Eine Milliarde Leben verbessern: Wie KI die Medizintechnik revolutioniert – mit Markus Müller
Shownotes
Herzschrittmacher, Zahnimplantate, OP-Roboter oder Diagnose-Software: Kaum eine Branche greift so tief in unser Leben ein – und kaum ein Markt ist so streng reguliert wie die Medizintechnik. Allein in Europa müssen Hersteller Hunderte von sich ständig ändernden Regelwerken befolgen, um ihre Produkte auf den Markt zu bringen und dort zu halten.
In dieser Folge von Digitale Vorreiter:innen spricht Host Christoph Burseg mit Markus Müller, Co-Founder von Flinn AI. Markus hat es sich mit seinem Team zur Aufgabe gemacht, das „AWS für die Medizintechnik“ zu bauen. Mit spezialisierten KI-Lösungen hilft das Wiener Start-up Herstellern dabei, komplexe Compliance-Prozesse, Literaturanalysen und Beschwerdemanagement drastisch zu vereinfachen und zu automatisieren.
In dieser Episode erfährst du:
- People First & Shared Purpose: Warum Markus zuerst das ideale Gründer-Team zusammengestellt hat, bevor er überhaupt die Geschäftsidee definierte
- Die Hürden der MedTech-Regulatorik: Warum europäische Vorgaben für Hersteller extrem komplex sind
- KI als Compliance-Booster: Wie Flinn AI medizinische Studien und Gesetzestexte analysiert und wo KI den Menschen überlegen ist
- Validieren ohne zu bauen: Wie das Team die erste Finanzierungsrunde mit Klick-Prototypen und Absichtserklärungen abschloss – und warum der Bau eines Produkts oft der teuerste Weg ist, eine Idee zu testen
- US-Expansion & Enterprise-Fokus: Warum sich Flinn AI bewusst auf die größten MedTech-Konzerne der Welt konzentriert und welche Unterschiede zwischen dem europäischen und dem US-Markt bestehen
Du hast Fragen oder Anregungen zum Podcast? Dann kontaktiere uns gerne via Instagram.
Links zur Folge:
Markus Müller auf LinkedIn
Christoph Burseg auf LinkedIn
Dieser Podcast wird produziert von Podstars by OMR
Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist, glaube ich, eine meiner größten Learnings als Start-up.
00:00:02: Focus, focus, focus!
00:00:03: Enge Zielgruppe, enger Use Case, Industriefokus... Also wirklich versuchen überall den Fokus zu ziehen und dann langsam sehr bewusst zu wählen wo wir erweitern wie eben geografisch in die USA oder über neue Prozesse hin zugenommen in die wir investieren aber sehr langsam den Fokuss nur zu erweiteren weil sonst man in klassischen Fallen eines Scaleups tappt.
00:00:32: Herzlich willkommen bei digitaler Vorreiterinnen.
00:00:34: dein Podcast zur Digitalisierung und AI von Vodafone Business.
00:00:38: Mein Name ist Christoph Bursack und ich habe heute einen Gast eingeladen, der in einer Branche arbeitet die glaube ich kaum strenger zu regulieren ist.
00:00:47: er arbeitet im Thema MedTech der Markus Müller von der Firma Flynn AI aus Wien und ich hab mir überlegt also ich versuche immer mein Leben so einfach wie möglich zugestalten wieso sucht jemand sich aus in dem thema medtech zu arbeiten wenn das sozusagen noch strengereguliert wird als die Finanzindustrie?
00:01:05: herzlich willkommen Markus Mühler.
00:01:07: Kannst du mir das beantworten?
00:01:08: Hallo Christoph, freut mich wirklich dabei zu sein.
00:01:11: Und warum bin ich mitgegangen ist eine sehr gute Frage weil da muss ich einen kleinen Schritt zurück machen nämlich an meinen Start meiner Karriere.
00:01:20: Ich habe mich schon früh für Unternehmertum interessiert und Früher gemerkt so mit siebzehn hab ich gestartet mein erstes Unternehmen gestartet und gemerkt Gründen Mit Gründung etwas bewirken Ist das was mir eigentlich Spaß macht.
00:01:33: Ich war dann in vielen verschiedenen Branchen von eben Fintech über Mobility und habe dann nach ein paar auch gescheiterten Versuchen, einen Unternehmen zu starten.
00:01:44: Bin ich dann reingegangen?
00:01:45: Hab gesagt Ich möchte People First gründen.
00:01:47: das heißt ich bin nicht mit einer Idee hinein gegangen sondern ich hab gesagt wer sind Mitgründer oder Mitgrünerinnen mit denen man vorstellen könnte zu gründen.
00:01:56: Ich hatte den Shortfit List von drei Leuten und hab dann zwei Jahre lang Freelancing betrieben bis ich direkt die Person gefunden habe hab dann sozusagen mit dem Bastion gemeinsam, mit meinem Co-Founder überlegt was wollen wir eigentlich machen.
00:02:10: Und wie wollen wir... Wie wollen wir unsere Zukunft rund um Unternehmertum gestalten?
00:02:15: Bastion und ich hatten vor fünfzehn Jahren schon mal Unternehmen während im Studium gemeinsam gegründet damals eher klassisch Restaurant und haben gesagt okay wir möchten in den nächsten fünfzig Jahren eine Milliarde Menschenleben positiv beeinflussen.
00:02:29: und so haben wir auch unsere GmbH benannt nämlich die One Billion Lives Gmbh Und das ist sozusagen unser shared purpose.
00:02:36: und wir haben gesagt, Wir wollen gründen.
00:02:37: Wir haben uns ein Jahr in Pitchier genommen und haben uns gesagt, wir wollen einen Jahr schauen was man... Was könnten wir gründen?
00:02:43: Welches Thema?
00:02:44: Wo ist ein Problem dass groß genug ist?
00:02:46: Und wir haben uns eingeschränkt nur eingeschrenkt auf Healthcare oder Sustainability weil Healthcare Sustainability und als drittes Education sind die drei Themenbereiche wo ich sage da möchte Ich mit Unternehmertum in den nächsten fünfzig Jahren Wert schaffen.
00:03:01: Education finde ich persönlich sehr schwierig, das auch mit einem guten Profit und einen Scale zu machen.
00:03:06: Das behalte ich mir dann für ein bisschen später in meiner Karriere auf wenn hoffentlich mal ich sozusagen wirklich noch mehr finanthropisch aktiv sein kann.
00:03:16: deswegen die Einschränkung zurück auf Healthcare & Sustainability.
00:03:20: Und wir haben uns viele Themen über sechs Monate in diesem Bereich angesehen.
00:03:25: Und mein Mitgründer, der Bastian kommt aus der Medizintechnik.
00:03:28: Der hat selbst zwei Medizinstechnik-Startups mit aufgebaut und er hat gesagt ich mache alles aber kein Medizinteknik-Startup mehr.
00:03:36: Und aus dieser Diskussion heraus haben wir uns ein bisschen gefragt habe ich ihn gefragt warum?
00:03:40: Warum machst du das in den Finanzen?
00:03:41: Das ist so krank reguliert.
00:03:43: es ist sowieso schon so schwer Software Hardware also so IoT kombinierte Devices zu bauen.
00:03:50: Die Grundkomplexität der Medizintechnik ist nicht so hoch und dann bist du nur noch so krass reguliert, das ist eigentlich fast unmöglich.
00:03:57: Und aus der Problemstellung heraus sind wir ein bisschen hineingegangen, haben uns das Thema angesehen und haben dann gemerkt wie riesig der Pinpoint für Unternehmen aller Arzt in der Medizintechnik rund um Regulatorik ist.
00:04:10: Da schlägt mir das Produktmanager Herz zu sagen.
00:04:13: ich fokussiere mich gerne auf große Probleme wo ich wirklich spüre, dass es nicht nice to have.
