KI im Maschinenraum: Wie encentive das Energiesystem der Industrie revolutioniert – mit Nicolàs Juhl

Shownotes

Das erfährst du in dieser Folge:

  • Physical AI: Wie Algorithmen lernen, physische Industrieprozesse (Kälte, Hitze, Batterieladung) zu verstehen und Sollwerte automatisiert anzupassen
  • Negative Strompreise nutzen: Warum Strom zu bestimmten Zeiten verschenkt wird und wie Industrieanlagen durch flexible Steuerung über 20 % ihrer Energiekosten sparen
  • Smart Grid & Versorger: Warum Energieriesen wie E.ON mit encentive zusammenarbeiten, um die Stabilität des gesamten Stromnetzes zu sichern
  • Der Blick in die Zukunft: Weshalb E-LKWs in wenigen Jahren 70 % der deutschen Lastspitze ausmachen könnten und warum KI im physischen Maschinenraum der nächste große Wachstumstrend ist

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn die KI einfach sagt, da ist gerade günstig dann fahr doch deine Anlage einfach runter.

00:00:03: und da es gerade teuer, dann verbraucht ihr total besonders viel Strom.

00:00:06: Denn wird jeder Industriestandort in Deutschland ganz Europa sagen ich kann meine, ich bleib jetzt wieder bei der Butter Ich kann meine Butter aber nicht grade immer dann herstellen Und diese Hitze oder diese Kälte der zuführen nur weil der Strompreis gerade irgendwie fluktuiert und diese beiden Welten zusammenzubringen eine starre Produktion Flexibilität hat, aber wir wissen nicht wie viel.

00:00:26: Selbst der Anlagenführer selbst das CEO von der Firma weiß nicht wieviel.

00:00:28: und auf der anderen Seite diese ständigen immer schneller werdende Schwankungen am Strommarkt das zusammenzubringen Das ist eigentlich das Produkt was wir gebaut haben.

00:00:45: Herzlich willkommen bei digitale Vorreiter innen dein Podcast zur Digitalisierung von Vodafone Business.

00:00:50: Ich heiß Christoph Wursig Und heute geht's um Energie also Strom im weitesten Sinne.

00:00:55: Wir befinden es in einer Energiewende.

00:00:57: wir haben irgendwie Gefühlt immer höhere Stromkosten und ganz viel passiert auf der Erzeuger Seite Wind, Solar, Gas.

00:01:07: Auf der Abnahmeseite wie gesagt meine Stromrechnung wird immer höher.

00:01:09: ich habe das Gefühl dass sie mir immer mehr Stromfresser zu Hause hinstelle.

00:01:13: Und dann gibt es aber noch ein riesen großen Markt und das ist ja der Industriemarkt.

00:01:17: also ganz viele Strom geht natürlich auch in die Industrie.

00:01:20: Die haben teilweise andere Preise Teilweise Andere Tarife, teilweise können sie Strom schieben.

00:01:26: Teilweise müssen Sie natürlich auch zu festen Zeitpunkten Strom verbrauchen.

00:01:29: und allein auf dieser Seite was also ein Riesenklumpen unserer Energie ausmacht da kann man wahnsinnig viel noch steuern.

00:01:37: Und die Firma Encentive Die macht sowas, die steuert nämlich zum Beispiel für Großkunden Industrie Kunden wie wann wo sie Strom am besten Verbrauchen.

00:01:46: Darf ich bei mir den Nicola Yule der ist der CEO bei Encentif.

00:01:50: und herzlich willkommen Nicola.

00:01:52: schön dass du an uns bist.

00:01:53: Ja, Herr Christoph.

00:01:54: Freu mich jetzt sein!

00:01:54: Ich

00:01:55: habe da sozusagen Scene-Settings schon einigermaßen gemacht.

00:01:58: Erklärst du uns noch mal, Incentive was macht ihr?

00:02:02: Genau ja, du hast das sehr gut zusammengefasst vielen Dank.

00:02:04: Incentiv steuert Großverbraucher also riesige Industrieanlagen mit einer künstlichen Intelligenz der wir beigebracht haben wie funktioniert eigentlich die physische Welt?

00:02:14: und die dann deren Verbräuche von diesen großen Anlagen harmonisiert damit wann Wind weht und die Sonne scheint also wann wir viel erneuerbare Energien im Netz haben.

00:02:24: Und so reduzieren wie die Kosten für die großen Industrieunternehmen, und reduzieren auch deutlich den CO-Zwei-Ausstoß durch ihren Stromverbrauch.

00:02:32: Was sind so die größten Industriestromfresser, die du so kennengelernt hast in den letzten zwei Jahren?

00:02:37: Die thermischen Prozesse in Industrieunternehmen sind extrem energieintensiv.

00:02:42: Also was man sich vorstellen kann, ist so eine Glasherstellung ja wo das auf tausende Grad Industrieöfen hoch muss dann haben wir sehr viel in der Kälte.

00:02:53: also wenn man sich jetzt vorstellt einen großen Tiefkühlpizza Hersteller Der muss auf der einen Seite die Pizza backen, dann musst du die später kühlen.

00:03:01: Und das sind auch wenn man so an der Autobahn entlang fährt diese riesigen Kubusse, diese Kühlhallen wo dann einfach die Kältemaschinen und die Verbraucher dahinter also elektrische Ladung für e-Lkw ist.

00:03:14: jetzt natürlich Batterien kommen dazu.

00:03:15: Auch wenn sie nicht im klassischen Sinne ein Verbraucher sind Sind hier natürlich eine unheimlich wichtige Industrieanlage für die Flexibilisierung.

00:03:22: Das sind eigentlich nur die ganz großen.

00:03:24: Würdest du sagen ihr seid eh an?

00:03:25: Saas unternehmen das Software baut oder seid ihr ein Hardware-Unternehmen, dass irgendwelche Edge Geräte baut die ich mir in die Industrie instelle und die irgendwie von dort was machen?

00:03:34: Ganz klar Saas.

00:03:35: Also unser Produkt besteht zu nicht hundert Prozent aber neunundneinzig Prozent aus Software Und nur an den Industriestandorten die jetzt noch nicht über eine klassische API anbindbar sind.

00:03:48: Da schicken wir dann einen IoT Gateway.

00:03:51: Das hängt sich der Maschinenführer in den Schaltschrank Dann nimmt das Verbindung auf über ein Tunnel zu allen Geräten, die wir ansteuern wollen.

00:03:59: Und dann bekommt das Leserechte auf diesen Anlagen.

00:04:02: Dadurch bekommen wir unheimlich viele Daten, die jeden Tag erzeugt werden in diesen Industriestandorten aber auch wieder vernichtet werden.

00:04:08: mit denen den Daten wird nichts gemacht.

00:04:10: und wenn wir diese Leserechte erst mal haben und unser Algorithmus analysiert hat was am Industriestauntort passiert Dann können wir auch anfangen, Schreibrechte zu bekommen und fangen dann an wirklich jetzt während wir hier sprechen in der Tiefkühlhalle vom genannten Pizzahersteller.

00:04:25: Habt

00:04:25: ihr irgendwie einen Namen über die gesprochen könnt?

00:04:27: Klar also den Tiefköhl oder den Pizzahersteller kann ich jetzt gerade noch nicht nennen.

00:04:32: aber zum Beispiel haben wir Kerrygold wäre jetzt ein großer Hersteller so.

00:04:36: Irische

00:04:37: Butter!

00:04:37: Genau, irische Butter, das ist vielleicht auch ein gutes Beispiel.

00:04:39: ja, die muss man erstmal erhitzen, dann pressen dann kühlen und das ist eigentlich so ein kompletter thermischer Prozess.

00:04:47: Aber wir haben auch jetzt Firma Adding oder andere Kunden, die in einem produzierenden Unternehmen sind was jetzt gar nicht unbedingt eine Lebensmittelbranche ist.

00:04:58: Was wir bei der Lebensmittel Branche noch haben, sind große Ketten, die mit Lebensmitteln handeln weil die natürlich dann auch ähnliche Industriestandorte haben.

00:05:05: Also bei der Metro zum Beispiel, da haben wir einfach alle deutschen Standorte werden von euch... Über

00:05:09: zwanzig Stück glaube ich,

00:05:10: ne?

00:05:11: Ja, von der Meteorologistik sind es tatsächlich diese großen Distribution Center, diese DCs.

00:05:16: Davon gibt's acht in Deutschland.

