KI, Zeitarbeit und Gen Z: Wie Zenjob die Arbeitswelt der Zukunft verändert – mit Fritz Trott
Shownotes
In dieser Episode erfährst du:
- Vom EU-Parlament und Rocket Internet zu Zenjob: Wie eine zufällige Begegnung im Fahrstuhl und die ersten Stationen im Start-up-Ökosystem den Grundstein für Fritz’ Unternehmerlaufbahn legten.
- Das Flywheel eines Arbeitsmarktplatzes: Wie das Zusammenspiel aus verlässlicher Schichtabdeckung (Fulfillment Rate), breiter Auswahl und automatisierter Abwicklung das Wachstum von Zenjob antreibt.
- Flexible Personalplanung im Alltag: Warum Unternehmen im Einzelhandel, in der Gastronomie und in der Logistik zunehmend auf digitale Ad-hoc-Vermittlung setzen, um Überlastung und Ausfälle abzufedern.
- Moderne Zeitarbeit und Technologisierung: Wie automatisierte Prozesse, KI-gestützte Briefings und transparente Bedingungen die Effizienz steigern und den administrativen Aufwand reduzieren.
- Gen Z im Praxistest: Welche Erfahrungen Zenjob mit Zehntausenden studentischen Kräften sammelt und warum der Wunsch nach Selbstbestimmung keineswegs mit fehlender Leistungsbereitschaft gleichzusetzen ist.
- Prozess-Prognosen und KI-Einsatz: Warum Vorhersagemodelle zur Schichtbesetzung im Kern des Geschäftsmodells liegen und wie interne Teams Tools wie Cursor für die Softwareentwicklung nutzen.
- Kultur und Unternehmenswerte: Warum Zenjob seit Beginn an den Grundsätzen Hungry, Humble, Honest & Helpful festhält und wie diese Prinzipien auch durch herausfordernde Zeiten steuern.
Links zur Folge:
Fritz Trott auf LinkedIn
Christoph Burseg auf LinkedIn
Dieser Podcast wird produziert von Podstars by OMR
Transkript anzeigen
00:00:00: Viele dieser Jobs, die wir bedienen und machen, also nachts am Fließbad stehen.
00:00:04: Ein Tag an der Kasse sitzen – um die geht es ja!
00:00:07: Und natürlich wird darüber gesprochen, dass da irgendwelche Roboter kommen und den Menschen die Jobs wegnehmen.
00:00:12: Das ist okay, das ist sogar gut.
00:00:14: Also sind das eigentlich menschenwürdige Jobs?
00:00:16: Das sind Jobs, sie gibt's seit vielleicht dem Zeitalter der Industrialisierung.
00:00:21: Das sind zum Teil Jobs, diese macht auch keiner gern.
00:00:24: Die machen Menschen nur fürs Geld, die sind sehr hart verdient... Aber meines Erachtens noch immer Arbeit geben, die von Menschen verrichtet werden sollte und die auch menschenwürdig ist.
00:00:38: Und um die geht's uns dabei!
00:00:48: Herzlich willkommen bei Digitale Vorreiter in deinem Podcast zur Digitalisierung und AI vom Wodafund-Business.
00:00:55: Ich bin Christoph Bursack.
00:00:56: mein Gast heute Ist der Fritz Trott von der Firma Zenjob und Zenjob hat sich zum Ziel gesetzt Leuten Mitarbeiter zu vermitteln, für zum Beispiel Lastspitzen in kurzer Zeit.
00:01:08: Zeitarbeit ist sozusagen das grundlegende Thema und da sind sie gerade zehn Jahre alt geworden oder letztes Jahr eine letzten jahrs zehn Jahre old geworden.
00:01:16: In der zeit ist wahnsinnig viel passiert.
00:01:18: ich glaube Corona war ein game changer.
00:01:22: KI is ein Gamechanger.
00:01:25: Unheimlich interessantes thema.
00:01:26: ihr habt ne relevante größe seit glaube ich soweit Ich weiß auf dem ziel zu einen hundert millionen euro Umsatz.
00:01:33: Und wie gründet hast du, nachdem du vom Dach auf den Kopf gefallen bist?
00:01:38: Herzlich Willkommen Fritz!
00:01:39: Ich glaube wir haben genügend Anknöpfungspunkte um einen guten Start zu finden.
00:01:43: Was davon habe ich richtig und was davon falsch zusammengefasst?
00:01:46: Ja also genau... Wir sind etwas über zehn Jahre alt.
00:01:50: Ich hab damals mit meinen beiden Mitgründern den Job angefangen.
00:01:55: Uns hat damals diese Vision begleitet oder diese Vorstandung begleitet, dass es immer mehr Menschen gibt.
00:02:00: Die brauchen zusätzlich Geld und die brauchen Einkünfte.
00:02:05: Und gleichzeitig gibt's Unternehmen, die immer mehr unter Druck sind – Kostendruck, Globalisierung.
00:02:10: Du hast diese Peaks angesprochen, aber es gibt einfach eine Nachfrage, die schwankt enorm durch Globalisierung, durch Digitalisierung, Durch Wettbewerb und Kostedruck.
00:02:19: und Unternehmen haben eben mit den Personalkosten eine ganz große Unbekannte jeden Tag, jeden Monat jedes Jahr.
00:02:26: Und wir haben uns überlegt damals wenn man sich Airbnb anschaut Uber anschaut und andere Modelle Warum gibt es das eigentlich nicht für Arbeit?
00:02:36: Nicht wie ein Jobboard sondern ganz transaktional heißt Unternehmen kriegen nicht Zivis sondern Unternehmen kriegen Mitarbeiter so... Er hat uns damals begeistert, das begeisterte mich noch heute.
00:02:50: Das ist auch noch unglaublich nach vorne blickende, unglaublich motivierende Chance.
00:02:56: und genau ich bin tatsächlich dazu gekommen durch ein paar Stationen die ich davor gemacht habe im Bereich...
00:03:04: Da war doch
00:03:06: bekannt unternehmen dabei?
00:03:07: Ich war zuerst tatsächlich ganz so an, dass ich war im EU-Parlament in Brüssel und hab dort gearbeitet, ich habe eigentlich Politik studiert.
00:03:18: Und bin dort zufällig Larry Page tatsächlich begegnet im Fahrstuhl.
00:03:23: Dem
00:03:23: Google-Gründer, Larry Page, der Namensgeber für den Page-Rank-Algorithmus.
00:03:27: Richtig!
00:03:28: Das war
00:03:28: das Jahr zwei Tausendneun also lange, lange her...
00:03:33: Hat er da schon EU-Strafen kassiert?
00:03:35: Nee, das war dann noch alles recht freundschaftlich.
00:03:38: Ich fand es total spannend.
00:03:39: mich hat das total motiviert.
00:03:41: Ich habe den Elevator Pitch gemacht, weil ich mit ihm eben im Fahrstuhl war und wurde dann von so einem Bouncer zur Seite geschubst.
00:03:48: Und Larry Page ging weg und ich habe nie wieder was von ihm gehört.
00:03:51: Ich hab mich bestimmt zehnmal bei Google erfolglos beworben aber seitdem hat mich irgendwie dieses Internet-Thema nicht mehr losgelassen.
00:04:00: Ich wollte mich immer irgendwann selbstständig machen, Unternehmer stetig werden... ...und dann habe ich irgendwann von Rocket Internet gehört.
00:04:10: Die gründen eigentlich jede Woche ein neues Unternehmen Und so, dann habe ich mich dort beworben.
00:04:17: Bin da aber auch erst mal gar nicht richtig angekommen.
00:04:21: Damals war Rocket Internet sehr klein, ich glaube es waren fünfzig Leute und du hast in der Regel vorher bei McKinsey gearbeitet oder bei Goldman Sachs und du warst auf der WHO.
