Was wir von großen Investoren lernen können – mit Christian Schneider-Sickert
Shownotes
In dieser Episode erfährst du:
- Die verpasste Finanzbildung: Warum das Thema Investieren in Deutschland historisch kaum gelernt wird und wieso die Angst vor Wertschwankungen oft blind für den schleichenden Verlust durch Inflation macht.
- Die Demokratisierung der Private Markets: Wie alternative Anlageklassen wie Private Equity, Private Debt und Infrastruktur-Investments abseits der Börse als Stabilitätsanker für das Portfolio funktionieren.
- Das Geschäftsmodell der Tech-Fonds: Warum hohe Management-Gebühren und Erfolgsbeteiligungen in der Venture-Capital-Welt von Profis akzeptiert werden und wie ein echtes Alignment zwischen Managern und Anlegern entsteht.
- Der KI-Venture-Check: Warum frühe Investments in Firmen wie Anthropic oder OpenAI extremes Durchhaltevermögen erfordern und wie die kommenden Tech-Exits zusätzliche Dynamik in den Markt bringen.
- Die historische Vererbungswelle: Warum ein gigantischer Generationswechsel im Finanzmarkt bevorsteht und wie eine junge, neue Anlegergeneration die Wirtschaft prägen wird.
- Der Blick nach vorn: Wie generative KI und Algorithmen im Hintergrund bald hunderte, komplett individualisierte Modellportfolios in Echtzeit ermöglichen werden.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich glaube in Deutschland hat bisher relativ viel damit zu tun gehabt, dass wir ein sehr enges Risikoverständnis haben.
00:00:08: Also ich glaube unser Risikoberständnis ist sehr fokussiert auf Wertschwankungen und dieses eigentlich ja sehr unwahrscheinliche Risiko des Totalverlusts.
00:00:16: Wenn man professionell investiert ist das extrem unwahrscheinlich weil man entsprechend diversifiziert.
00:00:21: Es ist überhaupt nicht fokusiert auf das risiko des schleichenden Wertverluste durch Inflation Ja, was angesichts der Historie eigentlich auch interessant ist.
00:00:28: Und die Leute glauben das sie etwas sicheres tun indem sie ihr Geld in nicht schwankenden Einlagen haben aber Sie tun damit etwas Extremesicheres auf der anderen Seite und dass es das über Zeitgeld verlieren.
00:00:48: Herzlich willkommen bei Digitale Vorreiterinnen.
00:00:50: deinem Podcast zur Digitalisierung und AI und heute auch Investmentthemen von Wodafone Business ich bin Christoph Bursack den Christian Schneider-Sickert.
00:00:59: in der Vorbereitung war ich ganz begeistert, denn da standen so viel spannende Ansätze drin.
00:01:03: Das ist eigentlich viel zuviel für eine eine Folge.
00:01:05: Christian isst der Gründer und CEO von Liquid.
00:01:09: Und Liquid ist ein, ich sag mal, führender, bankenunabhängiger digitaler Vermögensverwalter und sagt so'n bisschen wir sind das Digitale Family Office bieten wohlhabenden Privatkunden so'nen bisschen Zugang zur Anlagestrategien die vielleicht gar nicht so einfach zu kriegen Und hat aber jetzt auch ein neues Produkt gestartet und das ist, glaube ich, der nennt sich NXT oder wahrscheinlich Next ausgesprochen.
00:01:35: Darin kann man dann auch sozusagen fast für mich erreichbar ab Zehntausend Euro investieren.
00:01:40: Ich habe mir so ein bisschen durchgelesen was der Christian alles so gemacht hat.
00:01:45: Hab da irgendwie gesehen.
00:01:46: Er hat in Harvard studiert Oxford Ethan Warudara.
00:01:50: Hab schon überlegt, wie meine Einstiegsfrage leiden sein könnte?
00:01:54: Ich frage dir, Mensch bist du sozusagen mit dem erfolgreichen Investment Löffel im Mund geboren?
00:02:01: Aber ich guck mal, wie provokant ich jede Einstich schaffe!
00:02:03: Erstmal herzlichen willkommen Christian.
00:02:05: Schön, dass du da bist und ich freue mich, dass ich ein bisschen über euch erfahren darf.
00:02:08: Ja danke für die Einladung Christoph.
00:02:09: Ja ich habe schon gesagt, Du hast eine superinteressante Ausbildung genossen.
00:02:15: Hast auch einen superinteressenen Werdegang.
00:02:18: Ich möchte mit dir über das Produkt, übers Anlegen sprechen.
00:02:21: Aber auch so ein kleines bisschen wie früh hast du gemerkt Geld vermehren?
00:02:28: Das finde ich total super und das liegt mir auch!
00:02:31: extrem spät und damit bin ich auch in gewisser Weise ein bisschen bei den meisten von unseren Kunden glaube ich.
00:02:37: Also mein Werdegang, meinen Vater würde sagen, ich habe nichts wirklich gelernt weil er Arzt ist und Ärzte haben mir was richtiges gelernt.
00:02:45: aber mein Wendegang hat ja mich im Grunde durch verschiedene unternehmerische Herausforderungen dann auch in die Medien geführt.
00:02:53: über viele Jahre Wie ich eigentlich zu investieren kam, war wie gesagt auch viele von unseren Kunden da hinkommen.
00:03:01: Was immer man macht und in meinem Fall waren das hauptsächlich die Medienindustrie weil man hart arbeitet und sich anstrengend vielleicht dann über Zeit ein bisschen erfolgreicher ist als der Durchschnitt und im Ergebnis dann vielleicht auch den einen oder anderen Euro so ein bisschen beiseite gelegt hat.
00:03:16: Ich habe mich aber eigentlich nie für das Thema Geld an sich, Anlegen an sich wirklich interessiert.
00:03:23: Also ich war nicht jemand der gesagt hat wie cool ich kann jeden Abend irgendwie am Computer sitzen und in der Börse recherchieren oder an der Böse investieren sondern ich war eigentlich jemand für den sich das Geld ein bisschen ergeben hat als Ergebnis von dem wo meine eigentliche Passion lag.
00:03:40: Und ich habe meinen bekannten Kreis also nicht nur bei mir Sondern auch bei vielen Leuten in ähnlicher Situation erlebt dass ich damit nicht alleine war Dass es viele Leute gibt die einfach eine Passion haben wir das für sie tun, im Ergebnis halt ein bisschen Geld ansammeln.
00:03:52: Aber im Grunde genommen dann selber nicht motiviert sind damit was zu machen und dann so ein bisschen vor der Wahl stehen Mensch wem übergebe ich das denn dieses Thema jetzt?
00:04:01: Und wie vertraue ich?
00:04:02: und vor allen Dingen wer agiert auf dem selben hohen Niveau oder mit demselben hohem Anspruch in den Bereich Geldanlage, den ich an mich selbst In meinem Bereich sei das Medien, sei es Architektur, sei das whatever an mich selbst habe.
00:04:18: Und da hab ich damals natürlich dann das Sammelsorium an Optionen, dass man so hat von irgendwelchen Banken in der Ecke zu irgendwelche... Fondslösungen bis zur Vermögensverwalterung und vielleicht Privatbanken, die an mir damals nicht so wirklich interessiert gewesen wären.
00:04:35: Angeschauten habe ich gesagt man ist so richtig passt das alles nichts zu mir?
00:04:38: Und so richtig modern ist es an vielen Stellen auch nicht und kam deswegen dann halt mit dem Konzept für Liquid.
00:04:44: also von daher muss ich ganz ehrlich sagen investieren war für mich eher.