00:05:17: Okay!

00:05:18: Wie groß seid ihr selbst?

00:05:19: Ich hab hier ... Du hast das perfekt gemacht, dass auch für alle zukünftigen Gäste ... Ein weiches Softspot für Aufmerksamkeit und Süßigkeiten.

00:05:30: Du hast mir als Aufmerksamkeit einen Liebkuchenherz mitgebracht, das steht auf sechs Jahre.

00:05:35: Heute tatsächlich.

00:05:36: Genau!

00:05:36: Das ist absolut der Zufall, dass ich heute hier bin.

00:05:38: Wir haben heute... Denkst du?

00:05:40: ...wurde ich eingeladen damit ich die Süßkeiten mitbringe.

00:05:44: Die sechs Jahresfeier oder heute Abend, die sechs Jahres Feier von unserer Firma wurden vor sechs Jahren gegründet und haben aber anfangs eigentlich für den Haushalt diese Algorithmen geschrieben.

00:05:56: Und gesagt was wäre eigentlich?

00:05:57: Smartmeter Ja!

00:05:59: Und vor allem also Smartmeter-und Verbrauch.

00:06:01: Also das wäre eigentlich wenn wir alle die Waschmaschine anstellen Wenn gerade viel Wind und Sonne draußen ist.

00:06:07: und dann haben wir sehr schnell gelernt Die Verbraucher sind relativ klein.

00:06:11: Und die Anbindung der Verbrauchers ist relativ kleinteilig, heute machen das ja Firmen wie ... schon at scale.

00:06:17: Wir haben dann festgestellt einer von diesen Industriestandorten, die wir heute steuern Da sind tausende Haushalte in einem Ort.

00:06:24: also da hast du gerade deine Hundertfünfzig Euro erwähnt.

00:06:28: und bei uns ist es so dass ein einzelner Industriestandort den wir steueren Der hat immer zwischen einer Viertel oder über eine halbe Million Stromkosten Genau.

00:06:38: Richtig, ne er sind schon die pro Jahr und wenn man sich dann diese Industriestandorte mal anguckt ein durchschnittlicher...

00:06:44: Ihr könnt bis zu zwanzig Prozent glaube ich könnt ihr den Preis elastisch beeinflussen noch?

00:06:48: Genau

00:06:49: exakt.

00:06:49: also durch die Verschiebung sparen wir dann zwanzich Prozent im Schnitt und... Im Schnitt

00:06:53: sogar!

00:06:54: Also es ist kein kein maximal Wert... Es

00:06:55: ist ein Maximalwert aus der Kühllogistik ja und mittlerweile haben wir das Produkt so weiterentwickelt dass wir bei vielen Kunden auch deutlich drüber liegen.

00:07:03: Da können wir gleich noch mal tiefer reingehen.

00:07:04: Das liegt vor allem daran, wie in Deutschland die Netzentgelte strukturiert sind.

00:07:09: Weil hier eben genau das ... Die Bundesnetzagentur hat genau das Problem.

00:07:13: Zu manchen Zeiten ist extrem viel Strom im Netz durch den massiven Ausbau von Erneuerbaren, also Wind, Solar pumpt zu manchen Zeiten wenn viel Sonne scheint, viel Wind weht.

00:07:23: Extrem viel Strom ins Netz und zu anderen Zeiten wird er aber abgerufen um das zusammenzubringen.

00:07:29: Da hat sich die Bundesnetzagentur verschiedene finanzielle Anreize ausgesucht.

00:07:34: Daher kommt übrigens auch der Firmenname Energy Incentive, also Encentif und diese finanziellen Anreizen führen eben zu massiven Einsparungen wenn ich zu bestimmten Zeiten besonders viel oder wenig Strom verbrauche.

00:07:47: Und dann kann ich für einzelne Kunden deutlich über zwanzig Prozent der Energiekosten sparen.

00:07:52: Mega spannend!

00:07:54: Und ich glaube, da gibt es viele Themen auf die ich mich auf so einer ganz amateurhaften Liga und dann trotzdem gerne mit rede.

00:08:02: Auch beim Energiemarkt habe ich mir irgendwie gemerkt, in dem letzten Jahr hatten wir im Jahr drehundert Stunden negativen Strompreis.

00:08:11: Dieses Jahr sind wir schon bei fünfhundert

00:08:12: Std.,

00:08:12: negativem Stromprei.

00:08:14: Also das wird eigentlich immer mehr und wahrscheinlich für die Kunden eine mega Opportunity gerade fürs System ein Designfehler wenn man sagt, wir schenken euch Geld damit ihr Strom abruft.

00:08:27: Und alles was man da so machen kann, damit das besser wird sind eigentlich Jahrzehnte Projekte.

00:08:33: Das heißt es wird die Karten dauern und solche Sachen, die ihr macht, die hätten sofort einen Impact.

00:08:40: Genau also das ist auch die Grundlage uns Geschäftsmodells dass wir sagen Wir lösen ein Problem Mit künstlicher Intelligenz, was auf der Hardware Seite erst nach ganz langer Zeit und vor allem für die Kunden mit extrem hohen Investitionen gelöst werden kann.

00:08:57: Und wenn man sich noch mal vor Augen führt als jetzt... Nicht-Energie-Experte, woher kommen eigentlich diese negative Strompreise?

00:09:04: Das ist ja eine finanzielle Lösung für eine Ineffizienz im Markt.

00:09:08: Ich habe zu einem bestimmten Zeitpunkt sehr viel grüne Energie im Netz.

00:09:12: Erst mal dass viel grün Energie produziert wird das ist ja was wir wollen als Land und auch als Kontinent Europa.

00:09:17: Wir wollen uns langfristig selbstständig mit Energie versorgen unabhängig werden von Russischem Gas, von den USA.

00:09:26: Wir wollen nichts mit dem Iran-Krieg zu tun haben und so

00:09:28: weiter... Aber wir wollen hundertprozent abhängig sein von chinesischen Solarpennigen in zwanzig Jahren wenn repowert werden muss?

00:09:33: Ja, das stimmt.

00:09:34: Da haben wir auf jeden Fall ein Infrastrukturproblem noch.

00:09:36: Das ist noch zwei Jahrzehnte hin.

00:09:39: Aber wir haben diese grüne Energie eben deswegen so gefördert weil wir dieses Ziel hatten Und das führt jetzt dazu dass die Verbraucher seid.

00:09:46: also wann verbrauche ich denn wie viel Strom völlig aus dem nicht harmonisiert ist damit, wann der erzeugt wird.

00:09:54: Und das zusammenzubringen!

00:09:55: Das hat eine Hardware-Komponentin zum Beispiel Batterien und das ja auch das erste woran ich denke... Ich möchte Strom um zwölf Uhr verbrauchen oder am achtzehn Uhr verbrochen und ich möchte ihn um zwelfuhr einspeichern weil zwölfe ist es günstig.

00:10:05: da ziehe ich mir viel Strom in die Batterie dann halte ich den dort hab natürlich ein bisschen Verlust und dann um achtzehn Uhr benutze ich den wieder, wenn der Strom eigentlich teuer ist.

00:10:14: Aber was viele Unternehmen übersehen ist das es in der vorhandenen Infrastruktur also in mein... Was wir gerade alles erwähnt hatten ja in den Hitzeprozessen, in den Kälte-Prozessen In der Ladung der E-Fahrzeuge, ELKWs aber auch kleinere Ja?

00:10:27: Der Gabelstabler, der die ganze Zeit hin und her fährt und dann lädt Das ist ein BHKW, was ich mir vielleicht hingestellt habe Also im Blockheizkraftwerk.

00:10:34: Das sind lauter Verbraucher am Standort die eigentlich heute einfach nur Strom ziehen, fertig.

00:10:41: Wenn sie durch eine KI gesteuert werden und wenn diese KI beides kennt wann verbraucht diese Anlage Strom?

00:10:48: aber auch man braucht das System eigentlich diesen Strom.

00:10:51: dann können wir diese Märkte den Strommarkt und den Verbrauch hinter der Matchstelle miteinander erst malig verbinden.

00:11:00: Und dann haben wir eine Effizienz im Energiesystem, die ohne KI so nie möglich gewesen wäre.

00:11:05: Das wird auch immer komplizierter, weil sonst war das teilweise stundenweise geregelt... ...und inzwischen hat sich das noch einmal vervierfacht, wird das viermal pro Stunde kein der Preis geändert werden.