00:04:29: Ich konnte eigentlich nichts von all dem vorweisen und hab dann dort eine Chance bekommen allerdings eher als Tellerwäschermädchen für alles also... Ich glaube nicht, dass Oliver Samba weiß wer ich bin und ihr wusste, wer ich war.
00:04:40: Also ich habe da jetzt keine große Rolle gespielt aber es war für mich eine tolle Chance viel zu lernen.
00:04:46: Und ja das war der Anfang so von... Für mich vom Lernen über Marktplätze und...
00:04:52: Das ist auch ein wichtiger Bestandteil der Rocket-Historie.
00:04:55: sind Markplätze ne?
00:04:56: Also und Markplatz haben wir immer manchmal meistens sind sie technisch nicht unheimlich kompliziert zu bauen oder also da liegt sozusagen nicht der USP drin sondern Ohne Nachfrage geht kein Angebot rein und ohne Angebot gibt es keine Nachfrage.
00:05:11: Das heißt, da gibts immer so diesen ersten Initial-Punkt viel Angebot einzustellen sodass die Nachfrage kommt und sagt das ja eine tolle Plattform.
00:05:19: Ja richtig!
00:05:20: Und dann gibts ein paar im Guten wie im Schlechten also so ein paar Treiber.
00:05:27: Da redet auch jeder von sogenanntes Flywheel, also wenn du eben mehr Angebot und Nachfrage bringst.
00:05:33: Und dann befeuert das sich gegenseitig.
00:05:35: Ein Schwungrad?
00:05:36: Das ist
00:05:36: Schwungrat zu Deutsch!
00:05:39: Und das gibt es auch.
00:05:40: Das wird allerdings ganz schnell zu so einem Lip Service, Lippenbekenntnis.
00:05:46: ja tatsächlich haben wir viele Jahre gebraucht, auch bei SendJob dieses Schwung Rad wirklich zu verstehen.
00:05:53: Das sieht unterschiedlich aus Bei Amazon als bei booking.com und jedes eigene Modell muss wirklich genau immer wieder etäriert werden, um zu verstehen.
00:06:04: wie führt eigentlich Wachstum zwangsweise zum Mehrwachstum?
00:06:09: Also Schwungrad kenne ich von meinen Kreditkartenabrechnungen, je mehr Geld ich verdiene umso höher sind meine Kredit-Karten.
00:06:16: Jetzt sagst du das Flywheel sieht pro Geschäftsmodell anders aus?
00:06:19: Das finde ich noch mal interessant!
00:06:20: Ich dachte es ist so einfach runter zu brechen dass man sagt wo Angebot da nachfragen oder wo Nachfrage da angeboten.
00:06:25: wie unterscheiden sich jetzt die einzelnen Flywheel Hypothesen?
00:06:30: Also ich glaube tatsächlich, es ist eine Wissenschaft für sich und es lohnt sich da auch tiefer reinzugehen.
00:06:38: Da gibt's dieses Buch von Collins like From Good to Great und der führt das als erster richtig groß auf.
00:06:44: und dann gibts eben ein ganzes Kapitel zum Flywheel und nochmal ein extra Buch von ihm zum Flywheel.
00:06:49: Und an sich ist das Wichtigste davon Es gibt nicht diesen magischen Moment oder dieses Silver Bullet sondern es sind viele kleine Iterationen und Verbesserungen.
00:07:01: Und in unserem Fall ist das so, dass wir sehr früh gesagt haben Wir kommen ein Markt.
00:07:07: Dieser Markt der ist sehr groß Der ist sehr offline und er ist sehr fragmentiert.
00:07:12: Wenn wir mit Technologie in diesen Markt kommen können wir deutlich schneller sein und können deutlich günstiger sein und preiswerter sein für Unternehmen.
00:07:25: Das führt dazu Dass wir schichten bekommen von unseren Kunden.
00:07:30: Das ist im Einzelhandel, das sind der Logistik und Gastronomie.
00:07:34: Und diese Vielzahl von verschiedenen Schichten ermöglicht uns dass wir auf der anderen Seite Menschen vor einem Studierenden flexibel eine große Auswahl von Jobs anbieten können die wir sehr gut bezahlen.
00:07:50: Das führt dazu dass wir dann tatsächlich auch auf der sozusagen anderen Seite uns Marktplatz in Interesse erzeugen können.
00:08:01: Dann kriegen wir diese Schichten befüllt, diese Fulfillment Rate oder Fill Rate ist eine ganz wichtige KPI in unserem Geschäft und dadurch dass wir das ganze über Technologie machen, können wir mehr Umsatz auf derselben Kostenbasis laufen lassen und das führt dazu, dass wir noch schnelleres Fulfilmen zu noch preiswerteren Konditionen anbieten können.
00:08:23: und so ist dieses Rad in Schwung.
00:08:25: Und diese Station die ich jetzt beschrieben habe Das klingt ganz einfach und logisch.
00:08:30: In der Theorie, in der Praxis ist es unglaublich komplex und du musst immer wieder etirieren.
00:08:35: Und das ist sozusagen das Peckli-Geschäft?
00:08:39: Ich
00:08:40: habe ein Lebensmittel Einzelhandel und da hab ich immer so acht Leute die am Tag arbeiten und heute Morgen haben fünf Stück angerufen dass sie alle krank sind.
00:08:50: Das wäre so'n Case wo ich dann morgens ins Handy gehe Und euch Bescheid sage, oder ist das ein bisschen zu spontan?
00:08:57: Das ist genau der Case.
00:08:58: Es ist einer der Cases.
00:08:59: also tatsächlich ist es insbesondere... Insbesondere Logistik in dem Einzelhandel auch im Bereich Mode.
00:09:08: Also wenn man sich die großen...
00:09:11: Das verrückt immer logistisch ist glaube ich dass Amazon pro... Ich glaub das sogar pro Woche.
00:09:16: Wahnsinn!
00:09:16: In der Logistika pro Woche drei Prozent der Mitarbeitenden neu dazukommen oder kündigen so dass die eigentlich pro Jahr für jede Stelle anderthalb mal neu besetzen müssen, um... Ja.
00:09:29: Also das ist ein... Die Cost-Turnover?
00:09:31: Ja!
00:09:31: Die Turnovers ja hoch und die Kosten sind unglaublich hoch und werden oft unterschätzt.
00:09:35: Du musst ja diese Mitarbeiter finden, sie müssen an gelernt werden, die müssen angemeldet werden in Vertragsestellungen, Payrolling und so.
00:09:41: Also unglaublich teuer.
00:09:44: Und diese Branchen sind unter Druck ohnehin schwer Leute zu bekommen die Kisten, die Container, die Lieferungen am Abend oder morgens um vier ankommen und dann die Mitarbeiter nicht parat stehen.
00:10:00: Um die Regale zu befüllen, um die Wäsche ordentlich vorzubreiten.
00:10:05: Dann kannst du nicht dein Laden aufmachen und kannst keine Umsätze machen.
00:10:08: Und
00:10:10: da gibt es mehrere Fälle.
00:10:11: das eine ist der genannte Punkt und das ist tatsächlich Krankheit und Urlaub in Deutschland extrem geworden, insbesondere auch nach Corona.
00:10:20: Viele Unternehmen gerade auch im Handel und in der Gastronomie mit zu kämpfen.
00:10:24: Mit dem Krankenstand?
00:10:25: Genau!
00:10:29: Das ist für uns ein Use Case weil Unternehmen bei uns tatsächlich auf Knopfdruck Mitarbeiter bestellen können noch für den selben Tag am Abend davor mitten der Nacht.
00:10:39: Wir haben also auf der einen Seite Ziegtausende die jederzeit die Jobs auf ihre Hände gepusht bekommen und dann zuschlagen können.
00:10:51: Und sich auf den Weg machen, um die Arbeit zu richten.