00:04:49: Ich war eher ein Spätschinder beim Thema investieren.
00:04:53: Die typischen Anlagetickets die man bei liquid ziehen muss sind wahrscheinlich Absechstelliger Bereich?
00:05:00: Ja, also wir haben... das ist jetzt wirklich nicht gut oder schlecht.
00:05:04: Sondern es ist einfach so ein bisschen eine Frage für wen möchte man seinen Produkt bauen.
00:05:07: Also wir haben uns von Anfang an eigentlich so ein bischen fokussiert auf die Leute, die zwischen Bank an der Ecke und Privatbank fallen.
00:05:16: Also Leute im Ergebnis von dem was sie machen dann irgendwann einen Punkt gekommen sind wo sie sagen Mensch also dass mir die Sparkar seine Ecke bietet reicht mir vielleicht nicht mehr aber ich bin entweder meines Vermögens oder vielleicht auch aufgrund des Habituses, der mit dem ja oft verbunden ist.
00:05:33: Bin nicht ein Typ, der irgendwie in eine klassische Privatbank seit fourteenhundert irgendwas geht und das ist so bisschen.
00:05:39: die Zielgruppe.
00:05:40: also wenn er es in Euros ausdrücken würde sind dass Leute die sagen wir mal zwischen hunderttausend und zwei drei Millionen zu investieren haben aber es sind vor allen Dingen Leute mitten im Leben stehen, auch unsere Wirtschaft ein bisschen nach vorne treiben und in dem Sinne auch auf der einen Seite wie ich gesagt hatte hohe Ansprüche an sich selbst eine Umfeld haben.
00:06:01: Auf der anderen Seite aber so das Gefühl haben dass sie auf der Investmentseite oft noch nicht so richtig bedient sind beziehungsweise waren bevor es uns gab.
00:06:08: Wahrscheinlich fragst du nicht jede Person oder jeden Anleger bei euch persönlich Aber wenn du schätzen müsstest wie viele davon Haben sich das anzulehende Geld selbst erarbeitet durch Arbeit und wie viele davon haben irgendwie schon so ein Teil angelegt, bekommen gehabt.
00:06:25: Und haben jetzt auch die Freiheit einfach zu sagen okay jetzt gebe ich das weiter und jemand anders kann sich vielleicht umwiefernieren können
00:06:31: man.
00:06:32: Ich würde schon sagen neunzig Prozent selbst verdient.
00:06:37: Ja, ja.
00:06:38: Wobei das ganz Interessant ist, was jetzt natürlich ... Die Frage werde ich wahrscheinlich in ein paar Jahren vollkommen anders beantworten, weil was er auf uns zukommt, ist die große Vererbungswelle.
00:06:47: Das ist auch sein interessanter Trend im Finanzmarkt, dass wir einen Riesengenerationswechsel vor uns haben, wo das ganze Geld, was quasi von unseren Eltern und Großeltern in der Nachkriegszeit hier in Deutschland aufgebaut wurde, vererbt wird.
00:07:01: Ich glaube, wir sind davor, dass in Zukunft eine Generation haben, relativ jung ist, auf der anderen Seite aber wahrscheinlich von zu Hause mehr mitbekommen wird als es in der Vergangenheit traditionell der Fall war.
00:07:14: Es gibt natürlich Ausnahmen.
00:07:15: Klar wir haben auch Erben und Unternehmen die vielleicht in der dritten Generation ihre Unternehmen treiben.
00:07:20: Aber im meisten Fällen ist das Geld selbst verdient absolut.
00:07:23: Super interessant!
00:07:24: Ihr habt jetzt zahllich gesehen habt dreieinhalb Milliarden Euro Under Management?
00:07:28: Ist das eine aktuelle Zahl?
00:07:30: Ja ein bisschen über vier jetzt ja.
00:07:32: Bisschen über vier nicht schlecht ihr seid gut hunderthundertzehn Mitarbeiter
00:07:36: in Berlin und München.
00:07:38: Wie teilt sich das ungefähr auf, was sind so die typischen... Aufgaben, die am häufigsten.
00:07:43: Die großen Teams sind also wir.
00:07:45: unser Modell ist ja dass wir hybrid arbeiten als wir haben nach hinten ein vollkommen digital aufgestelltes Produkt.
00:07:51: Wir haben aber auch natürlich die Möglichkeit mit echten Menschen am Telefon zu sprechen oder sich auch zutreffen.
00:07:56: das heißt unsere großen teams wenn du willst vielleicht nicht ganz überraschend.
00:08:01: größte team ist Engineering und Digitalprodukt Also die Leute wirklich unserer plattform bauen.
00:08:07: dann haben wir ein großes Kunden fokussiertes Team, das sind Leute die sich entweder um Neukunden kümmern oder um Bestandskunden und auch im Service anfragen.
00:08:17: Dann haben wir ein kleines aber sehr gutes Investment-Team, dass gemeinsam mit unseren Partnern die ganzen Investmentthemen stemmt.
00:08:25: und dann sind so die üblichen Funktionen, die erwarten würdest Marketing, Finance People etc.
00:08:30: Wie kommt ihr an die Deals?
00:08:33: Wir sind... Exklusiv digital unterwegs, was die Kundenakquise angeht.
00:08:38: Du meinst das auf der Kundenseite oder auf der Investmentseite?
00:08:42: Auf der Investment-Seite.
00:08:43: Auf der Investmentsite arbeiten wir eigentlich in allen unseren Bereichen mit... Partnern.
00:08:49: Du hast es auch in deiner Intro gesagt, dass wir in gewisser Weise so Ähnlichkeiten haben mit einem Family-Office.
00:08:55: Also Family Offices sind ja quasi so spezialisierte Investment-Offices die für sehr große mittelständische oder noch größere Familien das Geld investieren.
00:09:05: und was sie generell machen ist, dass sie zwar Investment Teams haben aber dann sagen, dass Sie für verschiedene Anlageklassen, für verschiedene Investmentarten mit Spezialisten zusammenarbeiten, die in diesem Segment einfach seit zwanzigdreißig Jahren unterwegs sind und sich dort richtig auskennen.
00:09:21: Und so ähnlich machen wir es!
00:09:22: Wir haben unser eigenes Investment-Team das die Partner auswählt, dass auch unsere Portfolioentscheidung mit trifft.
00:09:30: aber wir arbeiten schönes Beispiel ist vielleicht Venture Capital Unterbereich dann mit jemandem zusammen, den wir global sourcen der in dem segment um das es geht.
00:09:40: Beispiel venture capital halt eine lange historie hat zugang zu den besten deals oder zu den besten investments hat und vor allen Dingen dass ist uns mal sehr wichtig bereit ist unseren Kunden genau dieselben konditionen zu geben Wie sie bisher nur sehr großen Anlegern im ein, zwei, drei, vierstelligen Millionenbereich offen standen.
00:10:00: Das heißt so um vielleicht venture capital als Beispiel zu nehmen dort arbeiten wir mit einem Unternehmen aus Oxford.
00:10:04: das ist ursprünglich selber eigentlich in family office gewesen.
00:10:07: die sind darauf spezialisiert seit dreißig Jahren mit und in die großen US Silicon Valley vor Zefons zu investieren.
00:10:16: Haben deswegen ein Netzwerk, was wir realistisch nie selber aufbauen könnten, haben eine Historie, die es uns viele Jahre dauern würde aufzubauen und haben als eine Expertise auch durch die verschiedenen Marktphasen, die's ja in jeder Anlageklasse gibt, die ihnen einfach eine Erfahrung oder eine Perspektive gibt,die beim Investieren extrem wichtig ist.