00:11:15: Was auch nochmal dafür spricht, dass man es eigentlich durch eine Software algorithmisch

00:11:19: lernt?

00:11:20: Also was du dort ansprichst ist der Day-Ahead-Price, das vielleicht auch nochmal für die Hörer.

00:11:24: Wir kriegen ja unsere Stromrechnung am Ende des Monats einfach gemittelt, also der Strom kostet immer gleich viel egal wann ich den verbrauche.

00:11:33: Viele von diesen Industrieunternehmen haben vor allem nach der Ukraine Krise und jetzt nochmal zur Iran-Krise sich wieder dafür entschieden an Kurzfristmärkten einzukaufen.

00:11:42: das heißt Ich kann wie Du es gerade gesagt hast auf eine Stunde genau auf ne Viertelstunde Genau Strompreise beziehen und sagen, wenn ich zu dieser Viertelstunde um zwölf Uhr dreißig Stromverkaufe verbrauche dann kostet es mich nur die Hälfte wie wenig später am achtzehn Uhr den Strom Verbraucher.

00:11:57: Und diese Kurven werden am Vortag schon veröffentlicht.

00:12:00: das heißt Ich kann mir am vortrag schon ansehen Wann werden die Strompreis eigentlich günstig und wann teuer.

00:12:06: aber der Anlagenführer, der jetzt seine Kälteanlage hat oder seine Batterie steuert.

00:12:10: Oder seinen Gabelstapler lädt.

00:12:13: Der schaut natürlich nicht immer auf den Screen und sagt wo wird das morgen sein?

00:12:17: Und dann stellt er an der Zeitschalt Uhr ein bitte morgens erst um zwölf und dreißig laden da ist gerade besonders günstig!

00:12:22: Und diese Bewegung die du gerade erzählt hast von einer Stunde auf eine Viertelstunde Die wird jetzt noch mal erweitert um den ... Das ist ja der Headmarkt, den du sagst.

00:12:30: Es wird auch noch den Intraday Markt geben.

00:12:32: also Auf minütlicher Basis wird dieser Preis angezeigt.

00:12:37: Und diese Preise unterliegen einer noch höheren Schwankung, weil die eben kurzfristiger sind.

00:12:42: Das heißt ich hab als Industrieunternehmen eigentlich einen kurzfristigen Einkauf von Strom ein darauf nicht angepassten Verbrauch und kann somit diese Preisschwankungen gar nicht nutzen.

00:12:53: Wenn jetzt jemand hingeht und sagt ja dann ... Wenn die KI einfach sagt, da ist gerade günstig.

00:12:57: Dann fahr doch deine Anlage einfach runter und da ist grade teuer, dann verbraucht dort ein bisschen das Vielstrom.

00:13:04: Denn wird jeder Industriestandort in Deutschland ganz Europa sagen ich kann meine... Ich bleib jetzt wieder bei der Butter.

00:13:10: Ich kann meine Butter aber nicht gerade immer dann herstellen und diese Hitze oder diese Kälte zuführen nur weil der Strompreis gerade irgendwie fluktuiert Und diese beiden Welten zusammenzubringen eine starre Produktion Flexibilität hat, aber wir wissen nicht wie viel.

00:13:26: Selbst der Anlagenführer, selbst der CEO von der Firma weiß nicht wieviel.

00:13:28: und auf der anderen Seite diese ständigen immer schneller werdende Schwankungen am Strommarkt das zusammenzubringen Das ist eigentlich das Produkt was wir gebaut haben

00:13:37: Und dafür auch dieser erst mal die Sammelphase damit man überhaupt eine Transparenz reinbekommt.

00:13:41: Wie viele...wieviele Spannung ist das falsche war?

00:13:46: Wie viel Dehnung, wie viel Stretching können wir machen?

00:13:48: Ja wie viel Flexibilitet es da?

00:13:50: ja

00:13:50: okay verstanden Das hört sich wahnsinnig gut an.

00:13:56: Im endkunden PC-Markt weiß ich, da gibt es irgendwie einen IP-Protokoll und ein Bluetooth-Potokoll.

00:14:03: in der Industrie fürchte ich ja, kocht wahrscheinlich jede Branche oder jeder Hersteller manchmal mit einer eigenen Suppe und hat andere Art und Weisen wie sie Daten transportieren – in eurer Engineeringkunst als Saasunternehmen!

00:14:17: Wie groß seid ihr?

00:14:18: Und wo müsst ihr eigentlich am meisten Gehirnschmalz

00:14:20: investieren?!

00:14:22: Also erst mal ganz grob zur Größe, ne?

00:14:24: Wir sind ein bisschen über fünfzig Mitarbeiter.

00:14:26: Wir haben jetzt dieses Jahr die... Zwei Finanzierungsrunden gemacht!

00:14:30: Genau so eine Priseed-Runde wo wirklich so die ganze Energie genau richtig, so zweieinhalb Millionen ungefähr wohl so wirklich die, würde ich mal sagen, Energiekurriphäien eingestiegen sind.

00:14:41: ja also die Leute, die eigentlich den Markt sehen, der ehemalige Lichtblick CEO Philipp Hauster von Taimondo Stefan Müller von NAPARC das waren wirklich so Die, die eigentlich gesehen haben.

00:14:51: Wo geht das Energiesystem hin?

00:14:53: Welches Problem haben wir da morgen und wer kann das heute schon lösen?

00:14:57: Das war aber wirklich nur mit dem Blick in die Zukunft!

00:15:01: Damals, wenn wir da zu einem klassischen VC gegangen wären, hätten die gar nicht gewusst davon besprechen.

00:15:06: Und in der zweiten Finanzierungsrunde war es mir dann auch wichtig ... Ich bin zwischen diesen beiden Finanzierungsrunden ins Gründerteam dazugestoßen, dass wir noch mal wirklich einen großen amerikanischen VC dazu nehmen, General Catalyst einfach ein amerikanischer Front, der uns quasi dann auch vergleicht mit den Saasunternehmen, die die sonst so becken.

00:15:21: Da habt ihr dann nochmal irgendwie sechs und ein halb Millionen Dollar knapp aufgenommen?

00:15:24: Euro,

00:15:25: ja.

00:15:26: Und da hab ich auch noch irgendwie gelesen Ihr seid nicht Climetech, von wie vielen denn die euch ist?

00:15:33: Ja man könnte sagen quasi Green

00:15:36: Tech

00:15:36: oder auch wirklich sozusagen es ist eigentlich nicht Deep Tech in dem Sinne.

00:15:42: Aber es geht darum wir nennen das Physical AI.

00:15:45: also wir müssen der KI quasi beibringen wie der physische Raum funktioniert damit sie richtig arbeiten kann.

00:15:51: und da gibt's dann auch nochmal vielleicht auch strategisch ganz schlau dass ihr US Unternehmen oder Investor mitgenommen habt.

00:15:57: Die europäischen Unternehmen in der Branche wird, glaub ich, irgendwie zu neunzehn Prozent oder so was weiter finanziert.

00:16:04: Amerika ist die Brate ein bisschen höher.

00:16:06: also sind teilweise auch Märkte, die schon für genau dieses Optimierungsfeld schon besser Bescheid wissen, was da für Chance liegen?

00:16:13: Absolut und ich glaube es ist auch eine Art wie du auf deine Firma schaust.

00:16:19: Also die Board Meetings haben sich schon mit Gender Catalyst nochmal in eine ganz andere Richtung entwickelt weil die viel mehr diesen Silicon Valley Way of Building a Company reinbringen und sagen, wo sind jetzt eigentlich eure krassesten Wachstumshebel?

00:16:34: Und wo müsst ihr jetzt gerade marktseitig noch rein.

00:16:37: Was ist wirklich der Foundation-Layer eures Wachstooms?

00:16:41: also wo müsst Ihr ran?

00:16:42: und damit kommen wir auch nochmal zu dem zu den Kommentaten.

00:16:46: eben sagt es mit in die Industriekochter wahrscheinlich jeder so sein eigenes Züppchen.

00:16:49: das genau richtig.

00:16:50: Also in diesen ersten Jahren haben wir vor allem unsere wie wir nennen die Asset Library also Die Liste an digital abgebildeten physischen Maschinen.

00:17:03: Die haben wir immer weiter erweitert, jetzt kommt langsam so ein Tipping Point wo wir quasi fast keine Kunden mehr finden oder Kunden kommen auf uns zu wollen mit uns arbeiten.