00:04:18: Das ist nicht der Kopfschmerzen sondern Migräne und ich bin auch jemand, der dann Interesse hat so... Ich möchte verstehen wer sind die User?
00:04:27: Und Userinnen mit dem ich mich da befasse?
00:04:30: weil das sind Objekte, die ich studieren muss sozusagen als Produktmanager.
00:04:34: um es jetzt sehr abstrakt zu beschreiben und wenn ich keinen Lust habe diese Person zu studieren dann werde ich auch keine guten Produkte bauen und keine guten Probleme für die lösen.
00:04:44: Und ich habe daraus gefunden, oh wow!
00:04:46: Leute der Medizintechnik arbeiten sind super spannende Menschen.
00:04:49: Sehr intelligente Menschen, die Dinge machen, die für die ganze Welt sehr sinnvoll sind.
00:04:53: Jeder von uns ist mit hunderten Medical Devices oder Medizintechnikprodukten in Berührung über das Spannendauer eines Lebens.
00:05:02: Und sozusagen diese Kombination von großes Problem interessante Anwenderinnen gute Business Opportunity, weil wir sehen so gutes Feld für AI.
00:05:15: Das sind jetzt noch wenig Attention drauf von Start-ups.
00:05:19: das hat uns dann dazu geführt dass sie gesagt haben das ist irgendwie Etics or Boxes und da gehen wir jetzt rein in das Feld.
00:05:25: also sehr stark rational überlegt aber mit einer emotionalen Kommolente sozusagen dabei so dass die lange Antwort auf die echt schnell Entscheidung.
00:05:35: Vielen Dank!
00:05:35: Da waren so viele Themen drin.
00:05:37: als ich bei der Vorbereitung Die One Billion Lives GmbH gelesen habt, eure Holding wahrscheinlich.
00:05:44: Da fiel mir ein es gibt, gab's so einen Typen der hieß Norman Borlock oder Borlauk oder sowas.
00:05:50: ich weiß nicht ob du schon mal von dem gehört hast.
00:05:52: Der hat früher widerstandsfähige Weizensorten Ich glaube in den Siebzigern und Achtzigern also das Widerstandsflege weizen Sorten entdeckt die halt mit weniger Wasser mehr Trockenheit Genauso resistent sind und vielmehr Ernte tragen.
00:06:07: Und lustigerweise wird der Typ immer genannt, dass das wahrscheinlich der eine Mensch ist.
00:06:12: Der Single-Handedly durch diese Erfindung am meisten Menschenleben gerettet hat, weil er dadurch schätzungsweise über einer Milliarde Menschen in der Zeit den letzten Jahrzehnten vor dem Verhungern gerettete.
00:06:22: Also dieser Erfindungen von diesem Norman Ballock hat wahrscheinlich über einem Milliarden Menschen vom Verhugern gerrettet und an das wurde ich erinnert als ich dann irgendwie sah die One Billion Lives GmbH.
00:06:34: Das heißt da... Habt ihr euch wahrscheinlich ein hohes Ziel gesetzt, aber du sagst ja auch, du möchtest das auch machen um wirklich einen Impact zu haben und nicht nur um irgendwie den nächsten Job zu haben.
00:06:43: Aber
00:06:44: da
00:06:44: muss
00:06:45: ich sagen... Ich habe dies täuschen gehört sonst finde ich phänomenal!
00:06:49: Und ich glaube also da ist auch unsere Ambition zu sagen wir möchten nicht... Also einem mit allen Menschen retten.
00:06:54: Leben retten ist großartig, wie gesagt möchten zumindest mal eine Milliarde Menschenleben positiv beeinflussen.
00:07:00: Ja und das zählt für mich auch dazu tolle Arbeitsplätze zu schaffen in dem sich Menschen wohlfühlen Spaß haben sich selbst verwirklichen können.
00:07:07: dafür gehört mich für mich ein Podcast Menschen zu inspirieren.
00:07:11: also es wir diskutieren noch immer wie kann man das jetzt messbar machen?
00:07:15: aber sagen unser Staat ist man eine Milliarder Menschenleben positiv beeinflussend vielleicht in Zukunft auch zu retten?
00:07:21: Aber ja ich glaube wir haben heute schon Ja, da gibt es viel zu tun auch.
00:07:26: Und das zweite du hast gesagt man hat unheimlich viel mit Medizin zu tun über sein Leben.
00:07:31: ich glaube in London gibt's ein Museum kostenlose Eintritt hab natürlich den Namen vergessen und da sind so zwei lange Tische.
00:07:38: Da sind alle Tabletten die ein durchschnittlicher Mensch über seinen Leben zusicht nimmt und dass irgendwie zwanzig dreißig Meter lang für die Frauen ist er glaube ich deutlich länger als für die Männer der Tisch.
00:07:49: Und dann steht man davor und denkt so, krass das ist mal in einem Bild dargestellt oder zu sehen was alles innerhalb eines Lebens medizinisch passiert.
00:07:59: Was man sogar nicht mitbekommt.
00:08:00: Dann kann man sozusagen Jahrzehnt springen und dann guckt man nach rechts und sieht so ja zu viel Tabletten habe ich wahrscheinlich schon in meinem Leben hinter mir oder eingenommen.
00:08:07: und soviel liegt aber noch vor mir.
00:08:09: und natürlich je älter man wird desto mehr medizin oder medizinische events passieren meistens um leben.
00:08:15: aber super interessantes thema.
00:08:17: jetzt haben wir immer noch nicht erzählt glaube ich oder ich habe es wahrscheinlich bisher noch nicht verraten.
00:08:23: was macht denn flinn eri genau
00:08:25: genau?
00:08:26: also du hast ein bisschen auch die farmer welt angesprochen.
00:08:28: wir helfen heute von medizintechnik herstellen.
00:08:31: das ist wirklich das sind hersteller von was unter medizin Technik fällt und das ist super breit.
00:08:37: Das geht vom Herzschrittmacher über den Pflaster, des Effektionsmittel, Zahnimplantat alles was du im Krankenhaus findest Software die zum Beispiel Röntgenbilder analysiert.
00:08:48: Alles fährt nur medizintechnik.
00:08:49: und dann gibt es sogar Pharmaceuticals.
00:08:51: Das sind sogar alles Medikamente.
00:08:55: Da sind so quasi die zwei Segmenten.
00:08:57: wir haben jetzt in der Medizintehnik begonnen und wir helfen Herstellern von medizinischen Produkten ja dass sie meistens Hardwarehersteller, also wirklich Manufacturing-Betriebe die diese Geräte produzieren, entwickeln, vertreiben dabei regulatorische Aktivitäten signifikant zu vereinfachen und zu automatisieren indem wir KI dort anwenden.
00:09:21: Und das geht von wie entwicke ich neues Produkt hinzu?
00:09:24: Wie gehe ich mit Beschwerden um die vom Kunden reinkommen?
00:09:27: Das heißt wir wollen den ganzen Produkt Lebenszyklus unterstützen Außer als regulatorischen Ecke, weil diese Industrie so krass reguliert das alles was ein Medizintechnikhersteller macht.
00:09:39: Irgendwie von regulatorisch berührt wird.
00:09:41: Das kann man sich gar nicht vorstellen.
00:09:42: ich war da vor allem im Banking bei N-twenty six und dachte dass es sehr reguliert also wirklich Nummer drei Level.
00:09:49: krasser wie hart die regulatorische eingreift und Ich verstehe auch warum?
00:09:54: Weil natürlich bei vielen Produkten Menschen leben eine große Rolle spielen.
00:09:59: Ja, da könnte hinter jeder Beschwerde ein verletzter oder gestorbener Mensch stehen und entsprechend ist es schon relevant dass das auch so reguliert wird.
00:10:08: Es ist aber auch sehr schwierig.