00:10:55: Dann gibt's den zweiten Fall.
00:10:56: der ist nicht ganz so kurzfristig da geht es eher so um das ja fast reguläre so die wöchentliche Planung.
00:11:03: viele Unternehmen haben jeden Samstag oder jeden Donnerstag oder einen Freitag oder sogar durchgehend Bedarf an zusätzlichen Hilfen weil es einfach nicht geht und weil du ganz oft Du möchtest natürlich vermeiden, dass du entweder zu viel Personal hast und Kosten hast oder zu wenig Leute hast und deinen Umsatz nicht hinbekommst.
00:11:25: Und mit SendJob kannst du eben passgenau das Personal einsetzen.
00:11:28: Das ist dann einfach effizienter.
00:11:31: Der Vorteil für die Flexibilität ist wahrscheinlich den bezahl ich in einem höheren Stundenlohn, schätze ich mal.
00:11:37: Also sonst wird jeder einfach nur noch über der SendJop API Aufgaben erledigen lassen.
00:11:44: Dieses Zeitarbeitthema Da hattest du ja also gegründet hast jetzt wahrscheinlich auch nicht zehn Jahre Erfahrung da drin.
00:11:52: Wie würdest du uns grundsätzlich den Zeitarbeitsmarkt nochmal irgendwie erklären, welche Lichtseiten gibt es dort?
00:12:01: Aber welche Schattenseiten auch?
00:12:02: Ja per se ist es tatsächlich für Unternehmen in der Wahrnehmung viel teurer Zeit dabei zu nutzen.
00:12:10: Tatsächlich wenn man sich die Kosten aber mal anschauen gegenüberstellt kommt das gleich oder sogar günstiger raus Wenn du eben nur dann bezahlst, wenn du auch wieder darf hast.
00:12:20: Zeitarbeit per se.
00:12:21: genau das richtiges kannte ich tatsächlich auch nicht wie wir seine gründet haben.
00:12:27: Wir hatten uns eher auf auf flexibler Arbeit eingeschossen.
00:12:33: im Allgemeinen haben dann gelernt dass es Zeitarbeit gibt.
00:12:38: Das ist an sich eine tolle Lösung für Unternehmen.
00:12:41: Du kannst dann eben deine Bedarfe abdecken, du kannst seine Spitzen abdeck'n.
00:12:47: Und der Nachteil ist allerdings dass mittlerweile in der Branche zum Teil die Digitalisierung verschlafen worden ist oder Unternehmen nicht
00:13:00: up
00:13:01: to date sind mit den neuesten Technologien dementsprechend Prozesse langsamer sind, nicht effizient sind.
00:13:08: Die Kosten dadurch höher sind weil Verwaltung und Bürokratie natürlich erheblich sind.
00:13:12: Das ist ein sehr regulierter Markt das Arbeitsmarkt.
00:13:16: Und das wiederum führt dazu dass vor zwanzig dreißig Jahren Flexibilität ganz anders gemessen erwartet wurde als heute.
00:13:27: Das heißt die heutigen Ansprüche die man an Zeitarbeit hat und Zeitarbeitsfirmen hat Und zwar jetzt nicht nur im Sinne von Kosten und Geschwindigkeit, sondern auch Qualität der Mitarbeiter.
00:13:39: Umgang der Mitarbeiter, Fairness, Bezahlung – die sind nur zu erheblichen Kosten durchführbar.
00:13:48: Für uns war das dann eine Riesenchance sozusagen ja wollen wir gehen in diese Branche als Heiterbeit rein, aber wir gehen da rein mit Transparenz, durch Technologie, mit Geschwindigkeitsdurchtechnologie, Und das sind eigentlich so die drei Bereiche, in denen wir dann von Tag eins an angefangen haben zu automatisieren und zu digitalisieren.
00:14:08: Das wir gesagt haben es geht um die Qualität, es gibt eine Bezahlung und es geht natürlich auch um alles rechtliche und die Transparenz.
00:14:15: Die Technologisierung könnte so aussehen über eine App bestelle ich das heißt ich muss schon mal niemanden anrufen kann nicht also machen ohne dass jemand bei euch sitzt spart man schon mal Personalkosten.
00:14:26: Dann habe ich mitbekommen dass sich dann vielleicht auch Mal einen KI Anruf bekomme der mich noch mal interviewt, was ich genau irgendwie brauche.
00:14:33: Das heißt auch so Rückfragen oder vielleicht auch forward zu den möglichen Mitarbeitenden, die ich bekomme gibt es vielleicht auch irgendwie Briefing-Anrufe oder sowas.
00:14:40: das heißt auf der Schiene seid ihr dann irgendwie habt ihr irgendwie auch automatisiert?
00:14:45: Wie viele Leute könnt ihr also habt ihr sozusagen in eurem Pool mit Jobs, die ihr ansprechen könnt?
00:14:52: und wenn da... Was sind das Leute?
00:14:55: Sind das Leute, die irgendwie studieren und sagen jo mache ich oder sind das leute die alternativ gar keinen Job haben und keine Perspektive haben.
00:15:02: Und wirklich auch Sandy gucken, wann der nächste Send-Job reinkommt?
00:15:06: Was betrifft das eher zu?
00:15:08: Ja also du hast gerade die Perspektiven der Send-Jober oder Talents beschrieben.
00:15:12: so nennen wir unsere Mitarbeiterinnen.
00:15:17: Wir haben jedes Jahr zwischen dreißig fünfzigtausend die Arbeiten in Deutschland.
00:15:24: Wir haben nach ein paar Jahren uns dazu entschieden, uns erst mal nur auf Studierende in Deutschland zu konzentrieren.
00:15:31: Das hat tatsächlich auch wieder mit den Dynamiken des Marktplatzes Netzwerkeffekten zu tun, dass wir uns vorerst auf Studienden konzentrierend.
00:15:40: das Problem, das wir lösen geht natürlich weit über Studierenden hinaus und es geht auch weit über Deutschland alleine hinaus.
00:15:47: Und das ist schon unsere Ambition und Vision, dieses Problem der Flexibilität auch überstudieren Deutschland hinaus lösen kann sollte.
00:15:59: Und wenn immer wir es schaffen, dass jemand dank uns Geld verdient um sein Studium zu finanzieren die Miete zu bezahlen die Einkäufe zu ledigen dann haben unser Ziel erreicht und Wir haben dadurch das wir über die Jahre also ich wusste das vor elf Jahren nicht andere wussten ist vielleicht Ich wusste nicht AI und KI kommt, in der Form und in der Welle kommt.
00:16:28: Wir haben damals automatisiert und digitalisiert und waren da schon super unterwegs.
00:16:34: vor drei Jahren wie es dann anfing mit AI waren wir natürlich prädestiniert um tatsächlich Technologien bei uns auszuprobieren, um selber produktiver zu werden.
00:16:51: Um Services anzuschließen und so haben wir beispielsweise auch angefangen zur Betreuung oder zu Calls oder für Checks auch AI zu nutzen.
00:17:01: Das heißt gibt kurze Interviews mit den Studierenden.
00:17:04: hey weißt du eigentlich dass morgen ein Job stattfindet haste dann Sicherheitsschuhe eingepackt usw.
00:17:11: letztendlich muss man aber auch sagen das wir sehr viel investieren diese Talents, dieses Zen-Jobber bei uns auch zu halten und uns um die zu kümmern.
00:17:22: Also wir machen viel Training, Weiterbildungen... Uns ist enorm wichtig seit Tag eins dass wir nicht nur im Mindestlohn bezahlen sondern mehr bezahlen weil wir meines Erachtens dadurch auch ja unser Modell natürlich ausspielen und ein Wettbeerstvorteil haben.
00:17:42: Die Zeitarbeitsbranche hat für mich so eine Negativ-Behaftung, dass irgendeine Seite leidet.