00:17:11: das wird sagen diese Anlagen haben wir noch gar nicht gesehen.

00:17:14: aber eine Batterie gleich nicht der anderen Ein BHKW gleich nicht dem anderen Eine Kältemaschine ist nicht wie die andere.

00:17:22: Das heißt unsere Aufgabe ist es um wirklich wachsen zu können und dieses Problem europaweit zu lösen, ein Abstraktionslayer zu bauen der diese ganzen Daten von denen wir gesprochen haben die jeden Tag erzeugt, vernichtet werden.

00:17:36: die zu harmonisieren.

00:17:37: Das ist ein bisschen das, was Palantir am Anfang bei diesen ganzen Polizeistationen gemacht hat, dass man die eine...

00:17:42: Left-click right click left click genau!

00:17:44: Die eine Mobilnummer war irgendwie mit einem Plus davor, die andere war mit Null Null davor.

00:17:49: und das einmal zu harmonisieren so dass sie wissen, die haben eigentlich die gleiche Telefondummer gerade abgespeichert.

00:17:53: Das Gleiche machen wir mit Energiedaten nur von verschiedenen Assets.

00:17:56: also da ist die Anlage eins und die Anlege zwei.

00:17:58: Die haben alle natürlich Kilowattstunden megawatt Stunden.

00:18:02: Dann nehmen wir das hoch und übersetzen diese Solwerte auf der Anlage in ein Euro-Zeichen.

00:18:07: Was könnte ich jetzt für diesen Solwert verändere, am Energiemarkt dafür bekommen?

00:18:11: Und die Übersetzung von... Ich muss hier einen Kelvin runter mit der Kälte oder ich muss meine Batterie endladen oder laden.

00:18:18: Wie viel Euro macht es eigentlich für mich aus auf der Stromrechnung im Ende?

00:18:21: Das hat vorher so noch nicht stattgefunden.

00:18:23: Und das ist auch diese Verbindung, die uns wirklich glücklich macht wenn wir sagen, dass Energiesystem wird als ganzes Effizienter... Wir fangen zwar an auf der einen Maschine aber am Ende ist eine Verbindung Machine to Market und da ist es auch so interessant, dass uns jetzt die ganzen Versorger ansprechen weil wir eigentlich ein Saas Produkt für die Industrie gebaut haben.

00:18:42: also am Industriestandort wird optimiert.

00:18:45: Und heute ist neben diesen ganzen Industriekunden vor allem das größte Interesse von Versorgern, weil die sagen ich hab hier ein Portfolio aus Industrie unternehmen.

00:18:53: Wenn ich mal wüsste wann die den Strom verbrauchen und welche Flexibilität da herrscht dann kann der, der die Energie liefert auch entscheiden wenn sie wofür verbraucht wird.

00:19:04: natürlich immer unter dem Produktionsvoraussetzung.

00:19:06: er wird niemals die Butter jetzt nachts produziert.

00:19:09: aber alles was sich flexibilisieren kann Das kann nicht als Produzent der Energie und als Lieferant der Energie plötzlich sehen Und ich bin nicht mehr blind, wofür das eigentlich verbraucht wird.

00:19:18: Das wird das Energiesystem unglaublich viel effizienter machen langfristig!

00:19:22: Ich habe ja eine Dauerkarte in der Elbphilharmonie und da hab' ich dich auch neulich gerade auf der Bühne gesehen.

00:19:28: Von Eon war es glaube ich.

00:19:29: Von eon ist dann Powered by incentive.

00:19:32: Das braucht so etwas wie Versorger jetzt wirklich sagen wir bauen irgendwie euch ein groß und helfen euch damit in den Markt zu kommen.

00:19:40: Ihr habt vielleicht nicht dieselben... harten Beziehungen als würde ihr eins zu eins mit den Unternehmen verhandeln, aber dafür halt den Vorteil dieser Massenempfehlung und hoffentlich Massenadaption.

00:19:52: Ganz genau!

00:19:52: Also für uns hat das zwei Vorteile.

00:19:54: Das eine ist natürlich jetzt ich als Geschäftsführer... leite diese Firma und sage, wie können wir am besten wachsen?

00:20:00: Und wie können auch am Kapital Effizienten wachsen.

00:20:03: Da will ich natürlich so wenig wie möglich draußen in der Welt rumlaufen und einzelne Kunden davon überzeugen, dass sie jetzt mit uns arbeiten sollen.

00:20:09: Ich möchte eigentlich ein Systemwandel anstoßen, der dann dazu führt – da sehen wir die Effekte jetzt schon – hilft uns auch die Gesetzgebung, dass die Kunden auf uns zukommen und sagen, wie kann ich hier meine Energiekosten senken!

00:20:21: Auf der anderen Seite macht es auch vom Energiesystem her total Sinn, dass der Versorger das selbst macht und unsere Lösung quasi White Label benutzt.

00:20:30: Warum?

00:20:31: Weil wir ja eigentlich nicht hinter der Messstelle gegen den Versorger flexibilisieren wollen.

00:20:35: Der hat ja seinen eigenen Vorkasts.

00:20:37: Wann wird eigentlich welcher Strom verbraucht?

00:20:39: und plötzlich ändert sich alles.

00:20:41: Er hat weniger Geld mit dem Kunden verdient und er hat plötzlich zu Zeiten Strom verbaucht, da hat er gar nicht mit gerechnet.

00:20:46: Und das ist ja eigentlich nicht der Effekt, den wir machen wollen.

00:20:48: Sondern eigentlich wollen wir das Energiesystem als Ganzes revolutionieren und dazu sollte der, der dir einen Strom liefert auch gleich sagen dass eingepreist du hast Flexibilität in deiner Kälte Anlage Du hast ein BHKW.

00:20:58: Das können wir auch Wärme geführt führen.

00:21:01: Wir haben hier eine Batterie.

00:21:02: Alles klar Dein Strompreis sinkt gerade um X Cent Und dafür darf ich entscheiden wann deine Flexibilité abgerufen wird.

00:21:09: Ich hatte so'n bisschen Als ich jetzt heute morgen mit dem Fahrrad hergefahren bin, ein Elektrofahrer noch ein bisschen die Hoffnung, dass ihr nicht ganz so kompliziert seid.

00:21:17: Sondern das sie einfach sozusagen... Dass sie sagt es reicht ja mit zehn Prozent besser sind als die Leute am Betrieb stand und einfach sagen wir haben sechzig Tarife im Kopf und gucken welcher passt diese Stunde gerade?

00:21:27: Und haben dann PHP-Skript dahinter hängen.

00:21:28: aber das hört sich leider schon wirklich an als würde dir das sehr fundamental und grundsätzlich lösen.

00:21:34: Am Ende ist es so der Strom also der Kostendruck auf die Industrie wird in ganz Europa höher.

00:21:41: In Deutschland wird es ganz besonders.

00:21:44: Dadurch, dass der Kostendruck höher wird kaufen diese Unternehmen kurzfristiger ein.

00:21:47: Ich gebe nicht mehr einen Festpreis und sage okay ist vielleicht ein bisschen zu teuer aber Hauptsache habe ich keinen Risiko sondern die sagen ich bin bereit dieses Risiko zu tragen weil mir den Kostedruck so rohre es.

00:21:56: ich hab gar keine Wahl.

00:21:57: ich muss das risiko zu mir nehmen Und deswegen kann ich an diesen springenden preisen jetzt partizipieren.

00:22:02: und jetzt versuche ich halt wie im Casino immer schön günstig zu kaufen und teuer nicht zu verlieren und Diese Bewegung in die Kurzfristmärkte Die heißt, dass wir immer hochfrequentere Anpassungen haben vom Preis.

00:22:16: Und hochfrequente Anpassung kann man nicht händisch lösen!

00:22:19: Ich kann nicht ständig auf den Screen gucken und sagen an nächste Füße ist er da.

00:22:23: Sondern das muss man algorithmisch löse.

00:22:25: Deswegen kommt jetzt auch die Kaida ins Spiel... ...die aber auf ihrer Seite natürlich weil sie nicht nur Bildchen erzeugt und Text schreibt verstehen muss was eigentlich im physischen Raum passiert.

00:22:34: Das ist jetzt nicht Spatial AI wie ein Robotikfirma der wirklich sehen und sich verhalten muss.

00:22:39: Aber wenn der Algorithmus nicht weiß, wie die Kältemaschine funktioniert.