00:10:10: die EU hat mit der Medical Device Regulation MDA in den letzten Jahren einen neuen regulatorik herausgebracht ist die strengste regulatorik der welt und weil wir vor fünfzehn zwanzig jahren große probleme in europa mit ein paar medizinprodukten hatten.
00:10:25: Es ist einfach so unfassbar schwierig, eine Regulatorik zu machen die sowohl Pflaster als auch Software als auch ein komplexen Herzschrittmacher alles unter einer Regulatur irgendwie zusammenfasst und gut reguliert sodass ich halt die richtigen Dinge erreiche.
00:10:41: Und das macht es halt besonders schwierig weil die Vielfalt an medizinischen Geräten so hoch ist.
00:10:46: wir haben in Europa fünfhunderttausend verschiedene medizinische Geräte weltweit zwei Millionen verschiedene verschiedene Medtech Devices Und das muss quasi unter einer regulatorischen Hut.
00:10:57: Das macht es schwierig, das ist sehr komplex.
00:10:59: So ein Hersteller wie einer unserer Kunden, der macht zwei Milliarden Umsatz, die hat eine Tausend vierhundert Regularien und Standards zu befolgen.
00:11:09: Die vertreiben zehntausend Produkte global für Hundertfünfzig Märkte.
00:11:13: Das muss man sich mal vorstellen.
00:11:14: Eine Tausende Vierhunderte verschiedene Regelwerke, die gerne mal hundert Bloßseiten haben.
00:11:21: Davon ändert sich zwei bis drei oder vierhundert pro Jahr Und wir helfen zum Beispiel dabei zu verstehen, was ändert sich?
00:11:26: Was bedeutet das für mich?
00:11:28: auch solche Prozesse.
00:11:29: Ich will jetzt gar nicht viel tiefer gehen, aber wir gehen rein und schauen uns verschiedene Prozesses an!
00:11:33: Wie können wir mit KI helfen diese Regulatorik zu vereinfachen – also nicht die Regulaturik sondern den Umgang mit der Regulatorik zu
00:11:41: vereinfangen?!
00:11:42: Dort ist eben gesagt, teilweise gab es leider Vergangenheit schlechter Erfahrungen die auch dafür gesorgt haben dass wir irgendwie so vielleicht sogar manchen Stellen overshootet sind mit den Gesetzen.
00:11:52: Mir kommt Ende der Sechziger das Kontagarenthema in den Kopf.
00:11:57: gibt's noch weitere bekannte Themen wo man gemerkt hat Oha da ist in der Medizin vielleicht da braucht mehr Regulatorik.
00:12:04: also wenn man sieht wenn man damit anfangen zu recherchieren wird ist man schockiert.
00:12:09: ja es gibt eine ganz spannende Netflix-Doko Name ist mir jetzt entfallen, können wir die schonutzhängen, die so eineinhalb Stunden ist.
00:12:15: Die so mit Skandale und Probleme der Medizintechnikindustrie aus der USA zeigt.
00:12:19: Da sieht man das dann zum Beispiel in Hüft im Plantaten Kobalt verwendet wird.
00:12:24: Und das wurde auch sicher eingestuft.
00:12:26: Dann hat man über Jahre später hinausgefunden dass der Kobalt den Menschen von ihnen vergiftet und die Leute psychisch krank werden.
00:12:34: Das hat ewig gedauert sowas rauszufinden.
00:12:36: Zum Beispiel... Also ganz, also ganz krasses Beispiel.
00:12:39: Oder in Europa hatten wir, ich glaube, im Jahr um zwei tausendzehn herum ein großes Brustimplantatskandal wo eben Materialien und Brust-Implantate verbaut wurden die dann wieder explantiert worden mussten.
00:12:53: Da müssen wirklich Tausende Frauen die Brust Implantate wieder herausgenommen werden.
00:12:58: Also man muss sich das mal vorstellen sozusagen was das einfach auch an menschlichen Schaden bedeutet solche Fehler in den ganzen Produkten.
00:13:11: Also wenn man da beginnt zu recherchieren, ist man schockiert was es an Problemen gibt und versteht warum Regulatorik schon hier echt kritisch ist.
00:13:21: Und Netflix-Doku kann ich jedem ans Herz legen das kommt die Gänse raus
00:13:26: und verlinken dir den Shownutz.
00:13:29: Genau dann gibt's auch noch Noch ein spannender US Talkshow, die auch mal das Thema so ein bisschen humorvoll aufgreift aber auch sehr schockierende Beispiele bringt.
00:13:38: Wie Medizintechnik also wie Omnipresenters ist und was das alles für Probleme erzeugt?
00:13:42: Das war bestimmt
00:13:43: Last Week Tonight oder?
00:13:45: Ja ganz genau!
00:13:46: Last Week tonight gibt es eine ganz spannende Folge über Matek.
00:13:48: auch da kann man sich das Thema ein bisschen ohne mit einem Entertemen Charakter mal ein bisschen Verständnis aufbauen und man merkt dann erst wie omnipresenter's ist um wie uns das alle beschäftigt und bewegt.
00:14:01: Und da sehen wir immer, wenn die Leute, wenn wir neue Teammitglieder an Bord bringen.
00:14:05: Die zuerst sagen ich hab Komplex mit der, kann es eigentlich noch langweiliger gehen?
00:14:09: Aber dann kommen die herein und realisieren erst, wow ist eigentlich so krass was wie?
00:14:13: wir bauen hier die Infrastructure für eine der wichtigsten Industrien in der Welt vor allem wenn wir auch Gesundheit als Gesamtes uns ansehen.
00:14:20: weltweit geben wird ca.
00:14:21: zehn Trillionen für Gesundheit aus.
00:14:24: Achtzig Prozent davon geht in Highly Industrialized Countries pro Jahr.
00:14:28: zehn Trillionen ja.
00:14:30: davon natürlich der Beeren-Einteil in Europa und USA.
00:14:35: Und davon ist ein ganz, ganz großer Anteil Krankenhäuser, ja?
00:14:38: Dreißig, fünfdreißig Prozent ist die Krankenhäuser, der Anteil.
00:14:43: Das heißt ... Was kriege ich diese Kosten unter Kontrolle?
00:14:47: Weil die Healthcarekosten wachsen doppelt so schnell wie das GDP in Average globally.
00:14:54: Das heisst unsere Healthcarekosten werden eigentlich immer teurer Und wir können es heute schon nicht mehr leisten.
00:14:59: Es ist meistens das größte Budget bei Staaten knapp unter den Pensions, je nachdem wie Pension geregelt ist, also unter der Pension und deswegen schauen wir uns auch an Wie können wir helfen?
00:15:08: Das ist so.
00:15:09: das Flintenier-OKR ist sozusagen hundert Milliarden dem Healthcare System jährlich zu sparen.
00:15:15: Das ist quasi ein Prozent der jährlichen Healthcare Kosten.
00:15:18: Da haben wir sehr genau analysiert wo entstehen Kosten und einer der großen Chancen im Healthcare System und schließe ich den Kreis Robotisation von Krankenhäusern.
00:15:28: Das heißt, Krankenhäuser zu robotisieren, weil das einer größten Kostenblöcke ist.
00:15:32: Krankenh Häuser und achtzig Prozent im Krankenhaus sind Menschen und die sind alle überarbeitet, über Vorrat.
00:15:37: Man findet nicht genug Fachpersonal.
00:15:40: Und jedes jeder Robot in einem Krankenhaus ist ein Medical Device und ist hoch reguliert.
00:15:47: Wir sehen da in China teilweise auch Vorreiter in diesem Bereich.
00:15:50: Da rede ich jetzt nicht davon dass mein Ärzte alle abschafft und wegautomatisiert sondern ich rede sehr stark Unterstützung im krankenhaus an allen ecken und enden.
00:15:59: aber zum beispiel also das sozusagen die eine sorge die man dann sofort hört wenn man sagt wie robotter dann denkt man an Leute mit einem Kreuz auf der Brust, die da durch die Gegend fahren und so weiter.