00:17:53: Jetzt hast du gesagt ihr achtet darauf das die Talents eigentlich einen Vorteil davon haben.
00:17:58: Du
00:18:00: achtest auch drauf oder hast gesagt teilweise sind auch die Kosten für die Kunden viel besser als man eigentlich irgendwie denkt gerade wenn sie nur dann bezahlt werden müssen wenn die Arbeit auch wirklich anfällt.
00:18:12: wie groß ist die Zeitarbeitsbranche und isst denn so ne Auf den ersten Blick tolle Lösung, wie ihr?
00:18:18: sie baut für die anderen ein Problem?
00:18:21: oder gibt es noch so viele Use-Cases, die ihr einfach nicht machen wollt weil Sie einfach nicht gut zu lösen sind?
00:18:27: Ja also.
00:18:29: Die Zeitabendsbranche ist deutlich größer als viele Glauben.
00:18:34: Wir haben in Hochzeiten eine knappe Million an Menschen in Deutschland, die über Zeitarbeit ihr Geld verdienen.
00:18:44: Wie
00:18:44: viel Leute sind in Deutschland arbeiten?
00:18:46: weiß man das?
00:18:46: Wahrscheinlich sowieso um die... Ich kann nur Stegreife
00:18:50: sagen, tatsächlich.
00:18:53: Und diese Zahl ist aber enorm runtergegangen in den letzten Jahren.
00:18:56: Wir sind jetzt leicht über sechshunderttausend, glaube ich, in Deutschland und die Branche selbst ist gigantisch groß und das wird zu Unrecht oft auch ja ... Die Zeit der Branche.
00:19:15: zu Unrecht oft negativ gesehen.
00:19:20: Und ich hab da tolle Unternehmer kennengelernt und tolle Unternehmen gesehen, das ist mir ganz wichtig, muss man einfach sagen.
00:19:29: Insgesamt ist es aber trotzdem eine Branche in der sehr viel abläuft wie vor zwanzig dreißig Jahren.
00:19:43: Es ist eben sehr verwaltungslastig.
00:19:47: Es ist für Unternehmen ganz oft auch leider keine gute Erfahrung in der Zeitarbeit Personal zu nutzen, weil vielleicht die Qualitätssicherung... Mangelhaft ist, weil die Motivation durch eine geringe bezahlung nicht ausreichend ist.
00:20:10: Das sind Fälle.
00:20:11: das ist aber nicht der standard und also ich tue mich schwer damit zu sagen dass es irgendwie da sind jetzt die bösen oder wir disrupten die oder wir machen da irgendeinen player platz sondern das ist ein sehr sehr sehr große branche.
00:20:26: das sind auch der hochzeit fast dreißig milliarden umsatz in deutschland Das sind Risikunternehmen, das sind große Arbeitgeber.
00:20:34: Das ist auch ein bisschen Backbone der deutschen Wirtschaft und da sieht keiner.
00:20:40: Das sind die Leute, die nachts die LKWs fahren, die Delivery machen, die an den Fließbändern stehen, die in Krankenhäusen reinigen... Das ist unglaublich wertvoller und wichtiger Teil, der übersehen wird, der ziemlich viel Schmach abkriegt Und zum Teil ist das berechtigt, aber insgesamt muss man einfach sagen ohne Zeitarbeit wird es nicht laufen und Zeitarbeit ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Wirtschaft.
00:21:07: Wenn jetzt neben mir einen Vertreter oder eine Vertreternin von Arbeitnehmerseite stünde was würden die jetzt auf die letzte Ausführung sagen?
00:21:15: Also wenn sie sagen, dass alles was erzählt hat könnte man auch mit Vollzeitjobs lösen wo die Leute sich drauf verlassen können, jeden Monat Geld zu bekommen und nicht in ständiger Panik vor dem nächsten Paycheck.
00:21:30: Ja das ist ein fairer Punkt.
00:21:33: Es ist tatsächlich auch so dass wir gerade auch bei SendJob dadurch, dass wir mit Studierenden arbeiten erfüllen wir natürlich auch einen Bedarf nämlich Teilzeit- und kurzfristige Schwankungen, die durch feste Mitarbeiter nicht abbildbar sind.
00:21:51: Es gibt unglaublich viele Unternehmen gerade in der Logistik und im Handel, die die Schlittern konstant in Überlastung.
00:22:01: Die Mitarbeiter müssen zu sich Schichten machen extra Stunden machen Und ganz oft wird Zeitarbeit auch tatsächlich missverstanden auch von Gewerkschaften Betriebsräten und da werden wir als Feind gesehen.
00:22:15: Faktisch unterstützen wir die Belegschaften können dafür sorgen dass den Menschen kündlich abends nach Hause zu informieren gehen und für mich ist das auch Teil unserer Vision.
00:22:28: Da haben wir noch nicht darüber geredet, aber wir haben das in der Nebenansicht auch Zenjob genannt weil wir glauben und es auch meinen überzeugen dass Arbeit auch Spaß machen kann und sollte und dass es zumindest möglich sein muss einen gewissen Stress Druck und negativer Spekte aus Arbeit rauszunehmen.
00:22:48: Und das sehe ich nicht nur für die Teammitglieder von Senjoba, sondern vor allen Dingen auch für unsere Kunden.
00:22:55: Das sind mehrere Tausend Unternehmen in Deutschland genauso wie für unsere Senjobra.
00:23:00: Es geht natürlich ums Geldverdienen aber es muss trotzdem möglich sein dass das transparent und fair passiert.
00:23:06: Verstehe.
00:23:07: Wenn ihr jetzt pro Jahr vierzig-fünfzigtausend Senjobber habt, die irgendwie bei euch im Pool sind Die bleiben dann vielleicht ein paar Semester und dann haben sie fertig studiert oder spielen woanders.
00:23:18: Und so weiter, dann lernt ihr wahrscheinlich auch viel über die Arbeitsmentalität, die Wünsche an den Jobmarkt usw.
00:23:25: von diesen jungen Leuten von der Gen Zee.
00:23:27: Ich glaube ich habe doch Umfragen gemacht.
00:23:30: was sind besonders interessante Learnings?
00:23:33: Die entweder Annahmen bestätigen und man sagt das ist wirklich so!
00:23:37: Das muss wichtig sein.
00:23:38: oder vielleicht auch Dinge die die anderen so ein bisschen durchstoßen und sagen was über die Gensie gesagt wird, dass es so gar nicht war.
00:23:47: Es gibt tatsächlich enorm viele Einblicke durch das Modell.
00:23:54: Wir kriegen dann natürlich Bewerbungen mit und wir kriegen mit wie gut sich unsere Sendjober bei den Kunden verhalten.
00:24:03: Und es ist natürlich auch eine Entwicklung da weil du im ersten Semester vielleicht noch eher mal irgendwie in der Werkshalle mitarbeitest oder regale Befürze im Supermarkt, oder Kellnerst.
00:24:14: Im dritten, fünften Semester studierst du vielleicht Marketing und dann willst du gerne Praktikum machen bei OMR oder in der Agentur.
00:24:23: Und wir haben tatsächlich auch ein Produkt das heißt Stanger Pro.
00:24:26: Das ist für Werkstudiende und das ist für Office Jobs und Wir kriegen diese ganze Entwicklung mit.
00:24:33: Ich muss sagen es ist total beeindruckend und begeisternd zu sehen Und das kommt durch unsere Umfragen auch immer wieder raus.
00:24:42: Wie motiviert und klar diese Genset ist, meines Erachtens zu Unrecht oft auch irgendwie bezeichnet als unmotiviert oder Leben hinter Mond?
00:24:55: Also was man sagen kann ist dass es deutlich höhere Erwartungen gibt an Selbstbestimmung Und Anerkennung.