00:10:35: Und so ähnlich machen das auch an anderen Anlageklassen.
00:10:37: also die Idee ist eigentlich wie es so schön heißt Best-in-Class.
00:10:40: arbeiten, also dass wir für die verschiedenen Anlagestrategien, für die verschiedene Anlageklassen mit unterschiedlichen Leuten zusammenarbeiten.
00:10:47: Wie viel Prozent aus Markt ist es Deutschland?
00:10:50: Also an den Kunden?
00:10:51: Wir sind hundertprozent deutsch momentan!
00:10:53: Also wir könnten von der Regulatorik her können wir international aktiv sein aber wir haben uns jetzt die letzten Jahre vollkommen auf Deutschland fokussiert und haben natürlich Deutsche im Ausland, aber es ist ein rein deutschsprachiges Deutschlandfokusiertes Angebot aktuell.
00:11:05: Ich habe letztens auch gelesen, es gibt glaube ich gut fünftausend deutsche Individuen die superreich sind.
00:11:11: Ich glaube über hundert Millionen haben oder so.
00:11:14: Wie groß ist dein Markt an potenziellen Kunden?
00:11:17: Die eigentlich genauso was suchen und was ihr anbietet.
00:11:19: Das ist ja wahrscheinlich
00:11:21: jetzt größer als man denkt.
00:11:22: also wir sagen immer dass ungefähr so fünfzehn Prozent der Haushalte in Deutschland sind.
00:11:27: Es gibt vierfünfzig
00:11:28: Millionen Haushalter oder
00:11:29: so?
00:11:29: Genau genau.
00:11:32: Siebenhalb Millionen Haushalte sind relevant für euch.
00:11:35: Ja, weil
00:11:36: es ist... Ich meine in Deutschland wenn man sich das in Westen bildt in Deutschland anschaut ist interessant.
00:11:40: also es ist in Deutschland leider konzentrierter als man denkt.
00:11:44: Also der Genie-Koeffizient in Deutschland ist höher als wir vielleicht vom Selbstverständnis erwarten würden.
00:11:50: Was für ein Koeffiziente?
00:11:53: Der Genicoffizient, der misst ja die Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft.
00:11:57: Also wie gleich oder ungleich ist das Vermögen verteilt?
00:12:00: Und da ist eigentlich immer so ein bisschen das Vorurteil... Das ist in Skandinavien extrem niedrig weil es sehr egalitär ist und in Entwicklungsländern ist es extrem ungleich.
00:12:09: aber auch Deutschland ist dann nicht so ungleich, nicht so gleich verteilt wie man's denken würde.
00:12:15: Es gibt aber Sehr, sehr breite Bevölkerungsschichten die über die Jahre halt doch gewisse relevante Vermögen aufgebaut haben.
00:12:24: Das ist noch regionale relativ ungleich verteilt.
00:12:26: als man sieht in den Vermögenskarten von Deutschland sieht man immer noch so ein bisschen auch jetzt X-Jahre später aus bisschen die deutsche Teilung genau aber im Summe ist das eine viel größere Schicht an Leuten die man vielleicht erwarten würde
00:12:40: Gibt es, weiß ich nicht ob du's grad im Kopf hast.
00:12:42: Aber dieser Ost-Westteilung auch gerade in Immobilienbesitz ist... Sieht man die Grenzen alle noch?
00:12:49: Und ein guter Freund von mir der aus dem Osten stammt, der sagt, guck mal Christoph das ist daran sieht man ja die Unleichheit.
00:12:55: und ich habe ihn gefragt also wie viel davon sind dann auch die Anzahl derer die im Westen sagen Ich will mir einen Immobilie kaufen ist sie von sich aus aus höher so dass das einfach immer weitergetragen wird?
00:13:03: Also muss da aus einer Art Motivationskampagne im Osten passieren dass mehr Leute sagen ich kaufe mit Immobilier Oder ist das hundert Prozent nur äußere Umstände, die dazu führen, dass auch jetzt dreißig Jahre später kaum oder viel weniger Menschen im Osten Immobilier haben?
00:13:17: Ist aber eine sehr spezielle Frage.
00:13:18: Ich weiß nicht, ob du eine Meinung hast.
00:13:20: Ja doch ich glaube weil beim Investieren generell geht es aus meiner Sicht auch viel über gelerntes Verhalten und ich glaube wir als Deutsche haben investieren Anders als andere Länder nicht gelernt.
00:13:33: Wir lernen das nicht von klein auf, wir kriegen es auch nicht so ein bisschen obtuiert vielleicht in dem bisher.
00:13:39: zumindest wird hier nichts ändern indem ist auch offizielle und schadig geförderte Arten der Altersvorsorge gibt, die auch Kapitalmarkt basiert sind.
00:13:48: Das ist zum Beispiel in England ganz anders wo ich aufgewachsen bin, das ist in den USA ganz anders und da lernt man natürlich auch schon mit ganz kleinen Beträgen relativ früh dass man investieren kann und das man investiren sollte um langfristig Vermögen aufzubauen.
00:14:00: Und ich glaube es ist ein generell deutsches Problem und da könnte ich mir vorstellen habe jetzt keine Daten zu, dass das dann natürlich in den neuen Bundesländern noch ausgeprägter ist.
00:14:09: also wir haben's im alten Westen würde ich sagen schon nicht wirklich gelernt.
00:14:14: Verraschung, wenn es dann in Ostdeutschland noch mal eine zusätzliche Hürde gibt.
00:14:18: Und man sieht's auf jeden Fall weiterhin auch in den Vermögenszahlen.
00:14:22: Das andere ist natürlich auch reine Mathematik – ich meine viele Ostdeutche haben natürlich dann in neunundachtzig mit deutlich geringerem Staatkapital angefangen als es in West-Deutschlands zu dem Zeitpunkt schon der Fall gewesen wäre.
00:14:37: Du hast glaube ich gesagt die Deutschen sind auch im Investieren eher nur mittelmäßig?
00:14:40: Weil jetzt eben schon erwähnt das Sparbuch Es ist immer noch gesetzt.
00:14:45: Gibt es Länder, Märkte, Kulturen wo du sagst da klappt das über Generationen schon besser oder dass das wäre toll falls sich diese Eigenschaft politisch wirtschaftlich kulturell hier auch so ein bisschen mehr fest setzt.
00:15:00: Ja, es gibt viele Beispiele und die sind dann denke ich kulturell manchmal vergleichbarer und manchmal weniger vergleichbares.
00:15:07: Ich glaube Vergleichen mit den USA sind immer schön gut aber ist natürlich schon eine sehr andere Kultur.
00:15:11: Aber auch innerhalb von Europas gibt es Länder in Skandinavien, in England oder auch in Holland wo das investieren deutlich gelernter ist.
00:15:23: In Deutschland hat bisher relativ viel damit zu tun gehabt, dass wir ein sehr enges Risikoverständnis haben.
00:15:31: Also ich glaube unser Risikoberständnis ist sehr fokussiert auf Wertschwankungen und unser Risikoverständnis Fokussiert auf dieses eigentlich ja sehr unwahrscheinliche Risiko des Totalverlustes, dass man sei Geld in irgendetwas investiert und es ist ganz futsch.
00:15:47: Also das ist wenn man professionell investiert ist das extrem extrem unwahrscheinlich weil man halt entsprechend diversifiziert.