00:16:10: Das ist ja wahrscheinlich nicht gemeint.
00:16:11: aber weil du gerade China meintest, da geht man irgendwie ins Krankenhaus und kann irgendwie sein ganzes Bloodwork selbst machen indem man zu den Automaten geht, zu den Robotern, da irgendwie seinen Arm reinhält dann wird ein Blut abgenommen.
00:16:21: Dann wird das automatisch analysiert und anstatt dass man sechs Stunden wartet ist nach forty-fünf Minuten alles da um.
00:16:27: man kann den Doktor sehen.
00:16:28: Ja!
00:16:28: Das ist ein sehr gutes Beispiel für Automatisierung in dem Healthcare System Und diese Automatisierung wird substanziell von der Medizintechnik getrieben, um so ein bisschen diesen Kontext zu geben.
00:16:39: Wir sind alle Healthcare-Konsumenten und Konsumentinnen.
00:16:43: Dann gibt es das Frontend die ganzen Ärzte und Ärztinnen da draußen.
00:16:46: Dann gibts das Backhand, dass ist eine Medizinttechnik und die pharmazeutischen Produzenten, die halt die Produkte herstellen, die da verwendet werden.
00:16:54: Und dann sind wir sozusagen in der Infrastructure lehrer wenn man so möchte, wir bauen so das AWS für diese Industrie.
00:17:01: So versuchen wir auch ein bisschen zu verknüpfen.
00:17:03: Was heißt eigentlich?
00:17:05: Erst mal klingt regulatorisch langweilig, aber wenn ich dann sehe was sich damit für einen Hebel habe weil ich Produkte schnell auf den Markt bringe.
00:17:11: Medizinprodukte haben Time to Market von gerne mal also zehn Jahre ist da oft durchaus mal schnell.
00:17:17: Das heißt wie kann ich neue Produkte schneller auf dem Markt bringen.
00:17:20: Innovation schneller in neuen Märkten zugänglich zu machen.
00:17:23: Also um ganz krasses Beispiel zu erwähnen Wir hatten mal ein Herrsspieler Interview Der Herzschrittmacher macht und hat gesagt, aufgrund der regulatorischen Komplexität haben wir Herzschrittenmacher für Kinder eingestellt weil das so ein Nischenmarkt ist.
00:17:36: Das ist zu komplex, dass er mag zu halten.
00:17:38: Und da merkt man dann die Versorgungssicherheit in Märkten oder für gewisse Nischenzielgruppen nicht gegeben ist, weil regulatorische Komplexitäten hoch sind.
00:17:48: Aber auf der anderen Seite brauche ich natürlich die regulatoriker.
00:17:51: Bei Kindern ist es gemeinlich auch noch, dass Kinder keine Zustimmung geben können für medizinische Trials und das deswegen an Kindern nicht geforscht werden kann.
00:18:00: Also wenn jemand gesagt wird, das ist nicht an Kindern erforscht, ist das nicht weil einem Kinder egal sind sondern weil's einfach wahnsinnig kompliziert ist an Kindern zu forschen, weil sie einfach keinen Konzent geben können.
00:18:11: also ein totaler gemeinsamer Widerspruch gerade die den man wahrscheinlich besonders gerne schützen möchte wo man am wenigsten Erkenntnisse erlangen kann, ob etwas gut funktioniert oder nicht.
00:18:23: Ah krass!
00:18:23: Tun wir mal so als sei ich etablierter Hersteller für ein Pflaster in Bärchenform und arbeite und verdiene bisschen Geld und verkauf meine Pflasta und die werden auf Wunden geklebt.
00:18:36: Und jetzt ruft ihr an was ist sozusagen euer Pitch?
00:18:39: wie überzeugt ihr die Leute das sie mal mit euch reden sollten um Flynn AI einzusetzen?
00:18:45: Also was man verstehen muss Wenn ich ein großer etablierter Hersteller bin, habe ich schnell mal eine regulatorische Abteilung von fünfzighundert, zweihundert Personen.
00:18:56: Das sind Spezialistinnen in verschiedensten Bereichen.
00:18:59: Die befassen sich mit der klinischen Literatur also was die Forschung herausprägt.
00:19:03: Sie befassen es sich mit Beschwerdemanagement und Prozessoptimi... Qualitätsprozesse zu optimieren, mit Risikomanagement.
00:19:11: Mit Zulassungen für neue Märkte.
00:19:13: also ist es super breit und es hängt ein bisschen davon ab mit wem wir sozusagen ins Telefonat kommen oder Gespräch kommen.
00:19:20: sprechen wir mit den Expertinspezialistien oder sprechen wir jemanden für Teamverantwortung dann ist natürlich der Pitch etwas breiter bis in Allgemeiner versus wenn wir mit jemandem weil wir haben verschiedene Lösungen für verschiedene Expertinnen.
00:19:34: Wir haben sozusagen eine Lösung, wo wir den jemanden helfen.
00:19:37: einer Person die Klinik-Lafiers Manager ist dabei die Arbeit mit Research Papers einfacher zu machen.
00:19:45: um jetzt ein konkretes Beispiel zu geben Es werden wahnsinnig viele Studien geschrieben und publiziert über alle Arten von medizinischen Geräten wo dann Krankenhäuser schreiben wir haben das getestet und das geteste das rausgefunden das gelernt und Hersteller sind verpflichtet konstant Publikationen, Research zu überwachen.
00:20:04: Um zu verstehen gibt es hier neue Findings von meinen Devices oder ähnlichen Devices die irgendwie auf neue Risiken hinweisen, die vielleicht meine Bewertung wie vorteilhaft das Benefit von diesem Device ist in Frage stellen und müssen das analysieren bewerten strukturiert auswertend wie so eine PhD Doktorarbeit sozusagen.
00:20:29: Und da helfen wir zum Beispiel dabei, diese Literaturdokumente schnell zu scannen.
00:20:36: Zu viel herauszufinden was ist relevant?
00:20:37: Was nicht relevant?
00:20:38: Zusammenfassungen zu erstellen und den ganzen Prozess zu dokumentieren.
00:20:41: D.h.,
00:20:42: da ist einer Bitsch!
00:20:43: Wir helfen dir bei deiner Literaturevaluation und Analyse einfach mit dem richtigen Werkzeugen fünfzig, sechszig, siebzig Prozent schneller zu werden Zeit zu sparen, natürlich auch Standardisierung reinzubringen in den ganzen Prozess und idealerweise auch Insights zu generieren die ich an der Seite anders werde vielleicht übersehen würde.
00:21:03: Das ist mal so ein Beispiel aus einem der Use Cases wo jeder der mal so einen Bachelor oder Masterarbeit geschrieben hat hatte irgendwie mit Papers zu tun.
00:21:12: muss er Papers lesen?
00:21:13: da kann man sich so mal oft mal ein bisschen mehr rein denken als jetzt in dem Prozess wo es darum geht zu verstehen welche Regulatorik hat sich geändert was wieder ein anderer use case wäre.
00:21:22: Wenn wir einen Teamlead anrufen, dann sagen wir, hey Teamleadschau mal.
00:21:25: Wir haben verschiedene Lösungen um deine Prozesse effizienter und schneller zu machen.
00:21:31: Wollen wir mal sprechen?
00:21:32: Und da machen wir ein Vorstellungs-Meeting und dann kommen sozusagen die verschiedenen Expertinnen dazu, um dann gemeinsam in den Deep Dives einzusteigen.
00:21:41: Deswegen gibt es diese zwei Winkel über die wir an Personung rangehen.
00:21:45: Ich glaube ihr habt mir gesagt dass eure Produkte zu wie das finden, was sich verändert oder die Updates in den Gesetzen finden.
00:21:55: Dann ist wahrscheinlich die erste Frage vom Gegenüber.
00:21:57: Ja, aber was ist mit den Null Komma Eins Prozent?