00:25:08: Ich hab das irgendwie zu der Zeit zumindest nicht gehabt und gesehen.
00:25:14: Das führt aber dazu, dass dann vielleicht auch hier und da jemand sagt nein oder nicht motiviert ist oder nicht aus dem Quark kommt.
00:25:23: Was wir bei Zendrop sehen sind tolle junge Leute.
00:25:28: die haben ganz klare Ziele, die hängen sich rein, wollen Geld verdienen, wollen Erfahrungen sammeln... Wir kriegen das von unserem Unternehmen wieder gespiegelt.
00:25:35: denn Irgendwann, im Idealfall ist ja für ein Sendjob bei Sendjob das Ziel erreicht und das Studium vorbei.
00:25:47: Und dann geht es ins echte Arbeitsleben!
00:25:49: Und dank Sendjob bist du dann vielleicht prädestiniert um einen Trainiprogramm anzufangen?
00:25:55: Im Lesen Mittel Einzelhandel oder in den Handel zu gehen.
00:25:58: und nach ein paar Jahren Sendjob hast Du bei diesen Unternehmen gearbeitet.
00:26:02: Du hast da reingeschaut und die Unternehmen wissen wenn jemand von Senjob kommt und da eine Weile war, dann ist es in der gewissen Weise auch ein Qualitätssiegel.
00:26:10: Und ich sehe das schon immer wieder, dass so irgendwie belächelt wird oder hinterfragt wird die jungen Leute von heute usw.
00:26:19: Ich kann das überhaupt nicht bestätigen.
00:26:21: Ich glaube was interessantes ist eher wenn man Richtung AI schaut, dass da gerade bei jungen Leuten, die ja sozusagen auch die AI-Natives sind deutlich mehr Respekt und vorherrscht vor dem thema tatsächlich zu verstehen.
00:26:39: oder was heißt das für meine zukunft?
00:26:41: wie seht für mich die arbeitswelt von morgen aus?
00:26:45: wie stelle ich mich dafür gut auf?
00:26:47: darf ich schon an dass das viele beschäftigt.
00:26:50: Das AI-Thema möchte ich als nächstes angehen.
00:26:52: eine abschlussfrage noch zu euren Sendjobern, der ist Sendjob pro... erwähnt ist, das heißt ich habe auch eine Motivation gut zu performen weil ich mich dann irgendwann vielleicht profitiere für besonders gute Jobs oder für Jobs bei denen vielleicht weniger körperlich gearbeitet werden muss, sondern ich irgendwie in Sitzentätigkeiten ausführe.
00:27:12: Arbeitet man sich da so hoch?
00:27:13: Oder wie funktioniert das?
00:27:14: Das kann
00:27:15: man schon so verstehen.
00:27:16: es ist also wenn man jetzt rein zivil relevant drauf schaut dann würde man genauso denken.
00:27:22: am Anfang wäscht du Teller und dann darfst du irgendwann mal an der Kasse sitzen und dann dass du vielleicht mal Gabelstapler fahren und dann geht's Schritt für Schritt weiter Und dann sitzt du irgendwann im Büro und machst Office-Jobs bis zu einer Rezeption, im Hotel sind zum Beispiel beliebte Jobs.
00:27:39: Erstaunlicherweise ist es so dass ganz oft Studierende super gerne auch weiß nicht irgendwo einfach nur Regale einräumen um Musik hören oder ein Podcast hören.
00:27:51: Auch in höheren Semestern.
00:27:53: also das gibt's von beiden.
00:27:55: man muss natürlich sagen dass auf die Erwartung und die Qualifikation ... an diese Zenjo ProJobs etwas höher ist und in der Regel sind da auch die Dauer, ne?
00:28:06: Da gibt es oft sechs Monate, neun Monate.
00:28:08: Das ist dann oft länger.
00:28:10: Wir machen einen guten Teil recht kurzfristig aber wir haben auch immer mehr Jobs im sogenannten Blue Color oder Front Line Worker Bereich.
00:28:22: Sind wir regelmäßig im Einsatz in den Supermärkten befüllen Regale... In den Modehäusern, in den Einkaufsstraßen rauf- und runter Und das ist für Studierende ja auch gut.
00:28:34: Du willst ja die Regelmäßigkeit haben und als Unternehmen, es ist natürlich auch enorm wichtig.
00:28:40: Wenn's wirklich das Dach brennt dann freust du dich wenn da heute Nachmittag jemand hinkommt und da könntest du oder ich hingehen völlig egal Hauptsache jemand steht da parat aber wenn das regelmäßiger ist, dann ist ja auch wichtig dass du schon mal dort warst, dass du den Job kennst dass du vielleicht einen Namen schild hast, dass du die richtige Kleidung bringst.
00:28:58: Und das hat für uns war eine ganz wichtige Transformation.
00:29:01: Wir haben sehr schnell uns auf diese Geschwindigkeit und das Fulfillment konzentriert und dann haben wir über die Zeit gelernt – Das reicht nicht!
00:29:08: Es ist enorm wichtig, dass auch eine Produktivität da ist und es ist ein Preisvorteil nicht wirklich hilfreich, sondern man muss auch was hinbekommen.
00:29:16: Das haben wir in den letzten zwei Jahren sehr stark reinvestiert, dass wir eben auch darauf optimieren, die Wiederkehrquote hoch ist und Produktivität hoch geht, der Mitarbeiter.
00:29:28: Könnte ich mit so etwas wie euch auch einfach ein eigenes Geschäftsmodell starten?
00:29:35: Das heißt dass ich sage... Ich biete an, ich reinige ihre Airbnb-Wohnungen wenn sie fertig sind.
00:29:41: Dann fängt mich ein Vermieter an und sagt, die ist jetzt fertig!
00:29:45: Und dann sag' ich super, jetzt buche ich bei euch für acht Stunden jemandem, der acht Stunden lang da putzt oder es gibt schon tatsächlich Leute Abitragieren und zwischen der Nachfrage und euch als Ressource versuchen eigene Geschäftsmodelle zu bauen.
00:29:59: Wir haben natürlich ein Bereich in unserer Kundschaft, das sind schnell skalierende Startups.
00:30:08: da sind wir eine super.
00:30:10: super wie sagt man Steigbügelhalter.
00:30:12: ja weil wir sehr sehr schnell tausende von Mitarbeitern bereitstellen können.
00:30:20: Wir arbeiten natürlich nur B to B, das heißt wir arbeiten nun mit Unternehmen nicht mit einzelnen Personen und wir haben so ein ideal Customer Profile.
00:30:28: Wir müssen und wollen in Städten arbeiten, in Großstädten, wir sind deutschlandweit im Einsatz.
00:30:34: Das ist für uns wichtig dass wir erreichbar sind oder es unsere Standorte oder die Standorte unserer Kunden erreichba sind.
00:30:46: Ja, also wir haben immer wieder wirklich spannende und tolle Unternehmen die sehr schnell wachsen.
00:30:54: Und von der Knallauffall tausende Mitarbeiter brauchen.
00:30:58: das kommt immer wieder vor.
00:30:59: Okay aber so ein Beispiel muss ich mal durchrechnen ob das funktioniert.
00:31:06: Ob ich sozusagen im Sitten einfach Nachfrage und Angebot zusammenführen kann.
00:31:10: AI hast du gesagt?
00:31:11: Und teilweise... Ich versuche das auch mal zu verfolgen.
00:31:15: Gibt es irgendwie, kann ich mir kostenlos Software runterladen die chaotische chaotisch darliegende Produkte irgendwie greifen kann und auf die Linie legen kann oder ins Regal sortieren kann?
00:31:27: Oder sowas?
00:31:28: ist das eine Gefahr für gerade euch für genau diese atemweise Jobs dass alles was an knowledge k i und real world AI oder Roboter da so die nächsten zehn Jahre kommt vielleicht genau auf den auf die Kerbe schlägt, wo ihr viele Herausforderungen oder Jobs zu besetzen habt?