00:15:53: Es ist überhaupt nicht fokusiert auf das risiko des schleichenden Wertverluste durch Inflation Was angesichts der Historie eigentlich auch interessant ist, weil die Leute glauben ja sie tun etwas sicheres indem sie ergeldet und das gilt genauso für Leute mit größeren Vermögen wie für kleinere Vermögens.
00:16:08: Die Sparquote, die Sparbuchquote in Deutschland ist extrem hoch!
00:16:11: Und die Leute glaubten dass sie etwas sichheres tun indem sie ihr Geld in nicht schwankenden Einlagen haben aber sie tun damit etwas extremen... sicheres auf der anderen Seite und dass das über Zeit Geld verlieren.
00:16:23: Also es ist differenziert und interessant.
00:16:27: ich glaube dazu kommt, ich hatte schon gesagt dieses nicht von der Pique auf gelernt haben und da muss ich sagen finde die Vorstöße jetzt auch der aktuellen Regierung was jetzt nächstes Jahr des Altersvorsorge-Depot angeht oder Fürchterlich benannte Frühstrad-Rente für Kinder.
00:16:42: Ich finde den Namen sehr spießig, aber die Idee dass man auch schon Kinder im Grunde ihrer eigenen Depots gibt selbst wenn es dann vergleichbare kleine Summen sind, finde ich genau das was man eigentlich tun muss um diese Selbstverständlichkeit des Investierens wie sie in USA mit den Formen Case oder England mit dem ICES NICES gibt schon frühfördert.
00:17:02: also ich bin da grundsätzlich optimistisch dass sich das wahrscheinlich relativ langsam war anfängt zu ändern.
00:17:08: Spannend, du hattest glaube ich die nordischen Länder erwähnt und ich hab neulich was gelesen Was ich erst mal so hingenommen habe.
00:17:15: Die meisten nordischen länder wenn man sich mal die flangen anguckt dann haben sie allen kreuz.
00:17:19: also sind viele irgendwie christlichen ursprungs.
00:17:22: Und da wurde erklärt dass lustigerweise katholische Kulturen eher weniger wirtschaftlich kapitalistisch orientiert sind weil in der katholischen im katholischen Glauben eher gesagt wird, lieber für die Kirche oder für die Gemeinde da sein.
00:17:41: Sich selbst nicht zu sehr herausnehmen und sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellen passt eher zum katholischen Glaubem während im christlichen evangelischem Glaubn so ein bisschen mehr Risiko und in diesem Leben es kann sich jetzt schon während des Lebens zeigen ob der liebe Gott einen gern hat indem er einem zum Beispiel Reichtum schenkt kapitalistische Risiko-Investment getriebene Gedanke viel einfacher durchgesetzt hat als im katholischen Glauben.
00:18:08: Wie gesagt, hatte ich erst mal so zur Kenntnis genommen aber fand ich sehr spannend.
00:18:11: Zudem
00:18:11: wobei das Gegenargument natürlich wäre ist dass viele von den auch mittelständisch wirklich erfolgreich in den Gegenden Deutschlands, die auch katholisch geprägt sind.
00:18:19: Also wenn man interessant ist untersuchen wie sich das verhält?
00:18:23: Ja ich hatte da kurz danach recherchiert und es gibt schon globaler Süden.
00:18:28: der katholisches hat ganz andere finanzielle geschichtliche Abläufe hinter sich als bei uns und bei uns ist dann eher natürlich mit der industrialisierung gekommen.
00:18:37: Da war dieses ganze Da war die ganze Aufklärung schon da, das ist schon alles noch relativ jung.
00:18:42: Aber wenn man mal so über die letzten fünfhundert Jahre guckt zumindest fand ich es ganz interessant.
00:18:46: aber ich hab's auch viel zu mir.
00:18:48: nur ein weil du irgendwie erwähnt hattest die Nordics sind ganz gut.
00:18:51: Toll!
00:18:52: Super super spannend.
00:18:53: jetzt habt ihr auch das Produkt NEXT oder NXT, glaube ich seit zwei Jahren
00:18:58: ungefähr?
00:19:00: Wie groß wie wichtig ist das gerade für Liquid?
00:19:03: Also da muss ich vielleicht einen Schritt zurückgehen.
00:19:05: Wir haben uns ja ein bisschen auf die Fahne geschrieben, dass wir unseren Kunden erlauben so zu investieren wie die ganz großen.
00:19:11: und da fragt man sich natürlich was machen die ganz Großen eigentlich anders als die weniger großen?
00:19:19: Und das sind so zwei drei Sachen im Kern.
00:19:21: Das eine ist, dass sie beim Investieren an den Aktienmärkten, die wir alle kennen halt deutlich strategischer systematischer weniger emotional vorgehen ist ja auch ein bekanntes Thema.
00:19:31: Dass beim Investieren an der Börse man sich auf selbst der größte Feind ist weil die Emotionalität rein spielt.
00:19:37: sie nutzen dann hatte ich vorhin schon erwähnt Experten für verschiedene Bereiche und dann ist ganz konkret ein großer Unterschied, dass sie viel, viel breiter investieren als die meisten von uns.
00:19:50: Und das für Sie, die sogenannten Private Markets also die nicht börsennotierten Unternehmen- und Investitionsmöglichkeiten eine sehr wichtige Rolle spielen.
00:20:00: Also so ein typisches Family Office investiert irgendwo zwischen zwanzigundvierzig Prozent seines Geldes Abseits der Börse, da ist wahrscheinlich der bekannteste Bereich Private Equity.
00:20:11: Das sind ja nicht börsennotierte Unternehmen die auf dem Mittelstand dann aktiv sind, die von spezialisierten Fonds eingekauft werden und weiterentwickelt werden oder es auch wänsche Kapitelfelder auch mit rein.
00:20:23: Das sind Anlageklassen, die historisch aus regulatorischen anderen Gründen immer nur sehr großen Vermögen offen standen und die haben dann halt wie gesagt nicht kleinenteil ihres Vermögens auf diese Anlagen allokiert.
00:20:38: aber das war für kleinere Investoren bisher nicht möglich.
00:20:41: Diese Anlageklassen haben über lange Zeiträume Gut performt sie haben strückt.
00:20:47: es gibt glaube ich ganz gute strukturelle Gründe warum Sie oft besser performen haben noch als die Aktienmärkte wobei dir wohlgemerkt auch in letzten Jahren sehr gut gelaufen sind und sie sind traditionell.
00:21:00: in einem diversifizierten Portfolio auch ein bisschen so einen Stabilitätsanker, also die korrelieren wie man zwischen sagt.
00:21:06: Also sie bewegen sich nicht gleich mit den Aktienmärkten und deswegen sagen große Vermögen, dass Sie gerne so einen Private Markets-Anteil im Portfoli haben weil das Gesamtportfolio halt auch stabilisiert.
00:21:20: Vor einigen Jahren war das wie gesagt eine Sache für Family Offices, für sehr sehr vermögende Menschen.
00:21:26: Dann haben wir eigentlich schon seit unserer Gründung im Jahr in den letzten Jahren haben wir das ein bisschen demokratisiert indem wir in Zusammenarbeit mit Spezialisten in den Bereichen das schon ab zweihunderttausend Euro investierbar gemacht haben.
00:21:40: und jetzt gab es kürzlich von der EU Vor zwei Jahren eine neue Initiative, die ich auch kulturell sehr gut fand.
00:21:50: Dass das Investieren in die Realwirtschaft, in diese privat gehaltenen Unternehmen und Projekte einen breiteren Anäger-Klass geöffnet werden sollte.