00:22:01: Also dass es immer eine ganz spannende Diskussion wenn man über KI spricht, ist Wenn wir die Leute fragen Was ist denn Erwartung an Genauigkeit und Accuracy?
00:22:12: Und dann schauen sie einem an und sagen ja hundert prozent und dann dann sag ich so ja um wie genau ist euer Team Habt ihr mal assessed, wie konsistent zum Beispiel Daten kategorisiert werden?
00:22:24: Und dann gehen wir da auch durchaus mal rein und haben auch Studien gemacht.
00:22:30: Wir haben für gewisse Dokumenttypen z.B.
00:22:33: drei Auditoren, also so TÜV-Auditoren.
00:22:35: Das sind die, die die Prüfungen machen.
00:22:38: Genommen und haben einhundert Dokumente kategorisieren lassen von drei Auditorn und die haben im Fünfundachzig Prozent der Fälle übereinstimmt in fünfzehn Prozent nicht.
00:22:48: Damit versuchen wir dann auch Benchmark zu etablieren, für welchen Use Case gibt es welche Übereinstimmung?
00:22:54: Wie eindeutig ist etwas?
00:22:56: und es gibt use cases wo's wirklich eindeutet ist.
00:22:59: Und wo ich quasi fast hundertprozentgenauigkeit erreichen kann.
00:23:04: Wo ich mit KI deutlich besser sein kann als Mensch weil Mensch hat KI manchmal ein Verständnisfehler aber hat keine Konzentrationsfehler.
00:23:14: Ich bin gerade ein bisschen müde.
00:23:15: Nachmittag bin ich nicht so gut wie im Vormittag, quasi bias und wir haben dann gesehen dass bei vielen vielen Aufgaben die KI deutlich stärker ist als der Mensch.
00:23:25: man muss aber die Erwartung korrekt managen Und... ...ich kann aber trotzdem der KI die Accountability nicht geben.
00:23:31: Die Accountability muss beim Menschen liegen.
00:23:33: Das heißt einerseits haben wir einen risikopassierten Ansatz.
00:23:38: das bedeutet Wir sehen uns an wenn die KI die falsche Entscheidung trifft Schlimmstwarten der Ereignis, wie schwer ist es den Fehler zu erkennen und was bedeutet das aus dem Risikoperspektive?
00:23:51: Und wenn das Risiko zu hoch ist dann müssen wir hier Human Reviews einführen sozusagen.
00:23:58: Dann reduzieren wir die Autonomie der KI um die Accuracy zu erhöhen und lassen KI und Mensch zusammenspielen.
00:24:05: Es gibt aber viele Use-Cases, wo die ein Prozent Fehlerquelle oder selbst fünf Prozentfehler wirklich okay ist.
00:24:11: Da reden wir von so Dingen wie Berichte müssen kategorisiert werden nach einem von vierhundert Fehlertypen.
00:24:19: Welcher Fehler Typ bist du ja aufgetreten?
00:24:22: Wenn das in ein paar Prozent der Fälle nicht korrekt ist da Menschen machen fünfzehn Prozent Fehler hier dann ist es noch immer superhuman level.
00:24:30: Es gibt aber auch Dinge, die halt wirklich kritisch sind.
00:24:33: Wie zum Beispiel ist das jetzt ein Fall den ich an die Behörde melden muss oder nicht?
00:24:38: Dass bevor eine KI automatische eine Behördenmeldung macht und dann vielleicht eine falsche Behörd meldet macht, die mir dann wirklich viel Arbeit und viel Geld kostet, da wird immer ein Mensch also lange noch einen Menschen Review machen um zu entscheiden ob das wirklich passiert oder nicht.
00:24:53: Und da optimieren wir manchmal ein bisschen mehr auf False Positives und manchmal mehr auf false Negatives, je nach Use Case.
00:24:59: Also zeige ich lieber mehr Cases und habe ein paar dabei die halt nicht korrekt sind, verbasse aber keinen kritischen Fall oder umgekehrt.
00:25:07: Das ist ganz viel auch dann in der Ausgestaltung der verschiedenen Anwendungsfälle wie wir das ganze designen dass es für unsere Kunden für den jeweiligen Use Case einfach gut passt und das Risiko richtig abbildet.
00:25:20: Und das eben warum auch unseren Kohersteller für alles irgendwie GPD verwenden, weil es hat sehr generisches, sehr intrasparenz, ja nicht in den Workflow eingebaut, inkonsistent.
00:25:31: Es wird viele Fälle gut aber für solche sehr zuverlässigen genauen Use Cases dann einfach nicht der richtige Ansatz auch wenn wir im Hintergrund Modelle wie OpenAI oder Anthropic und Co verwenden aber eben sehr kontrolliert und sehr fokussiert.
00:25:46: Ihr habt etwas gemacht was ich sehr beeindruckend fand und zwar als ihr gestartet seid, Zweiundzwanzig hast du deine erste Finanzierung bekommen mit einem Layout und mit einer handvoll unterschriebener Letter auf Intense.
00:26:00: Das heißt, ihr habt ein Layout gebaut seit dann hin, also würdest du das kaufen?
00:26:03: Dann sagt ja, schreib mal dass es kaufen würde wenn's das gäbe!
00:26:08: Und damit habt ihr euer erstes Geld bekommen und das finde ich sehr bewundernswert.
00:26:13: Das ist ein toller Ansatz und das habe ich auch gesagt etwas zu bauen ist der teuerste Weg etwas zu testen
00:26:18: oder?!
00:26:20: Building is the most expensive way to test, hundertprozentig.
00:26:22: Und das ist auch in Zeit von EI noch immer wahr weil auch das Testen ohne zu bauen viel billiger wurde.
00:26:31: Das heißt um Beispiel zu nehmen wir haben auch in unserer ganzen Phase wo wir verschiedenste Business Ideen uns angesehen haben haben wir oft zuerst eine Lending Page aus einer Website gebaut mal ein bisschen Werbung geschalten und geschaut macht jemand überhaupt einen Sign up für unsere Warteliste?
00:26:49: Bekommen wir das überhaupt?
00:26:50: kommuniziert, verkauft zu welchem Preis?
00:26:52: Wie differenzieren wir uns wenn dann für jemand die Warteliste eine Sign-up macht.
00:26:56: Dann interviewen wir die Person und sagen warum hast du dich da überhaupt draufgeschrieben?
00:26:59: was erwartest du?
00:27:00: Möchtest du mal das Produkt testen usw.
00:27:02: Und in der Vergangenheit habe ich halt ein zwei drei Tage gebraucht um eine Laningpage zu bauen und das komplette Produkt hat halt Wochen Monate gedauert.
00:27:10: jetzt dauert vielleicht das gesamte Produkt zu bauen drei Tage aber eine Langing Page drei Stunden.
00:27:15: Und das heißt auch, dass experimentieren wurde so substanziell billiger durch KI.
00:27:19: Dass jetzt ich nach wie vor über solche Experimente wie Lending-Page-Tests oder wenn sich jemand interessiert große Empfehlung vom Buch ist Testing Business Ideas.
00:27:31: Vor allem als Buch zum Wie man experimentiert und rausfindet bevor man baut?
00:27:36: Wir hatten einen Click Prototypen, Pitch Deck und zehn Letters auf Intent.
00:27:41: also wir haben quasi ein Click Prototype gebaut Figma damals noch, heute würden wir vielleicht ein Klickprodukt wie Vibekorn.
00:27:49: Gab es zwanzig-zwanzig ist noch nicht die Option und hatten das mehr in Kunden gezeigt und viele Interviews geführt.
00:27:57: Wir haben mit über fünfzig Herstellern gesprochen von ganz klein bis ganz groß und zehn haben gesagt wenn ihr das baut investiere ich substanziell Zeit!