00:22:43: Dann wird der Solvett, den er ausspielt entweder der falsche sein oder wird zum falschen Zeitpunkt kommen.

00:22:47: und das ist eigentlich die Grundlagenarbeit der letzten sechs Jahre, die wir gemacht haben.

00:22:51: Du hast vorhin gesagt ihr seht euch auch als Green-Tech Unternehmen.

00:22:56: ich kläme jetzt mal falls ihr eine zehn Seiten Präsentation macht sind nicht acht Seiten darüber was für einen tollen Einfluss das für ein Klimawandel hat sondern tatsächlich wahrscheinlich die Effizienzen wahrscheinlich die Hauptargumente, oder?

00:23:10: Genau.

00:23:10: Also da hat sich natürlich auch in den letzten sechs Jahren viel getan vor der... Die Firma wurde ursprünglich eigentlich geboren aus der Masterarbeit von unserem Elektroingenieur im Team.

00:23:20: Das ist vielleicht noch mal wichtig zu verstehen, unser Gründungsteam steht jetzt nicht aus drei Beratern die mal ein Energieprojekt gemacht haben und sagen hey da gehst du doch in den Marken des Baumeine-Software und die kann vor allem Dinge visualisieren sondern wir kommen eigentlich so aus der Maschine.

00:23:32: ja also Daniel ist Elektro ingenieur hat seine Masterarbeit dann geschrieben darüber dass man eben flexibilisieren kann hat das damals auch an EON Zufall jetzt aber auch an eon verkauft diese Masterarbeit gesagt hey da können wir ein Projekt draus machen Und deswegen denken wir das immer von der Maschine her und müssen uns da auch tief eben an jeden Standort einarbeiten.

00:23:54: Wenn jetzt diesen Sommer hatten wir eine riesen Hitzewelle, ich glaube, da gab es teilweise siebenhundert Euro pro Megawattstunde geschenkt?

00:24:07: War das so dieses, war das negativer Preis?

00:24:09: Ich glaub... So!

00:24:11: Sind das so Momente, wo die Unternehmen dann sagen ja ganz nett.

00:24:15: Aber wir gehen schon davon aus dass es eigentlich immer mehr Strom geschenkt bekommt vom Start?

00:24:20: oder also ist das was?

00:24:22: sind so?

00:24:23: die typischen drei Gründe?

00:24:25: Die Unternehmen erstmal haben euch nicht einzusetzen?

00:24:28: Ja

00:24:29: Also der erste Grund ist erst mal Unwissenheit.

00:24:32: die allererste Sache ist Wir sprechen mit dem Unternehmen Das kommt zu uns sagt Ich hab gelesen, ich kann hier meine Energiekosten senken.

00:24:39: Wie geht das?

00:24:40: Und dann erklären wir die Flexibilisierung, dass da Verbräuche von Anlagen von Zeitpunkt A nach Zeitpunkt B verschoben werden.

00:24:49: und die erste Antwort ist, es geht bei uns nicht.

00:24:51: Toll, dass es bei anderen geht, bei uns geht das gar nicht.

00:24:53: Unser Produktionsablauf ist fest.

00:24:57: Da gibt es erstmal ganz viel Aufklärungsarbeit zu leisten, dass quasi ich möchte meine Butter immer bei minus zwanzig Grad kühlen.

00:25:04: Die darf nicht wärmer werden weil das sagt mein Qualitätsmanagement.

00:25:06: Ich darf da nicht wärmert werden.

00:25:08: Dass das nicht heißt, dass wir unflexibel sind sondern zu günstigen Zeiten können wir jetzt einfach auf minus zweinzwanzig minus vierundzwanziger grad runterkühlen oder die Batterie voll laden und später wieder entladen.

00:25:19: also Batterie oder Butter ist in dem Moment genau das gleiche.

00:25:23: Und später wenn der Preis teuer ist, dann mache ich die Keltanlage aus und wärme quasi hoch von mein Minus-Twenty auf Minus Achtzehn.

00:25:29: Und dann wieder runter!

00:25:31: Was die KI macht ist zu antizipieren... Sowohl was ist im physischen Raum los, wo ist die Lufttemperatur gerade?

00:25:38: Wo ist die Produkt-Temperatur grade?

00:25:40: Wie spielen eigentlich Luft und Produkt- Temperatur zusammen.

00:25:42: Und wie viel Kälte Flüssigkeit muss in den Schraubenverdichter eingepresst werden damit diese Kälter hoch oder runter geht also wie das ganze Physische.

00:25:50: Der Algorithmus kann natürlich auch voraus sehen, wo wird der Strompreis gerade sein?

00:25:54: Also, der erste ist Unwissenheit.

00:25:55: Das zweite ist ... Und die Unsinnheit meine ich.

00:25:58: nicht dass sie nicht ihre eigenen Betriebe kennen sondern Sie kennen die Flexibilität in den Anlagen noch nicht genau weil die Anlage immer nur als Verbraucher.

00:26:06: Ist so

00:26:06: verrückt das man eigentlich immer sagt wir produzieren Daten und Daten sind unser neues Gold und so weiter und am Ende macht nicht mal ein Prozent aus genutzt von dem was man mit den Daten wirklich machen kann?

00:26:15: Ja, die Digitalisierung der Industrie war eben bisher immer.

00:26:20: Ich hatte Daten in der Maschinen, die konnte ich nicht sehen und jetzt visualisiere sie.

00:26:23: Und jetzt kann ich sie sehen und ich bin ein Mensch und ich schaue auf diese Daten und jetzt treffe ich eine Entscheidung.

00:26:28: Die Welt, in der wir uns heute befinden ist unsere Dashboards sind für unsere Kunden gar nicht so wichtig.

00:26:34: Für unsere Kunden ist wichtig die Entscheidung auf Basis dieser Grafen, auf Basiss dieser Visualisierung, die trifft heute schon unsere Software.

00:26:42: Unser Agent geht dann zurück und sagt Wir steuern jetzt die Maschine so, dass sich dieser Graf in die richtige Richtung bewegt.

00:26:49: Und das ist der fundamentale Wechsel aus.

00:26:51: Digitalisierung der Industrie heißt Daten anzeigen versus Daten interpretieren eine Entscheidung treffen und diese nicht als Ratgeber ausspielen und sagen wäre toll wenn du morgen um zwölf Uhr mal an die Anlage gehst und was verstellst sondern bis auf die Anlege zurück zu spielen und den soll wer selbst einzustellen genau dann wenn die Industrie ihn braucht.

00:27:09: Du hast vorhin gesagt es waren eben nicht drei Berater sondern die kommen richtig aus Maschinenraum.

00:27:14: würde ich jetzt hier reinkommen, dich nicht kennen und würde mich jemand fragen ist das jemand der schon fünf Unternehmen begleitet hat oder ist das ein Berater?

00:27:21: Der jetzt sagt das müsste doch auch in der echten Welt funktionieren.

00:27:23: Ja, würde ich sagen eher zweiteres aber du hast ja einen wahnsinnigen Track record schon an Unternehmen begreitet bei der Skalierung mitgeholfen.

00:27:32: kannst Du uns über Deine Art und Weise Wachstum zu planen so ein bisschen mitnehmen?

00:27:37: was sind Deine Hypothesen?

00:27:39: ihr macht keine OKR sondern irgendwie so klumpen ne nicht Klumpen Big Rocks, selbst Praktikanten dürfen schon Big Rock übernehmen.

00:27:51: Für uns mal in dein Wachstumsmanagement.

00:27:55: Also zuallererst muss ich mal sagen, Ich habe richtig viel gelernt in diesen Jahren jetzt bei Encentive.

00:28:00: Weil ich natürlich nicht aus der Energiebranche kam und von diesen drei Gründern die alle viel technischer sind als ich Und viel tiefer in der Energiewelt auch drin waren Da hab' ich unheimlich viel gelernt.

00:28:11: Was so schön ist an dieser Energieweld Und was auch allen glaube ich Spaß macht Die bei uns arbeiten Ist einfach Dieser Zusammenschluss Aus Technik.

00:28:18: Und da passiert gerade soviel in der KI-Welt Und das übertragen in physischen Raum dann Politik, weil die Bundesnetzagentur gibt jetzt ein neues Gesetz raus.

00:28:27: Das heißt dass Industrieunternehmen mehr verdienen können wenn sie flexibilisieren.

00:28:30: also man ist immer in diesem politischen Apparat angeschlossen.