00:22:00: Das sind die sogenannten L-Tips, die dann eingeführt wurden, also European Long Term Investment Funds Und die sind ab deutlich kleineren Beträgen, also bei uns sind es zwanzigtausend Euro oder zehntausend Euro mit Sparplan dann investierbar.
00:22:15: Und die Hoffnung der EU ist glaube ich das damit ja auch ein bekanntes Thema was ihr sicher auch schon beleuchtet habt dass damit dann auch diese Investitionslücke in die Realwirtschaft hier in Europa auch im Vergleich zu Amerika ein großes Thema ist adressiert werden soll.
00:22:28: Also ich glaube das treibt so ein bisschen die EU dabei.
00:22:31: aber für Anlegende heißt es jetzt Annahgeklassen lange nicht zugänglich waren, zunehmend zugänglicher auch für kleinere Tickets werden.
00:22:40: Und das ist bei uns, du hast erwähnt diese Next-Produktlinie und das bieten wir in Private Equity Also im Grunde genommen schon etablierten Unternehmen, die noch erfolgreicher gemacht werden sollen.
00:22:51: Das bieten wir in Venture Capital – sorry das bieten nicht in Ventures Capital, sondern das biten wir in Private Debt.
00:22:57: Das sind private Finanzierungen an dieselben Unternehmen und es bieten ja auch in Infrastruktur wo halt wirklich in die Infrastruktur von Brückenflughäfen bis zu Datencentern investiert wird.
00:23:09: Bei den LTIFs sind wahrscheinlich auch weil's kleinere Einlagen sind die Gebühren etwas höher.
00:23:17: Ich glaube, oft schon irgendwie über zweieinhalb Prozent und dann teilweise noch Performance gebühren?
00:23:22: Interessanterweise
00:23:23: nicht!
00:23:23: Also das ist auch so ein Missverständnis was ich oft höre.
00:23:29: Es ist in der Tat so dass Private Markets auch für richtige Großanleger.
00:23:34: also auch wenn du mit zehn, zwanzig, dreißig Millionen kommst is einen Investment in private equity oder eine Investment in venture capital deutlich teurer als ein Investment in den ETF.
00:23:45: Auch als Profi-Anleger für ein ETF, dann halt deine zehn, zwanzig Basispunkte zahlst du ohne Wenn und Aber eigentlich für einen Private Equity Fonds immer eine zweiprozentige typischerweise Verwaltungsgebühr plus eine Erfolgsbeteiligung von ungefähr zwanziger Prozent.
00:24:03: Das heißt also, dass zwanzibrozentes Gewinn ist den Du... über gewisse Mindestgrenzen hinaus, dann einfährst geht an die Vorgesellschaft.
00:24:10: Wenn du auch als Family Office einen Dach vorn investierst was viele Family Offices machen, redest du wahrscheinlich von der Kostenquote dann so von zweieinhalb bis fast drei Prozent oder das hört sich erstmal wahnsinnig viel an wird aber auch von Profi Investoren akzeptiert weil halt in diesen Anlageklassen Investmentmanager, mit denen du investierst was vollkommen anderes machen als es vielleicht ein Verwalter von einem ETF-Form macht.
00:24:35: Also ein Verwalter vom ETF-Fonds setzt diesen einmal auf ist alles hoch skalierbar, hoch automatisierbar und deswegen auch richtigerweise extrem günstig.
00:24:43: Und wir lieben ETFs auch im liquiden Markt.
00:24:46: über Alles In Private Equity oder Venture Capital ist das gleiche Ist aber so der Manager.
00:24:52: Er hat ja eine viel, viel aktive Rolle mit dem was er in seinem Portfolio macht als es ein Manager im ITF-Bereich hat.
00:25:00: Das heißt das macht einen Private Equity Manager der identifiziert Unternehmen die Potenzial haben und entwickelt diese dann weiter über viele Jahre.
00:25:08: Es ist auch ein ganz wichtiger Teil der Wertschöpfung in Private Equity des Unternehmens einfach gekauft gehalten und verkauft werden, sondern Unternehmen werden gekauft.
00:25:16: Dann mit einer klaren Investment-Tese weiterentwickelt und irgendwann
00:25:19: verkauft.".
00:25:20: Und dafür nehmen die halt wie gesagt auch für Profis höhere Gebühren – das spiegelt sich dann auch in diesen L-Tips wieder?
00:25:29: Ich würde sagen wenn man eine klassische, sagen wir mal Dachfondkonstruktion in die auch ein Family-Office investieren würde.
00:25:36: Mit einem Eltevergleich ist das kostenseitig gar nicht groß unterschiedlich.
00:25:41: aber das sehe ich genauso.
00:25:43: also du hast da schon so bisschen Sticker-Shock.
00:25:44: wenn du vielleicht aus der ETF Welt kommst und darauf einmal siehst wow dieser Fonds kostet zweieinhalb Prozent plus Erfolgsprämie.
00:25:53: Das Interessante für die Manager selbst weil wir haben natürlich auch mit vielen Private Equity und Venture Investoren zu tun Verwaltungsgebühr eigentlich gar nicht das, was sie interessiert.
00:26:03: Also die ist historisch eigentlich so eine Gebühr, die dir hilft deine laufenden Kosten, die du natürlich auch bei der aktiven Verwaltung von so einem Unternehmensportfolie dann hast zu tragen.
00:26:12: wo die Manager eigentlich generell darauf fokussiert sind es genau diese Erfolgsbeteiligung und das finde ich persönlich an dieser Anlageklasse eigentlich ganz spannend weil du hast schon ein gewisses Alignment dass Du weißt der Manager ist darauf fokusiert am Gewinn beteiligt zu sein.
00:26:30: Dieser Gewinn fällt aber natürlich auch nur für ihn an, wenn er für dich anfällt.
00:26:33: Meistens ist es so dass du als Investor sogar noch eine Vorzugsrentite hast.
00:26:37: das heißt also dir musst zuerst X Prozent zurückgezahlt werden bevor der Manager überhaupt seine Erfolgsbeteiligung bekommt.
00:26:44: Also es ist ohne Frage diese alternativen Anlageklassen sind vergleichsweise teuer Aber sie haben auch, glaube ich ein Alignment oder eine Anreizstruktur die langfristig gar nicht so interessant ist.
00:26:57: Weil die Jungs und Mädels halt nur verdienten wenn du auch verdienst.
00:27:02: Was kann ich mir ungefähr vorstellen für eine jährliche Rendite in Prozent?
00:27:06: Und wie illiquide bin ich dann?
00:27:09: Wie lange ist mein Geld weg falls sich in so einem Elthiff zum
00:27:13: Beispiel.
00:27:15: Ja, bei den Elthiffs sind das auch eine Innovation die helfen soll das Ganze ein bisschen breiter vermarktbar zu machen.
00:27:21: Die Elthifs sind alle semi-liquide Das heißt also sie sind nicht liquide wie eine Aktie dass ich verkauft bin dass sie jeden Tag verkauft werden kann, aber und das hängt so ein bisschen von den L-Tips ab.
00:27:36: Die sind meistens monatlich oder quartalsweise handelbar.
00:27:41: also bei uns ist es so, dass wir generell eigentlich bei allen unseren L-TIPS den monatlichen Handel möglich machen.
00:27:46: Das heißt, es gibt einmal eine monatene Preisstellung.
00:27:48: Es gibt dann einmal im Monaten entweder einen Verkauf zurück an den Vorn selbst oder die Möglichkeit das eintretende Anliegende von austretenden Anliegenden verkaufen.
00:28:00: Das heißt also, monatlich ist ungefährliche Frequenz.
00:28:02: was aber noch wichtiger ist Christoph das sind Anlageklassen wo man schon mittelfristigen Horizont haben sollte.