00:31:48: Das ist für mich tatsächlich keine Gefahr sondern Trend.
00:31:52: Man muss diesem Trend natürlich genau ins Auge schauen.
00:31:55: auch da ist das an sich unsere Visionen total förderlich weil man muss dann schon auch sagen viel dieser Jobs, die wir bedienen und machen also nachts am Fließbad stehen einen Tag an der Kasse sitzen Um die geht es ja.
00:32:14: Und natürlich wird darüber gesprochen, dass da irgendwelche Roboter kommen und den Menschen die Jobs wegnehmen.
00:32:21: Ich würde sagen das ist okay, das ist sogar gut.
00:32:26: Also sind das eigentlich menschenwürdige Jobs?
00:32:29: Das sind Jobs, die gibt's seit vielleicht dem Zeitalter der Industrialisierung.
00:32:34: Das sind zum Teil Jobs, Die macht auch keiner gern.
00:32:39: Die machen Menschen nur fürs Geld Die sind sehr hart verdient und diese Jobs durch Maschinen zu machen, ist super.
00:32:49: Und das setzt Arbeitskräfte frei für Bill Gates manchmal so human-reserved jobs.
00:32:58: Und es gibt's übrigens auch im Officebereich.
00:32:59: also es gibt nur im Office Bereich ich behaupte den Junior Analyst von Investment Bank der nachts um zwei noch in Frankfurt malen im Hochhaus sitzt und irgendwelche Exzeltabeten schrubbt.
00:33:12: Also ist das menschenwürdig, ist es gut?
00:33:16: Ja und ich kann mir schon vorstellen dass das in fünf oder zehn jahren ganz anders aussieht.
00:33:20: Ich könnte mir schon vorstellen dass dann diese high flyer jobs sind vielleicht weiß nicht in der alten pflege.
00:33:26: ja wir reden jetzt alle immer davon.
00:33:28: ich hab das auch schon mal gesagt weil ich wir reden immer davon Ja wenn du nicht mal alt sind dann gibt's irgendwie so ein pflegroboter der uns dann irgendwie pflegt.
00:33:39: Das weiß ich gar nicht.
00:33:40: ich glaube es gibt diese jobs.
00:33:42: Da wird uns enorm wichtig sein, dass Menschen diese Jobs machen und andere Jobs eben nicht.
00:33:47: Und wir arbeiten auch mit Robotics Firmen zusammen.
00:33:53: Für uns ist das natürlich eine Branche in der wir ein Problem lösen und für unsere Kunden das Problem lösten.
00:34:01: Wir arbeiten mit fast allen großen Logistikern in Deutschland zusammen.
00:34:05: Uns geht es darum, dass die happy sind und dass sie zu ordentlichen Preisen produktive Lösungen bekommen.
00:34:12: Und wenn diese produktiven Lösungen eines Tages Roboter sind, dann ist das auch in Ordnung.
00:34:19: Es wird aber meines Erachtens immer Arbeit geben die von Menschen verrichtet werden sollte und die auch menschenwürdig ist und um die geht es uns dabei.
00:34:32: Ihr habt in der Corona-Zeit wahrscheinlich wahnsinnig gelitten weil alle Gastro geschlossen wurden?
00:34:39: Weil ganz viel Einzelhandel Wie anders ablief als vorher, also viele der Branchen in denen ihr da wahrscheinlich unterwegs wart haben da erst mal hart zurückgefahren.
00:34:49: War das für euch okay?
00:34:50: Weil ihr sagt na ja wir haben jetzt zum Glück eh nur Ausgaben wenn die Leute auch wirklich für uns arbeiten.
00:34:55: oder war das auch eine harte Zeit in der eher unternehmerisch nochmal ganz neu strategisch gucken müsste wie es weitergeht.
00:35:04: Ja wir haben da tatsächlich Wir haben dann ne sehr harte zeit durchlebt auf der anderen Seite auch dazu geführt, dass wir uns natürlich nochmal sehr stark fokussiert haben und vor allen Dingen auch ja innovationsseitig noch mal wirklich ans Limit gebracht hat.
00:35:22: Also wir haben beispielsweise bis dahin noch die ZenJobber einmal ins Büro geholt und so einen Onboarding noch nicht komplett voll digitalisiert gehabt.
00:35:37: Dann Corona hat uns das zu den letzten Push gegeben, dass wir es geschafft haben komplett automatisiert die gesamte Strecke abzubilden.
00:35:47: Dass Unternehmen buchen, dass Mitarbeiter sich bewerben und dass Mitarbeiter irgendwo hingehen in der Arbeit machen, abgerechnet werden usw.
00:35:54: Und klar wie die Einkaufsstraßen dichtgemacht wurden hatten wir eine sehr harte Zeit.
00:36:00: Wir waren zurzeit auch noch mitten in der Finnezinosrunde.
00:36:03: Es hat aber auch Vorteile gehabt.
00:36:05: zum einen die Investoren, die damals dazu gekommen sind.
00:36:09: Wir haben bis heute ein sehr gutes Vertrauensverhältnis, weil wir dadurch eine besondere Zeit gegangen sind und die haben voll zu ihrem Wort gehalten.
00:36:15: Und zum Beispiel die AXA?
00:36:17: Und Forstday war das damals, die dazugekommen sind.
00:36:20: Das hat natürlich dann ... Du hast ne ganz andere Ausgangssituationen.
00:36:27: Das Andere ist dass wir dann dadurch, dass wir komplett remote funktionieren konnten liefern und konnten dann anfangen Supermärkte zu bedienen, die dann wieder aufmachen durften.
00:36:41: Wir haben die ganzen Impfzentren bedient.
00:36:43: Und wir haben uns darum gekümmert dass es Einweiser gibt an ja überall dort wo wieder geöffnet wurde.
00:36:50: ob das jetzt ich weiß gar nicht mehr genau Apotheken Flughäfen Bahnhöfe aber vor allen Dingen natürlich super Märkte Drogerien.
00:36:58: Dort konnten wir dann im Gott sei Dank Einsätze haben.
00:37:04: Das hat uns dann gut durch diese Zeit gebracht.
00:37:08: Wo gibt dir am meisten Geld aus?
00:37:11: Für Personal, also wir haben tatsächlich intern ein gutes, mehr als ein gutes Drittel ist bei uns Engineering und Data Science.
00:37:24: Wir sind bei knapp zwei Hundert mitten weiter.
00:37:27: an welchem Standort?
00:37:27: oder
00:37:28: In Berlin.
00:37:29: Wir hatten
00:37:30: schon immer die Vorstellung, dass wir zentral aufgestellt deutschlandweit und auch darüber hinaus arbeiten können.
00:37:37: Genau.
00:37:37: Und haben in Berlin unser Büro.
00:37:40: Okay, zweihundert Leute davon.
00:37:41: Die meisten oder viele im Engineering.
00:37:44: Könntest du die Firma ohne KI noch führen?
00:37:46: Oder sagst du ne, das ist inzwischen so tief Teil der DNA.
00:37:50: wenn morgen KI ausfällt... Brauche ich erst mal sehr lange mich wieder zu aufzustellen.
00:37:56: Ich selbst hätte auf jeden Fall ein Problem und meine Erwartung ist aber auch, sagen wir mal keine Ahnung.
00:38:05: du wachst morgens auf und weißt es sich an Tropic oder Open AI?
00:38:10: Keine Ahnung ist aus ist weg Und ich würde um zehn oder um elf Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin treffen auf dem Flur die es nicht mitbekommen hat, dann hätte die ein Problem.
00:38:24: Aber vielleicht noch Einsatz dazu?