00:28:04: Wir haben die nicht jetzt nach Geld unbedingt gefragt und gesagt seid ihr bereit acht Wochen das intensiv zu testen und uns Feedback zu geben?
00:28:10: Weil wir wussten Wenn die genug Zeit investieren, also wir wussten das Problem ist da.
00:28:15: Wir müssen es nur gut genug lösen.
00:28:16: wenn die genug zeit investieren dann kriegen wir das problem gelöst so dass die das danach auch kaufen werden und dann gesagt investiert ihr unterschreibt uns hier mit logo nahmen dass er der achtwochen testing rein investiert also acht mehr ein paar stunden pro woche über acht wochen hinweg.
00:28:33: Und da hatten wir zehn leute auf intent und sind raus gegangen.
00:28:35: darauf haben wir denn unsere preset gerest.
00:28:37: man muss aber auch sagen So ein Race so früh in dieser Early-Stage ohne Stärkerattraction funktioniert, also man sagt immer entweder bringst du Founder Traction oder du bringst Business Traction.
00:28:52: Idealerweise beides!
00:28:53: Das heißt wenn du jetzt kein dein Lebenslauf nicht die Traction vorweist, die du hast dann musst du das überkompensieren über stärker Attraction im Produkt sprich mehr Umsatz oder User oder dein Produkt muss weiter sein.
00:29:07: Deswegen, man liest dann oft so verrückte Dinge wie jemand hat Open EI verlassen und bekommt... ...fünfzig Millionen.
00:29:13: Ja?
00:29:15: Auf Basically Nothing!
00:29:16: Ich habe bei Surklee zu Tretroller Sharing gearbeitet.
00:29:20: Da haben wir eine Fünfzig-Millionen-First-Finale Funning Round gemacht Weil Lukasz Godowski einfach an der krassesten Track Records in der deutschen Startup Szene hat Und wir hatten fast gar nichts An dem Punkt.
00:29:30: ja So das heißt Deine Lebenslauf kann einfach Am Anfang, das funktioniert nur in der ersten Finanzierung.
00:29:36: Du kannst gerade, wie hat unter anderem die Verandung mit aufgebaut oder?
00:29:40: Delivery Hero, Delivery Heroes, Mr.
00:29:42: Specks, Gründerszene, viele, viele Themen.
00:29:45: also wirklich Silver Entrepreneur aus der deutschen Szene.
00:29:50: und wenn ich halt in der Ersten Runde funktioniert dass Founder Traction over Business Traction ab einer Seedfinanzierung muss er dann ganz klar Metrics und KPIs und so weiter liefern Weil am Anfang zählt einfach nur Team-Team-Team.
00:30:04: Du hast ... Jeder weiß, wenn du in der Preceed Round investierst die Idee kann sich noch fünf Mal verändern.
00:30:09: alles kann sich auch drehen.
00:30:10: aber wenn ich auf die richtige ist Wenn die richtigen Founder mit dem richtigen sagen so ein groß genug Ambition und Markt adressieren dann ist das schon mal neunzig Prozent.
00:30:20: Aber du weißt halt bei Foundern die irgendwie frisch von da unten kommen Das hat keinen Proof dass die halt wirklich erfolgreich sein können Und deswegen müssen sie halt zuerst mehr aus ihrem eigenen Projekt an Traction zeigen wenn die das im Lebenslauf nicht vorweisen können.
00:30:33: Und das ist auch was, was ich schon mal in kurzem Zeit beim Manager Capital Bereich gelernt habe und uns dann auch sehr geholfen hat auf dem Weg.
00:30:42: Jetzt steht wahrscheinlich euer Produkt?
00:30:43: Die habt ihr schon Erfahrung gemacht?
00:30:44: Ihr habt Umsatzaufgebaut?
00:30:46: Ich hab mal gelesen, um die Letzte hatte ich gelesen.
00:30:47: Hab irgendwie über fünf Millionen Euro Umsatz.
00:30:50: Ich weiß nicht wie alt die Zahl ist.
00:30:52: Dazu würden wir jetzt nicht sagen, wenn nichts genauer ist.
00:30:54: Wir haben einen guten Millionenumsatz an RA der sich rapide weiterentwickelt Und genau dazu kann ich jetzt nichts Detailiertes sagen.
00:31:03: Okay,
00:31:03: perfekt!
00:31:04: Jetzt habt ihr Anfang diesen Jahres im Februar glaube ich zwanzig Millionen Dollar bekommen für international das Wachstum denke ich mal.
00:31:11: und dann habe ich gelesen in Europa gibt es ungefähr dreißigtausend potentielle Kunden für euch aber in den USA gibt es nur zehntausend potenzielle Kunden obwohl der Markt anderthalbmal so groß ist also viel weniger fragmentiert, viel mehr Umsatz pro Tage sozusagen.
00:31:34: Wie ist da jetzt euer Ansatz?
00:31:36: Muss der jetzt anders sein in europäischem Vertrieb?
00:31:38: Was sind eure ersten Erfahrungen wenn ihr sagt wir gehen jetzt auch und vertreiben in USA?
00:31:44: Ihr habt glaube ich ein Büro in New York oder?
00:31:46: Genau!
00:31:46: Wir haben Anfang des Jahres ein kleines Büro New York quasi gestartet.
00:31:50: Wir haben uns einen ersten Mitarbeiter den wir hatten dorthin geschickt um das Team aufzubauen.
00:31:54: Der hat jetzt hier drei Jahre Vertrieb hier von Day One miterlebt und auch die Kultur sehr gut verstanden.
00:32:01: Und das ist so Co-Founder Leid, könnte man sagen – der baut jetzt das US-Team auf!
00:32:08: Da muss man dazu sagen dass wir uns sehr früh fokussiert haben auf mittel bis große Medizintechnikersteller.
00:32:15: Wir fokusieren uns auf die zehn Prozent der größten.
00:32:19: Das heißt auch in Europa fokusieren wir uns auf den zehn Prozent des größten Herstellers.
00:32:25: weltweit gesehen vielleicht nur so um die tausend superrelevante Kunden und dann gibt es natürlich nochmal ein paar Tausend, die immer weiter im Feld interessant sind.
00:32:36: Warum?
00:32:37: Wir haben uns sehr genau auch die Frage gestellt.
00:32:40: am Anfang einerseits Impact.
00:32:43: wenn wir uns ansehen wer produziert den Großteil der Devices Dann werden über neunzig Prozent der Device von fünf Prozent der großen Herstellern produziert und in Markt gebracht.
00:32:54: Das heißt, wenn du wirklich einen Impact haben wirst musst du mit den ganz großen arbeiten.
00:32:58: Weil die kleinen Medizintechnik-Unternehmen sind meistens halt R&D-Experimente, die dann entweder sterben oder gekauft werden sowie auch in der Farmer das oft ist weil es so hart ist das wirklich eine Mass Manufacturing Market zu bringen.
00:33:12: einer der großen Stories dieser Industrie ist Intuitive Surgical sag ich mal so dass es Apple oder Tesla der Industrie Weiß nicht, wann kindige gegründet worden sind, im Silicon Valley und in heuteen Milliarden Unternehmen.
00:33:25: Das ist wirklich ein Start-up der eher letzten zwanzig, fünfzwanzig Jahre, weil viele der Medizintechnikunternehmen sind halt fünftig hundert Jahre alt und wirklich Traditionsunternehmern so dass das nun quasi ein Start up.
00:33:38: zu einem Global Player wird es in dieser Industrie nicht so häufig der Fall wie in anderen Industrien.
00:33:43: Es gibt diese Ausnahme mit Intuitive wie Intuitive Surgical, die diesen Da Vinci-Roboter machen.
00:33:47: und hat man vielleicht mal gesehen wo ein Arzt am Roboter sitzt und dann die Operationen macht.
00:33:52: So zu sagen das ist wirklich deswegen auch von der Philosophie her so eine sehr tech driven Company aber absolute Ausnahme der Industrie.