00:28:08: Also da muss ich immer überlegen beim Anliegen in meiner Meinung und was investiert man eigentlich?
00:28:12: Und wenn man in ein Portfolio aus Mittelstandsfirmen investiert.
00:28:17: Dann braucht es kein Genie zu verstehen, dass das natürlich dann ein paar Jahre braucht bis diese wirklich auch im Wert gestiegen sind.
00:28:22: Das heißt ich würde sagen um die Rendite der Renditepotenzial dieser Anlagen auszuschätzen würde ich persönlich vom Anlageholz von vier bis fünf Jahren ausgehen.
00:28:34: Also das heißt nicht, dass für vier bis fünfe Jahr gebunden ist aber das ist ein bisschen was man am Hinterkopf haben sollte und Eine Rendite von über zehn Prozent, absolut machbar.
00:28:44: Also das ist auch historisch pro Jahr auf jeden Fall und das ist eine nach allen Kosten.
00:28:49: Das ist dann je nach Unteranlageklasse im Infrastruktur ist ein bisschen geringer in Private Equity ist es ein bisschen höher.
00:28:55: aber dass ist auch historically eigentlich das Level auf dem diese Anlageklassen nach allen Kosten mindestens delivered haben.
00:29:02: Und beim LTIF beinhaltet schon die Tatsache, dass die Älteste meistens Cash-Kote haben.
00:29:09: Das heißt traditionelle Private Equity würde man wahrscheinlich sagen sind in fünfzehn Prozent plus pro Jahr möglich, wenn meine Cash-Code drin hat dann natürlich eine kleine Rendite.
00:29:16: von daher sagen wir immer so zehn bis zwölf Prozent ist glaube ich jetzt beim Private Equity elitiv mittelfristig absolut schaffbar.
00:29:23: Spannend!
00:29:24: Ihr habt glaube ich auch Geld aufgenommen irgendwie oben die Hundertfünfzig Millionen Euro zuletzt irgendwie hundertzwei Millionen Euro oder so vor ein paar Jahren?
00:29:31: Dann kam auch Investoren und sagten oder du hast gesagt, Mensch klappt so gut.
00:29:35: Bin jetzt profitabel?
00:29:36: Und da haben die Investoren gesagt, sei mal lieber nicht profitabel sondern nimm mal das ganze Wachstum mit.
00:29:42: Falls ich das so stimpfig zusammengefasst habe was war deine erste Reaktion als du das Feedback bekommen hast?
00:29:47: Naja es ist interessant weil das ist ein Spannungsfeld.
00:29:51: also wir haben ja in gewisser Weise so typische Digital Economics dass du im Grunde genommen je mehr Neukunden du reinbringst, desto mehr Verluster hast du an Tag eins.
00:30:03: Weil es natürlich so ist dass ein Kunde erstmal Aquisitionskosten, Ombordingskosten etc.
00:30:08: mit sich bringt.
00:30:09: und das ist ein Modell was natürlich zum Beispiel auch im traditionellen Private Banking, sagen wir mal genauso ist.
00:30:16: im Kern aber es ist natürlich nicht so verstanden weil die halt nicht mit digitalen Marketing arbeiten etc.
00:30:22: Das heißt also da muss man wenn man Investoren gerade auch vielleicht außer alten Finanzfelds die wir teilweise bei uns drin haben drin hat muss man diese ganze Dynamik erstmal erklären und dann ist das natürlich immer ein Spannungsfeld zwischen wie schnell möchtest du wachsen?
00:30:36: Das heißt wie tief darf der DIP sein, um Neukunden zu akquirieren oder vielleicht auch in deine Plattformen zu investieren?
00:30:42: und wie schnell möchte man wirklich auf der Break-even Linie sein.
00:30:47: Und wir haben deswegen intern – das ist glaube ich auch eine ganz gute Metrik – trennen wir immer so ein bisschen zwischen der Akquisitionseconomics die man ja auch ganz gut vorhersagen kann.
00:30:58: Man kauft einen Kunden für X und nach ein paar Monaten ist er dann profitabel und der grundlegenden Profitabilität des Geschäfts dahinter.
00:31:07: Daher waren unsere Investoren bisher glücklicherweise immer halbwegs entspannt, wenn wir dann gesagt haben Wir machen nochmal länger Verluste weil wir halt noch mehr Kundinnen und Kunden überzeugen möchten zu uns kommen.
00:31:17: Ich benutze immer mehr AI generative KI Zeug.
00:31:21: hast du das Glück oder das Pech dass immer mehr Leute dir schreiben und sagen hier ich habe das jetzt mal bei Cloud Code reingefüttert was ihr macht und Cloud Code sagt würde ihr das machen würde dich doppelt so viel Geld verdienen.
00:31:30: macht das doch mal anders.
00:31:31: also ist A ist diese ganze AI-Geschichte für dich ein Fluch, weil alle Leute jetzt auch immer das Gefühl haben sie können mit den großen Wörtern um sich schmeißen.
00:31:39: und B setzt ihr KI in der Analyse im Reporting.
00:31:44: In der Risikoabschätzung schon gut ein.
00:31:47: und findest du das toll was da passiert?
00:31:49: oder sagst du das kann mal toll werden?
00:31:51: aber noch ist das Handarbeit.
00:31:53: Ja, ich bin ein riesen Fan und faszinierter Beobachter.
00:31:58: Und Teilehaber an dem was da gerade passiert.
00:32:02: Interessanterweise sind wir nur als Seitenanektone.
00:32:06: Wir sind auch in fast allen dieser großen KI-Unternehmen für unsere Kunden investiert.
00:32:11: also von den Forbes AI-Fünfzig sind wir glaube ich in fünfdreißig von denen investiert.
00:32:16: Also das heißt wir haben auch so ein gewisses Eigeninteresse an KI muss ich sagen.
00:32:20: aber jetzt als Unternehmen finde ich jetzt faszinierend in welchen verschiedenen Dimensionen ist die erlaubt einfach nochmal vollkommen anders über Ansätze, über Prozesse.
00:32:32: nachzudenken und dass das der Investmentbereich an sich ja nur ein Bereich.
00:32:37: Es geht auch um Kundenservice, es geht auch die ganze natürlich Entwicklung auf der auf der Technologie Seite bis zu bis so und wir sind da also wie wahrscheinlich jeder voll im Gange also verschiedenste Teile unseres Unternehmens also wirklich auch nochmal KI First nochmal neu zu denken und ich glaube das muss man auch tun.
00:32:56: Ich glaube, man kann nicht sagen mein Klatsch die KI irgendwie dran sondern muss im Grunde noch wirklich sagen also wie würde man vielleicht diesen Prozess diese Dienstleistung dieses Angebot nochmal neu denken im Zeitalter von KI?
00:33:07: was deine Frage konkret zum Kundenverhalten angeht?
00:33:14: Gut oder besser informierte Kunden sind immer gut.
00:33:17: Ich meine, ich weiß jeder Arzt hat so ein bisschen Angst in der Vergangenheit gehabt vor dem Patienten, der mit irgendwelchen ausgedruckten Google-Searches ankommt.
00:33:25: Also das ist in meiner Erfahrung auch mal die Sache, dass recherchieren dann eine Einordnung durch die wirklichen Experten natürlich nicht ersetzt.
00:33:36: Man kriegt bei Kain viele vordergründig plausibler Antworten, die vielleicht noch einmal relativiert und eingeordnet werden.
00:33:43: aber ich finde das generell eine ganz gute Sache.