00:38:26: Man muss auch... Also ich glaube das ist enorm wichtig zu differenzieren wo und wie KI eigentlich genutzt wird um zum Einsatz kommen.
00:38:35: da weil wir haben sehr früh wirklich durch Zufall anfangen können vor allen Dingen im Engineering erstmal Cursor und andere zu nutzen und produktiver zu werden einfach nur im Engineering.
00:38:51: Im nächsten Schritt haben wir dann gemerkt, wir können viel leichter auf Daten zugreifen und Daten besser arbeiten durch beispielsweise Secoder ja?
00:39:00: Und haben dann angefangen Services zu nutzen genauso fürs Prototypen.
00:39:06: Dann haben wir angefangen nicht nur Produkt- und auch Marketing diese AI Player zu nutzen und einzubinden.
00:39:14: Das hat uns als Teamproduktiver gemacht.
00:39:17: Das hat aber erst mal uns gar nicht zu irgendeiner AI-Company gemacht.
00:39:22: Dann haben wir im nächsten Schritt angefangen, kundenseitig Software einzusetzen und ein bisschen schneller werden in Customer Service, dass wir ein bisschen bessere Signale geben können an unsere Kunden.
00:39:38: Dass wir beispielsweise AI Calling nutzen und Anrufe darüber machen können.
00:39:46: Und dann gibt es aber also den eigenen Schritt und erst dann wirklich im tiefen Kern von einem Geschäftsmodell.
00:39:53: Das ist Angebote Nachfrage, das Matching, das Zusammenführen, das Vorhersagen und Plan.
00:40:07: Da sind wir sehr vorsichtig.
00:40:09: Das Kern unserer Geschäfts-Modells ist in einer gewissen Weise auch Und das unterschätzen habe ich auch viele Unternehmen.
00:40:17: Es geht in einer gewissen Weise auch damit einher, dass du Governance brauchst und Kosten sehr gut verstehen musst bevor ihr darauf einlässt einen Teil deines gesamten Geschäftsmodells über AI laufen zu lassen.
00:40:32: Was sind also wenn du sagst du hast vielleicht einen großen Teil daran mitarbeiten hat es irgendwie doch im Development oder auf der technischen Seite?
00:40:39: Was ist so der next big thing, an dem ihr gerade arbeitet?
00:40:42: Das große Feature oder internationalisierte Grad und auch deswegen irgendwie viel Tech-Arbeit.
00:40:48: Aber was ist so... ...der große Block an Tech Arbeit die da gerade passiert sozusagen?
00:40:55: Wir sind sehr stark Customer First also Kunden orientiert und Kunden orientieren sind bei uns die Unternehmen Und die große wirklich große Crux warum es auch Zeitarbeit gibt Und vorhersehbarkeit.
00:41:11: Wenn Unternehmen wüssten, wann sie Personal bräuchten dann bräuchen Sie auch seinen Job nicht oder Zeitarbeitsförmlich.
00:41:17: und jetzt haben wir über zehn Jahre an Daten in verschiedenen Branchen für verschiedene Jobtypen und wir haben eben neue Technologien und haben immer bessere Möglichkeiten an Prediction Models zu arbeiten wirklich im Interesse der Kunden bestmöglich, Schichten in der Zukunft nicht nur vorherzusagen sondern auch bestmögig zu besetzen.
00:41:46: Und das ist letztendlich das A und O. also es ist keinem Kunden geholfen damit einfach nur eine Schicht zu besitzen, sondern da müssen die richtigen Leute kommen und sie müssen die Arbeit gut machen und wir haben trotz aller AI ein Modell, in dem es um Menschen geht auf beiden Seiten.
00:42:07: Und da gibt's eine Vorhersehbarkeit die ist schwierig und da gibt es Persönlichkeiten, die sind schwierig zum Teil nicht vorhersehbbar.
00:42:16: In diesem Markt bewegen wir uns und das ist für uns ja die größte Challenge, wirklich für unsere Kunden ein Produkt zu bauen, dass wirklich ihr Problem löst.
00:42:31: Was war?
00:42:32: Die verrückteste Anfrage von potenziellen Kunden für Jobs, die ihr für sie übernehmen solltet.
00:42:41: Wir hatten tatsächlich viel davon verrückt und ich glaube zum Teil Mitarbeiter in so alten Gas-Turbinen abzulassen um die von innen zu proben.
00:42:56: wir hatten Mitarbeiter die sich Er hat ziemlich spannende Sachen verkleiden mussten, also große Shows teilnehmen mussten.
00:43:07: Wir haben auch viele spannende Jobs in denen man richtig coole Autos ausliefert und jetzt vielleicht die Marken nicht sagen aber sowas ist auch spannend bei weiß nicht Rolling Stones Konzerten Backstage zu arbeiten.
00:43:22: Es gibt gerade auch im Bereich Robotics immer wieder spannende jobs dass du eben zum Beispiel irgendwelche modelle trainiert.
00:43:31: Ja, also es ist tatsächlich eine unglaubliche Vielfalt und viel Zeit an Jobs.
00:43:36: Habe ich jetzt irgendwas vergessen zu fragen wo du sagst das ist eigentlich genau das Wichtigste oder Spannste an dem du gerade arbeitest?
00:43:43: aber Christoph hat nicht eine Frage dazu gestellt?
00:43:46: Ich habe dasselbe auch nicht gewusst wie wir angefangen haben.
00:43:48: Aber letztendlich ist Arbeit eben nicht einfach nur ein Produkt das man konsumiert neben Pizza und Tonschuhen und anderem sondern es ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens Und in der gewissen Weise spielt es für jeden eine Rolle.
00:44:02: Und wie wir angefangen haben, sehr früh haben wir bei uns im Unternehmen vier Werte etabliert.
00:44:08: Humble und Honest und Hungry und Helpful.
00:44:12: Und diese vier Werten die haben uns von Tag eins an begleitet und das tun sie noch heute.
00:44:19: Es ist unglaublich zu sehen auch in der jetzigen Zeit wie sehr das einen trägt also mich als Gründer als auch das Team durch harte Zeiten zu kommen.
00:44:30: Und wenn es in dem Unternehmen mal gut läuft, dann sind natürlich alle happy und es geht steil bergauf.
00:44:40: Die Laune ist gut aber wenn es eben mal nicht läuft und wenn du durch harte Zeiten gehst, dann brauchst du etwas das dich trägt und motiviert.
00:44:52: Für uns ist das jeden Tag immer wieder ganz wichtig zu wissen.
00:44:59: Es gibt jetzt gerade tausende.
00:45:01: Gerade jetzt, wenn wir hier sitzen, gibt es Tausende Leute in Deutschland die verdienen Geld dank Sendjob und gibt jeden Monat tausend Unternehmen, die dank Send Job morgens ihre Rolle auf hochziehen können.
00:45:12: Und das hilft auch, wenn's mal nicht läuft und Das ist natürlich so der Hauptantrieb warum wir send job machen und warum wir auch sagen Ja Wir sind jetzt über zehn Jahre alt aber Jetzt gehts eigentlich erst los.
00:45:25: ja jetzt gehts erst los und wir stehen jetzt an einem super super Band.
00:45:30: im Kapitel für Deutschland und die deutsche Wirtschaft geht es jetzt hoffentlich auch los.
00:45:37: Und geht weiter, das ist enorm wichtig, dass eine Arbeitskraft vorhanden ist und wir wirklich nicht nur Mitarbeitern, also Sennjob an ermöglichen Geld zu verdienen sondern Unternehmen ermöglichend wettbehörstfähig zu sein und das ist schon unglaublich motivierend.
00:45:56: Das ist ein ganz wesentlicher Teil von unserem Antrieb ...
00:45:59: hungrig, bescheiden, ehrlich.
00:46:02: Was war der vierte?
00:46:04: Hilfsbereit!