00:34:00: Also vom Impact her fokussieren wir uns auf den größten Hersteller weil dort einfach der Hebel wirklich substantiell devices zu beeinflussen positiv zu beeinflussen viel viel größerer ist Auch wenn die Start-ups dieser Welt mit sich in den Start-Ups auch viele Probleme haben.
00:34:16: Und sie haben sehr andere Probleme als die etablierten Hersteller Die kleinen Unternehmen, für die es regulatorisch ist, die größte Frage wie bringe ich mein erstes Produkt auf dem Markt?
00:34:25: Wie launche ich's am zweiten Markt und am dritten Markt, wie schaffe ich das mein zweites Produkt zu launchen?
00:34:29: Sie haben keine Ahnung was sie da überhaupt machen.
00:34:31: Wer ein etabrierter Hersteler der dreißig vierzig fünfzig hunderte Produkte hat, die verbringen achtzig Prozent ihrer Compliance aber damit ihre Compliance zu maintainen, ihres Bestandsproduktportfolios.
00:34:42: Also Compliance so bleiben und Qualität zu erhalten und bringen zwanzig Prozent damit ihr Produkt Nummer hundertvier auf den Markt zu bringen in Marktenummer achtundfünfzig.
00:34:53: Und das ist halt ein viel kleinerer Teil sozusagen dieser expansion Part als dieses.
00:34:57: Ich muss schauen dass ich meine meine Sicher-Safety und Compliance Manager und deswegen haben wir gesagt okay es ist eigentlich spannend.
00:35:06: Wir sehen hier eine Lücke im Markt in der Continuous Compliance Efforts oder in diesem Continuous Regulatory Efforts.
00:35:12: Dort haben wir angefangen, aber das ist ein Problem dass vor allem etablierte Hersteller haben und nicht die kleinen weil diese Probleme hast du erst wenn du mal drei vier Produkte hast in fünf sechs sieben Märkte und da bist du schon Mittelständer.
00:35:22: Das heißt wir haben uns ein Problem rausgesucht was dann irgendwie sehr stark bei eben etablierten Herstellern gelegen ist und fokussieren deshalb auch ganz hart drauf.
00:35:33: Wir haben trotzdem paar kleine Herstellers als Kunden.
00:35:36: Für manche passt das auch ganz gut, aber es ist eher dann so ein Inbound.
00:35:41: Wenn das für die passt, dann ist es okay, aber diese Nichtkunden, die wir direkt fokussieren... Wir fokusieren uns dann eher auf Unternehmen, die mal fünf Produkte haben, die mindestens zehn Millionen einen Umsatz machen und damit eine gewisse Etabliertheit haben.
00:35:54: Und da fällt dann... Man muss sich anschauen in Europa haben wir eben wie du sagst von dreißigtausend Herstellern, ninety-fünf Prozent SMI und da sind ganz, ganz großer Teil hat weniger als fünfzig Mitarbeitende.
00:36:06: Deswegen sind wir auch in Europa auf die Großen fokussiert und deswegen ist die US-Expansion für uns relativ leicht, weil es genau die gleiche Zielgruppe ist.
00:36:14: Das ist sogar noch attraktiver der Markt für uns, weil die Zielgruppen dort noch besser vorgefiltert unter Anführungszeichen ist, weil's halt nicht diesen Longtail an ganz vielen kleinen Unternehmen gibt sondern das ist halt sehr konzentriert in den USA.
00:36:27: Und das Verrückte ist wenn man sich dann Pharma anzieht.
00:36:29: MedTech macht ca.
00:36:30: sechshundert Milliarden an Revenue jährlich Pharma, je nach welcher Statistik man nimmt ist es eine von zwei bis fünf Trillionen.
00:36:38: Also so das Doppelte der Medizintechnik aber hat irgendwie zwanzig Prozent der Unternehmen.
00:36:44: Es gibt noch mal viel weniger Pharmafirmen als Methec Firmen.
00:36:47: Das ist noch viel konzentrierter.
00:36:49: also die Durchschnittliche Pharma Firma ist zehnmal so groß wie durchschnittlich Methecs firma Weil es halt viel konzentrierter ist, dass die R&D-Kosten also die Entwicklungskosten für Neuprodukten in der Pharma sind so hoch wie fast keine anderen Industrie.
00:37:00: Die investieren fast zwanzig Prozent ihres Revenuees in Forschung.
00:37:05: Das heißt und das konzentriert, das erzeugt eine so starke Konzentration bei den gewissen Großen Und die Time to Market ist solange, dass halt viele kleine Startups fast keine Chance haben So was zu finanzieren über so lange Perioden.
00:37:20: Genau, das konzentrierte Markt und deswegen passt eben für uns ist wirklich auch der Fokus die nächsten fünf bis zehn Jahre große Hersteller.
00:37:28: Vielleicht werden wir in fünf, sechs, sieben Jahren mal Flynn vor Start-ups machen könnte sein.
00:37:33: Ist aber im Moment nicht unser Fokus weil wir müssen also... Das ist glaube ich eine meiner größten Learnings als Startup Focus, Focus, Fokus.
00:37:41: Enge Zielgruppe, enger Use Case, Industriefokus.
00:37:45: Also wirklich versuchen überall den Fokus zu ziehen und dann langsam sehr bewusst zu wählen, wo wir erweitern wie eben geografisch in die USA oder jetzt beim neue Prozesse hin zugenommen, in den wir investieren.
00:37:57: Wo wir weitere Automatisierung für unsere Hersteller machen aber sehr langsam den Fokus nur zu erweiteren weil sonst man in der klassischen Falle eines Scale-Ups tappt
00:38:08: Was ist die eine große Nuss, die du dieses Jahr knacken möchtest?
00:38:12: Wir haben ein paar große Produktwetten.
00:38:21: Wir hatten am Anfang die Frage gestellt, wie wir mit diesem Thema begonnen haben zu researchen.
00:38:25: Haben wir die Frage gestellt was ist was most time consuming to keep your product portfolio compliant?
00:38:33: Also um zu verstehen Was sind die painfull schwierigen Prozesse?
00:38:39: und da sind immer wieder die gleichen drei Themen gekommen Und wir haben nicht mit dem größten paint begonnen weil der so komplex ist dass wir gesagt haben, das ist nichts für ein Early-Stage Startup.
00:38:48: Wir haben eigentlich mit dem Leichtesten der drei begonnen und dafür sind die Leichteste trotzdem komplexes das Thema Literatur und Sicherheitsdatenbanken und haben dann erst und später auf noch schwierigeren Probleme getraut.
00:39:03: und in diesem Fall ist es das Thema Beschwerdemanagement also Complaint Handling.
00:39:07: Und dort haben wir eine sehr krasse innovative Lösung entwickelt über den letzten zwei Jahre Research gemacht wenn quasi ein Start-up in den Start up finanziert.
00:39:16: Um dieses Thema zu researchen, rauszufinden wie löst man dieses Problem an der Wurzel?
00:39:22: Weil es so ein komplexes Problem ist und da das rollen wir sozusagen jetzt gerade im Markt aus.
00:39:29: und das jetzt erfolgreich zu machen als quasi weiteres Produkt ist eine richtig große Challenge weil wir sehr früh in unserer Lebensphase schon weiter in so.
00:39:40: ein breites Produkt war vollogen viele startups Machen wir die ersten zehn, zwanzig Millionen mit dem ersten Produkt und bauen das zweite.
00:39:48: Und ganz viele scheitern am zweiten Produkt.
00:39:51: Da gibt es ganz tolle Käste.
00:39:53: Das Dropbox hat nach einem ersten Produkt fast alles verkackt... ...und da gibt's sehr spannende Käste.
00:39:59: warum das auch so schwer ist, das zweite Produkt an den Markt zu bringen?