00:33:46: Ich glaube nicht, dass es die Spezialisierung von Vermögensverwaltern wie uns in gewisser Weise redundant machen wird – ich glaube, es wird halt nur die Arbeitsweise ändern und natürlich setzen wir auch im Investitionsbereich schon KI ein!
00:34:01: Ich glaube wo's ganz spannend werden wird….
00:34:04: Und da zieht die Industrie noch ein bisschen hinterher, gerade so auf der operativen Seite.
00:34:08: Ich glaube es wird nach vorne natürlich noch individuellere Anlage-Lösungen auch ermöglichen.
00:34:13: also ich meine momentan arbeiten ja viele von uns im Digitalbereich mit... Einordnungen von Kunden, die im Kern – also wir können natürlich viel individueller sein als klassische Banken.
00:34:25: Aber sie sind im Kern ja doch noch relativ statisch.
00:34:28: Wir haben zum Beispiel bei uns in der Lekridenvermögensverwaltung haben wir seventy-fünf Modellportfolios und im Kern wenn ein neuer Kunde zu uns kommt wird er de facto über verschiedenste Algorithmen und so weiter in eins der Modellportfolios eingeordnet, das dann genau zu ihm passt.
00:34:45: Aber man kann sich natürlich theoretisch auch siebenundfünfzig oder N-Modellportpolius vorstellen wo dann jedes Portfolio wirklich hundert Prozent individuell auf einen Kunden geschnitten ist.
00:34:55: Und das ist glaube ich eine spannende Vision gibt sicher dann auch irgendwann den Punkt marginale Nutzen für den Investor dann wahrscheinlich nicht mehr so hoch sein wird.
00:35:04: Aber ich bin bekennender Fan und treibe auch intern das Thema KI auf jeden Fall in jeder Dimension, die ich kann nach vorne.
00:35:12: Spannend!
00:35:12: Du hast eben erwähnt dass ihr bei der Fünfzig AI Unternehmen vielleicht investiert seid.
00:35:17: ungefähr was hältst du von dem IPO?
00:35:20: Ein Propic-IPO der jetzt vielleicht irgendwie ansteht?
00:35:22: Ja ich bin ja natürlich super bei ist weil wir sind bei diesen wo gemerkt Für unsere Kunden bei diesen Unternehmen fast ausschließlich extrem früh eingestiegen.
00:35:31: Das heißt ich gehöre zu diesen blöden Leuten, die sagen IPO zum verrückten Preis ja bitte weil das bedeutet einen guten Return für unsere Kunden.
00:35:43: Ich finde
00:35:44: es... Früher heißt je nach Offering könnte das schon so ein fünfzig-sechzigfacher Gewinn zum Investment sein.
00:35:51: oder ist das üblich übertrieben?
00:35:52: Ja
00:35:53: absolut!
00:35:54: Absolut.
00:35:57: Kann man in das Vehikel noch rein?
00:35:58: Ja genau, kann man Ex-Post aber zur niedrigen Bewertung einsteigen.
00:36:02: Leider nicht!
00:36:03: Aber auf der anderen Seite und da sage ich auch immer unseren Kunden Das verrückte Inventor ist ja, du investierst hier heute in Firmen von denen kein Mensch gehört hat.
00:36:11: Das Problem sind Early Stage Venture, jetzt sagen alle ja toll wenn ich bei Anthropic dabei gewesen wäre vor vier Jahren hat der Kunde wahrscheinlich gesagt Antro was?
00:36:20: Was machen die?
00:36:20: Warum kann das was?
00:36:21: und so weiter?
00:36:22: Und Ventures ist wirklich spannend in der Hinsicht.
00:36:25: also von daher finde es eine extrem spannende Entwicklung Drei-plus-Klopper auf einen Schlag.
00:36:34: Wir haben ja Anthropic, wir haben ja OPDI und wir haben auch SpaceX.
00:36:38: also da würde ich sagen Ich hatte nur richtig mit Pip Klöckner auch dazu diskutiert.
00:36:41: Also er ist sehr skeptisch gewesen was SpaceX angeht.
00:36:45: Kann ich ihn gewisserweise nachvollziehen?
00:36:46: Das ist schon mehr ein Sammelsorium an verschiedenen Unternehmen die unter einer Haube Gepackt sind.
00:36:52: aber ich glaube Die tatsache dass diese großen Modellentwickler jetzt an die Börse gehen, wird auf jeden Fall nochmal zusätzliche Dramik im Markt bringen.
00:37:03: Weil sie auch die Möglichkeit bekommen werden natürlich dann mit den Aktien, die Sie dann haben, natürlich noch mal viel acquisitiver unterwegs zu sein.
00:37:12: Sie akquirieren ja mit dem Börsengang nicht nur die Möglichkeit früher Investoren de facto rauszukaufen oder auszutauschen sondern bekommen ja auch selber eine Währung, die sie für das weitere Wachstum einsetzen können und das machen gerade amerikanische Firmen sehr, sehr gut und sehr aktiv.
00:37:31: Also ich finde das für die Venture-Industrie auch ein wichtiger Punkt.
00:37:36: Wir haben ja in den letzten Jahren gesehen dass dieses ganze Thema Exits so ein bisschen abgeflacht war und ich glaube da wird das Signal, dass ein paar wirklich große Firmen an den Markt gehen und sich da hoffentlich auch gut entwickeln wird, da nochmal einen positiven Push geben in die Richtung.
00:37:50: Spannend vielen Dank!
00:37:51: Ich habe bei der Vorbereitung gelesen, dass du vielleicht mal fast aus Versehen CEO von Al Jazeera geworden wärst in Qatar.
00:38:01: Das fand ich verrückt!
00:38:02: Ich finde den arabischen Raum super interessant und versuchte ihn zu verstehen.
00:38:06: hab den Koran durchgelesen.
00:38:08: Wie kamst du dazu?
00:38:10: Ich hätte schon gedacht, dass das so eine Management-Stelle bei Al Jazeera, da muss man schon tiefer heiratet sein in die Gegend.
00:38:16: Naja
00:38:16: es war Al Jazera Englisch also der internationaler Kanal.
00:38:22: Nein für mich war das eigentlich ne ganz tolle oder vermeintlich ganz toller Opportunität weil ich habe ja Arabistik studiert und Orientalistik und von daher hab' ich eigentlich teilig deine Faszination für den arabischen Raum absolut späten Teams eigentlich und dann habe ich lange in den Medien gearbeitet.
00:38:39: Und dann kam halt diese Möglichkeit, das so ein bisschen zu kombinieren und das in einem Umfeld zu machen was zumindest damals glaube ich auch eine ganz interessante Mission verfolgt hat weil die Mission von Altsisierer Englisch war ja im Grunde genommen auch so einen Blick.
00:38:55: Du hattest es vorhin erwähnt?
00:38:57: So ein Scheinwerfer auf die Perspektive des Globalen Südens zu werfen.
00:39:01: Und das fand ich und finde auch noch heute ist eigentlich eine gute Sache, weil ich glaube gerade bei Nachrichten ist es extrem leicht zu vergessen wie unglaublich eng und myopisch da unsere Sicht ist.
00:39:13: also von daher wäre dass es hat aus verschiedensten Gründen jetzt wahrscheinlich zu weitführen dann in letzter Sekunde nicht leider nicht geklappt aber ich war quasi kurz davor mit Kind und Kegel dahin zu ziehen fand das eine tolle Opportunität.
00:39:29: Und es war ja auch so die Frühphase oder das erste Instrument, mit dem Katar auch seine eigene Relevanz über die sehr engen kleinen Grenzen des mini eigenen Landes hinaus ein bisschen beweisen wollte.