00:46:05: Ja du musst dir vorstellen... Das war so in den ersten Wochen und da gibt's so ein Buch.
00:46:10: ich glaube es heißt eating the big fish oder so.
00:46:12: Da gehts eigentlich um Marketing.
00:46:14: Und dann geht's aber auch darum dass du als Unternehmen wissen musst wie setze dich voneinander ab und mit wem willst du eigentlich arbeiten.
00:46:21: Wir haben uns überlegt wir werden hier nicht jeden einstellen können selber und wir müssen ja verstehen wer zu uns passt und wer nicht.
00:46:30: Und das hat dann zu zwei Sachen gefühlt.
00:46:31: Zum einen, dass wir beschlossen haben und auch ich beschlossen habe, jeder der eingestellt wird mit dem spreche ich.
00:46:37: Das machen wir bis heute so.
00:46:39: Da ist nicht nur ein Käffchen sondern es wirklich Teil des Bewerbungsgesprächs.
00:46:43: Und das andere sind diese vier Werte und da könnten irgendwelche Ausdrücke sein.
00:46:49: So Sky's Not The Limit oder Walk the Extra Mile.
00:46:54: Bei uns fangen die alle in einem Haar an Und es gibt aber auch eine gewisse Beziehung.
00:46:59: Also Hungry, wir wollen wirklich weitkommen!
00:47:03: Wir wollen den Markt verändern und wir wollen ein riesiges erfolgreiches Unternehmen aufbauen.
00:47:08: Aber du musst doch auf dem Boden bleiben und deswegen auch Humble.
00:47:11: Wir sind neu in der Branche.
00:47:13: Wir machen das zum ersten Mal.
00:47:14: Ich mache das zum erste mal.
00:47:16: Hungry kommt mit Humble ja?
00:47:18: Das Gleiche ist mit Honest und Helpful.
00:47:21: Wenn ich eine Präsentation halte und mir danach jemand sagt... Shit.
00:47:26: Das ist Honest, das ist aber nicht wirklich helbfulden.
00:47:29: und da geht es auch um die Kombination.
00:47:31: Wir haben eine sehr starke Feedback Kultur.
00:47:33: Es wird sehr stark gepusht Und ich habe das mal gelernt von einem der Gründe von Adien dem holländischen Bezahltienst Player dass es zu jedem Wert Auch in einer gewissen Weise Ja zwei drei Sätze gibt die erklären was eigentlich damit gemeint und das haben wir bei uns auch und zum Beispiel bei honest.
00:47:52: Da geht's nicht darum, nichts zu lügen oder so.
00:47:54: Sonst geht es auch um Themen auszusprechen also zum Beispiel don't speak behind each others back oder give feedback instantly.
00:48:02: Das sind einfach zwei drei Sprüche zu jedem Wert und da weiß jeder genau was damit gemeint ist.
00:48:06: unmissverständlich das hilft dir aber auch das hilft ihr.
00:48:10: im täglichen miteinander sagen du wir haben mal diesen wert hungry und ich würde nur noch kurz sagen kann ich richtig cool was du da beim Kunden gesagt hast solche Sachen Und wir nutzen das für Bewerbungsgespräche Wir nutzen das in unseren Allhands.
00:48:23: Es ist einfach Teil unserer Kultur und das hilft einem eben auch dann, wenn es halt mal nicht läuft.
00:48:30: Ich finde es schwer wird's immer, wenn's in dieser Ehrlichkeit Offenheit geben muss, wenn man Dinge sagen muss die vielleicht auch enttäuschen oder wehtun.
00:48:37: Wenn du sagst, du hast mit jedem irgendwie ein persönliches Gespräch, stell mir vor wir hätten jetzt gerade das Gespräch und ich erwarte jetzt dass ich den Job bekomme und bin eigentlich wahnsinnig optimistisch Und du merkst, ja das wird überhaupt nichts passen mit dem Christoph Fritz, mir hat es wahnsinnig Spaß gemacht.
00:48:53: Ich habe ein super gutes Gefühl.
00:48:55: Jetzt bin ich natürlich gespannt, kriege ich den Job?
00:48:58: Also was ist jetzt die nächsten Schritte?
00:49:02: Ja, früher hab' ich das oder ich bin auch... Das muss man vielleicht auch dazu sagen, diese Werte sind für uns der Nordsterben, das Ziel.
00:49:13: Ich wär gern so wenn ich groß bin und das hat.
00:49:16: jeden Tag kostet's viel Arbeit sich daran zu orientieren und daran abzuarbeiten.
00:49:21: Und gerade Honest ist auch in der Rolle als CEO überhaupt nicht einfach.
00:49:25: Ist in der Kultur überhaupt nicht einfach, wenn du bereit bist eine Kultur zu haben und das habe ich bei Rocket Internet erlebt da gab es in einer gewissen Weise vielleicht keine Kultur aber dann gibt's trotzdem ne Kultur und ich hatte da eine super Zeit.
00:49:36: Ich hab tolle Leute dort kennengelernt.
00:49:39: Also für mich war es auch einen Grund ganz bewusst beim Center eine Kultur aufzubauen.
00:49:43: Aber it comes at a cost.
00:49:45: Wenn du an Wert hast wie Honest It comes at the cost weil du vor deinem Team stehst.
00:49:50: Wir teilen unsere Zahlen, wir sagen wenn es nicht läuft.
00:49:53: Und natürlich haben wir auch viel mehr Diskussion in unseren Teams und auch im Bewerbungsgespräch ... Ich bin auch nicht die Person, die in dem Gespräch direkt seit Hömmel her das war nix auf Wiedersehen aber ist schon wichtig dann eben zu sagen... Das frag ich regelmäßig, was interessiert mich wirklich?
00:50:13: Und ich glaube das auch!
00:50:16: Was ist deine Erwartung damit du erfolgreich bist im Job?
00:50:19: Und können wir dieser Erwartung gerecht werden?
00:50:23: Kann diese Rolle deine Erwartungen rechtwerden, kann ich dieser Rolle gerecht oder diese Erwartungsrecht werden?
00:50:28: und dann würde ich auch ein Gespräch sagen.
00:50:31: Ich habe verstanden was deine Erwaltung ist.
00:50:34: Mein Eindruck ist das ist kein sauberer Match oder so und letztendlich haben wir bei uns auch einen Interview Panel über mehrere Personen besprochen.
00:50:44: aber genau Honest ist ein schwieriger Wert, ohne Frage.
00:50:51: Vielen Dank für den ganzen Input!
00:50:52: Das war sehr interessant, super spannendes Thema.
00:50:54: bis zur Vorbereitung hatte ich noch nie mit Send-Job zu tun und wusste nicht was ihr so macht und fand das total interessant und auch diese Kurzfristigkeit und was es da auf einen riesengroßen Markt gibt wenn ihr sagt ihr habt zehn tausende Menschen im Pool und wahrscheinlich auch viele viele Unternehmen die jetzt schon Kundin sind oder vielleicht in Zukunft Kunden werden.
00:51:13: Viel Erfolg und vielen Dank dass du bei uns warst.
00:51:16: Danke, hat großen Spaß gemacht.
00:51:18: Mir mehr und den Zuhörenden wahrscheinlich auch denn sonst würden Sie diese Abmoderation nicht hören.
00:51:23: Und als letzte Bitte an dich würde ich sagen zu Hause Gib uns doch ein Sternchen auf die Folge oder like das Oder drück auf den Abo-Button.
00:51:34: Alles kostenlos aber für uns natürlich wahnsinnig wertvoll.
00:51:37: Wir wünschen Ihnen eine ganz tolle Woche und freuen uns wenn du nächste Woche wieder rein hörst.
00:51:40: bei uns ist dahin.
00:51:42: ganz liebe digital Grüße von Fritz und von Christoph.
00:51:45: Tschüss!
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