ist eben auch wenn sich die BMW app dynamisch anfühlt oder die Banking App sicher
00:48:25: Guck mal, jetzt habt ihr auch wenigstens gehört, wofür Kobe steht in der letzten Minute des Podcasts.
00:48:30: Ganz herzlichen Dank dir viel Erfolg bei den ganzen Herausforderungen und neuen Chancen die sich gerade so ergeben!
00:48:35: Und natürlich auch bei Projekten wie zum Beispiel Kids.
00:48:37: Danke, dass du heute hier warst.
00:48:39: Danke Christoph, hat mir viel Freude gemacht.
00:48:42: Dank dir zu Hause fürs Zuhören und Einschalten.
00:48:43: Hoffentlich habe ich jetzt auch für's Folgen und Abonnieren denn dann hören wir uns nächste Episode wieder.
00:48:49: Bis dahin ganz liebe digitale Grüße von
00:48:52: Felix
00:48:53: und von Christoph Tschüss.
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