00:28:33: und natürlich das Company Building was sozusagen mir am meisten Spaß macht.

00:28:39: Genau so also das kommt ja alles zusammen diese Energieweltung.

00:28:41: deswegen kann ich jedem immer nur sagen Also für mich ist das die bereichernste Firma, in der ich gearbeitet habe.

00:28:47: Auch wenn es jetzt schon die Fünfte ist.

00:28:49: Ich hab ja aus dem Studium raus gegründet und hab da unheimlich viel gelernt von den Malmüsli-Grindern über Wachstum.

00:28:55: Die haben mir unheimliche viel Wachs-Tum über das richtige Narrativ und das richtige Geschichten erzählen.

00:28:59: Und auch den Mut des Produktes was so vorher noch nicht gab an den Markt zu bringen also sich das zu trauen.

00:29:05: Das ist ja auch das was wir mit einem echten Innovationen in den Markt zubringen.

00:29:10: Und dann war ich ja noch mal ein paar Jahre in Südostasien mit Rocket Internet.

00:29:15: Was ich dort gelernt habe, das ist auch was wir heute bei Encentive anwenden, ist dein Job als Unternehmer und auch als Filmer endet nicht dort wo bisher im Markt deinen Verantwortungsbereich geendet hat sondern wenn dein Produkt im Markt noch nicht funktioniert weil die Voraussetzungen noch nicht gegeben sind, dann enden da einfach die Varaussetzung.

00:29:35: Also wenn wir damals, wir haben so Autos verkauft und sind zu den Auto-Händlern gegangen und wollten eigentlich deren Autos auf eine Online-Plattform stellen ... Und sind dahingangs, haben denen das erklärt, haben ihnen gezeigt ihren Log in

00:29:48: usw.,

00:29:48: am nächsten Tag kein Auto online.

00:29:50: So!

00:29:51: Am nächsten Tag wieder keinen Auto online, haben ihn nochmal gezeigt, nochmal Schulungen geben?

00:29:53: Kein Auto online... Und dann haben wir einfach zwei Teams eingestellt, eins am Tag, eins an der Nacht.

00:29:58: Das am Tag ist rumgelaufen zu all unseren Händlernen hat mit Da haben wir noch Stift und Papier, alles aufgeschrieben über die Autos.

00:30:03: Fotos gemacht, die Gitarrekamera.

00:30:05: Abends waren sie auf ihrer Tour durch ganz Manila also durch ganz Philippinen wieder im Büro.

00:30:09: Nachtteam hat sich herangesetzt als es alles abgetippt.

00:30:12: Die Autos online gestellt und am nächsten Morgen sind wir hingegangen und haben gesagt, guck mal deine Autos in online!

00:30:16: Und dann kamen die Besucher zum Parking Lot und dann haben die mehr Verkäufe gemacht und dann hatten wir angefangen zu charge'n.

00:30:22: Ich glaube dieses, ah der Markt ist noch nicht so weit... Na ja, da müssen wir warten bis der Markt soweit ist.

00:30:27: Das hat mir Rocket Internet total abtrainiert und das spüre ich auch bei jedem in der Firma dass die sagen Die haben es noch nicht verstanden, dann gehe ich halt hin und erkläre denen das deren Anlage ist noch nicht so weit Dann fahren wir halt hin Und ziehen Kabel und dann geht das auch wieder und da kommt wieder dieses technische Gründerteam ins Spiel.

00:30:42: Du musst das halt können In der Maschine zu arbeiten an der Maschinen zu arbeiten Deren Sprache zu sprechen und du muss das auch lieben dahin zu gehen.

00:30:49: also wir haben eben Leute die haben sechs, sieben, acht Jahre bei Tönnies Kälteanlagen gesteuert.

00:30:56: Und die sagen halt irgendwann ich will nicht eine Kälteranlage steuern oder einen Standort.

00:30:59: Ich will tausende Kälternlagen steueren so.

00:31:01: Oder jemand hat eben vorher Batterien bei einem EPC verkauft oder war an der Herstellung parteilich kommt zu uns und sagt, ich will Batterien intelligent vernetzen und nicht nur herstellen.

00:31:11: So und das ist glaube ich ein bisschen dieses Gehen was hinter unserem Wachstum steckt da nicht diese Grenzen zu akzeptieren sondern einfach einen Schritt weiterzugehen.

00:31:19: Du hast gesagt, bei AI passiert gerade wahnsinnig viel.

00:31:22: Ich versuch auch irgendwie in meinem Maße ab-to-date zu bleiben.

00:31:26: vor drei Wochen waren jetzt Entscheidungs AIs kam raus Jeff Cleff wie die alle heißen und ist das auch nochmal dass sie sagt wir müssen eigentlich haben eine R&D Abteilung die eigentlich den ganzen Tag irgendwie auf im Social Netz rumhängt und genauso was auch immer testen muss ob uns das irgendwie voranbringt?

00:31:45: Ja nicht so sehr im Außen zu schauen, was sind jetzt andere Modelle die wir integrieren müssen?

00:31:51: Also erstmal sehen wir den Modell agnostisch.

00:31:52: Alles was draußen rauskommt können wir wieder verwenden.

00:31:55: Aber wenn ich sagen würde R&D dann wäre das bei uns Data Science also JP Arbeit bei uns hat vorher bei DB Schenker KI gemacht auch in diesem industriellen Raum.

00:32:08: der unterhält sich mit seiner PhD Mathematischen Der unterhält sich dann mit Timo, der bei Turnies die Geldanlagen optimiert hat.

00:32:19: Und wenn die beiden zusammenkommen... Das ist so dieser magische Moment, dass sich jemand aus der physischen Welt sagt, das geht und das geht nicht!

00:32:25: Keine Algorithmus machen.

00:32:26: was er will zu dem Zeitpunkt ist ein Abtaufvorgang da sollte ich mir schön raushalten.

00:32:29: und auf der anderen Seite eben JP dann kommt mit seinem KI-Wissen und sagt So müssen wir das Problem eigentlich lösen.

00:32:35: also was wir jetzt zuletzt zum Beispiel verändert haben is Wir haben diese ganzen vernetzten Optimierung vorher einzeln auf die Maschine ausgespielt.

00:32:43: Also jede Maschine wurde für sich optimiert und in der Gesamtheit hat es dann eine Kostenersparnis ergeben, was wir jetzt machen ist das sogenannte Binlogik also Corp-Logik, diese ganzen verschiedenen Verbraucher und Erzeuger in einen Optimierungslogik zusammenzubringen und ganzheitlich zu optimieren.

00:33:01: Und dadurch hast du eine viel größere Vernetzung.

00:33:05: jeder Industriestandort möchte in sein Energieoptimum, da habe ich nämlich die meisten Ersparnisse und die meisten CO-Zweige spart.

00:33:13: Und dieses Energieoptmum.

00:33:14: das lässt sich aber nur in Netzwerken finden!

00:33:16: Das sehen wir auch bei den CEO's wenn sie draufschauen.

00:33:18: Die wollen natürlich... Wenn die Zweihundertfünfzig Dachser Standorte haben dann wollen die wissen wie ist eigentlich mein Standort A gegen mein B gegen mein C gegen mein D?

00:33:24: Dann können die in unserer Software eben schauen Wie verhalten sich denn die fünf verschiedene BHKWs die ich hab?

00:33:30: Welches ist denn effizient?

00:33:31: welches wird Wärme geführt?

00:33:32: welche wird Strom geführt?

00:33:33: also dieses Bisse auf die Anlage runterschauen und dann wieder alle Daten abstrahieren bis auf den globalen View, auf die Firma.

00:33:42: Das wird in der Zukunft unglaublich wichtig weil Energiemanagement vorher separat war und jetzt ist es im Kern also nochmal DAXA, die haben Transportation Management System.

00:33:51: Wann fällt welcher Truck wohin?

00:33:53: das war vorher für den Energieverbrauch am Standort egal.

00:33:56: Jetzt stellen sie um auf E-LKWs.

00:34:01: Wann kommt der E-Lkw, weil der muss laden so schnell wie möglich.

00:34:04: Das ist wie bei EasyJet.

00:34:05: Die Flieger müssen in die Luft, diese Lkws müssen auch auf der Strecke sein und wenn ich gerade am Standort zu viel Strom verbrauche dann kann er nicht laden.

00:34:12: Das heißt verschiedene Systeme fangen an miteinander zu sprechen und Energiemanagement ist mittlerweile im Kern angekommen.