00:39:45: und das haben sie ja seitdem vor allen Dingen auch im Bereich Sport.
00:39:48: Ich meine, wir haben es die letzte Woche gesehen in dem Bereich Sport extrem erfolgreich gemacht und ich finde also man kann da sicher den einen oder anderen Kritikpunkt haben was die Menschenrechte, die LGBT Situation etc.
00:40:00: angeht.
00:40:00: aber jetzt mal objektiv und nüchtern betrachtet.
00:40:03: Finde ich das schon beeindruckend was die da an Relevanz auch international gewonnen haben trotz ihrer relativ obskuren geografischen Location.
00:40:14: Spannend!
00:40:15: Du hast Arabistik studiert, was lernt man in Arabistika?
00:40:17: Was sind so die zwei drei Bulletpoints, die man da lernt?
00:40:20: Naja ich hab... du hast natürlich einmal die literarische Geschichte und die Sprache aber ich habe auch sehr viel Politik natürlich
00:40:30: bespricht arabisch.
00:40:32: Ja, jetzt würde ich sagen beschränkt.
00:40:34: Weil es halt auch schon leider viele Jahre her ist.
00:40:36: aber ich habe damals ganz gut arabisch gesprochen wobei bei Arabisch muss man natürlich auch sagen das ist so eine Sprache die hat zu viele verschiedene Dialekte dass das marokkanische arabisch mit dem saudischen arabisch nicht so wahnsinnig viel gemein hat.
00:40:51: Aber ich hab ganz gut libanesisches arabisch damals gesprochen habs mittlerweile leider leider fast fast vollständig verlernt.
00:40:57: aber Ich habe auch vielen natürlich Politik und Geschichte des Nahen Ostens studiert Und muss da leider sagen, dass der Optimismus was gerade so den westlichen Nahen Osten anging damals zu meiner Studienzeit in den, was war das?
00:41:11: Mitte neunzigern.
00:41:13: Leider fast höher war als heute.
00:41:14: also das ist ein bisschen traurig zu sehen.
00:41:16: Damals ging es über die wirtschaftliche Entwicklung, über die Multikratisierung, eher über die Wirtschaftliche Eröffnung auch und ja da hat sich in den letzten dreißig Jahren nicht so wahnsinnig viel Positives entwickelt.
00:41:30: Aber grundsätzlich das Interesse dafür finde ich super interessant, aber auch nicht gewusst dass du dann im Zuge der Studiums auch arabisch gelernt hast.
00:41:41: Das waren nochmal ein paar spannende Fakten die ich persönlich noch mal sehr interessant fand.
00:41:45: Christian toll!
00:41:46: Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und habe sehr viel gelernt.
00:41:49: Gibt es noch eine Sache oder gibt's noch eine Sachen die ich dich hätte fragen sollen wo du sagst das ist eigentlich im Grunde das was mich den ganzen Tag gerade bewegt?
00:41:55: Und du hast da gar nicht drauf gefragt Christoph
00:41:57: Eigentlich nicht, ich meine du hast die großen Themen angesprochen.
00:42:00: Ich glaube jeder ist heute von natürlich gerade vom Thema KI auch beeinflusst und ich glaube jeder der sagt es für ihn kein Thema hat da wahrscheinlich was verpasst.
00:42:12: aber ich glaube es gibt noch viele andere Sachen die einen gerade so einem geschäftlichen Umfeld betreffen.
00:42:17: Das ist eine extrem spannende Zeit!
00:42:19: Was wäre ein Low Friction Test Ballon dem die Zuhörerinnen und Zuhörper mit Liquid oder NXT ausprobieren könnten.
00:42:29: Was sozusagen die einfachste Möglichkeit euch zu erleben?
00:42:31: Ja, ich glaube die einfachsten Möglichkeiten uns zu erlebten ist vielleicht einmal mit einem unserer Berater zu sprechen.
00:42:37: also das ist auch ganz wichtig.
00:42:39: Ich glaube jeder der dir sagt es gibt eine universelle Anlage-Lösung die für alle richtig ist.
00:42:44: Der versteht sein Geschäft nicht weil wir glauben wirklich auch philosophisch total daran It depends.
00:42:50: Es gibt nicht gut und schlecht, es gibt.
00:42:52: nicht falsch und richtig, es geht noch passend für dich.
00:42:54: Und was ich immer sage ohne irgendwelche Verpflichtungen wenn jemand sich interessiert einfach mal besser zu verstehen was Private Equity macht, was Venture Capital macht wie man vielleicht darum Kapitalmarkt anders investieren kann entweder auf unsere Webseite gehen oder bei tiefer gehen im Interesse einfach mit einem unserer Betreuer sprechen.
00:43:11: wir sind Das ist auch das ganz Schöne an der Vermögensverwaltung.
00:43:14: Du bist sowieso verpflichtet, dass du den Anders vielleicht als eine Bank, dass zu dem Kunden nichts andrehst und dass du dem Kunden nicht platzierst sondern dass deine Aufgabe ist eigentlich für den Kunden oder Interessenten die richtige Lösung zu finden.
00:43:27: Und wenn die richtige Lösungen nicht hast, ist die Antwort dann auch.
00:43:31: vielen Dank fürs Gespräch aber ich glaube nicht, dass wir ihn weiterhelfen können.
00:43:33: also von daher... würde ich jeden animieren einfach sich mit diesem thema in investments ob das jetzt bei uns machen oder nicht tiefer zu beschäftigen und gerade auch dieser alternativen anlagen private equity, private debt venture.
00:43:47: Einfach noch mal tiefer zum verstehen weil das waren Sachen die lange verschlossen waren und da sind vor allen Dingen vielleicht auch für deine Zuhörerinnen und Zuhörer extrem viele spannende Geschichten, die dahinter stecken.
00:43:59: Also ich glaube gerade wenn man wirtschaftlich interessiert ist, wenn man vielleicht innovations- interessiert isst, stecken hinter so ein Portfolio einfach ganz ganz tolle Geschichten.
00:44:06: ja also von Motel One, wenn ich so in unser Portfolios denke von Motal One bis zu Open AI and Anthropic ist da eigentlich für jeden was dabei wo man sich aus ein bisschen reinlöten kann und auch oft so ein bisschen bewundern kann was andere Leute damit ihre Unternehmen bauen.
00:44:21: Super
00:44:21: gut!
00:44:22: Vielen Dank.
00:44:22: Hat mir viel Spaß gemacht, danke dass du erzählt hast!
00:44:25: Das war Christian Schneider-Säckert von Liquid und wir freuen uns das du dazugehört hast.
00:44:30: Aber erstmal genau Christian, danke, dass du waren zuhause.
00:44:33: Viel Erfolg weiterhin.
00:44:33: Danke dir!
00:44:34: Und jetzt freue ich mich, dass ihr zugehört hast und freue mich natürlich wenn du dem Podcast einen Abo da lässt denn wir haben unfassbar viele tolle spannende interessante Gäste.
00:44:44: pro Folge... Pro Woche mindestens eine Folge.
00:44:46: einmal im Monat noch eine etwas längere Folge so ein Deep Dive den nennen wir Inside Talk.
00:44:51: Und wenn du da nichts mehr verpassen möchtest, dann drück jetzt auf Abonnieren.
00:44:54: Ich wünsch dir, dass du super durch die Woche kommst und dann verabschieden wir uns mit lieben digitalen Grüßen von
00:45:00: Christian und
00:45:01: von Christoph.
00:45:01: Tschüss!
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