00:40:02: Weil man halt nicht mehr denkt wie ein Start-up, weil man alle mit Ressources hat, weil die Leute viel zu weit weg vom Kunden sind!
00:40:08: Wir sind sehr früh Multi-Product gegangen, weil wir das halt ein Stück weit müssen Weil jedes einzelne Problem zu klein ist, um eine hundert Millionen Revenue Company zu machen.
00:40:18: Sondern bei uns jedes Problem ist halt so ein zehn Millionen Euro-Problem jetzt für das Company gesehen und du musst halt früh parallelisieren, um wirklich so eine Suite an Produkten aufzubauen.
00:40:29: Um wirklich diese Breite zu nehmen.
00:40:31: also wenn wir unseren die größten Player, um noch vielleicht eines Deutsch zu nehmen, die so keiner im Schirm hat... Die größte Player in unserer Industrie, die zwei Größten kennt niemand!
00:40:42: Viva Systems, eine ganz krasse Story.
00:40:44: Vor zwanzig Jahren gegründet macht zwei Komma fünf Milliarden.
00:40:47: EAR Total Funding unter zehn Millionen und das ist die größte Verticaly Focused Software Company in the World.
00:40:57: Die macht nur Metric'n Farmer.
00:41:01: Das ist sozusagen auch ein bisschen unsere Inspiration.
00:41:04: wie war vor der EAR World zu bauen?
00:41:05: Die haben halt sozusagen die Saas Cloud Welle geritten und haben mit fast keinem Funding einer größten Company in der Welt aufgebaut, in dieser Industrie.
00:41:18: Und das ist so zu sagen wie groß dann doch diese Niche-Matec oft mal sein kann weil die machen... Da gibt es eine zweite Company iQVia, kennt auch niemand.
00:41:26: Sechzehn Milliarden Revenue Das ist ein Consulting, Matec Consulting Firma gigantisch groß Auch Very Old School von dem ganzen Software Setup her.
00:41:35: Und da sind so große Player dieser Industri Die auch gute Sachen machen Aber die sozusagen jetzt sehr komfortabel in Position befinden und all die Innovationen auch ein bisschen langsam vorantreiben am Leisten.
00:41:49: Und wir gehen jetzt da rein und möchten halt so sagen mit den Innovationen, die wir jetzt bringen hier wirklich aufmischen.
00:41:56: Die großen Produktinnovation kommen erst und wenn man sich diese Player ansieht haben sie auch eine gigantische Produktbreite.
00:42:02: und das ist einer der größten Challenges die wir auch haben diese Breitenproduktportfolie bewältigen zu können als so Early-Stage Startup mit nur fünfzigsechzig Leuten.
00:42:09: Das ist sehr ambitious, auf jeden Fall sehr gute.
00:42:12: fast letzte Worte für den Podcast.
00:42:14: Meine allerletzte Frage vielleicht kannst du dir in einem Satz beantworten was es jetzt bei deinem aktuellen RIT mit Flynn AI dein größtes Learning gewesen?
00:42:23: Es gibt so ein persönliches Learning aber das sind wahrscheinlich viele Leute da draußen gar nicht so spannend.
00:42:28: ich sage es trotzdem weil du mir einen großen Learning fragst.
00:42:31: ich wusste nicht wie leidenschaftlich ich für Enterprise BtoB Regulatory Medtec sein kann.
00:42:37: ja ich habe bis davor immer B to C gemacht Und ich dachte, hm, BtoB.
00:42:41: Ich habe Leute gesehen mit der Kreditkarte von Anthony Sixx vor mir zahlen und sagen, das ist so cool!
00:42:47: Und hab dann gemerkt, ich bin eigentlich viel mehr der BtoBe-Guy weil mir liegt das langfristige, dass weniger psychologische, mehr Valuegetriebene denken Das ist sozusagen mein Personal Learning Aus einer Mehrmetabrile welches es ein großes Learning ist, das vielleicht für Leute da draußen breiter anwendbar ist.
00:43:07: Ich sage immer so, unsere letzten vier Jahre waren fast too good to be true.
00:43:13: Und ich würde sagen es zahlt sich aus!
00:43:17: Du hast viele höhere Chancen erfolgreich zu werden wenn du die jahre davor in den richtigen Positionen mit dem richtigen Leuten warst.
00:43:26: warum?
00:43:27: Weil wir unser Netzwerk so krass nutzen können.
00:43:30: gerade für wie mein Co-Founder ausgewählt hat ist dir dieses co-founder first zu gehen Und nicht idea first, das ist für viele Leute so.
00:43:39: Das ist der biggest payoff in unserer ganzen Journey.
00:43:43: dass wir eben gesagt haben Wir haben keine Ahnung was wir machen aber wir zwei wollen gründen und wir wollen value-first Gründen Aber eben auch die Investoren die wir an Bord geholt haben.
00:43:54: Wir haben so viele Mitarbeiterinnen aus unserem Netzwerk geheiert.
00:43:57: Und vieles davon kommt, weil ich glaube Bastian und ich wir beide sehr viel uns überlegt haben in welchen Companies wollen wir welche Erfahrungen sammeln?
00:44:05: Bei welchen Positionen?
00:44:06: Wir sind quasi auf die Schnauze gefallen mit einundzwanzig in unserem Restaurant und haben dann gesagt zu sagen wir wollen Unternehmer sein aber wie nützen wir jetzt ein paar Jahre?
00:44:15: was müssen wir als Skills-Netzwerk und Themen aufbauen um quasi die höchste Chance zu haben erfolgreich zu werden?
00:44:23: Und dann merkt man, wenn man viele Dinge mit ein bisschen Erfahrung angeht.
00:44:28: Dass die Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu werden so viel steigt, weil man einfach viele Probleme schon einmal gesehen hat.
00:44:33: und deswegen möchte ich eben vor allem junge Menschen da draußen motivieren zu sagen Man muss nicht immer gleich gründen und auch zu einem McKinsey zu gehen ist nicht immer die beste Wahl sondern vielleicht einfach mal zu einem Scale-Up oder zu einem Company, das einfach schnell wächst zu gehen.
00:44:47: Weil dort hat man so eine krasse Learning Curve und trifft like-minded people mit denen man auch später mal gründen kann.
00:44:52: Wir haben intern einen Flynn Future Founder Programm wo wir sozusagen unsere Teammitglieder darauf vorbereiten wenn die mal selbst zum Unternehmern zur Unternehmerin werden weil wir das ganz bewusst fördern wollen weil dass halt die beste Ausbildungsstelle für zukünftig so ein Unternehmertum ist.
00:45:08: Und das ist jetzt eine sehr lange Antwort auf deine Frage der kurzen Antwort Aber sozusagen sehr intentional, die Karriere auch Richtung Unternehmerzum zu planen und sehr stark rund um das Thema People Network zu orchestrieren.
00:45:22: Ich glaube, dass hat einen massiven Hebel.
00:45:23: Markus Müller von Flynn AI aus Wien aber eigentlich international.
00:45:28: vielen Dank für die Einblicke in eure Arbeit Dein Purpose wie du es alles aufbaust und ganz viel Erfolg für euren nächsten Schritt.
00:45:34: Vielen Dank!
00:45:34: Euch lieben dank fürs Zuhören.
00:45:36: Falls euch die Folge gefallen hat, dann gebt doch mal ein Like ab oder Sternebewertung.
00:45:41: Oder natürlich einmal auf den Abo-Button drücken!
00:45:45: Dann ich gucke heimlich abends vom Einschlafen heraus wie viele Abonnenten wir haben und wenn da jetzt einer mehr kommt oder eine mehr kommt, dann schlafe ich besonders gut ein.
00:45:53: Komm hervorragend durch deine Woche, wir hören uns hoffentlich nächste Woche wieder und bis dahin würde ich sagen liebe digitale Grüße von
00:45:59: Markus
00:45:59: und von Christ.
00:46:00: Tschüss.
Neuer Kommentar