00:34:19: Und das ist ganz neu!

00:34:21: Wenn wir, wenn ich dich mal bitten würde, harte Wahrheiten aus der Energiemarkt, aus dem Strommarkt auszusprechen... die vielleicht dann mal wichtig sind, um zu verstehen warum sowas was ihr macht über lange Zeit eine hohe Redezeit haben wird.

00:34:38: Ich fange mal an und du kannst mal sagen ob dir noch Sachen einfallen wenn man sich irgendwie anguckt ich glaube es müssen mehrere Zehntausend Kilometer Transportnetze gebaut werden.

00:34:49: wir schaffen pro Jahr glaube ich so drei hundert bis vierhundert Kilometer zu bauen.

00:34:52: und wenn man jetzt mal sagt okay zwanzig tausend müssen gebaut werden Wir schaffen letztes jahr fünfhundert geschafft eigentlich dauert das ja noch irgendwie bis wir alles fertig haben.

00:35:03: Dazu würde ich zustimmen, dass das ein Problem bleiben wird und es ist ja auch eine Ressourcenfrage.

00:35:08: Wie viel Kupfer haben wir denn für diese Netze?

00:35:12: Und Kupfapreise kannst du dir gerade angucken!

00:35:14: Die sind extrem teuer.

00:35:16: und dieses Problem, dieses Ausbaus- und diese Harmonisierung ... Das ist einfach eine riesige Zahl die du so aus dem Haushalt oder aus dem Sondervermögen nicht stimmen kannst.

00:35:30: Was sind noch irgendwie Dinge mit denen, wo du sagst, wenn man das akzeptiert?

00:35:34: Kommt man in dieser Welt als Industrie besser klar.

00:35:38: Ja

00:35:39: also ich glaube das erste ist zu verstehen dass man so ein bisschen Industriestandort heute ist in gewisser Weise auch ein Spielball zwischen zwei Entwicklungen nämlich einmal geopolitische Entwicklung Ukraine-Krise hat uns ein bisschen auf den Plan gerufen.

00:35:52: Jetzt im Iran Krieg waren Artikel darüber gesprochen, dass jetzt die Energiemanager plötzlich wieder Budgets bekommen und in den guten Firmen Budget und Schub ins schlechten Firmen eins auf dem Deckel und sagen ja warum hast du nicht vorher gekümmert?

00:36:05: Aber eigentlich war natürlich in den Menschen mit Etagen keine Attention auf dem Thema.

00:36:09: Also das ist ... Die

00:36:11: Ölpreis ist irgendwie um hundert Dollar, obwohl mehr Öl durch Hormuz fließt als vor dem Krieg.

00:36:17: Das steht natürlich für unglaubliche Herausforderungen, weil die nicht planen können.

00:36:21: Also das ist das eine, sozusagen ein bisschen Spiel bei.

00:36:23: oben ist quasi diese geopolitische Komponente und unten hast du ständige technische Neuerung.

00:36:28: also erst wird irgendwie PV ausgebaut und gefördert dann werden Batterien plötzlich so günstig dass sie auch in viel mehr Standorten eingesetzt werden können.

00:36:35: als nächstes kommt Electrification of Mobility also ELKWs wird jetzt ganz groß kommen.

00:36:39: Und dann Electrification of Heat, also Power-to-Heat-Systeme werden en masse ausgerollt.

00:36:44: Weil die alle wegmüssen vom Gas und dadurch müssen sie elektrifizieren.

00:36:47: Also die Elektrifizierung der Industrie das muss man voraus sehen und sich darauf einstellen als Management auf einer Software-, auf einer Hardware-Ebene.

00:36:57: Sonst wird's da sehr ungemütlich!

00:36:59: Die zweite Sache ist glaube ich noch mal weil du gerade sagst so unangenehme Wahrheiten ja unsere Lastspitze heute von ganz Deutschland.

00:37:07: Ich kann jetzt nicht genau die Zahl sagen, aber nehmen wir das mal als Hundertprozenten.

00:37:11: In zehn Jahren werden siebzig Prozent davon alleine durch e-LKWs in der deutschen Industrie ausgelöst!

00:37:18: Nur dass.

00:37:19: und unsere zusätzlich... Das kommt alles noch an top.

00:37:22: Da ist nicht Power to Heat drin, da kälte die durch die ... Und so weiter ist alles nicht drin.

00:37:27: Nur die E-Lkw ist allein.

00:37:29: So und wenn wir diese wahnsinnigen Entwicklung einmal wirklich uns vor Augen führen dann sehen dass unsere Netzanschlusspunkte dafür natürlich überhaupt nicht ausgelegt sind.

00:37:39: Und das sind gute Nachrichten für Batteriehersteller und für uns, weil irgendjemand diese Batterien mit dem ganzen Rest der Produktionen – Mit meiner Kälte, mit meiner Wärme, mit meinen Flurförderzeugen, also mit meinen Gabelstaplern – mit dem Produktionsablauf und den Restriktionen davon Mit all dem muss ich ja meine Batterieladung zusammenbringen.

00:38:01: Ich kann diese einzelnen, aktiven Teilnehmer am Energiesystem nicht singulär optimieren und wenn sie nicht optimiert wird es hier sehr teuer in Deutschland-Europa.

00:38:10: Und das ist so.

00:38:11: der treibende Faktor hinter unserem Geschäft gerade weil du noch mal nach Wachstumshebeln fragtest da waren wir ein bisschen von abgekommen im Team ist dass die beiden Menschen zusammen zu bekommen.

00:38:21: Der physische aus der physischen Welt, aus der KI-Welt.

00:38:25: In der Gesellschaft draußen und im Energiessystem sind das einfach physische Kräfte.

00:38:29: Dieser Strom... Der

00:38:30: Wettbewerb im Strom wird einfach nur noch höher.

00:38:32: Genau, genau!

00:38:35: Deswegen sind wir auch immer das lieben Investoren auch weil da kann die AfD an die Regierung kommen oder jemand anders hat das in Polen gesehen, der hat eine sehr europafeindliche Politik und jetzt wieder freundlich.

00:38:46: Das hat an der Adoptionsrate von Elektrifizierung und intelligenter Nutzung von Strom in den Betrieben gar nichts geändert.

00:38:54: dass mehr E-Calf-Z weltweit verkauft werden als fossile Calf Z. Also das ist jetzt dieser... Genau, genau.

00:39:00: Das ist

00:39:00: der Turning Point.

00:39:01: Ja.

00:39:03: Das was ihr macht.

00:39:05: Normünster gestartet.

00:39:05: Normunster eine fantastische Stadt in Schleswig-Holstein.

00:39:08: Da gab es früher eine Disco die hieß Sky mit einem drehenden Dancefloor.

00:39:12: Wow!

00:39:12: Das war unfassbar.

00:39:13: da kannst du also, genau oder?

00:39:14: An der Seite stehen dann trotzdem irgendwie alle Leute an Glotzen.

00:39:18: aber ihr macht das habt natürlich mir hier angefangen Deutschland ist, glaube ich das einzige Land unter den top ten Wirtschaftsnationen weltweit, dass keiner Tonkraft nutzt.

00:39:31: Das heißt wir haben schon nochmal einen Sonderweg wie wir Strom produzieren.

00:39:35: Ist das auch noch mal sagt in Deutschland ist schon ein besonders spannender Markt für uns weil wir einfach wirklich teilweise schwierige Energiepolitikentscheidung getroffen haben.

00:39:48: oder sagst du im Grunde ist das was wir machen trotzdem auch über die deutschen Grenzen nicht ausgelauert?

00:39:53: Also auf jeden Fall ist diese intelligente Nutzung von Strom und diese Flexibilisierung der Industrie ein europaweites Phänomen.

00:40:02: Wir werden das als Europa brauchen, wenn wir uns unabhängig machen wollen von geopolitischen Ereignissen verschiedenen Kriegen usw.. Wir sprechen jetzt sehr viel über Resilienz in Europa.

00:40:11: Das sind nicht nur intelligent gesteuerte Drohnen sondern dass es vor allem auch.

00:40:15: Wir als Europa versorgen uns selbst mit dem Strom und sind dadurch unabhängig, sodass erst mal ein europaweites Vorhaben.

00:40:23: Dann auf Deutschland bezogen müssen vor allem netzdienliche Arbeiten.

00:40:27: Das heißt die Bundesnetzeigentur versucht Anreize zu schaffen und das System muss dann diese Anreiz irgendwie übersetzen in Technik und das machen wir.

00:40:35: Das heißt, auf der Deutschland-Ebene haben wir einfach vor allem das Problem der Netzdienlichkeit und dieser was du gerade schon gesagt hast.

00:40:42: Wir haben nicht genug Kupfer um das alles auszubauen.

00:40:44: also müssen wir es intelligenter nutzen Und für die einzelnen Firmen müssen sie eben die Kosten und das CO² reduzieren.

00:40:51: und ich glaube diese drei Ebenen immer mitzudenken wenn wir auch die Firma bauen dass so unser Anliegen.

00:40:57: Und auch da alles was wir brauchen kommt aus China?

00:41:01: Drahel neunzig Prozent der Weiterverarbeitung weltweiter seltener Erden passiert in China.

00:41:07: Dreil neunzig Prozent.

00:41:09: Absolut.

00:41:10: und wenn man jetzt irgendwie sagt, ah ja aber wir werden noch wieder.

00:41:13: da geht ein neuer Speicher online, da geht eine neue Speicher und ich glaube wir sind trotzdem immer noch... Wir haben nicht mal, wir können irgendwie nicht einmal eine Stunde deutsch-und weiten Stromrad speichern oder so was.

00:41:23: also es ist immer noch nicht soweit in der Zukunft.

00:41:26: und dann wieder das Ressourcenthema.

00:41:28: super spannendes Thema was ihr angestoßen habt Toll.

00:41:31: Gefällt mir sehr gut, hat mir total spannend auch was du da alles erzählt hast.

00:41:35: Vielen Dank!

00:41:36: Gibt es noch ein Thema?

00:41:37: Was noch spannendes... in meiner naiven Art vergessen habe oder was noch dazugehört.

00:41:43: Wo sagst du, folgen die Leute im Kopf?

00:41:45: Nee ich glaube das einzige was ich noch sagen kann ist wir haben gerade erst gestartet auch wenn wir heute sechs Jahre alt sind so dieser Uptake in Adoption in der Industrie.

00:41:55: wie sehr sie gerade aufwachen Wie sehr die Versorger gerade aufmachen Das ist wirklich das was wir jetzt wirklich in den letzten sechs bis zwölf Monaten ganz enorm gespürt haben.

00:42:04: Da hat natürlich die Finanzierungsrunde auch geholfen.

00:42:06: Aber da kann ich nach draußen wirklich nur sagen, Versorger uns ansprechen mit uns arbeiten.

00:42:11: Industrieunternehmen sowieso und vor allem durch dieses Interesse im Markt wachsen wir gerade wieder sehr stark haben deswegen wieder Stellen ausgeschrieben.

00:42:19: also Wir freuen uns über hungrige technisch interessierte Bewerberinnen weil am Ende soweit ist die KI noch nicht arbeitet immer so gut wie wir dieses System bauen Und es gibt viel zu tun.

00:42:34: Also kommt zu uns und macht mit.

00:42:36: Wir verlinken auf jeden Fall in den Show Notes dein linken Profil und natürlich gerne eure Webseite, damit man auch schnell auf die Open Jobs finden kann.

00:42:44: Sehr gern!

00:42:44: Ich bin Single Person Unternehmer und Berater.

00:42:48: Wie kann ich jetzt davon profitieren?

00:42:49: Und sagen in eurer Heckwelle Beratungsleistung gründen?

00:42:53: wo ihr sagt ist super Nachfrage aber es einfach nicht.

00:42:56: auf unserer Roadmap gibt's da irgendwas wo wir jetzt noch davon profitiren können dass ihr erfolgreich seid?

00:43:02: also ich glaube wir können immer einen Schritt zurück machen.

00:43:05: Wir haben jetzt sehr viel darüber gesprochen, wie wir KI auf die Industrieanlage bringen um dann wieder zu flexibilisieren und damit Kosten zu sparen.

00:43:15: Das ist ja ein sehr enger Weg oder ein sehr enger Use Case für das was wir da gebaut haben.

00:43:23: Die Basis die wir da gerade legen ist alle Industrie-Anlagen KI ready zu machen.

00:43:31: Also, der CEO sitzt da irgendwo und sagt okay ich muss irgendwie meine Mitarbeiter und Mitarbeiterin mal KI-Ready machen.

00:43:37: Thorsten und Sabine aus der Buchhaltung müssen jetzt irgendwie mit Agents arbeiten.

00:43:41: Und dann guckt ihr nach links und sieht, ach ja ich habe auch noch alle meinen Industriestandorte irgendwo So diese ganzen Produktionshallen usw.

00:43:47: Und die sind mal ganz weit hinten.

00:43:48: so Ich glaube je mehr Verständnis da herrscht für was ist eigentlich diese KI?

00:43:55: Wie kann ich sie anwenden?

00:43:56: Das hat dann so ein Trickledown Effekt Wenn das Management darüber nachdenkt, was kann die KI eigentlich im physischen Raum machen?

00:44:04: Dann trauen sie sich auch mehr ran als Thema und dann können die ihre Leute vor Ort enablen.

00:44:07: Weil am Ende reden wir mit dem Energiemanager- und Anlagenführer.

00:44:09: Die Entscheidung kommt natürlich vom CEO oder von der CEO aber danach geht es runter Und ich glaube da gibt's einfach gerade so eine Zweiteilung in den Köpfen.

00:44:17: So Aja, KI müssen wir jetzt mal lernen und Agents und hier treffen wir jetzt die ersten Entscheidungen und erstellen Texte und Bilder.

00:44:22: und dann gibts die physische Welt!

00:44:23: Das wollen wir total aufbrechen.

00:44:25: Das sehen wir auch ganz stark aus Amerika.

00:44:26: Es kommt jetzt dass die KI in den physischen Raum kommt Und wenn du da beraten willst, dann würde ich mir diese ganzen Unternehmer und Unternehmerinnen schnappen und sagen Achtung!

00:44:34: Ihr habt da ein Blindspot, ihr denkt nur über diese Seite der KI-Nacht.

00:44:36: Die kann auch in eure Maschinenräume oder in eurer andere physische Wälder, kann auch der Packroboter sein.

00:44:42: Schaut euch das an!

00:44:42: Ehe und macht es ganz toll.

00:44:43: die haben das Ziel dass bis zwanzig fünfunddreißig dort wirklich diese lebensgefährten Maßnahmen an Strommasten

00:44:51: usw.,

00:44:52: dass das dann von von Robotern ausgeführt wird.

00:44:54: Und ich glaube das ist eine Richtung in die relativ wenig im Mittelstand bisher geschaut wird.

00:44:59: Mega gut.

00:45:00: Diese Maßnahmen, die du abgeschrieben hast, dass im freien Feld auch immer wieder Unfälle passieren können, die sorgen auch dafür das

00:45:08: Strom

00:45:09: aus der Windkraft mehr Todesfälle verursacht pro erzeugte Terrawartstunde als zum Beispiel Strom aus Atomkraft.

00:45:17: Die Zahl kann ich zum Beispiel nicht.

00:45:19: Sehr gut!

00:45:19: Dann werden die Roboter das lösen?

00:45:20: Ja genau also Atom Kraft ist glaube ich das niedrigste oder fast das niedrigste und ich glaube Windkraft hat mehr... Tote Protervatstunde als Vertunkraft.

00:45:30: Okay, mega gut!

00:45:32: Schick mal einfach rüber was du in Unterlagen hast dann kann ich das am Morgen anbieten und ich glaube auch im Namen der Zuhörer.

00:45:38: das war ein megagutes Gespräch total spannend super Thema

00:45:41: hat richtig Spaß gemacht.

00:45:42: vielen Dank für deine Fragen.

00:45:43: mir mehr und alles Gute und euch zu Hause.

00:45:45: natürlich schaut und klickt euch durch mit und für solche spannenden Menschen zu arbeiten wie der Nikola.

00:45:51: das macht bestimmt viel Spaß.

00:45:52: Ich danke euch dass ihr zugehört habt.

00:45:54: ich dank dem Nikolajul CEO von incentive sehr, dass er heute hier war und ich sage verabschiede mich bei euch kommt nächstes mal unbedingt wieder zu.

00:46:01: digitale Vorreiter innen.

00:46:02: Und bis dahin liebe digitale Grüße von

00:46:05: Nikola Juhl

00:46:06: und Christoph Worsig.

00:46:06: Tschüss!

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